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das kind in den arm nehmen ?

Sorry, ich versteh's nicht ... warum sollte ich das tun ? Das Kind ist doch in Ordnung, ist liebenswert ... es müsste nur beschützt werden, was aber rückwirkend nicht möglich ist. Auch in den Arm nehmen kann nicht ungeschehen machen, dass es keine Freunde hatte, dass es körperlich das schwächste Kind der Klasse war, nicht sportlich und jeden Tag Angst hatte, auf dem Weg von der Schule nach Hause verhauen zu werden. Weil man ihm das angedroht hatte, um ihm Angst zu machen. Umwege ist das Kind gelaufen, aus Angst. Das kann ich durch "in den Arm nehmen" nicht wieder gut machen ... was in der Schule passiert, ist prägend fürs Leben ... meines hat es so geprägt, dass ich lange Zeit kein Selbstvertrauen hatte und mir das mühsam erarbeiten musste. Weder das Erinnern an damals noch das an die Hand nehmen können etwas an der Vergangenheit ändern, und mich mit ihr zu versöhnen, ist nicht möglich.
 
Nachtrag: Aber was damals passiert ist, das bestimmt mich heute nicht mehr. Es ist nur so und ganz normal, dass ich Bilder von damals mit den Erinnerungen an damals anschaue ... also muss ich nicht immer wieder drauf gucken.
 

Engelbert 31.03.2014, 11.17

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Kommentare zu diesem Beitrag

29. von Tirilli

Engelbert, du schreibst: "Aber was damals passiert ist, das bestimmt mich heute nicht mehr." Leider ein Irrtum! Aber mal vorweg, du hast recht, das nicht mehr anrühren zu wollen. Denn darüber herumgrübeln bringt nur bedingt etwas, jedenfalls unverhältnismäßig wenig. es bringt mehr vergrübelte Stunden als Gewinn. Es kommt ja nur manchmal hoch, schmerzlichst. Und dann geht es wieder vorbei und man hat eine Zeit lang Ruhe davon. Ich finde es richtig da nicht zu viel herumzurühren, denn das hat, wie schon einige schrieben nur mit professioneller Hilfe Sinn. Ich weiß da, wovon ich rede!
Anfangs schrieb ich: Irrtum! Es bestimmt dich in Wahrheit von A bis Z, nur ist dir das nicht so bewusst. Da sind einmal die Panzer, den man sich aufgebaut hat, um mit den Verletzungen umgehen zu können. Oder man macht sinnbildlich Pflaster drauf. So ein Pflaster behindert (wieder sinnbildlich) die freie Beweglichkeit! Jeder subjektive Blick auf andere Menschen ist von der Kindheit geprägt. Diese Blicke sind genau deswegen so verschieden! Glaubensätze aus der Kindheit sind in uns hineingemeißelt, umso mehr, desto früher sie aus Erfahrungen entstanden. Zufällig sagte jemand im Fernsehen vorgestern: "Eines Tages sagte ich mir, ich liebe meinen Enkel doch so sehr, könnte ich doch auch mich so lieben." Er übe dran, sagte er auch, und es gelinge immer besser. Es ist uns ausgetrieben worden! Deine Mutter sagte "dann wehr dich doch", aber besser wäre gewesen, sie hätte öfter mal gesagt, du bist jemand ganz tolles, du bist sehr liebenswert, die anderen Kinder müssen nur erst draufkommen. Dann wäre deine Körpersprache allmählich eine andere geworden. Es ist die Körpersprache auf die Mitmenschen und ganz besonders Kinder reagieren. Und diese Körpersprache resultiert aus dem Selbstverständnis. sowas sagte ich gestern in kindlicherer Form auch einem 9-jährigen Schüler. Er meinte beim Unterricht nämlich plötzlich: "Großer Schmerz." Dann blickte er zu Boden, zögerte und sagte: "Keiner mag mich!" Es spielt sich heute noch so ab! Was das soziale Lernen betzrifft, ja, das gibt es. Was es aber nicht gibt, ist eine gute diesbezügliche Ausbildung für die Lehrenden. Das macht immer wieder irgendjemand der grad sein Stundenausmaß damit auffüllt. Letztens kam ein Schüler tief schluchzend zu mir. Die Lehrerin die das mit mittelalterlichen Methoden verursacht hatte, unterrichtet "Soziales Lernen" na bitte, gerade diese unmögliche "Pädagogin"! sie hat nicht gemerkt, wie sensibel der an sich brave Schüler ist. Da kann ich so grantig werden! Solche Narben bleiben bis zum letzten Tag. Es bleibt uns nur, ihnen irgend einen Sinn zu geben.
Liebe Grüße,
Tirilli

vom 03.04.2014, 01.51
28. von gitta-M

@Farbklecks, @Christine B
Die Schulen machen schon ganz viel in Richtung soziales Miteinander, bei uns gibt es z.B. in der 5. und 6. Klasse das "Fach" "Erwachsen werden", in dem ganz viel soziales Miteinander eingeübt wird. Auch in vielen anderen Fächern kommt das ständig zur Sprache. Aber man kann die Eltern nicht einfach aus der Verantwortung entlassen, weil sie "keine Zeit" haben. Wer keine Zeit für seine Kinder hat, sollte keine bekommen. Wenn die Kinder mit 10 Jahren an unsere Schule kommen, sind sie schon stark vorgeprägt. Man darf die Schule nicht für alle gesellschaftlichen Missstände zur Verantwortung ziehen! Hinzu kommt noch, dass gerade viele Jugendliche das, was sie in der Schule lernen, gar nicht mit dem wirklichen Leben in Verbindung setzen. Beispiel: wir führen extra eine Veranstaltung über Missbrauchsmöglichkeiten der sozialen Netzwerke durch, und eine Woche später stellt eine 15-jährige Schülerin Fotos von sich im Bikini bei WhatsApp ein und wundert sich dann, dass ihr Ex-Freund sie der ganzen Jahrgangsstufe weiterschickt.

vom 02.04.2014, 07.27
27. von Petra H.

Heute Abend auf ARD 20.15 Uhr "Neufeld, mitkommen!"

vom 02.04.2014, 07.11
26. von Anne/LE

Ich habe gestern auf 3-sat
"Homevideo" gesehen. Einen Glückwunsch an Dich wert, anders vielleicht, gedanklich innig,

Anne

vom 01.04.2014, 22.12
25. von Lily

@Laura: Das Buch leitet einen an. Aber man sollte vorher mit dem Therapeuten schon die verschiedenen "Modi" besprechen.

vom 01.04.2014, 20.05
24. von Laura

@Lily: die Uebungen sollte man meiner Erfahrung nach weniger alleine als in therapeutischer Begleitung machen. Nachdem ich mehrfach angeleitet wurde, habe ich nun Helferwesen, die meinem kleines verletztes Kind, wenn es in der Jetzt-Zeit beachtet werden will, helfen und damit kann ich in meinem erwachsenen Ich bleiben.
Es ist ein weiter Weg zu sich selber, aber er lohnt sich :-)

vom 01.04.2014, 11.19
23. von christine b

habe eben farbklecks kommentar gelesen und sie spricht mir aus der seele.
die kinder bräuchten ein schulfach in dem man lernt, wie man rücksichtsvoll mit anderen menschen, behinderten, asylanten,andersgläubigen, andersfarbigen menschen.... umgeht.zuhause bleibt den eltern oft zuwenig zeit und die kinder wachsen wild auf und meinen, selber alles regeln zu können, so wie es ihnen vorkommt.das war früher auch schon so.
leider hat es engelbert erwischt, wie immer die kleinen, zarten, lieben, ruhigen, seelenvollen kinder, die nicht zurückschlagen! das waren und sind noch immer die mobbingopfer.
ich kann engelbert gut verstehen, dass alles wieder hochkommt, wenn man die kinderbilder anschaut, dann kommt auch viel trauer und wut in die verletzte seele!

vom 01.04.2014, 09.29
22. von Farbklecks

In der 2ten Klasse schaffte ich es irgendwie immer anzuecken, ich musste nachsitzen.
Ergebnis: alle anderen waren längst weg, und ich hatte einen gefahrlosen Heimweg.
Kein Patentrezept, denn irgendwann erwischen sie dich doch.

Ich denke das in der Schule ein Fach fehlt, "Soziales Miteinander", und zwar schon vom ersten Schultag an.
Wenn Kinder früh gewisse Regeln lernen, und begreifen das auch schwächere in die Gruppe hineinpassen können...

Pff, was quatsch ich hier, keine Zeit, zu teuer, zu unnütz...
Der blöde Spruch, "nicht für die Schule, für's Leben lernen wir", ist absolute Verhöhnung.
Wer nicht mitkommt, kommt weg. Basta.

vom 01.04.2014, 08.41
21. von Brigida

Genau das, was dir passiert ist ist mir und meinem Bruder auch passiert. Spiessrutenlaufen nach Hause, wegen Hetze vom Rest der Kinder! Aufgehetzt von ihren Eltern, die wohl ein Problem damit hatten, dass mein Vater nicht aus dem Ort war und wir hatten Landwirtschaft. UND wir konnten keine Umwege laufen! Diese Menschen hier waren DIE Katastrophe und wenn es heute noch so wäre, wäre ich NIEMALS wieder hierher zurückgekehrt! Selbstbewusstsein u.a. musste ich mühsam selbst mir erarbeiten! ABER ich habe Frieden geschlossen und sage immer: "Denn sie wissen nicht, was sie tun!" glg Brigida

vom 01.04.2014, 07.57
20. von Annemone

Darüber gibts sogar Literatur.

vom 01.04.2014, 06.43
19. von Doris (Spooky)

Kinder sind brutal. Meine Meinung damals, meine Meinung heute.
ich habe sämtliche Bilder von mir von früher zerrissen und verbrannt und möchte definitiv nicht mehr zurück und noch mal Kind sein ...
Kapitel abgeschlossen, nicht mehr drüber reden, im Heute leben. Punkt
Also ich kann Dich und Dein Handeln nachvollziehen.
Wir sollten doch eh lieber alle das Jetzt genießen :)


vom 31.03.2014, 23.21
18. von Carola

Viele Gedanken, die ich nicht formulieren kann, ohne dass sie womöglich falsch rüberkommen.Ich glaubs aber, ich hab es richtig verstanden. So gerne würde ich das zerfetzte Bild vom verträumten Cowboy nehmen und zusammen, mit all den Lesern und Schreiberlingen hier, wieder heil zusammensetzen wie ein Puzzle. Aber es ist unmöglich, die ganzen vergangenen, verlorenen Jahre bleiben ja trotzdem. Mobbing ist grausam. Das GUTE aber ist, dass Du trotz allem, doch den richtigen Platz gefunden hast, hier auf der Insel, Planet, oder wo auch immer wir sind ? :-) Und obendrein mit SOOOO vielen, lieben Gästen ! :-)

vom 31.03.2014, 21.58
17. von elfi s.

Es hilft enorm für das Wohlbefinden, sich von Dingen zu trennen, die einem nicht gut tun. Und dazu können auch alte Fotos, verbunden mit Erinnerungen, gehören.

vom 31.03.2014, 20.28
16. von Lily

"Das Kind in den Arm nehmen" ist eine Übung aus einem Therapiebuch. Es heißt "Andere Wege gehen" - leider weiß ich im Moment den Autor bzw. die Autoren nicht. Es würde etwas zu weit führen, das jetzt hier zu erklären, aber es soll tröstlich sein. Ich selbst komme auch nicht wirklich damit klar...
Ich habe das Buch zum Teil gelesen und fand es auch sehr hilfreich. Ab einer bestimmten Stelle kam ich nicht mehr weiter - aber das möchte ich hier nicht ausführen.

vom 31.03.2014, 20.21
15. von Regine H.

Sag mal Engelbert - das darf doch wohl nicht wahr sein, dass sich unsere "Schulerlebnisse" fast auf's Haar ähneln! Ich hatte schon 3 verschiedene Schulwege mir ausgesucht, aber es gab genug "Banden", die mich an allen in Brennesseln oder den kleinen Bach schubsten. (Und andere Gemeinheiten) Mein allerschlimmstes Erlebnis kann ich jetzt leider nicht hier mitteilen, da kommt auch nach über 40 Jahren noch zu viel hoch... :-(
Aber Fotos vernichten, auf denen ich selbst bin - soooo schlimm belasten die mich nicht. Ist halt jeder verschieden.

vom 31.03.2014, 18.10
14. von mira

.. ich glaube, es gibt Situationen, die beweisen, dass Du mutig bist und los-lassen kannst, indem Du ein Bild zerreißt, kannst Du Dich bewusst dem JETZT zuwenden - und demonstrieren, das Vergangene hat keine Macht mehr. Rituale sind manchmal besonders nachhaltig hilfreich.
Die Psyche schenkt uns immer mal wieder Rätsel und auch Glück ...

vom 31.03.2014, 15.50
13. von DieLoewin

@reni
wunderschön beschrieben - danke

vom 31.03.2014, 15.07
12. von Christian

Begegnen dir die Leutchen heute noch, die dir damals Prügelandrohten? Und hast du jemals Prügel von Ihnen bekommen?

vom 31.03.2014, 14.30
Antwort von Engelbert:

Nee, die habe ich seit der Schule nicht mehr gesehen ... einer kam ins Gefängnis, über die anderen weiß ich nichts.
11. von reni

In den Arm nehmen, heißt nicht beschützen, sondern Mut machen oder stärken. Ich tue das mit meinen Kindern und wir reden über Ungerechtigkeit und Hänselei und wenn jemand klein ist nicht automatisch dumm.
Dieses "in den Arm nehmen" hilft meinen Kindern durch die Ungerechtigkeiten hindurch und sie werden sich erinnern, dass da neben den Angstmachern auch jemand war, der zu ihnen gestanden und Mut gemacht hat.

vom 31.03.2014, 14.05
Antwort von Engelbert:

Nein, das hilft nicht ... zumindest hätte/hatte das damals bei mir nicht geholfen. Ich bin sicher, dass mich meine Mama auch in den Arm genommen hat ... aber das nützt nichts, wenn Du am nächsten Tag der Angst wieder begegnest ... die Angst ist immer stärker und die Hilflosigkeit, nicht zu wissen, wie man sich wehren soll, ist ganz schlimm. Meine Mutter hat mir immer gesagt "dann wehr dich doch", aber ich wusste nicht wie und ich hatte Angst, wenn ich zurückschlage, dann gibts Schläge zurück und die tun weh. Was nützt mir da ein Trösten, wenn ich mich am Tag drauf wieder in der gleichen Schulsituation wiederfinde ?

10. von Anne

"To teach is to touch a life forever" - diesen Spruch aus Großbritannien habe ich mein langes Lehrerinnenleben immer versucht, im Auge zu behalten.
Unser Leben wird nunmal von der Vergangenheit und anderen Menschen geprägt.
Ändern kann man das nicht, aber den Umgang damit kann man vielleicht lernen.
Wenn Du es nicht schaffst, Dich mit Deinen persönlichen Kindheitserlebnissen zu versöhnen, dann ist das für Dich halt total ok, solange Du nicht den ständigen Groll darüber mit Dir herumschleppst!
Das Selbstvertrauen hast Du Dir mühsam erarbeitet. Und allein die SF-Seite und die positive Resonanz können das nun täglich verstärken!!
Schön, dass es Dich gibt!!



vom 31.03.2014, 13.32
9. von Janna

...es gibt Menschen, die können dieses "innere Kind" heilen...nur muss man das wollen - und diese Menschen finden... - und - es gibt Schlimmeres...

vom 31.03.2014, 13.25
8. von beatenr

"also muss ich nicht immer drauf gucken, ändert sich ja nix."
Ja, Engelbert, so sehe ich es auch - und habe angefangen, Bilder und Dinge, bei denen ich spüre, dass ich damit auch nur entfernt unangenehme Gefühle verbinde, wegzutun.
Dadurch geraten meine Gedanken gar nicht mehr in diese Schienen, sondern der Kopf ist frei für Schöneres. Das tut mir gut.

vom 31.03.2014, 12.45
7. von Inge-Lore

- Lieber Engelbert - aus einigen Kommen-
taren ist herauszulsen, dass es auch
schlimme Zeiten gab - nicht nur in der
Schule... Ich bin mit 1 1/2 Jahren aus
einem Waisenhaus in ein wunderbares Adop
tiv-Elternhaus gekommen, hatte ein be-
hütete Kindheit, eine tolle Jugend und
viele schöne Ehejahre. Was da nach 34 (!) Jahren passierte, möchte ich hier
nicht im Detail schildern, aber es war
schlimm genug, dass ich mein Leben been-
den wollte..Gott sei Dank wurde ich von
meinen Kindern und besten Freunden auf-
gefangen. Trotzdem sind Narben geblie-
ben, die auch nie verheilen werden.
Jeder Mensch hat sein Schicksal mit dem
er fertigwerden muss.
Du hast mit Beate diesen wunderbaren Blog Seelenfarben - freu Dich über Deine vielen Leser, die auch alle ihr
Schicksal tragen müssen. Bleib wie Du bist!

vom 31.03.2014, 12.13
6. von Astrid

Kann ich nachvollziehen.


vom 31.03.2014, 12.05
5. von gitte

Moin aus dem Norden !
Lieber Engelbert, Deine Schilderungen berühren mich, es ist einfach schmerzlich, das traurige Kind auf den Fotos anzuschauen, und es ist nicht mehr zu ändern.
Durch eigene, furchtbare Erlebnisse im Elternhaus kann ich Deine Gefühle zum großen Teil verstehen.
Sicher Du wirst heute anerkannt und geliebt, viele Menschen schätzen Dich und die seelenfarben.de, doch bei den alten Verletzungen ist es wie mit alten Narben, sie schmerzen immer.
Ich habe in den letzten Jahren immer wieder den Hinweis von Bekannten und Freunden erhalten "VERZEIHEN !", und ich fand es zuerst unverschämt und unmöglich, und doch praktiziere ich heute HO'OPONOPONO, eine alte Methode aus Hawaii, die mir hilft, anderen zu verzeihen. Das tue ich für mich !!!
Es gibt so viel Schönes in unserem Leben, täglich kleine positive Erlebnisse, schauen wir dorthin !!
Liebe Grüße
Gitte

vom 31.03.2014, 12.04
4. von DieLoewin

Lieber Engelbert,
tut mir leid, wollte Dir weder zu nahe treten, noch Dich "belehren" oder so...
hab einfach das Gefühl gehabt "der kleine Engelbert" in Dir fühlt sich immer noch so verlassen und unverstanden und ein "in den Arm nehmen" könnte ihm gut tun - es ändert nichts an Vergangenem, aber an der Gegenwart. Es wird "einen Grund" geben, warum Dir dieses Foto untergekommen ist u warum Du es hier zeigst - und ich denk, das Verletzt worden und Sich-verlassen-fühlen des kleinen Engelbert hast Du in Dir zB wunderbar "verwandelt" in all die Liebe, die Du in diese Seite steckst und uns schenkst - und deshalb hat es sich "der kleine Engelbert" verdient, in den Arm genommen zu werden.
Auch, wenn man ein Kind umarmt, wenn es sich verletzt hat, verschwindet dadurch nicht die Verletzung - aber es lindert und tut dem Kind (meistens) gut - u auch dem Erwachsenen tut es (meistens) gut, u macht die "Ohnmacht", nicht helfen zu können, erträglich(er).
So war es gemeint...
Aber es sind NUR meine Gedanken und Gefühle...


vom 31.03.2014, 12.02
3. von engelslicht

Noch was!ICh gehen an kein Klassentreffen und bin weit weg von meinem zu Hause und Schule gezogen. Mit Eltern Mutter Stiefvater 0 Kontakt mehr und mein Leiblicher Vater wurde umgebracht lebt nicht mehr. Vergessen ist schwer wenn Nachts träume kommen. Aber ich Lebe im jetzt und alles andere ist mir egal. Narben bleiben zurück ,ist jedem seine Sache was er oder Sie draus macht! Meine Oma ist mit 63 Jahren gestorben Sie fehlt bis heute noch damals wahr ich 17. OPa ist 94 und KOntakt nicht so innig wie bei Oma. Nur das musste gesagt sein Engelbert. Leb im Jetzt! Grüssli

vom 31.03.2014, 11.52
2. von licht

Hallo! Du hattest aber doch ein schönes zu Hause voller Liebe!
Ich wurde auch verprügelt in der Schule und gemoppt was das Zeug hält. Immer mehere nie allein. ERschwischte ich einen mal allein Prügelte ich drauf los. Das Eltern sich beschwerten. Jacken wurden verbrannt in Gardrobe Schuluntensielen zerstört. Habe dann nur altes Zeug in Schule mitbekommen!
So mein Vater prügelte immer mich wenn er betrunken wahr im Suff. Mit 3 an Wand geworfen. Mutter tat nie was erst mit wo ich 14 wahr Scheidung! Schwul wahr er auch noch. Grausam Engelbert!
Meine Oma die 4 Stunden mit Zug weg wahr , da hatte ich Ruhe. Oma Kind,warum Sie mich nicht weiss ich nicht...
Wurde mit 7 Missbraucht Mutter schickte mich zur Schule ob nichts wär. Schlif dann Jahrelang unter dem Bett weil ich in dem nicht schlafen konnte...... grausam
Engelbert möchte Dir nur sagen damit es ging Dir nicht allein so.
Zum Glück habe ich meinen Mann mit 20 kennengelernt und wir lieben uns heute noch.
Haben auch als Erwachsene viel böses erleben müssen halten aber zusammen .Es ist ebend nicht alles Sonnenschein muss da beste daraus machen. Gruss Engelslicht

vom 31.03.2014, 11.43
1. von Hildegard

Engelbert, hast Du es nicht allen, die Dich damals verhauen wollten, mit Deinem erfolgreichen - fast weltweitem -Blog gezeigt?

Darauf würde ich mich an Deiner Stelle heute besinnen. In die Zukunft schauen, sich an dem Erreichten freuen, das ist für das weitere Leben wichtig.

So wie Du es machst, bekommst Du ja immer noch die Haue von vorgestern und darüber wären Deine Peiniger von gestern - wenn sie es denn wüssten - bestimmt begeistert, es sei denn sie hätten auch inzwischen im Älterwerden höhere Einsichten erreicht.

Aber, vermutlich werden Dich meine Worte nicht erreichen. Du musst selber drauf kommen.

vom 31.03.2014, 11.33
Antwort von Engelbert:

Das hat mit "nicht erreichen" nichts zu tun ... egal, was heute passiert, es kann die Verletzungen von damals nicht ungeschehen machen. Ich besinne mich ja auf heute ... was damals passiert ist, bestimmt mich heute nicht mehr. Aber dennoch schaue ich Bilder von damals mit den Erinnerungen an damals an ... also muss ich nicht immer drauf gucken, ändert sich ja nix.

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