ALLes allTAEGLICH

trockener samt


Von einer seltsamen Melancholie ist dieser Tag durchzogen. Als webe man in braunen Samt graue Fäden ein. Ja, Samt, denn der Tag ruhig, gedämpft. Die Gedanken bewegen sich langsam. Ein bißchen müde, ein bißchen traurig, aber weit von Tränen entfernt. Ganz trockener Samt. Der liegt da und will auch da liegen bleiben.

Singen ... ich könnte doch singen ... aber das würde diesen Tag erschrecken. Er liebt die Ruhe und will, ohne dass man über ihn spricht, zum Abend werden.

Engelbert 26.01.2004, 12.16| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: poesie

neue blogs


Woche für Woche melden sich im Weblogverzeichnis neue Blogs an. Es ist schön, dass so viele Menschen das Bloggen beginnen. Aber muss eigentlich schwer sein, als neues Blog Stammleser zu finden. Viele schaffen so schon ihre Blogrunden kaum, weil es immer mehr lesenswerte Blogs gibt. Und dann: schon wieder ein neues Blog. Ich erinnere mich noch an die Anfänge, als es kein Problem war, so ziemlich alle Blogs zu lesen.

Ich bekomme ja eine E-Mail, wenn sich neue Blogs im obigen Verzeichnis angemeldet haben, ich öffne sie und überlege mir vorher, wieviel es denn diesmal sein werden. 8, 10, 15 ... doch es werden immer mehr. In dieser Woche sind es geschlagene 28.

Die Neuzugänge (nicht alle Blogs sind neu im Netz, aber eben neu im Weblogverzeichnis) in dieser Woche, auf die ich mehr als das heutige Auge werfen werde:

Elbwellen
mit Ebbe und Flut durchs Leben, lesenswert

Filapper
bunt gemischt und unterhaltsam

Klemmdirigiert
der Dirigent Ekkehard Klemm tauscht Taktstock gegen die Tastatur ;)

Lebensführung leichtgemacht
das PlanetNEXcom-Weblog

Machopan - Rauchzeichen
Rauchzeichen, Hirnblähungen und Brechreiz,
gefällt mir trotz (oder wegen ;) ) des Titels

Orms
ein herzliches Willkommen an Martin vom Traumlager,
der nun auch bloggt :)

Statler + Waldorf
ironische Begleitung des Tagesgeschehens

Transmitter
genau die Schreibe, die ich mag
 

Engelbert 26.01.2004, 12.06| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: bloggerwelt

baum, fels


Wenn's dem Partner nicht gut geht, dann sollte man selbst stark sein.

Baum sein zum Anlehnen.
Fels sein in der Brandung.

Was oft nicht einfach ist ... denn wenn es Beate nicht gut geht, dann geht es mir auch nicht gut. Dann möchte ich helfen, aber es gibt Dinge, die liegen nicht in meiner Macht.

Dann möchte ich sie umarmen, auch wenn sie gerade in diesen Situationen nicht betüttelt werden will.

Ich bin traurig, wenn sie Sorgen hat. 

Aber ich werde trotzdem Baum sein. Und Fels.

Clown sein geht leider nicht, Beate hat noch jedes meiner Clowngesichter durchschaut ;).

Engelbert 26.01.2004, 11.12| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: innenleben

maulkorb


Ich könnte so viel erzählen, was zur Zeit in Beates Büro abgeht. Sie und ihr (Landesarbeits)amt sind betroffen von der großen Umstrukturierung. Aber es ist sinnvoller, einen Maulkorb zu haben. Schließlich bin ich hier ja öffentlich.

Engelbert 26.01.2004, 10.59| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: alles alltägliches

desktopmotive


Es gibt neue Desktopmotive auf Seelenfarben.
 

Engelbert 26.01.2004, 00.45| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: hp

aufgabe


"Ein Mensch muss eine Aufgabe haben, eine, die ihn ausfüllt"

Früher hätte ich über diesen Satz nur gesagt: Schmarrn.

Ich war ein Mensch, der hauptsächlich konsumiert hat. Bilder und Worte.

Musik hören (dabei in eine Traumwelt flüchten)
Filme schauen
Fernsehen gucken
Zeitschriften lesen

Und wenn ich mal selbst etwas tat, dann machte ich unsinnige Tabellen über fiktive Dinge. Oder verlor mich in einer Welt, die so war, wie ich sie mir erträumte.

Es ging mir gut. Subjektiv gut. Es war bequem und ich hatte meine Zerstreuung ...

... die aber leider eine gewisse Leere nicht füllen konnte. Ich wusste nicht, dass man wirklich eine Aufgabe braucht. Dass das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun, so wichtig ist.

Dieses Gefühl kann der Job nicht immer geben. Denn man ist ein kleines Rädchen inmitten einem großen Ganzen, dass man nicht beeinflussen kann. Man hätte ja so viele gute Ideen, aber was interessiert schon so ein kleines Rädchen. Rädchen bleibt Rädchen bleibt Rädchen ... und hat sich zu drehen und die Schnauze zu halten.

Also orientiert man sich, was die Aufgabe betrifft, zu anderen Dingen. Der Garten, die Pflege von Angehörigen, Haustiere ... oder man versucht sich selbst zu finden und zu verwirklichen, in der Malerei, beim Dichten.

Oder Haus bauen, Baum pflanzen, Kinder erziehen.

Meine Aufgabe, die habe ich auch gefunden. Sie hat ein www. vornedran und ist inzwischen mehr als ein Hobby geworden. Ein Hobby wäre meine HP dann, wenn ich sie unter weitestgehendem Ausschluss der Öffentlichkeit nur für mich machen würde.

Doch mittlerweile ist "Seelenfarben" eine Art Portal geworden. Für Menschen, die unterhalten werden wollen und mehr noch für Menschen, die einen Platz suchen, wo sie sich wohlfühlen.

Diesen Platz immer interessant zu halten durch regelmäßige Updates ist zu meiner Aufgabe geworden. Quasi die Straße zu fegen und die Blumen zu gießen. Und ab und zu den Horizont neu streichen.

Ich mache das "auch" für mich und für die Bestätigung, die ich dadurch bekomme. Doch zum gleichen Teil hat das eine seelsorgerische Komponente. Nicht im klerikalen Sinne, sondern wirklich im Wortsinn "für die Seele sorgen".

Ja, es ist wichtig, eine Aufgabe zu haben, wie immer die auch für den Einzelnen aussehen mag. In den Tag hineinleben ist so schön, wie es "nicht" sinnvoll ist. Aber diese Erfahrung macht man erst im Laufe der Zeit.
 

Engelbert 26.01.2004, 00.16| (16/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: innenleben

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