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vertrauen

Bin traurig ... hab Zoff mit jemanden, nur weil ich nicht vertrauen kann ... weil ich jedem alles zutraue ...

... es wohnt nicht in mir, das Vertrauen anderen Menschen gegenüber ... so lange jemand nett zu mir ist, gehe ich nur vom Guten aus und glaube ihm alles ... wenn ich aber irgendeinen Grund zum Mißtrauen habe, dann gehe ich vom Schlechten aus ... lasse aber die Tür zum Guten offen ... meine Zweifel können also zerstreut werden ... aber es passiert, dass es dazu nicht mehr kommt, weil jemand bereits durch mein Mißtrauen verletzt ist.

Ich weiß schon (oder vermute es), wo mein Nichtvertrauen herkommt ... wenn man in der den Menschen prägenden (Jugend)Zeit die Erfahrung macht, dass Dinge, die hoffnungsvoll beginnen, ganz anders enden können.

Sorry nochmal an den Menschen, den es gestern getroffen hat.
 

Engelbert 20.10.2011, 14.34

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Kommentare zu diesem Beitrag

22. von Monika (NRW)

Hallo Engelbert,

Du findest mit Sicherheit in dem richtigen Moment, die passenden Worte ... und alles wird gut.

vom 22.10.2011, 12.42
21. von Sommerregen

Jeder ist so wie er ist, lieber Engelbert. Ich glaube, du kannst nichts dagegen tun, ob du nun eher misstrauisch bist oder den Menschen eher vertraust. Es nützt auch nichts, dich zu fragen warum das so ist - es ist, wie es ist.
Mach dir nicht zuviele Gedanken. Niemand kann aus seiner Haut.

vom 21.10.2011, 13.23
20. von Ellen

In einem Buch habe ich mal einen Satz gelesen, ich kriege ihn nicht mehr wörtlich zusammen, aber er ging etwa so: Misstrauen ist etwas, das denjenigen, der misstraut, viel stärker trifft, als denjenigen, dem es gilt!! (Kann ich aus eigener Erfahrung nur zustimmen!!!)

vom 21.10.2011, 10.32
19. von Inge-Lore

Jeder Mensch ist verletzbar - und oft
erkennen wir nicht, wie sensibel der
andere ist.Im Laufe des Lebens gerät man
immer wieder in Situationen, auf die man
unsensibel reagiert. Ein Lehrer schrieb
mir ins Poesiealbum:
"Drei Dinge kehren nicht zurück: Das ge-
sprochene Wort, der abgeschossene Pfeil
und die versäumte Gelegenheit..."
Wenn man in diese Situation gerät, ist
es ganz wichtig, die Gelegenheit nicht
zu versäumen - und sich zu entschuldigen

Das hast Du getan, lieber Engelbert -und
dann ist es gut. Es liegt dann an dem
anderen, verzeihen zu können. Und das ist zumindest ebenso wichtig.

Ich selbst habe ein gesundes Grundver-
trauen - aber auch das kann enttäuscht
werden - ich hab es leider bitter erlebt.



sensibel

vom 21.10.2011, 10.16
18. von Lily

Mein erworbenes übergroßes Misstrauen hat dazu geführt, dass ich andere Menschen erst garnicht nahe genug an mich herankommen lasse, dass sie mich verletzen können oder es einen Grund für Misstrauen gibt...
Ich kann es nur zu gut verstehen, wie es zu einer solchen Situation kam, und wie schwer es ist, wieder zu einem normalen Umgang zu finden.
Ich wünsche Euch beiden, dass Ihr das wieder hinkriegt.

vom 21.10.2011, 07.28
17. von Viola

Ja, da hast Du recht, Misstrauen tut weh.
Aber jeder Mensch ist mal misstrauisch.
Es bedarf also auch eine Selbstreflexion bei dem Menschen, mit dem Du Zoff hast.
Denn schaut mal - es passiert doch jedem , wirklich jedem Menschen mal, dass er etwas, was ihm berichtet, oder angeboten oder auch in Aussicht gestellt wird - dass man das in Frage stellt, egal ob gedanklich oder auch verbal.
Das ist doch etwas ganz normales und allzu menschliches.
Auch das Gegenüber ist ein Zweifler in manchen Situationen, die ihm im Leben begegnen. Das ist doch eine ziemlich natürliche Schutzfunktion in jedem von uns.
Wenn Ihr Euch als Menschen etwas bedeutet, sollte es nach ein wenig Ruhe doch wieder funktionieren.
Blindes Vertrauen ist für die Zwischenmenschlichkeit das reine Gift.
Bedenkt,die meisten Grenzüberschreitungen werden von Menschen des Vertrauens begangen.....
Womit wir wieder am Anfang sind.
Ich sage oft - es gibt Dinge, die kann man garnicht richtig machen, egal wie man es dreht und wendet, aber man kann achtsam sein, um das Gleichgewicht zu wahren.

vom 21.10.2011, 05.20
16. von Petra H.

Lasst beide mal etwas Gras über alles wachsen und dann sieht es anders aus.
Telefoniert oder mailt in 2 Wochen noch einmal...und alles wird gut!

Ich kenne die Situation nur zur gut!

Fühlt euch beide lieb umärmelt von mir ...


drücks von Petr

vom 20.10.2011, 22.10
15. von elfi s.

Es gibt immer wieder mal Situationen, wo so etwas einfach passiert. Du bist sehr einfühlsam, sonst würdest du dir darüber keine Gedanken machen. Und wenn der- oder diejenige das weiß, dann wird er oder sie dir auch verzeihen können.
Wenn einmal das Vertrauen missbraucht wurde, ist man vorsichtig. Da geht es mir ähnlich wie dir. Und manchmal kann das auch nach hinten losgehen.
Gruß Elfi

vom 20.10.2011, 20.52
14. von J.

Deine Entschuldigung ist angekommen Engelbert und ich hab mich auch gefreut, trotzdem ist es auch so wie es einige hier geschrieben haben..ich bin eben verletzt aber das wird sicher auch die Zeit regeln.

vom 20.10.2011, 20.23
13. von Ingolf

Lieber Engelbert,
ich finde es erstaunlich, wie offen Du bist und auf der anderen Seite wie gut Du Dinge beschreiben kannst. Wenn Du selbst der Meinung bist, den anderen Menschen verletzt zu haben und es Dir auf der Seele liegt, solltest Du ihm sagen: Es tut mir leid!
Ich habe sowas mal brieflich gemacht(weil ich mich im Gespräch nicht getraut habe), das hat der Beziehung gut getan und ich war eine Last los.

vom 20.10.2011, 20.05
12. von Mariechen

Ich kann gut nachvollziehen, daß derjenige .... dem Du (eventuell unbegründetes) Mißtrauen entgegen bringst verletzt ist .....
Aber Du hast sicher die richtigen Worte gefunden deine Bedenken darzulegen ....

Ich werf mal ne Hand voll Grassamen aus .... :)))

vom 20.10.2011, 19.50
11. von vreni

Wo Menschen sind entstehen Verletzungen aller Art. Das was Dir passiert ist, ist mir auch schon geschehen. Es brauchte seine Zeit, die Erinnerung daran, dass das Vertrauen bestand und gut wars. Nur Wiederholungen sollten nicht vorkommen, das wühlt alles wieder auf.
Vertrauensschwankungen sind bei mir normal......... nur bin ich dann ruhig. Ich warte jeweils ab........ bis es wieder kehrt oder sich erhärtet. Reine Uebungssache :-)
Wird schon wieder.
Ich habe es schon umgekehrt erfahren und halt auch gewartet........

vom 20.10.2011, 19.31
10. von Bildermäusel

3 Dinge kann man nicht mehr ändern: Das gesagte Wort, den abgeschossenen Pfeil und die verpasste Gelegenheit!
Das sagten schon die alten Chinesen.

Meine Tante meinte in solchen Situationen, dass man 3 Murmeln im Mund haben solle und diese erst hin- und her-balancieren müsse, bevor man etwas sagt. Dabei hätte man Zeit zu überlegen, was man sagt. Aber wer macht das schon ;-) ?

Übrigens prägen schlechte Erfahrungen nicht nur in der Jugendzeit. Ich persönlich musste viele schlechte Erfahrungen kurz nach der Wende machen. Aber auch ich bin achtsam geworden (übrigens ein sehr schönes Wort und viel positiver als misstrauisch).

Ich wünsche euch gutes "Aufarbeiten"

vom 20.10.2011, 19.10
9. von Hildegard

Das Dumme an der Sache ist nur, dass man das leider nicht mehr zurückholen, ungeschehen machen kann und dieser Stachel bleibt bei dem Anderen dann leider zurück. Ich weiß, wovon ich rede, in der einen wie in der anderen Richtung.

Und das ist vermutlich auch Engelberts Problem.

LG Hildegard

vom 20.10.2011, 18.23
8. von ceha

jetzt war Steffi schneller, ich finde das eine guten Tipp, werde für mich auch öfters in Gedanken das Wort Achtsamkeit benutzen.

vom 20.10.2011, 18.11
7. von patty

Erfahrungen prägen einen, gerade auch welche aus der Kindheit/Jugend. Wo man hoffnungsvoll war und dann vieles schief lief. Man zu nett war und immer wieder... so wird man dann irgendwann misstrauisch und wagt nicht mehr zu vertrauen. Irgendwie berühren mich Deine Zeilen sehr und lassen was anklingen, was tief verborgenes... Nicht alle Menschen sind gut zu einem und man fällt oft immer auf den gleichen Schlag rein. Ist man dann irgendwann an dem Punkt angelangt misstraut man fast jedem, da man nicht mehr weiss, ob und ob nicht, zieht sich eventuell zurück und meidet fast komplett. seelenfarben, ein wunderbarer Ort der Menschlichkeit. Du bist ein Mensch. Ein wirklicher. Danke Dir.

vom 20.10.2011, 18.09
6. von ceha

also wenn alles ge- und erklärt ist, wie Du schreibst, solltest Du Dich auch nicht weiter mit dem Gedanken quälen, dass DU einen Fehler gemacht hast. Wir sind eben alle nur Menschen mit mehr oder weniger Schwächen. Vielleicht hat die Person Dir ja längst verziehen.

vom 20.10.2011, 18.08
5. von Steffi-HH

Lieber Engelbert,
wenn Du wirklich tief in Deinem Inneren misstrauisch wärest, hättest Du uns nicht an Deinen Gefühlen teilhaben lassen. Sag ich jetzt einfach mal so!
Vor vielen Jahren habe ich mal über dieses Thema mit einer inzwischen leider verstorbenen buddhistischen Nonne gesprochen, weil mich die gleichen Gefühle plagten wie Dich jetzt.
Sie vertraute grundsätzlich sich selbst und allen anderen Menschen auf der Welt.
Wenn ihr Vertrauen mißbraucht oder nicht geschätzt wurde, hat sie das als überlebenswichtige Erfahrung verbucht. Daraufhin war sie sich selbst und demjenigen gegenüber einfach ACHTSAMER.
Vielleicht hilft es Dir, das Wort MISSTRAUEN durch ACHTSAMKEIT zu ersetzen?
Mir hat das geholfen.Aber ich kann Dein Gefühl total verstehen.
Einen ganz lieben Gruss
Steffi-HH


vom 20.10.2011, 18.02
4. von ErikaX

Engelbert, ich kann so gut nachfühlen wie es in Dir aussieht. Auch ich gehöre zu den Menschen, die recht gutgläubig sind aber bei dem leisesten Zweifel von Misstrauen geplagt werden. Dann fange ich an zu forschen und zu kontrollieren. Das Schlimme ist, ich habe dann auch oft mein Misstrauen bestätigt bekommen. Inzwischen frage ich mich manchmal was besser ist: Allem auf den Grund zu gehen und alles genau zu wissen. Oder nach dem Grundsatz leben "was mich nicht weiß, macht mich nicht heiß". Zu einem Ergebnis bin ich noch nicht gekommen. Vermutlich werde ich mein Misstrauen nie zum Schweigen bringen können.
Ich wünsche Dir, dass Du speziell jetzt in Deiner Situation wieder einrenken kannst.

vom 20.10.2011, 17.46
3. von Gast

Da kann man nichts machen, wenn es in einem tief drinnen verankert ist. Ich weiß das, deshalb schreib ich auch nur als Gast bei dir, obwohl wir uns auch schon seit Jahren kennen. Selbstverständlich prägt die Jugend und Helden sind wir alle nicht. Versuche doch einfach mal über deinen Schatten zu springen und schreib dem Menschen bei dem es dir gerade kneift.

vom 20.10.2011, 16.20
Antwort von Engelbert:

Ist kein Schatten da ... viele Mails sind geschrieben, man kann nur erklären, aber nix ungeschehen machen.

PS: wäre nett, wenn Du sagst, wer Du bist, denn ich sags ja auch ... ein "du kennst mich, aber ich sag nicht, wer ich bin, find ich richtig doof".

2. von Irène

Du kannst Deine Gedanken derart gut schriftlich formulieren. Ist es nicht eine Möglichkeit, wenn Du demjenigen Menschen, den Du gestern mit Deinem Misstrauen verletzt hast, schreibst? Deine Gedanken und Gefühle "zu Papier" bringst? Ihm oder Ihr schriftlich mitteilen und erklären, weshalb Du Dich so verhalten hast? Evtl. wirklich per Briefpost, auf einer selbstgestalteten Foto-Karte?

Ich wünsche Dir ganz fest, dass sich dieses Zerwürfnis wieder löst und sich alles zum Guten wendet.

Liebe Grüsse aus der Schweiz Irène

vom 20.10.2011, 16.13
Antwort von Engelbert:

Normalerweise liest die betroffene Person hier mit ... eigentlich ist alles ge- und erklärt, aber eben passiert.
1. von Annemone

Das ist doch eine Riesenreflexion Deiner selbst. Das kann nicht jeder.

Bißchen warten, bißchen Zeit geben, wenn die Emotionen rund um das Thema ein bißchen kleiner geworden sind, hat man manchmal eine bessere Sicht auf den Kern dessen, was eigentlich war und daran lässt sich dann arbeiten.

Würden sich alle Menschen soviele Gedanken machen - die Welt wäre besser.

vom 20.10.2011, 15.15
Antwort von Engelbert:

Taten sind das eine, Gedanken und Erklärungen das andere ... besser als schweigen ist reden immer, aber Mißtrauen tut halt weh.

ALLes allTÄGLICH
 


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