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schulwege

60 Prozent der Kinder, die mit dem Auto bis vor die Schule gefahren werden, haben einen Schulweg von weniger als 800 Metern.

In einer Hamburger Schule konnte Kindern kein hitzefrei gegeben werden, weil viele Schüler noch nie allein nach Hause gegangen sind und den Heimweg gar nicht kennen.

Engelbert 30.08.2017, 10.09

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Kommentare zu diesem Beitrag

28. von IngridG

Im Jahre 1960 war ich sieben Jahre alt. Mein Schulweg konnte nur mit dem Bus bewältigt werden. Der Schulweg wurde mir gezeigt und damit basta. Dann war ich alleine unterwegs, jeden Tag. Hat mir nicht geschadet für meine Selbstständigkeit.

vom 01.09.2017, 14.15
27. von Anne

Ich finde es einfach nur übel! Nicht umsonst nennt man diese "besorgten" Eltern Helikoptereltern. Habe mich jahrelang als Lehrerin darüber aufgeregt. Da ich in der Nähe einer Grundschule wohne, erlebe ich dieses Spielchen - so wie heute Morgen, die Ferien sind in NRW beendet - von früh morgens bis in den Nachmittag. Wenn ich durch die Straße radle, ist alles gegenüber der Schule blockiert von parkenden Autos... Deshalb finde ich den Vorschlag von @owl klasse;))!

vom 31.08.2017, 14.19
26. von sonja-s

@Heidi K. wie Du Deine Situation schilderst ist es verständlich das Kind mit dem Auto in die Schule zu bringen, darüber würde auch niemand was sagen denke ich.
Aber in einer Stadt oder Kleinstadt mit 50kmh Höchstgeschwindigkeit, häufig nur 30 kmh auf Wegen in Schulnähe, und unzähligen Fußgängerampeln, Radwegen, Bahn und Busverbindungen im 5 Minuten Takt, da fehlt mir das Verständnis für die Autofahrten, auch von und zur Freundin oder sonstigen nahegelegenen Zielen.

vom 31.08.2017, 12.54
25. von Therese

ich finde es auch oft übertrieben, wo die Kinder heutzutage selbst bei nicht langen Wegen überall hingefahren werden. Unsere trafen sich auf dem Schulweg (wenn sie nicht hier von zu Hause schon abgeholt wurden) mit ihren Freunden und waren auch nicht bereit, sich bei Sturzregen mal fahren zu lassen. Ist ja allerdings schon länger her und wenn alle anderen gefahren werden, denk ich, auch unsere wären ungern zu Fuß gegangen.
Meiner Meinung nach werden aus so unselbständigen Kindern mit 14/15 ausbrechende krawallige Teenager....oder Mama trägt mit 16 noch immer die Schultasche hinterher

vom 31.08.2017, 08.25
24. von Brigida

eben, das ist die heutige angstkultur schuld.... hier werden die kinder bis auf 2-3 zum schulbus gebracht, die ehemalige schule ist jetzt KiTa und dorthin werden die Kleinen gefahren von Eltern oder Verwandten.... bin mir nicht sicher, ob ich mein kind bei den heutigen (Fahr)Gewohnheiten auch in verkehrsberuhigter Zone zu Fuss schicken würde... ? glg

vom 31.08.2017, 07.21
23. von Heidi K.

Ich bekenne mich zu den Eltern, die ihr Kind auch zur Grundschule mit dem Auto gefahren haben. Und ich bin keine Helikopter Mama. Mein Sohn musste eine Straße überqueren, wo 70 km/h erlaubt sind, wo es keine Überquerungshilfe oder Schülerlotsen gibt und viele LKW's fahren. Leider gibt es nur 6 Häuser in unserer Straße und auch keine Kinder, die hätten zusammen gehen können. Für den Schulbus wohnten wir zu nah an der Schule. Es ist erwiesen, dass Kinder erst ab einem Alter von etwa 10 Jahren Geschwindigkeiten und Entfernungen richtig einschätzen können. In diesem Jahr gab es genau an dieser Straße einen Unfall mit einem Kind, dass die Straße überqueren wollte. Dieses Kind war sogar schon 12 Jahre alt und passte leider nicht richtig auf. Trotzdem kannte mein Sohn den Weg zur Schule.

vom 31.08.2017, 00.05
22. von Sonja

Auch interessant, dass die Kinder unserer Ganztagsschule beim Mittagessen nicht wussten, was beispielsweise Blumenkohl ist...

vom 30.08.2017, 23.53
21. von MartinaK

Zwei Mal aua
Und aus diesen Kindern werden dann die Vorgesetzten, denen man erklären muss, warum man wie arbeitet.
Gute Nacht!

vom 30.08.2017, 19.14
20. von Traudi

Mein Schulweg war 2 km lang. Es gab keinen Schulbus und ein Auto hatten wir auch nicht.
Und die pünktlichen Kinder waren meist die, die einen langen Schulweg hatten.

vom 30.08.2017, 17.53
19. von Webschmetterling

Hier werden auch 90% der Kinder per Auto zur Schule gebracht und man kommt von ca. 7:40 bis 8:10 (die Eltern wollen sich ja schließlich auch noch untereinander austauschen)nicht durch unsere Straße. Falls wir dringend weg müssen fahren wir dann ganz früh.

vom 30.08.2017, 17.39
18. von gerda

ach ja, nicht nur die Tiere des Waldes sind uns begegnet - da wir am Land wohnten und an Bauernhöfen vorbeigingen, konnten wir oft kl.Kälbchen, Ponny´s od. Lämmchen, Ziegen-Kitzerl od.Kaninchen streicheln. Nach Hause brauchten wir da schon mindestens eine Stunde länger !

vom 30.08.2017, 16.27
17. von sonja-s

so ändern sich die Zeiten.
Ob die Eltern merken das sie abhängige, unselbstständige Kinder groß ziehen?
Überbetüteln nennt man das in Hamburg.

vom 30.08.2017, 16.04
16. von ErikaX

@DagmarPetra - da habe ich mich wohl falsch ausgedrückt bei Nr. 1. Natürlich sollen die Kinder schon vor der 5. Klasse den Schulweg kennen. Meine Enkelin geht auch seit ihrem 1. Schultag alleine, dabei hat sie einen langen Fußweg. Bis Klasse 4 habe ich nur gemeint, dass da die Kinder nicht vor dem offiziellen Stundenplanende heim dürfen. Wenn es dann mal ab Kl. 5 wegen Krankheit eines Lehrers oder hitzefrei früher heim geht, müssen die Schüler den Weg kennen.

vom 30.08.2017, 15.57
15. von gerda

ich hatte auch 4km zur Schule und wieder nach Hause zu gehen! Es gab keinen Bus und es hatte auch kaum wer ein Auto - zu der damaligen Zeit; die letzten beiden Schuljahre durfte ich mit dem Fahrrad fahren. G´sund war´s das gehen und lustig, wenn man dann die anderen traf. Ich war halt oft die Letzte, weil ich halt am weitesten hatte. Im Winter bis zu den Hüften im Schnee gesteckt, da gingen wir die Baum-Zeilen längs, weil da weniger Schnee lag, im Sommer da saß ich manchmal auf einem Baumstumpf im Moos im Wald ~ zum rasten. Jedenfalls waren immer Äpfel, Zwetschken od. Nüsse am Weg zu finden ... Schön war´s und Rehe, Hasen, Vögel und vielerlei Tiere sind uns begegnet, war doch interessant - jeden Tag einen anderen Weg genommen, durch den Wald ...

vom 30.08.2017, 15.43
14. von Killekalle

Da ich neben er Schule wohnte, gab es kein Problem. Später war ich dann mit Rad unterwegs, dann mit Bus und Straßenbahn. Meine Kinder wurden zunächst gefahren. Der Weg war weit, steil und führte über eine stark befahrene Straße. Die Schulranzen manchmal unmöglich schwer. Manchmal waren sie erkältet...Zu Fuß war der Weg bekannt, da ihre Freunde da oben wohnten. Später, ab etwa 2. Klasse, sind sie dann alleine gegangen.Das Gymnasium war näher.

vom 30.08.2017, 14.57
13. von Karin

naja, ich finde es eigentlich noch viel witziger, wenn ich mitkriege, dass heutzutage manche Kinder von morgens bis abends bespaßt werden ;-)))......
ich stelle mir auch oft die Frage, wie aus mehr was werden konnte .......aber ganz ehrlich muss ich auch schreiben, die Kidis können ja nix dafür .....
A schös Tägle Karin

vom 30.08.2017, 14.29
12. von Ursi

Ich bin von Anfang an alleine zur Schule gegangen. Allerdings wohnte ich in einem kleinen Dorf.
Aber der Besuch der Schule im Nachbardorf wurde mit dem Fahrrad zurück gelegt. Unsere kleine Schule war für alle Kinder nicht mehr ausreichend.
Aber auch später, als eine Mittelpunktschule für 3 Dörfer gebaut wurde, musste ich mit dem Fahrrad fahren.
Niemand von den Eltern wäre auf die Idee damals gekommen, uns jeden Morgen mit dem Auto zu fahren oder uns abzuholen.

Nun, ich sehe ein, dass die Gefahren heute größer geworden sind. Aber diese Helikopter-Eltern? Und die Polizei ist oft verzweifelt, weil die vielen Autos den Verkehr stark behindern. Alles Bitten hilft nichts, die Eltern tun es weiterhin. Habe ich schon so oft gesehen - auch Berichte darüber im Fernsehen.

vom 30.08.2017, 14.02
11. von Graugrüngelb

Ersteres ist übel, gar keine Frage.
Beim zweiten Teil bin ich etwas unsicher, denn wenn es eine "verlässliche Schule" ist, dann sollten die Kinder auch für die vereinbarte Zeit dort sein - ganz unabhängig davon, ob der Schulweg bekannt ist oder nicht. Als Eltern ist es ja schon ein Unterschied, ob man weiß, dass das Kind in der Schule ist oder eben irgendwo unterwegs. Hitzefrei kann in dem Fall ja auch schlicht heißen: Kein Unterricht, aber trotzdem Betreuung und Spiel in der Schule.
Und abgesehen von allem anderen: Hitzefrei? In Hamburg? Wann soll das denn gewesen sein?

vom 30.08.2017, 13.36
10. von Lieschen

jetzt habe ich gestaunt über deine Zeilen, ist das wirklich so ? kann man fast nicht glauben, dabei ist es doch so wichtig das die Kinder selbstständig werden und auch den Weg kennen, so lernen sie doch auch das Dorf, Stadtteil und die Str. kennen.
Das miteinander heimgehen fand ich früher schön, man ratschte noch mit den Freunden usw, auch meine Kinder mußten laufen, die empfanden das auch schön haben sich mal nie beschwert.
Es ist schon alles sehr "komisch" geworden

vom 30.08.2017, 13.11
9. von Lieserl

Das war vor 20 Jahren schon so, als mein Sohn in die Schule ging. Er hatte einen Schulweg von knapp 1km. Ich hatte kein Auto und arbeitete damals schon selbstständig, hätte auch gar nicht die Zeit gehabt, ihn irgendwo hin zu chauffieren.
Oft hab ich mich mit der Schulweghelferin unterhalten, die zwei Häuser weiter von uns gewohnt hat. Die hat sich immer mächtig geärgert wenn sie im strömenden Regen oder bei Schnee und eisigen Temperaturen am Zebrastreifen stand. Und sehr viele "ihrer" Kinder ihr dann aus dem Autofenster winkten.
Dabei ist doch der Weg in und von der Schule so wichtig fürs soziale Miteinander unter den Kindern. Streiten, versöhnen, ratschen, toben, schreien.....
Ich hab immer schon von weitem gehört, wenn die Meute nach Hause kommt

vom 30.08.2017, 12.50
8. von philomena

Ich finde es ebenfalls nicht super, wenn die Kinder ständig "kutschiert" werden und den zu-Fuß-Weg sollte jedes Kind für den Notfall kennen.
Doch berufstätige Eltern müssen ebenfalls pünktlich auf ihren Arbeitsstellen erscheinen. Da ist es einfach leichter, besonders bei mehreren Kindern, sie ins Auto zu setzen und vor der Schule rauszulassen.
In meiner Schulzeit ist kein Kind gefahren worden und wir sind alle gelaufen oder Bus gefahren.

Ich habe Verständnis für manche Abläufe und auch Ängste der Eltern: 1. der viele Verkehr vor der Schule:)) 2. gibt es heute für jüngere Kinder viel Gefährungen, die es früher nicht in dem Ausmaß gab 3. ist es eben meist praktischer und geht schneller. - Ob ich das persönlich gut oder schlecht finde, interessiert dabei nicht. Eltern machen das so, wie sie möchten.

vom 30.08.2017, 12.43
7. von Ellen

Das habe ich einmal selbst erlebt. Ein weinendes Kind stand auf dem Bürgersteig gehenüber, heulte Rotz und Wasser. Nach langem Fragen stellte sich hetaus, das Kind wusste den Heimweg nicht! Etwa 3.oder 4. Schuljahr. Endlich kriegte ich den Namen heraus und die ungefähre Adresse und brachte das Mädchen dorthin - zu Fuß, war gar nicht weit um die Ecke rum, die Straße hoch! Und das auf dem Dorf, das ja einigermaßen überschaubar ist und die Schule nicht weit. Aber die Mütter müssten wohl früher aufstehen, um ihre Kinder schulfertig zu machen und auf den Weg zu schicken.. per Auto geht es schneller und d in Schlappen und notfalls im Schlafanzug (habe ich schon gesehen).

vom 30.08.2017, 12.11
6. von gerhard aus bayern

ich bin die ersten 2 schuljahre nach einer woche jeden tag 4km in die schule gelaufen. später hatte ich dann ein rad.

vom 30.08.2017, 12.09
5. von Anne

Ich finde es einfach nur übel! Nicht umsonst nennt man diese "besorgten" Eltern Helikoptereltern. Habe mich jahrelang als Lehrerin darüber aufgeregt. Da ich in der Nähe einer Grundschule wohne, erlebe ich dieses Spielchen - so wie heute Morgen, die Ferien sind in NRW beendet - von früh morgens bis in den Nachmittag. Wenn ich durch die Straße radle, ist alles gegenüber der Schule blockiert von parkenden Autos... Deshalb finde ich den Vorschlag von @owl klasse;))!

vom 30.08.2017, 11.51
4. von owl

"Drive in" an der Schule einrichten, dann entfällt das lästige Parken vor den Schulen/Kindergärten und die Eltern müssen gar nicht mehr aussteigen!!!

Dass wir (ich bin Baujahr 63) unsere Schulzeit überhaupt überlebt haben grenzt an ein Wunder ...

vom 30.08.2017, 11.13
3. von widder49

In meinem Bekanntenkreis sind ein paar Omas, die früher in Rente gegangen sind, weil die Enkelkinder morgens, mittags, nachmittags von A nach B gefahren und abgeholt werden müssen.

Meine Enkel fahren selbst. Mit dem Fahrrad direkt zur Schule. Oder gehen zu Fuß bis zur Schulbushaltestelle. Auf dem Land sind die kleinen Dorfschulen direkt vor der Tür ja leider geschlossen worden. Nun müssen Schulbusse fahren. Das ist aber vielen Eltern nicht recht oder nicht gut genug. Die fahren dann mit ihren Pkw's hinterm Schulbus her. Oder vorweg. Immer schön mit einem oder vielleicht zwei Kindern an Bord.

Das Argument "Der Schulweg ist gefährlich wegen der vielen Autos" erledigt sich sofort, wenn die Helikopter-Eltern ihr Auto zu Hause lassen und das Kind zu Fuß begleiten.

vom 30.08.2017, 11.06
2. von DagmarPetra

@ ErikaX: Erst ab der 5. Klasse den Schulweg kennen? Du meine Güte. Alle meine drei Kinder sind nach einer kurzen Übungszeit allein zur Schule gegangen. Ab der 5. Klasse sind sie mit dem Fahrrad gefahren. Wie sollen Kinder denn sonst selbständig werden??


vom 30.08.2017, 11.04
1. von ErikaX

Hier in BW gibt es die verlässliche Grundschule. Da können sich Eltern darauf verlassen, dass Kinder bis zum Unterrichtsende lt. Stundenplan in der Schule sind. Spätestens ab der 5. Klasse sollten die Kinder aber ihren Schulweg kennen. Geärgert habe ich mich während meiner Berufstätigkeit aber oft über die Elterntaxis. Ohne Rücksicht auf andere wären manche am liebsten noch bis vor die Tür gefahren. Und rücksichtslos wurden Zufahrtswege versperrt mit dem PKW.

vom 30.08.2017, 10.39

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