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recht schreibung

Man könnte die Rechtschreibung abschaffen und ab sofort darf jeder so schreiben, wie er mag und es ist immer richtig. Das wäre eine Zeitlang sehr befreiend für die Schreiber. Und vielleicht lustig für die Leser. Oder befremdend, je nach Einstellung. Die Frage ist nur: wie lange würde es dauern, bis die deutsche Sprache nicht mehr lesbar ist und man wieder Regeln einführen muss, damit man sich wieder versteht. Wenn jeder schreibt, wie er mag, weiß man irgendwann nicht mehr, was es bedeutet. Also doch wieder Rechtschreibung. Zumindest bei 97 % aller Wörter. Der Rest bietet Platz für individuelle Wortvindungen ;).
 

Engelbert 19.07.2008, 09.21

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Kommentare zu diesem Beitrag

18. von Dirk Frieborg

2010: es gipt kaine kartofeln mer

vom 20.07.2008, 21.47
17. von libellchen

mir fällt dazu nur mein Deutschlehrer ein, der in Punkto Rechtschreibung immer mit dem Beispiel helft den "hungernden Vögeln" kam, die Bedeutung wäre ziemlich verändert, wenn man hier die Groß- und Kleinschreibung vertauschen würde.

vom 19.07.2008, 19.30
16. von Nine

Brei-Teiche = große Mengen an Säuglingsnahrung.......
Ich hab Tränen gelacht als ich das in den *Sprachnachrichten* als Beitrag zur neuen Rechtschreibung las. Wörter trennen wie man mag? Jaaa... ich will weiter soviel lachen!

vom 19.07.2008, 18.43
15. von Christian

@ susi
Also auch wenn "ditto" eine Nebenform von "dito" ist, ich würde es dennoch nicht so schreiben. Es trifft auch nicht die gleiche Regel wie bei Tipp darauf zu, da das "i" in "dito" lang, im "Tipp" aber kurz gesprochen wird und die Konsonanten nur nach kurzen Vokalen verdoppelt werden (s. Pass - Kuss - Stopp).

vom 19.07.2008, 16.47
14. von susi

Hatte es eben mit einem Freund über "dito" und "ditto"... gleiches gilt bei "Tip" und "Tipp"

Wozu, frage ich mich, muß ein Wort, das jeder in der "ausländischen Schreibweise" kennt, ins Deutsche übersetzt werden?????

Ach ja, das "ß"........... wäre man wenigstens konsequent gewesen bei der Umschreibung der Wörter von "ß" auf "ss", aber so ist alles nur noch komplizierter geworden...

hach, ehe mich "eschoffiere" *g* (die RS-Experten werden es mir nachsehen *g*) höre ich lieber auf :-)

gLG
susi

vom 19.07.2008, 15.40
13. von Christian

Ach ja, das ß und das ss. Typisch deutsche Erfindung und in der Schweiz z.B. kaum bekannt. Aber manchmal zur Unterscheidung bitter nötig, da werden mir mit Sicherheit viele Damen hier Recht geben. Denn die "Maße" einer Frau sollte man nicht anders schreiben! ;-)

vom 19.07.2008, 14.55
12. von Anne/LE

Und genau deshalb brauchen wir endlich einen gesamtdeutschen Rechtschreibbußgeldkatalog, Rechtschreibpolitessen im Internet und Amtsverkehr und Deutschlehrer......sowieso!

vom 19.07.2008, 14.53
11. von Irène

Die Rechtschreibung braucht es ganz unbedingt!!! Wenn es keine gäbe, könnte doch nicht an Rechtschreibefehlern herum kritisiert werden.... ;-)
Liebe Grüsse aus der Schweiz Irène

vom 19.07.2008, 13.32
10. von Elisabeth (himmelblau)

Verbindliche Rechtschreibregeln gibt es erst seit Ende des 19. Jh. Vorher war es durchaus üblich, dass ein und dasselbe Wort in unterschiedlichsten Schreibweisen auftauchte (je nach Region, aber auch individuell).
Und auch die gemischte Groß- und Kleinschreibung gab es z.B. jahrhundertelang noch nicht. In der Praxis haben sich dann trotzdem dominante Schreibvarianten rausgebildet, aber die anderen konnte man genauso verstehen. Die Lesbarkeit wird nicht sonderlich eingeschränkt dadurch. Es ist ja ein Unterschied, ob jemand mit Gewalt versucht, so viel wie möglich "Rechtschreibfehler" in ein Wort einzubauen, oder, ob sich die Fehler darauf beschränkten, ob man d oder t schrieb, ein einfaches m oder ein doppeltes ein e oder ä usf. Wirklich sinnstörend wird sowas nur bei extrem konstruierten und gekünstelten Beispielen.
So ist zwar mittelhochdeutsche Grammatik zu lernen, recht schwierig, und auch das Frühneuhochdeutsche ist nicht gar so leicht verständlich, aber daran, dass ein und dasselbe Wort (mitunter sogar im Text eines einzigen Autors!) in unterschiedlichen Schreibweisen auftaucht, gewöhnt man sich recht schnell.

vom 19.07.2008, 12.53
9. von Elisabeth (himmelblau)

Verbindliche Rechtschreibregeln gibt es erst seit Ende des 19. Jh. Vorher war es durchaus üblich, dass ein und dasselbe Wort in unterschiedlichsten Schreibweisen auftauchte (je nach Region, aber auch individuell).
Und auch die gemischte Groß- und Kleinschreibung gab es z.B. jahrhundertelang noch nicht. In der Praxis haben sich dann trotzdem dominante Schreibvarianten rausgebildet, aber die anderen konnte man genauso verstehen. Die Lesbarkeit wird nicht sonderlich eingeschränkt dadurch. Es ist ja ein Unterschied, ob jemand mit Gewalt versucht, so viel wie möglich "Rechtschreibfehler" in ein Wort einzubauen, oder, ob sich die Fehler darauf beschränkten, ob man d oder t schrieb, ein einfaches m oder ein doppeltes ein e oder ä usf. Wirklich sinnstörend wird sowas nur bei extrem konstruierten und gekünstelten Beispielen.
So ist zwar mittelhochdeutsche Grammatik zu lernen, recht schwierig, und auch das Frühneuhochdeutsche ist nicht gar so leicht verständlich, aber daran, dass ein und dasselbe Wort (mitunter sogar im Text eines einzigen Autors!) in unterschiedlichen Schreibweisen auftaucht, gewöhnt man sich recht schnell.

vom 19.07.2008, 12.49
8. von Ruthie

Ich bin mir sicher, die, die es früher nicht kapiert hatten, kapieren es heute auch nicht. Wenn man nicht wusste, wann ein ß hinkam, wie soll man dann wissen, wann ein ss nötig ist? Aber dann drücken wir halt weiterhin sämtliche Augen zu (außer bei Engelbert, der wird nach wie vor kritisiert :D!)

Liebe Grüße!

vom 19.07.2008, 11.35
7. von

Also, "Delfin" empfinde ich als 'normal', ebenso wie "Fotograf", mir tut der "Tunfisch" ohne h bedeutend mehr weh und ebenso die eingedeutschte Mayonnaise - bei Portemonnai hab ich aufgegeben die neue Schreibweise (versuchen) zu begreifen.

vom 19.07.2008, 11.34
6. von Edith T.

Ich habe nur wenige Änderungen für mich übernommen, z. B. das doppel-s.
Wenn man allerdings sieht, wie oft das falsch angewendet wird, dann würde ich das am liebsten auch wieder rückgängig machen lassen.
Die Unterscheidung zwischen langgezogenen oder kurzen Vokalen und die damit einhergehende ß oder doppel-s-Schreibung scheint kaum jemand zu kennen.
Ich persönlich bleibe also in fast allem bei der alten Rechtsschreibung, weil die neue in vielen Dingen sinnentstellend ist.
So mache ich das auch weiterhin bei meinen Büchern, denn ich meine, dass damit jeder Leser klarkommt.
Kurz gesagt: den ganzen Mist hätten die Damen und Herren am "Grünen Tisch" sich sparen können - und uns Steuerzahlern damit ein Menge Geld!!!

Edith T.

vom 19.07.2008, 11.00
5. von sonja-s

hach, Christian war schneller,
"Wortwindungen" tolles Wort gefällt mir sehr :)))
Ja, an die neuen Fotografen habe ich mich auch schon gewöhnt, aber Delfin z. B. finde ich nach wie vor oberdoof, das sieht für mich irgendwie wie Elfin aus.

vom 19.07.2008, 10.59
4. von sonja-s

Rechtschreibregeln muß es geben, wie Du schon sagst, sonst könnte man bald nix mehr lesen und überhaupt, wie sollen Lehrer dann ein Diktat korrigieren und benoten *gg*
Schwierig wird es vor allem dann, wenn es Ausnahmen von der Regel gibt.
Der Mensch ist außerdem ein Gewohnheitstier und mir fällt es auch nicht leicht die neuen Regeln immer umzusetzen, ich hänge halt auch an der alten Regelung und verwende sie meist weiter.
Das V für F einzusetzen wäre aber eine schlechte Variante für "Freistilrechtschreibung", weil V nicht nur wie F gesprochen wird, sondern auch wie W *fg*
Wariante, Wase usw. sieht auch doof aus ;))).
Ja ja, es ist nicht einfach.


vom 19.07.2008, 10.51
3. von Christian

Dein letztes Wort im Text ist schon einmal Grund dafür, Rechtschreibregeln zu behalten. "Wortvindungen" könnte ja als "Wortfindungen" oder als "Wortwindungen" verstanden werden. Zwei Begriffe mit unterschiedlichster Bedeutung. Da bietet es sich schon an, sich auf eines von beiden festzulegen. Erfuindet man für die Version mit "v" noch eine extra Bedeutung, wird's noch komplizierter.
Selbst als alter "Lichtzeichner" tut mir der neue Fotograf heute nicht mehr weh. Höchstens, wenn jemand "Fotograph" schreibt, denn das ist ja nunmal wirklich verkehrt.

vom 19.07.2008, 10.43
2. von Jeanie

Man könnte die Rechtschreibreform wieder abschaffen und dann so schreiben wie vorher ;-)) Mir hat das im Kalenderblatt richtig gutgetan, daß Du *rauhe* blaue Traube schrieben hast und nicht *raue*.

Rechtschreibung muß schon sein - mir tut es immer in der Seele weh, wenn ich irgendwo Rechtschreibfehler entdecke. Und dieses "neue Zeug" regt mich SEHR auf.. also "Majonäse" oder "Delfin" brrrr... da schüttels mich.

Andererseits - ohne Rechtschreibreformen würde wir schreiben wie noch der gute alte Goethe... mein theures Heimatland oder so....

Ich bin einfach ein Gewohnheitstier ;-) und ich will weiterhin so schreiben, wie ich es gelernt habe!

vom 19.07.2008, 10.08
1. von Schlehdorn

Das mirt den 3% vinde ich gut. :-))
LG und ein erholsames WE
Schleh

vom 19.07.2008, 09.49

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