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klarnamenpflicht, theoretisch

Wäre mal interessant, zu wissen, wie sich das Internet entwickelt hätte, wenn irgendein Gesetz von Anfang an die Klarnamenpflicht eingeführt hätte. Alle Mailadressen müssten den auch sonst gebräuchlichen Vor- und Zunamen tragen. Existieren würde das Internet auch in diesem Falle, aber es wäre nie das geworden, was es heute ist.
 

Engelbert 20.11.2006, 07.08

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Kommentare zu diesem Beitrag

8. von Michael

@erowyinn: Natürlich ist dein Argument nicht von der Hand zu weisen. Ich will gar nicht behaupten, dass ich mich an der Stelle rational verhalte.

(Um die Sache amzuschwächen: es ist nicht so, dass ich Pseudonymen grundsätzlich misstraue. Wirklich nicht. Wenn ich zum Beispiel ein Blog eine Zeit lang gelesen habe, dann ist sowieso eine gewisse Vertrautheit da. Aber wenn es eine Person ist, die ich nicht kenne, gebe ich zu, dass ich mit manchen Dingen erstmal vorsichtiger bin, als wenn der echte Name, Vor- und Zuname, nicht sichtbar sind.)

vom 21.11.2006, 18.58
7. von erowyinn

@Michael:
wenn ich jetzt sage, dass ich Chris heiße ... sagt das für Dich mehr aus als "Erowyinn"? Steckt hinter "Erowyinn" nicht sehr viel mehr von mir selbst, als wenn ich den Namen nenne, den andere mir gegeben haben, anstatt den, welcher mir tatsächlich gehört, welcher meiner Persölnichkeit entspricht? Ist "Erowyinn" nicht sehr viel persönlicher als "Chris"? Chris, das ist viel zu alltäglich, geh mal auf die Straße und rufe diesen Namen, wieviele Menschen sich da umdrehen werden ... und dann gehe raus und rufe nach Erowyinn, ... da wird sich nur EINE melden ...

vom 21.11.2006, 11.43
6. von Michael

Meine Erfahrung im Usenet (wo Realnamen im deutschen Teil ausdrücklich erwünscht waren) ist, dass so ein Gebot nicht nur zu endlosen Diskussionen über das Für und Wider, sondern auch zu einer Menge Namens-Hilfsscherrifs geführt hat.

Ich denke, zu 80% wäre das Internet so geworden, wie es jetzt ist, aber in den 20% steckt einiges an Diversität (positiv und negativ), die verlorengegangen wäre.

Trotzdem muss ich gestehen, dass es sich für mich immer noch besser anfühlt, wenn jemand unter Angabe eines realen Namens ein positives oder negatives Urteil über eine Sache abgibt. Auch wenn dieses Gefühl wahrscheinlich eine Illusion ist.

vom 20.11.2006, 17.26
5. von erowyinn

Ich wäre dagegen ... hätte mich unter meinem realen Namen niemals zu der Person entwickelt, die ich heute bin, habe meine vielen Namen gebraucht, ... mit einem Namen wird sehr schnell sehr viel assoziiert, das nichts mit der Person selbst zu tun hat ... ein Name nagelt eine Person auf etwas fest, das sie nicht ist ... schön, wenn wenigstens das Internet eine Freiheit bietet, wo die Realität so begrenzt ist, ...

vom 20.11.2006, 13.44
4. von Bahnhof

verstehe ich nicht!

vom 20.11.2006, 12.58
Antwort von Engelbert:


Ich verstehe nur Bahnhof.


(sorry, der musste *feix*).

3. von Inge K

Guten Morgen,
ja, das wäre interessant zu wissen... ;-)
Ich denke allerdings, dass das ziemlich unmöglich wäre, denn man wäre schnell am Ende angelangt, was die Möglichkeiten betrifft, die verschiedenen Leute auseinander zu halten.
Wenn man einen nicht ganz außergewöhnlichen Namen hat, war und ist es schwierig, eine Mailadresse zu bekommen, die auch nur im entferntesten mit dem realen Namen zu tun hat, insbesondere wenn man auf große Anbieter zurückgreift und nicht einfach eine Zahl anhängen möchte...
Liebe Grüße,
Inge K

vom 20.11.2006, 08.11
2. von Birgit

@ Gabi:
ich kannte Fido nicht und hab mal auf Deinen Link geklickt. So eine Labertasche *gg*, ich hab's gern kurz und bündig :-))

und ja, Engelbert, ich stimme Dir zu!

LG
Birgit

vom 20.11.2006, 08.03
1. von Gabi

Doch, es hätte eine ähnliche Entwicklung gemacht. Vorm Internet war ich einige Jahre im FidoNet Hier klicken aktiv. Dort herrsche Realnamenpflicht und es gab nur wenige Schlupflöcher oder Lücken, dieses zu umgehen.
Die technischen Möglichkeiten waren beschränkt (reines Text-System), aber das änderte nichts an der Vielfalt und Vielschichtigkeit sowohl der Teilnehmer als auc der Beiträge. Es gab sie alle: Die fleißigen "Macher", die virtuosen Schreiber, zu denen alle aufschauten, die Zecken, die Querulanten und die Witzbolde. Es gab gute Seite und böse Seiten.
Und Fido war werbefrei, aber ich könnte mir gut vorstllen, dass das auch irgendwann gekommen wäre.

vom 20.11.2006, 07.39

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