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Ausgewählter Beitrag

ddr-gerichte, die kult sind

Diese DDR-Gerichte sollen Kult sein:

1. Karlsbader Schnitten
2. Senfeier
3. Falscher Hase
4. Jägerschnitzel (panierte Jagdwurst)
5. Wurstgulasch
6. Tote Oma
7. Würzfleisch
8. Bratschnitte (Brot mit Loch und darin ein Ei)

1. Sicher habe ich Karlsbader Schnitten gegessen ... denn bei uns hieß das Toast Hawaii ... nur der Name ist anders und das Gericht ist lecker (könnte man mal wieder machen)

2. Ja ... vor kurzem das erste Mal

3. Ist ja ein Hackbraten ... den gabs bei uns in den 70er Jahren öfter

4. In der Jagdwurstform kenne ich das nicht

5. Aber sicher doch ... gabs bei uns auch ab und zu

6. Ist ne Grützwurst und damit hab ichs nicht so ...

7. Ragout Fin in diesen Blätterteigpasteten gerne, wenn auch eher selten

8. Bratschnitte kenne ich nicht ... wäre mal eine Idee (wenn auch lieber mit anderem Brot)

Und Du ... schon mal gegessen ?

Engelbert 03.10.2016, 11.35

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Kommentare zu diesem Beitrag

27. von Suse aus der Südpfalz

Als gelernter DDR Bürger habe ich das natürlich alles schon gegessen. :-) Die Karlsbader Schnitte hat allerdings kein Ananas drauf wie der Toast Hawai. Und es fehlt Soljanka, Rostbrätl, kalter Hund und Broiler in deiner Auflistung! Auch alles sehr lecker. Tote Oma war schrecklich für mich, denn bei uns hieß es immer "es wird gegessen, was auf den Tisch kommt" brrrrrr...

vom 06.10.2016, 07.50
26. von Regina

Klar habe ich als "alte Ossitante" alle diese Dinge schon gegessen und die sind lecker.

vom 05.10.2016, 15.56
25. von Graugrüngelb

Kenn ich als Ossi natürlich alles. Tote Oma mochte ich nie, den Rest durchaus. Und ich habe lange gebraucht, um mich ans westdeutsche Jägerschnitzel zu gewöhnen. Ich mag statt der Senfeier übrigens die verlorenen Eier lieber - da werden die Eier direkt in der Senfsauce gekocht und nicht einzeln. Würzfleisch gab es nicht in Blätterteig, sondern im Schälchen (oder auf dem Steak).

Soljanka fehlt, auch wenn ich persönlich keine esse.

Der Broiler fehlt dem Namen nach, obwohl das Brathähnchen an sich natürlich nicht DDR-typisch ist.

Klöße, Bratürste und Brätel gehören zwar der Region nach in die DDR, sind aber schon deshalb keine DDR-Gerichte, weil sie viel älter sind.

vom 04.10.2016, 21.20
24. von Ulla M.

1. Karlsbader Schnitten hab ich noch nie gehört, auch bei uns hieß das Toast Hawaii, seit ein Fernsehkoch das im Fernsehen kreiiert hatte.

2. Senfeier- Ich glaube, Senfeier gab es schon vor DDR- Zeiten, unsere Mutti hat das oft gekocht. Es ist auch bekannt als Hausfrauen - SOS - Gericht.

3. Falscher Hase - Auch Falscher Hase ist bestimmt kein typisches DDR- Gericht. Ich kann mich erinnern, dass unsere Mutti das schon im Krieg oft gemacht hat. Da kam dann eine Menge altes Brot dazu, und wir konnten uns richtig satt essen.

4. Jägerschnitzel (panierte Jagdwurst) Das ist schon möglich, dass das eine DDR-Erfindung ist. Das gab es oft in der Kantine oder bei den Kindern als Schulessen.

5. Wurstgulasch - Ob das eine DDR-Erfindung ist, weiß ich nicht, zumindest wurden da in den Gaststätten sicher alle Reste verwendet.

6. Tote Oma Ist auch so ein Kultname, eigentlich heißt das Blut- oder Grützwurst. Ist bestimmt keine DDR-Erfindung, denn beim Schlachten wird das Blut immer so verarbeitet.

7. Würzfleisch ist glaube ich, etwas anderes als Ragout fine, aus Geflügelfleisch. Schon möglich, dass es das zu DDR-Zeiten gab. Haben wir in Gaststätten immer als kleine Speise gegessen. Dazu gehörte natürlich Worcester- Soße. Das Würzfleisch war in der DDR eine Billigvariante, da es ja Kalbfleisch selten gab und für Gaststätten viel zu teuer war.

8. Bratschnitte (Brot mit Loch und darin ein Ei)
Hab ich noch nie gehört oder gegessen.

Oft sind ja bestimmte Gerichte auch landestypisch. Viele Gerichte aus der Berliner Gegend wurden vielleicht vor zig Jahren in schlechten Zeiten erfunden und haben sich dann entwickelt.

Soljanka und Letscho sind keine DDR-Kreationen. Sie kommen aus Südeuropa. In der DDR gab es gar nicht so oft Paprika, wenn wir es dann gekocht hatten, haben wir bestimmt das Rezept aus einem Ungarnurlaub mitgebracht. Und wer einmal nach einem Originalrezept einer ungarischen Hausfrau Letscho gekocht hat, würde nie mehr Letscho im Glas kaufen.

Auch Kuchenrezepte, die in der DDR die Runce machten und zig mal abgeschrieben und weitergegeben wurden, stammten meist aus irgendwelchen Westillustrierten, aus denen die Omas, die in den Westen durften und die Rezepte ausgeschnitten hatten, denn die gesamte Illustrierte durfte man ja nicht mitbringen.

Ulla


vom 04.10.2016, 20.11
23. von LICHT

Grilletta und Kettwurst ist Typisch DDR und Jägerschnitzel Jagdwurt paniert mit Tomatensosse und Nudel ist auch Typisch

vom 04.10.2016, 18.19
22. von

Habe ich als DDR-Kind alles gegessen, Jägerschnitzel gabs beim Schulessen, ich mochte es nicht.
Ich würde noch ergänzen: Soljanka, Letscho, Thüringer Bratwurst und Rostbrätel (die in der ganzen DDR gern gegessen wurden)



vom 04.10.2016, 11.49
21. von Juttinchen

1. Karlsbader Schnitten - Dabei denke ich sofort an Karlsbader Oblaten, doch die sind nicht gemeint. Und Toast Hawaii kam früher öfter bei uns auf den Tisch.
2. Senfeier...mit Salzkartoffeln kenne ich sehr gut
3. Falscher Hase... den gab esw auch öfter bei uns
4. Jägerschnitzel (panierte Jagdwurst)... nein
5. Wurstgulasch... gab es auch ab und zu
6. Tote Oma...kenne ich nicht
7. Würzfleisch
8. Bratschnitte (Brot mit Loch und darin ein Ei)... das mag ich heute noch sehr gern. Eine Scheibe Bauernbrot o. ä. mit einem Schnapsglas das Loch ausgestochen, dann in eine gefettete Pfanne und ein Ei so drüber schlagen, dass das Eigelb im Loch landet. Deckel drauf, damit auch das Eiweiß stockt. Dazu Gewürzgurken und ein Glas Bier. Ein feines Abendbrot.
Und ich komme nicht aus der DDR.

vom 04.10.2016, 10.48
20. von marianne

Senfeier,falscher Hase und Grützwurst sind keine typischen DDR-Gerichte. Das habe ich hier auch schon immer gekocht.Auch Wurstgulasch habe ich früher gemacht.
Es sind oft die gleichen Gerichte, nur anders benannt.
Soljanka ist für mich ein typisches DDR-Gericht. Meine Freundin in Weißrussland kannte sie nicht.

vom 04.10.2016, 00.47
19. von Sieglinde S.

Die Soljanka habe ich sofort vermisst. Aber erst bei einer Reise nach Sachsen kennen gelernt. Die anderen Gerichte kannte ich nicht.
Für mich war das beste Grüne Klöse, Rotkohl und Sauerbraten. Höchstens mal zu Weihnachten. Diese Klöse finde ich in NRW nicht. Oder aus der Tikü-Packung.

vom 03.10.2016, 23.02
18. von Heidi K.

Tote Oma hieß auch Verkehrsunfall. Die Bratschnitte kenne ich nicht, Senfeier gab es in meiner Familie nicht, sondern Saure Eier. Ich vermisse die süßen Sachen wie z.B. Eierschecke oder Prasselkuchen.

vom 03.10.2016, 22.20
17. von IngridG

Senfeier waren sogar mein erstes, selbstgemachtes Gericht, lang ist es her. Pastetchen mit Ragout Fin gab es bei uns früher manchmal an Weihnachten. Sehr lecker.Soljanka hab ich auch schon gegessen.

vom 03.10.2016, 22.13
16. von DagmarPetra

Kenne ich bis auf das Jägerschnitzel und Bratschnitte gut.

Den Namen Tote Oma habe ich allerdings erst vor kurzem zum ersten mal gehört (Grüße nach Weimar). Wir sagen Grützwurst dazu und ich mag sie sehr gerne mit Zwiebeln und Kartoffelpüree.

vom 03.10.2016, 20.22
15. von JuwelTop

Ausser Toter Oma schon alles. Angeblich soll dieses Gericht ja aus Sachsen-Anhalt stammen, aber ich kenne es nicht, würde es wohl auch nicht essen.



vom 03.10.2016, 16.29
14. von Karin v.N.

1. Karlsbader Schnitten -
kenn ich nicht, Toast Hawai haben wir in den 60ziger Jahren gegessen
2. Senfeier -
hart gekochte Eier in Senfsoße hat meine Mutter auch schon mal gemacht früher
3. Falscher Hase -
war bei uns Hackbraten und den gabs öfter mal
4. Jägerschnitzel (panierte Jagdwurst)-
Jägerschnitzel ist bei uns ein paniertes Schweineschnitzel mit Champignonsoße,
5. Wurstgulasch -
kenn ich auch, gabs aber selten
6. Tote Oma - ist mir überhaupt nicht bekannt
7. Würzfleisch -
Würzfleisch war bei uns Ragout fin
8. Bratschnitte (Brot mit Loch und darin ein Ei)-
kenn ich ebenfalls nicht. Eine Scheibe Brot, gekochter Schinken und einSpiegelei drauf hieß bei uns Rausschmeißer oder Strammer Max.

vom 03.10.2016, 15.23
13. von Engelbert

Ich denke, dass Soljanka deswegen nicht dabei ist, weil es kein typisches ausschließliches DDR-Gericht ist, sondern ein russisches bzw. osteuropäisches ...

vom 03.10.2016, 15.09
12. von Hildegard

Mir sind - von Hannover - Senfeier und Falscher Hase schon immer bekannt und wurden gern gegessen.

Grützwurst kenne ich auch, mir fällt aber da im Moment die Hannoversche Bezeichnung nicht ein.



vom 03.10.2016, 14.55
11. von MOnika (Sauerland)

Senf Eier + falschen Hasen habe ich schon mal gegessen. Ist aber ewig her. Hat geschmeckt aber mehr auch nicht.

vom 03.10.2016, 14.08
10. von Ulrike Th.

Schließe mich einigen Vorrednern an, was Soljanka, Letscho und Kalten Hund betrifft.
Und ja: Karlsbader Schnitten waren generell ohne Ananas, sind also den Toast Hawai nicht glleichzusetzen.
Saure Eier sind meines Wissens auch nicht das Gleiche wie Senfeier, wo hartgekochte Eier verwendet werden. Ich schätze saure Eier werden mit pochierten Eiern gemacht.
Jägerschnitzel wurde deshalb mit Jagdwurst gemacht, weil ja der Jäger auf die Jagd geht. ;-) (Und Champions waren sowieso Mangelware.)
Würzfleisch war selten in Blätterteigpasteten zu finden, vermutlich auch mangels Zutaten, dafür aber unbedingt mit Worcestersauce.
Tote Oma kam bei uns zum Glück nie auf den Tisch.


vom 03.10.2016, 14.08
9. von Hanna

Auch der gute alte Broiler darf nicht vergessen werden!

vom 03.10.2016, 13.59
8. von Vreni

Hackbraten mache ich öfters, wir mögen ihn mit Kartoffelstock. Den Rest kenne ich nicht.

vom 03.10.2016, 13.42
7. von gerhard aus bayern

bis auf tote oma hab ich alles schon öfter gegessen.

vom 03.10.2016, 13.41
6. von Sandra vom Facettenreich

Ja, bin ja Ostkind. Jägerschnitzel hab ich geliebt. War fest integriert in den Schulessensplan. Tote Oma war mein Hassgericht. Das ging gar nicht. Einmal musste ich als Kind solange davor sitzen, bis der Teller leer war. Hat nicht geklappt. Es hat drei Stunden und viele Tränen gedauert, und die Quälerei wurde beendet, als ich den Teller noch voller gemacht habe... (Dinge, die ich ewig nachtrage)...

vom 03.10.2016, 13.22
5. von maritta

ich kann mich meinen vorrednern nur anschließen.........:))
senfeier hießen saure eier...


vom 03.10.2016, 12.49
4. von susi

kenne ich alles ;-) und, wie meine vorschreiber schon erwähnt haben, darf die Soljanka nicht fehlen. Und ich würde noch eins ergänzen:
LETSCHO hm.... lecker ;-)

LG
susi

vom 03.10.2016, 12.33
3. von Kathy

hmm... Tote Oma war bei uns pure Blutwurscht, warm gemacht.
Und Jaaaa..Soljanka muss da auf jeden Fall noch mit dazu. Soljanka ist eins der besten Wurstverwertungsessen neben Pizza :D.

Zu Bratschnitten wurden immer die Bemmen/Stullen , die man im Laufe des Tages in der Schule oder auf Arbeit nicht zu essen schaffte oder wollte. Die kamen dann abends so wie sie waren, also mit Belag, in die Pfanne, von beiden Seiten kurz angebraten und dann ein Ei drüber. Mach ich auch heute noch so, weil ich nach wie vor kaum Essen wegschmeißen kann, was noch gut ist.
Und dunkles gebratenes Brot schmeckt sehr herzhaft.


vom 03.10.2016, 12.19
2. von Trude

Kenn ich ebenfalls alles, aber Karlsbader Schnitte gabs halt ohne Ananas (woher nehmen?). Nicht nur der Name anders.....
Winke aus dem verregneten DD.

vom 03.10.2016, 12.12
1. von Petra H.

Ich kenne alles. Soljanka und kalter Hund fehlt auch noch ;-)

vom 03.10.2016, 11.58

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