
![]()
![]()
![]()
altes Archiv
bis 6.1.2004
Foto-Blogs
martijn lammerts
mareen fischinger
toshikomi
photo-blogg
daily dose
martin röll
<°)))><
grapf
foto-werkstatt
blümchenknipser
Blogs
aliena
alles nur psychisch
andrea
anny-libelle
asia photo
bärbel s.
bea
beate
bestatterweblog
bibliodyssey
bine
bini
blechi
bloghaus-ms
bohnenzeitung
chinomso
christa
claudia
cocker-charly
cosmea49
elisamara
enjoy
entenblog
eva
eveline
filapper
frau mit bart
gabi
gabriela
geneviève
gewichtig
gise
grapf
hofgeschnatter
hundertsieben
inge k
irgendlink
jeanie
junifee
kalinumba
kantinenblog
kellytüdi
kerki
klaudia
ladybird
landgeflüster
lawblog
leierkasten
lemmie
löwenmaul
lucie
maksi
marianne h.
michael
minibar
muesli
nachtbuch
nicole
ocean
onemomentintime
parkuhr
patty
pfotologisch
rabenweib
richie
rollinger
ruthie
she
shopblogger
silvio
sonia
steine
*lein
sternenelfin
stjama
terragina
tirilli
toscany
uli stein
ulrike
uta
utopia
vagabundenherz
volante
vorspeisenplatte
waldspechtin
woermchen
zorra
--
mail encoder
Ausgewählter Beitrag
die botschaft von avatar
Ich geh da gedanklich anders an den Film ... das man den Fremden positiv begegnet, ist für mich "normal" und deswegen empfinde ich die Botschaft des Films als "es gibt immer noch Arschlöcher, die fremdes Leben und Gut aus egoistischen Motiven zerstören wollen".
Für mich wiegt das Vorhandensein des Schlechten viel mehr als die Tatsache, dass das Gute siegt.
Engelbert 09.02.2010, 21.00 TB | PL | einsortiert in: sonstiges
Aufgrund des gestiegenen Spams durch sogenannte Spambots, müssen wir Euch bitten, zunächst die folgende Captcha Abfrage zu beantworten, bevor Ihr kommentieren könnt.
Kommentare zu diesem Beitrag
meiner meinung nach ist die botschaft von avatur nur eine, nämlich KOMMERZ
vom 11.02.2010, 09.39
...achtet mal auf die Stammeshierarchie, auf die Archetypen von Fremder, Prinz und Prinzessin, auf die Konkurrenzkämpfe. Nur die Jungen, Starken, Schönen überleben, überbieten sich in atemberaubenden Wettkämpfen im Klettern und Drachenjagen. Schwache Menschen haben auf Avatar keine Chance. So widersinnig es zunächst scheint, aber die metallene gepanzerte Gewalt des Römischen Reiches, der Nato, der imperialen Kräfte ist zuallererst auch Schutz der menschlich-christlichen Botschaft. Pazifismus und Anarchie bedrohen zuallererst die Schwachen. Denkt mal darüber nach.
vom 10.02.2010, 15.02
Lieber Engelbert,
das hast Du nicht ganz richtig interpretiert.
Mein Schlußwort "einer tieferen Wahrheit gegen lebensfeindliches Tun" aus dem Zusammenhang genommen, läßt keine konkrete Interpretation zu.
Im Zusammenhang aber zu meinen vorherigen Ausführungen wird deutlich worauf dieser Satz abzielt.
Vereinfacht ausgedrückt:
"Beute die Natur und ihre Lebewesen rücksichtslos aus und sie wendet sich irgendwann gegen dich".
Das ist die Botschaft des Films für mich.
vom 10.02.2010, 14.53
Es gibt eine weitere Botschaft - der Rückschritt siegt. Seltsamerweise gibt es in Avatar keine Kälte, keine Schwachen, keine Behinderten, keinen Hunger, keine Krankheiten, keine Kriege; übertragen in unsere Welt hieße das, Bischof Bonifazius hätte nicht mit dem Fällen der Donareiche das Christentum durchgesetzt, in der Welt von Avatar hätten die Germanen und die Maya über die Lateiner und Spanier gesiegt, inklusive Stammesfehden, heidnischer Kulte, Gewalt und blutiger Menschenopfer. Nein, warm eingemummelt in beheizten elektrifizierte Räume vor einem Bildschirm, der mich mit der Welt verbindet, bin ich meinen Vorfahren dankbar, daß sie nicht den Weg von Avatar gegangen sind.
vom 10.02.2010, 14.53
Lieber Engelbert,
Leider ist es so das zum Beispiel der (Bürger)Krieg im Kongo künstlich aufrecht erhalten wird um das Colthan (wichtiges Metall das bei der Handy Herstellung gebraucht wird) billigst, in Kriegsgebieten gelten keine Arbeitschutzbestimmungen, abbauen zu können.
Quecksilber verwüstet die Böden auf lange Zeit bei der Goldsuche in Südamerika.
Won wilden Urwaldrodungen auf der ganzen Welt aus Profitgier gar nicht zu sprechen.
Es gäbe noch viele Schreckensszenarien aufzuzählen.
Es gibt aber auch die Gegenseite unter anderem die "The Yes Men" über deren Aktionen in einen Film den ich auf You Tube gesehen habe berichtet wurde, leider ist der Account aktuell nicht verfügbar, daher berichte ich schriftlich in Auszügen.
Mehr von den "The Yes Men" ist auf Wikipedia zu erfahren, und was man da erfährt und lesen muß geht von "Unglaublich" bis Haarsträubend.
Anbei kurze Einführung zu den "The Yes Men":
The Yes Men sind eine Netzkunst- und Aktivistengruppe, die Kommunikationsguerilla betreibt und mit einer Fälschung der Website der WTO bekannt wurde. Mitglieder der Gruppe geben sich als Repräsentanten internationaler Konzerne oder Institutionen aus und karikieren mit übertriebenen Forderungen auf Konferenzen deren Ziele (Überidentifikation). Sie selbst bezeichnen dies als „Identitätskorrektur“ (“identity correction“).
Die zwei führenden Mitglieder der Gruppe sind unter einer Reihe von Pseudonymen bekannt, zuletzt als „Andy Bichlbaum“ und „Mike Bonano“. Ihre bürgerlichen Namen lauten Jacques Servin und Igor Vamos. Servin ist ein Science-Fiction-Autor, Vamos arbeitet als Assistenzprofessor am Rensselaer Polytechnic Institute in New York.
Anbei beschreibe ich eine Aktion die ich im ober erwähnten Film gesehen habe:
Konzern Dow Chemical - Bhopal (Indien)
Am 3. Dezember 2004, dem 20. Jahrestag des Bhopalunglücks, trat Yes Man Andy Bichlbaum auf BBC World als „Jude Finisterra“, ein Dow-Chemical-Sprecher, auf. Dow Chemical ist der Eigentümer von Union Carbide, dem Verantwortlichen für das Unglück, bei dem Tausende ihr Leben verloren und die Überlebenden oft schwere Folgeschäden davontrugen. An diesem Jahrestag meldete die BBC, dass das Unternehmen Dow Chemical, seit ein paar Jahren der neue Eigentümer der Union Carbide, sich zu seiner Pflicht bekennen wolle und zwölf Milliarden US-Dollar an die Familien der mehr als 3.000 Toten und 120.000 Verletzten von Bhopal auszahlen werde: „Ich bin sehr glücklich, dass ich heute mitteilen kann, dass Dow erstmals die volle Verantwortung für die Katastrophe in Bhopal übernimmt. […] Wir haben beschlossen, Union Carbide zu liquidieren, diesen Albtraum für die Welt, der Dow Kopfschmerzen bereitet.“ Kurz darauf dementierte die BBC ihre Meldung – und der im BBC-Live-Interview zu Wort kommende „Jude Finisterrra“ stellte sich als Yes Man heraus. In der Zwischenzeit war jedoch der Wert von Dow Chemical an der Börse um circa zwei Milliarden Dollar gesunken.
Weitere Aktionen bitte auf Wikipedia verfolgen!!
Leider wird von diesen Aktionen sehr wenig in der Öffentlichkeit berichtet.
nachdenklicher Gruß Ernst
Danke Engelbert für den Denkanstoß
vom 10.02.2010, 11.52
im alten Tao Te King heißt es auch:
Wenn auf Erden alle das Schöne als schön erkennen,so ist dadurch schon das Häßliche gesetzt.
Wenn auf Erden alle das Gute als gut erkennen,so ist dadurch schon das Nichtgute gesetzt.
weiter heißt es:
Sein und Nichtsein erzeugen einander.
Schwer und Leicht vollenden einander.
Lang und Kurz gestalten einander.
Hoch und Tief verkehren einander.
Stimme und Ton sich vermählen einander.
Vorher und Nachher folgen einander.
...
Menschen ziehen sich unterschiedliche Botschaften aus einem Film, je nach dem durch welche Brille gerade geschaut wird.
Das ist ja auch hier beim Kommentieren so. Da kann man sich auch oft wundern wie unterschiedlich an Wort und Schrift herangegangen wird :-)
vom 10.02.2010, 10.20
Der Film ist eine Kritik an dem Kapitalismus, wie er überall auftritt.
Profit zählt, und nur der Profit.
Da es nur ums Geld geht frage ich mich wie die Meschen es überhaupt geschafft haben weit in den Weltraum vorzustoßen, wenn schon jetzt kein Geld für das Weltraumprogramm da ist weil man zum Kriegspielen die ganze Knete braucht.
Für diese absolut überflüssigen Aktionen fließen etliche Milliarden mal so eben hinzu. Nur, Ruhe und Frieden zu bringen, das schaffen diese kurzsichtigen Strategen einfach nicht.
vom 09.02.2010, 23.54
Mich springt eigentlich in dem Film prompt die Story des üblichen amerikanischen "War for Oil" an:
Irgendwo wird für irgend einen Rohstoff mal wieder ein Paradies kaputtgemacht.
Deswegen finde ich an dem Film am erschütterndsten, daß er wahr sein könnte.
vom 09.02.2010, 22.10
ich erinnere mich an ein projekt, bei dem man in einer sehr "unentwickelten" gegend versucht hat den kindern sportliche wettkämpfe beizubringen (u.a. auch wegen den gesundheit, der bewegung), aber das hat irgendwie nicht funktioniert, sie haben nicht verstanden, warum einer von ihnen irgendwo füher ankommen sollte, als die anderen, so ähnlich, das lässt den schluss naheliegen, dass ohne die konkurrenz, ohne: wie kann ich die anderen ausstechen, übervorteilen, kein fortschritt,
so bitter das klingen mag, ohne böses nichts gutes, ohne licht kein schatten, bewegung und stillstand, laut und leise, alles folgt irgendwelchen gesetzen und braucht ein gegenteil?????
vom 09.02.2010, 21.44
ALLes allTÄGLICH
| 2010 | ||
| <<< | September | >>> |
| Mo | Di | Mi | Do | Fr | Sa | So |
| 01 | 02 | 03 | 04 | 05 | ||
| 06 | 07 | 08 | 09 | 10 | 11 | 12 |
| 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 |
| 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 |
| 27 | 28 | 29 | 30 |
- alles alltägliches
- bilder
- links
- hp
- bloggerwelt
- poesie
- ironie / satire
- computer/internet
- zitate, aphorismen
- musik
- heute ...
- humor
- politik/gesellsch.
- innenleben
- sonstiges
- kommentar
- liebe kinder
- alte werbung
- digital art
- heute 2005
- alte postkarten
- malerei
- headerbilder
- heute 2006
- gurumanisches
- m+m
- pälzisch und andere sprachen
- seelenfarben-kalender
- vinyl
- schreibakrobatik
- dienstags vor dem bett



Wow, zum ersten mal sehe ich eine Diskussion über die Botschaft von Avatar. Ein Großteil der Leute sind schon so von der 3D-Technik begeistert, dass sie wohl an nichts anderes denken.
Wenn ich ehrlich bin... glaube ich auch nicht, dass der Film eine tiefergehende Bedetung haben soll... ich schließe mich da Schnecke an...
Trotzdem haben hier einige Leute zumindest gute Ansätze.
vom 11.02.2010, 13.09