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es mischt sich nachdenklichkeit

Es mischt sich Nachdenklichkeit in den Tag. Irgendjemand hatte mal hier im Blog "die Einschläge rücken näher" kommentiert. Mit "Einschlag" war der Tod gemeint und gerade in den letzten Tagen hab ich so oft davon gelesen.

Sunnys Mann ist mit 52 ganz plötzlich gestorben, Florians Oma mit 62. Zack, einfach nicht mehr da ... von einer Sekunde auf die andere. Keine Zeit mehr für letzte Worte und ein paar Sätze, die man noch unbedingt sagen wollte.

Von Herrn N. habe ich gestern gehört. Mit 63 ist er in Rente und da lebten seine 90jährigen Eltern noch, weitgehend gesund und selbständig. Er selbst war glücklich verheiratet, in der Familie stimmte es. "Der hat einen tollen Lebensabend vor sich bei solchen Genen und Voraussetzungen" dachte bestimmt nicht nur ich. 20 Jahre mindestens, wenn nicht 30 ... doch es sind gerade mal 3 geworden. Eines Abends beim Abendbrottisch konnte er nicht mehr sprechen. Mit Verdacht auf Schlaganfall ins Krankenhaus, die Diagnose lautete bösartiger schnellwachsender Hirntumor ... trotz OP starb er 3 Monate später.

Herr W. ist auch tot ... Herr Z. auch. Herr H. hat ALS und noch ein paar Wochen zu leben.

Und ich ? Ich lebe noch ... noch. Der Gedanke, dass man das, was man gerade macht, zum letzten Mal macht, hat eine ganz dramatische Tiefe. Die Einschläge rücken näher und je älter man wird, desto mehr kann man sich einfühlen, wie es Menschen geht, die 85 werden, aber um sie herum verabschieden sich Freunde und Bekannte ins nächste Leben.

Es mischt sich Nachdenklichkeit in den ersten Tag des neuen Jahres.
 

Engelbert 01.01.2010, 17.40

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Kommentare zu diesem Beitrag

33. von Anne

@Elke R.
Danke für die Kraft und ja, ich bin gerade dabei, auf mich aufzupassen - denn offenbar vermisst mich umgekehrt "nieMannd"...und das schmerzt auch...
@Martha
Beziehungsunfähige Menschen: Das tut noch mehr weh als der reale Verlust - finde ich!
@Engelbert
Danke Engelbert für den Exkurs in Nachdenklichkeit am Anfang des neuen Jahres...
Anne

vom 03.01.2010, 18.58
32. von Martha

ja auch ich vermisse Menschen, die noch leben, aber zu keiner Beziehung fähig sind oft schmerzlicher . . .
Martha

vom 03.01.2010, 18.10
31. von Elke R.

@Anne
Dir schicke ich ganz viel Kraft, dass Dein Schmerz Dich nicht vollends vereinnahmt.
"Dass die Vögel der Sorge und des Kummers über Deinem Haupt fliegen, kannst Du nicht hindern.
Doch Du kannst verhindern, dass sie Nester in Deinem Haar bauen". - Martin Luther (stand auf dem Kalender)-

vom 03.01.2010, 16.01
30. von Maria

Entgegen meiner Gewohnheit wollte ich heute die Beiträge lesen, bin allerdings schon bei dem von K. Ender "hängen" geblieben.
Und frage mich:
Sind wir nicht alle die, die mit dazu beigetragen haben, dass unsere Welt zur globalisierten Welt geworden ist?
Wollen wir unsere Welt anders?
Wo wollen wir eine Änderung?
Wo - wenn überhaupt - lassen wir ganz persönlich zu, dass sich etwas ändert?

Mir gefällt der 2. Teil des Zeitungsartikels, d.h. seine möglichen
"Auswirkungen".
Noch gehören wir selber zu den "Lebenden", die vielleicht von irgendeinem vermisst werden.
Das Beste ist, sich auf die Socken zu machen und nicht nur, damit es irgendwann nicht "zu spät" wird.

Vielleicht freut sich jemand über einen Neujahrsgruß, den wir handgeschrieben morgen, nein, am besten heute, auf die Reise schicken.



vom 03.01.2010, 15.40
29. von Elke R.

@Klaus Ender
Zu Deinem letzten Absatz erlaube ich mir diese Sichtweise:
Für manche User ist das Medium der einzige Kontakt zur Außenwelt.
Nur hier bekommen sie die Zuwendung, die Ihnen ansonsten versagt bliebe oder können sogar welche verteilen. Nur hier können sie Nähe zulassen, nur hier sieht niemand, wie verletzt sie sind (wurden).
Ohne Internet wären sie noch einsamer und stierten womöglich den ganzen Tag mal aus diesem und mal aus jenem Fenster, also auf das Leben da draußen.
Der Gründe gibt es viele, warum der Aug-in-Aug-Kontakt nicht mehr stattfindet.
Ich meine "reiches Seelenfarben.de", eine Oase für gescheiterte Seelen. Ein Sprungbrett zum Wiederaufbau, eine Trostquelle, ein Ratgeber mit Anleitung zum Umdenken.
Und das Umdenken ist Schwerstarbeit, kann aber hier stattfinden.

vom 03.01.2010, 15.28
28. von Anne

Klaus Enders Stellungnahme und der Zeitungstext von ceha sprechen genau das an, was mir so durch den Kopf geht....Ich vermisse inzwischen schmerzlich nicht nur etliche wirklich verstorbene Menschen, sondern auch noch lebende...
Anne

vom 03.01.2010, 13.06
27. von ceha

ein Text aus unserer Zeitung, der LEIDER sehr in unsere zeit passt.

Es ist die Zeit des schnellen Essens
und der schlechten Verdauung,
der großen Männer
und der kleinkarierten Seelen.
Es ist die Zeit der Wegwerfwindeln
und der Wegwerfmoral.
Es ist die Zeit der Pillen, die alles können:
sie erregen uns, sie beruhigen uns, sie töten uns.
Vergesst nicht, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt,
weil sie nicht immer bei Euch sein werden.
Geht Hand in Hand
und schätzt die Augenblicke, die ihr zusammen seid,
denn eines Tages wird dieser Mensch nicht mehr neben Euch sein.
Findet Zeit Euch zu lieben,
findet Zeit miteinander zu sprechen,
findet Zeit, alles was Ihr zu sagen habt
miteinander zu teilen,
denn das Leben wird nicht gemessen an der Zahl der Atemzüge,
sondern an der Zahl der Augenblicke,
die uns des Atems rauben.



vom 03.01.2010, 09.59
26. von Inge-Lore

@ Klaus Ender -
Mit dem letzten Absatz Deines Kommentars
sprichst Du mir aus der Seele!

vom 03.01.2010, 09.43
25. von Klaus Ender

Silvester jährte sich zum 5. Mal der Todestag meiner Tochter (44)und ich lebe noch mit knapp 71...Wer hätte das gedacht. Ich glaubte mein Leben lang, dass mich der "Schlag" irgendwann in der Dunkelkammer trifft - und inzwischen gibt es eine solche fast nicht mehr...
Der PC und Zubehör haben diese Epoche fast abgelöst, wie es heutzutage die persönliche Kommunikation ablöst. Das Gegenüber ist unpersönlich geworden. Der Blickkontakt versiegt nahezu und das Handy nebst Mails ersetzen (besser gesagt verdrängen) das nachbarliche Gespräch und den menschlichen Kontakt.
Wir öffnen unser Herz im Medium Internet und haben keine Zeit (oder Lust)um eine herkömmliche Weihnachtskarte oder einen innigen Brief zu verfassen. Und wenn eine Homepage aus biologischen Gründen "versiegt", suchen wir uns eine andere Page.Früher hätte man gesagt: "Armes Deutschland!" Heute muss man wohl sagen:" Du arme, globalisierte Welt voller einsamer User!"
Besinnliche Momente und ein gutes 2010 wünscht allen Seelenfärblern, Klaus Ender

vom 03.01.2010, 09.38
24. von birgit

gestern ist der bruder meines mannes gestorben
sicher nicht unerwartet
er hat sich fast ein jahr in intensivstationen gequält
aber traurig sind wir trotzdem

vom 03.01.2010, 09.13
23. von Ma



vom 02.01.2010, 18.01
22. von Susi

Der Tod ist nur der Anfang - so heisst es ja. Das Problem ist, es kam noch niemand aus dem Paradies oder sonstwo zurück und konnte den Hinterbliebenen erzählen, dass es gar nicht so schlimm ist. Mein Bruder ist letztes Jahr mit 64 gestorben - in Frührente gewesen, aber es ist noch kein Alter gewesen. Sein Tod ging schnell - Hinterwandinfarkt, aber das tröstet mich bis heute nicht.Gerne hätte ich mit ihm noch manches bequatscht.

Seit ich vor 2 Jahren die Diagnose einer irreversiblen Krankheit habe, sehe ich das Leben und das Rundherum mit anderen Augen. Es sind für mich die kleinen Dinge, die wichtig sind. Grosse Dinge gab es in meinem Leben genug, keines habe ich davon festgehalten.


vom 02.01.2010, 17.33
21. von ceha

diese Gedanken hatte ich bereits vor Weihnachten, in unserem 3500 Seelen Dorf sind im Dezember 6 Menschen verstorben und alle waren uns sehr gut bekannt, da versucht man an Weihnachten zu denken und dann steht man am 23.12. und auch noch am 31.12. auf dem Friedhof.
Ich selbst habe auch schon ein paar Menschen aus der Familie kurz vor Weihnachten verloren, manche "durften" sterben, andere wurden einfach aus dem Leben gerissen ohne Vorwarnung, immer wieder kommt das im Dezember hoch.

vom 02.01.2010, 16.56
20. von arive

wie wahr!

im november bekam ich nachts komische schmerzen unterhalb des brustbeines. sie kamen und gingen im fast stündigen rythmus. nachts, dunkel, allein und da fiel mir ein der herzinfarkt einer frau zeigt andere symtome, und kann ebenfalls solche schmerzen im vorfeld haben.
da überlegte ich wie sich sterben anfühlt, war nahe dran den notdienst zu rufen. vieles war unerledigt in meinem leben geblieben....

ich schlief nochmals kurz ein und morgens gegen sieben uhr stellte ich aufwachend fest, ich habe überlebt!!

hocherfreut ging ich stunden später zu meiner ärztin, die einen magen-darm-virus diagnostizierte und der hatte es wahrlich in sich!

vom 02.01.2010, 16.29
19. von Werner

Lieber Engelbert!
Ich verstehe Deine Gedanken. Auch in unserer Familie und Verwandtschaft hat es schon so manchen frühen Tod gegeben. Gott sei Dank aber auch recht lange Lebensläufe.
Ich habe an meinem 60.Geburtstag nicht nur mir das Versprechen gegeben, bis zum 90. durchzuhalten. Natürlich ist es ein frommer Wunsch, aber probieren kann man's ja.
Lass Dich nicht von gesundheitlichen Rückschlägen aus der Bahn werfen. Als Kleinkind im Neunkircher Kinderkrankenhaus Kohlhof und in mehreren Krankenhäusern in Saarbrücken, Saarlouis und Dillingen habe ich gelernt, dass es immer weitergeht, wenn man fest daran glaubt und nicht nur die Ärzte und Schwestern mal machen lässt. Nur der eigene Wille versetzt die manchmal hohen Berge auf dem Weg zur Besserung.
In diesem Sinn ein gesundes 2010 auch für die liebe Beate !!!

vom 02.01.2010, 15.46
18. von Klaus

Der Tod ist das einzige in unserem Leben, dass bei unserer Geburt schon fest steht. Wir wissen nur nicht wann - und wo - und wie - nur DAS wir uns irgendwann aus dieser Existenz verabschieden werden, steht fest. Deswegen sollten wir jeden Tag so genießen, als wäre es unser letzter, uns von unseren Lieben, Freunden und Mitmenschen so verabschieden, als sähen wir sie zum letzten Mal.

Und das Leben genießen - in jedem Moment

Euch allen ein gesegnetes 2010

Klaus

vom 02.01.2010, 15.28
17. von wuzzi

Jetzt im Augenblick in warmer Sonne sitzend spüre ich, dass mein Leben endlich ist und habe eine Vorahnung, was sterben heißt. Irgendwann werde ich mich so verlassen. Alice Keller

Plätschernd wie eine Quelle , die langsam versiegt....

Ein japanischer Missionar erzählt:
Wenn Japaner auf die Welt kommen
stellen sie nur einen Fuß auf diese Welt
und vergessen nie ganz das Gefühl woanders hinzugehören.
Beim Sterben stellen sie dann das Spielbein zum Standbein zurück.
....ich stell mir das wie Eiskunstlauf vor:
gleitend, drehend, schwingend
gelegentlich ein Hopplala auf den Po mit Pirouetten, Sprüngen und Hebungen
Erst am Ende der Stillstand --
oder eine andere Form der Bewegung?!
aus der anderen Welt - aus der wir kamen...
He wuzzi

vom 02.01.2010, 15.21
16. von Christel

...zuum gleichen Thema hast Du am 18.01.2007 ein Kalenderblatt geschrieben... lb. Engelbert.

es ist wichtig, dass wir uns klar machen, dass wir sterblich sind. In diesem Zusammenhang sollten wir alle auch nochmals darüber nachdenken, was wir glauben- insgesamt und auch im Zusammenhang mit dem was nach unserem Tod kommt.

Wir sollten ob dieses Themas jedoch nicht schon vorab in Angst und Trauer verharren.

Persönlich ich selbst, war noch niemals auf so vielen Begräbnisfeiern wie im Jahr 2009. Vermutlich wird es, je älter wir werde nmehr und mehr. Sehr häufig waren es Menschen dir mir sehr gut bekannt waren und/oder mir nahe standen.

geniessen wir die Zeit in der wir den Regenbogen von dieser Seite aus sehen können, aber immer in der Hoffnung, dass damit nicht alles schöne vorbei ist. Wir trauern ja in unserem Erdenleben darum, dass ein verstorbener Mensch und fehlt. Es wäre gut, wenn wir mehr daran denken könnten, dass wir uns alle wiedertreffen-... Das fällt sehr schwer beim Erleben eines aktuellen Sterbefall.

vom 02.01.2010, 11.23
15. von MartinaK

Die Einschläge kommen näher, je älter man wird, immer öfter immer näher. Ich wohne in einem Ort mit 350 Einwohnern mit einer unheimlichen Serie: März 08 begruben wir einen Mann, der nur 57 wurde, im September 08 eine Frau 2 Wochen nach ihrem 60. Geburtstag, weitere 2 Wochen später einen Mann, der nur 58 wurde. Als Nächsten, im März diesen Jahres, einen Mann, der nur 57 wurde.
Es ist wie Reia kommentierte: wir müssen leben, bewusst leben!



vom 01.01.2010, 22.18
14. von Rona


War heute mit dem Zug unterwegs.
90 Minuten Verspätung.
Der Grund: ein 'Personenschaden'.
Ein Mensch wollte nicht mehr leben.

Ich kenne/kannte ihn nicht.
Trotzdem macht es mich nachdenklich.

Auch die Situation der Zugbegleiter, die die Reaktionen der Passagiere aushalten müssen.
Nicht einfach.

Liebe Grüße
Rona

vom 01.01.2010, 22.00
13. von Uta

Unsere Vermieterin/ganz liebe Mitbewohnerin ist an Weihnachten einfach so von einer Sekunde zur anderen an Schlaganfall verstorben, völlig unvorhersehbar. Wir sind so betroffen und ich kann es noch immer nicht begreifen. Und kann kaum an was anderes denken als das, was Du in Deinem Beitrag beschreibst.
Grüße aus Halle von Uta

vom 01.01.2010, 21.51
12. von Elke R.

Die Einschläge sind immer nahe. Meist kennt man niemanden, bei dem es eingeschlagen hat.
Mit zunehmendem Alter wird einem bewusst, dass sich die Reihen lichten, (fast immer) ein natürlicher Prozess. Und dieses "bewusst werden" sollte dazu verleiten, auch bewusst zu leben. Und auch so liebevoll wie man in Lage ist, miteinander zu leben.
Meine Mutter ist 88 Jahre alt (die älteste aller 7 Geschwister), für sie gibt es nur noch ihre jüngste Schwester (82) mit der sie über alte Zeiten und auch Jugendzeiten plaudern kann. Zwei Ehemänner hat meine Mutter überlebt.
Das schlimmste am Tod ist das Weiterleben, sagt sie. Ein Mädchen ist ihr mit 6 Monaten (ich kann mich nicht erinnern, war erst 16 Monate alt) an Hirnhautentzündung unter den Händen weggestorben und ihr jüngster Sohn erst im August 2009 durch einen tödlichen Unfall.
Das schlimmste ist das Weiterleben und das Bedauern, das eine oder andere nicht mehr gesagt oder getan zu haben. Darum ist es immens wichtig, dieses Bedauern nicht entstehen zu lassen. Dann lebt es sich auch mit lieben Verstorbenen leichter.
Du kennst weder Tag noch Stunde (steht irgendwo geschrieben).
Ich weiß, dass jeder Tag etwas Besonderes ist, jeder Tag, jede Stunde.
Wir gehen liebevoll miteinander um. Und das ist ein gutes Gefühl.

vom 01.01.2010, 21.39
11. von reia

du schreibst es hier im tagebuch.
ich lese es........
bekam das buch gestern von meiner freundin zum lesen: wer hat angst vor'm schwarzen mann...?
auf über 300 seiten bekommst du hier einige antworten.

wir müssen leben, bewusst leben!

vom 01.01.2010, 21.31
10. von Xenophora

Bei dieser Gelegenheit muss ich wieder an Thamars denken, denen hier mal ein oder zwei ganze Kalenderblätter gewidmet wurden.... Ich wage nicht zu fragen, wie es ihnen (es ist ja nur eine Person) geht....

Und auch an Sternenblume denke ich, die vor einem Jahr so plötzlich starb. Wie mag es ihren Kindern Sebastian und (Tochter ?) heute gehen? Ich glaube, sie hieß Franzi.

vom 01.01.2010, 20.57
9. von Sabine N

Eine Freundin hat mir gestern erzählt, dass sie immer unbeschwert den Jahreswechsel gefeiert hat, bis vor 2 Jahren ihre Mutter mit 67 überraschend gestorben ist. Seither denkt sie jedes Silvester hoffentlich stirbt dieses Jahr niemand ihrer Liebsten und die Sorglosigkeit ist vorbei.
Bei mir ist das auch die größte Angst, wieder jemanden zu verlieren. Mein Bruder ist mit 12 verstorben, meine Schwester mit 35. Daher habe ich früh gelernt, dass es einen immer treffen kann. Und doch macht es mir Angst und erschreckt mich, wenn ich es erlebe. Eine Freundin hat seit letztes Jahr Krebs, austherapiert mit 37. Der Kollege meines Freundes lag vor 2 Wochen morgens tot neben seinem Auto, mit 43,...
Darum sollte man wirklich das Leben genießen. Aber es ist oft schwer, weil die Anforderungen einen so stressen, dass zum Leben viel zu wenig Zeit bleibt. Und plötzlich ist es um.

vom 01.01.2010, 20.34
8. von patty

zuerst wars im Januar unser Hans-Jürgen... paar Tage vorm 56. Er war im Dezember ins Krankenhaus, wegen Magenproblemen, wir telefonierten noch. Er sagte Dienstag komm ich heim, dann gehts wieder rund. Montags kam der Anruf... ;-(

Unser Herbie, 69, war im Krankenhaus, beginndende Alzheimer, war wieder fit... sie wollten in freitags abholen, sein Entlassungstag, eigentlich freitags nacht starb er, Aneurisma geplatzt

Unser Eugen, 80, ich sah ihn im September noch, erfreute mich an seinem liebenswerten Wesen, dass er mit 80 so klasse fit ist... 3 Wochen später, von einem Tag zum Andern sprach er nicht mehr, war abwesend. Diagnose Hirntumor, wir besuchten ihn es war schlimm ihn so zu sehen... 2 Wochen später haben wir ihn beerdigt ;-(

Ich denke drüber nach, manchmal fast täglich. Mein Papa wird 74, indem Alter starben meien Omas.... Papa ist superfit...
Flos Oma wurd 95
es gingen auch viele jüngere, die ich im Leben kannte, von denen ich in der SZ lese, die ich via Internet kannte ( Silvi und viele andere ;-(

ich denk oft, wennich was ins Netz stelle, Fotos, Texte uns... was wenn das das letzte ist was Du ins Netz stellst udn unverhofft ist es rum. Wie lange ist das im Netz noch da? Deine Freunde wissen, Du bist nicht mehr da. Fremde erfreuen sich... An der Kreativität eines Menschenwesens was nicht mehr da ist...
Es kann sehr schnell vorbei sein... Oft genug viel zu früh. Egal obs jemand in den 20gern, 40gern, 60gern, 80gern, früher oder später ist
manchmal fällt einem das Leben schwer, man ist ja nicht krank, jedenfalls nicht sichtbar, andre sind plötzlich weg, Unfall, schnelle Krankheit, wieder andre machen es selbst und hinterlassen das Leid, dem sie entfliehen wollten,
die Zeiten werden härter umso wertvoller die swchönen Momente des stillen Glücks udn der Freundschaft. Nichts ist wertvollen und unbezahlbar...
Passt auf Euch auf Ihr alle da draussen

lg Patty

vom 01.01.2010, 20.29
7. von Inge-Lore

Eigentlich geht man mit guten Vorsätzen
in jedes neue Jahr - Nachdenklichkeit
aber ist immer dabei.
Es lohnt auch, über nachfolgende zwei
Sprüche nachzudenken:
Nutze die Zeit. Sie ist das Kostbarste,
was wir haben, denn es ist unwiederbringliche Lebenszeit. Leben ist
aber mehr als Werk und Arbeit und das
Sein wichtiger als das Tun.
oder
Heute ist ein neuer Tag. Ich kann ihn
verschwenden oder ihn nutzen; was ich
heute tue, ist wichtig, denn ich tausche
einen Tag meines Lebns dafür ein...
heute ist der erste Tag vom Rest meines
Lebens.




vom 01.01.2010, 20.08
6. von beatenr

Du sprichst wichtige Gedanken aus. Mir geht es genaus so. Da helfen mir alle Weisheiten der Jahrtausende nichts und aller Glauben oder was immer - macht mir einfach Angst. Nicht so sehr der eigene Tod, das eigene Verschwinden - aber das derjenigen, die mir wichtig sind

vom 01.01.2010, 19.09
5. von Xenophora

Ich bin auch mit diesen Gedanken ins Neue Jahr gegangen - trotz Theaterabend und Sekt und viel guter Laune - ich habe einen frühen und einen späten Tod hautnah erlebt, unser Sohn war 23 und meine Mutter wurde 100 Jahre. Eine total gesunde Freundin in meinem Alter (65) war abends Fahrradfahren zum Angelus-Gebet in der nahe gelegenen Marienkapelle, beim Abbiegen hat sie ein vorbei rasendes Auto umgestürzt. Ihr Arm war abgerissen, und sie war sofort tot. Beim Klassentreffen legen wir oft ein leeres Gedeck mit einer Kerze und einer Rose für sie auf.

Jeder Augenblick ist kostbar - lasst ihn uns leben!Lebe jeden Tag so, als wenn Du den nächsten nicht mehr erlebst, sagte mal jemand zu mir. Ich habe Mühe, das zu verinnerlichen.

vom 01.01.2010, 18.48
4. von Kassiopeia

Bei uns ist da ebenfalls Nachdenklichkeit, vermischt mit Trauer, in diesen Tagen. Am 29.12.verstarb mein Schwiegervater. Allerdings war er seit einem halben Jahr sehr krank und hatte ein Alter von 84 Jahren. Wir trösten uns damit, dass es für ihn eine Erlösung war, von dieser Welt zu gehen. Im Gegenteil dazu verstarb hier kürzlich ein Anwalt, der erst um die 60 gewesen ist. Einschläge wird es immer geben und sind jedesmal ein Anlaß, über das eigene Leben verstärkt nachzudenken und jeden Tag als Geschenk zu betrachten. Ab einem bestimmten Alter - bei dem einen früher und bei dem anderen später - denkt glaube ich jeder über das eigene Leben nach und Einschläge, die Mitmenschen unvermittelt aus dem Leben reißen, fordern uns geradezu auf, dies zu tun.

vom 01.01.2010, 18.45
3. von mona

Der LG meiner Ma ist Weihnachten 08 auch plötzlich verstorben,er lag im KKH und hatte ne OP hinter sich, von jetzt auf gleich war es aus, meine Ma war auf Besuch und hatte sich noch mit ihm unterhalten, was komisch ist bis heute ist kein Befund aus dem KKH erschienen.Angeblich war es eine Emboly, aber das mit anfang 50!!!!
Unser Mitarbeiter auf arbeit 46 ist auch umgefallen-Herzinfarkt.

So schnell kann es manchmal gehen.

vom 01.01.2010, 18.44
2. von Ulla M.

Ich denke, wenn man älter wird, hat man solche Gedanken, weil es eben so oft passiert. Man sieht immer jemand, dann steht plötzlich eine Annonce in der Zeitung, und man denkt, das kann doch nicht sein. Und grad heut hab ich an eine liebe Seelenfärblerin gedacht, von der ich auch lange keine Kommentare gelesen habe, aber ich sehe, ihr Name steht noch in den Blogs, da kann ich mal gucken. Mit Florians Oma - das tut mir sehr leid - er hing ja auch sehr an ihr.
Bleibt gesund und passt auf euch auf.

Liebe Grüße

von Ulla

vom 01.01.2010, 18.37
1. von funny

Ja, das tut es bei mir auch...Aus gegebenem Anlass...

vom 01.01.2010, 18.15

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