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Welch ein erschreckender Artikel: Alltag einer Klinikpflegerin

Engelbert 16.02.2018, 09.55

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Kommentare zu diesem Beitrag

14. von Liz

Seit 40 Jahren ist es so ... Normalität in der Pflege!

vom 18.02.2018, 18.18
13. von IngridG

Und das Gleiche in der Altenpflege und das seit Jahrzehnten. Es bewegt sich nichts. 8000 zusätzliche Pflegekräfte sollen, lt. Beschluss, zusätzlich eingesetzt werden....ein Tropfen auf den heißen Stein.

vom 17.02.2018, 23.08
12. von fatigué

Wenn in einer Uniklinik bei der Zwillingsgeburt, die auf natürlichem Wege stattfinden sollte, dann von den Ärzten doch schnell Kaiserschnitt trotz Kopfschütteln der Hebamme entschieden wird, also ohne Notwendigkeit(!), dann einer der beiden Jungs falsch gewogen wird und zu schlechter Letzt die beiden auch noch vertauscht(!) werden, wie es meiner Nichte geschehen ist, dann kann man nur noch entsetzt sein.

vom 17.02.2018, 09.19
11. von satu

Auch ich könnte darüber einen Roman schreiben, obwohl es in der Kinderkrankenpflege (noch)deutlich entspannter ist als bei Erwachsene. Ich pflege im Regelfall 5-7 Früh- und Neugeborene pro Schicht. Je nach Pflegeaufwand deutlich zu viele, um jedem gerecht werden zu können!
Auch ich bin froh, wenn ich in nicht allzu ferner Zukunft in Rente gehen kann!
Viele junge Kolleginnen kommen schon mit der Einstellung: in diesem Beruf werde ich nicht alt!
Gerade jetzt ist bei uns etwas Chaos angesagt: diverse junge Kolleginnen haben gerade geheiratet, oder werden in diesem Jahr noch heiraten. Zwei sind bereits schwanger, eine derzeit in Mutterschutz und weitere werden folgen! Wir bekommen aber keine/nicht ausreichend Ersatz dafür!Es sind Stellen ausgeschrieben und entweder gibt es keine Bewerbungen darauf, oder die Bewerber sind nicht geeignet, oder aber sie "fliehen" nach der Probezeit. Eine Station mit 28 Säuglingen ist einfach zu unübersichtlich und stressig, als dass man da bleiben möchte.
Nun ist es doch recht lang geworden - sorry! Aber das musste jetzt raus
Liebe Grüße
satu

vom 16.02.2018, 23.19
10. von GiselaL.

Da kann man nur hoffen, dass man nicht so krank wird, dass man ins Krankenhaus muss.

vom 16.02.2018, 22.57
9. von linerle

Ich habe selber auch die letzten 10 Jahre vor der Rente in der Uni-Klinik gearbeitet. Ich kann es nur bestätigen, was der Bericht sagt.Man arbeitet sich kaputt und krank und geht unbefriedigt nachhause.
Ich habe 1 Jahr in Norwegen gearbeitet. Es kam mir vor wie 1 Jahr Urlaub, so entspannt war dort alles. Es geht doch.

vom 16.02.2018, 19.25
8. von DieLoewin

schlimm - und so schwer zu ändern - ich hab viele Jahre (auch) im KH in der Fortbildung (Management, Team, Kommunik. usw) gearbeitet. Mit allen drei großen Berufsgruppen (Medizin, Pflege, Verwaltung)
Es gab oft viel Bemühen und guten Willen, was zu ändern - aber noch mehr Druck, Zugzwang... ein Teufelskreis ...
es macht traurig ... ALLE leiden darunter

vom 16.02.2018, 16.08
7. von MOnika Sauerland

Mir hat mal eine Krankenschwester gesagt: Unser Handwerkszeug war früher die Spritze. Heute der Block zum dokumentieren. Wenn ich heute Pfleger und/oder Krankenschwester wäre würde ich nach Skandinavien auswandern. Bessere Arbeitsbedingungen, bessere Bezahlung und ein gesünderes Klima auch durch mehr Personal das natürlich den Patienten auch zu Gute kommt. Ein Beispiel: Dokumentiert wird direkt in den PC. Das steht dann ganz schnell allen zu Verfügung und es bleibt mehr Zeit am Patienten.
Auf WDR 5 Tagesgespräch(Mediathek kann es gehört werden) kam gerade über das Thema Krank im Beruf diskutiert. Das heute noch Menschen unter Druck gesetzt werden. Nach dem Motto: Wer tüchtig ist der kommt auch arbeiten wenn er/sie krank ist. Wenn es dem Arbeitgeber gut geht es den Arbeitnehmern gut. Echt erbärmlich und menschenfeindlich

vom 16.02.2018, 13.06
6. von _gerlinde

Mein erster Gedanke:Hoffentlich bleiben alle gesund, die mir am Herzen liegen.

vom 16.02.2018, 11.43
5. von Ellen

Ja, das hört man auch hier in unseren Kliniken. Seit der Ex-Ministerpräsident Koch die beiden Unikliniken Marburg und Gießen an die Rhön-AG verhökert hat, wird dort viel Personal eingespart, die Aktionäre wollen ja Geld sehen! Der Kranke stört da nur. Bisher hatten diese Kliniken den allerbesten Ruf, haben sie auch jetzt noch, aber das Personal macht sich kaputt. Wie kann man nur Unikliniken privatisieren? Warum hat das Land Hessen das zugelassen?

vom 16.02.2018, 11.09
4. von Juttinchen

Das hört sich ja gruselig an. Ich bin für jeden Tag froh, an dem ich aufwache und gesund und munter bin und für jeden Abend, an dem ich müde aber gesund ins Bett gehe.
Meine Familie (Bruder, Schwägerin und Nichte) sind im Krankenhaus beschäftigt und nicht sehr glücklich über die Krankenhausleitung. Mein Bruder, als OP-Pfleger, fiebert seinem Ruhestand entgegen und erwägt sogar den vorgezogenen Ruhestand.

vom 16.02.2018, 11.04
3. von ReginaE

leider ist es an anderen Krankenhäusern ähnlich, Ärzte bekommen keine unbefristete Verträge, sind aber für alles verantwortlich und nachts oftmals für mehrere Etagen!!
Es geht nur noch um die Wirtschaftlichkeit, sprich um das Geld. Pfleger und Ärzte sind "Humankapital". Vor Monaten kam ein neuer Manager ins Klinikum. Warum wohl? Nicht für Patienten, Pflege oder Mitarbeiter, zum Controlling!!

Jemand aus der angeheirateten Verwandtschaft liegt in der 4. Woche auf der Intensivstation eines anderen Krankehauses. Er und alle anderen im Zimmer werden sehr aufmerksam versorgt!!

vom 16.02.2018, 10.30
2. von Gabi K

...und jedes Wort ist wahr! Ich komme aus diesem Wahnsinn und bin froh, dass ich nicht mehr zurück muss.
Am meisten fürchte ich mich davor, dass ich selber oder einer meiner Angehörigen in ein Krankenhaus muss. Denn der Wahnsinn tobt überall. Und das Pflegepersonal kann am allerwenigsten dafür!

vom 16.02.2018, 10.26
1. von HelgaR

Mein Job fast 40 Jahre... hab kurz vor Ende meiner Dienstzeit kapituliert und bin darüber krank geworden. Ich frage mich jeden Tag, wie das in so einem wohlhabenden Land wie Deutschland möglich ist und wie lange noch zugeschaut wird. Es geht hier um kranke, alte Menschen, die ihren Beitrag geleistet haben, dass sie ordentlich gepflegt werden, um Kinder, die unsere Zukunft sind. Mich macht das sprachlos und traurig.

vom 16.02.2018, 10.21

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