ALLes allTAEGLICH

die frauen

Sie saßen oft, wenn wir zum Penny-Markt fuhren, auf diesen Stühlen:



Unter einem Baum im Schatten. Bürostühle, die keine Übergangslösung waren, sondern dort auch schon vor 2 Jahren standen.

Ab heute wird vielleicht alles anders. Denn als ich zu Beate sagte "Sandra hat kommentiert, dass die Stühle nicht mehr lange da stehen werden" antwortete Beate "du, meer könnte aber auch mal die Frauen fragen, ob sie die Stühle haben wollen". Zustimmend nickte ich und, da ich sowieso noch kurz einkaufen musste, fuhr ich dort vorbei.

Beim ersten Mal: keine Frauen
Nochmal vorbei: spielende Kinder
Später nochmal vorbei: da saßen sie, die Frauen

Ich ausgestiegen "kenne eer Schdiehl gebrauche ..." und so ergab sich alles weitere. Denn sie konnten. Und so verfrachtete ich die beiden Frauen ins Auto und fuhr nach Hause. Kurze Zeit später:



Derweil bin ich schon unterwegs mit den anderen Stühlen. Mir kommen Herren entgegen, die dann auch noch die Bank und das Gästebett mitnahmen.

Und so ...



... kann es sein, dass die Frauen nicht mehr auf ihren Bürostühlen, sondern ab sofort auf bequemen und orthopädisch wesentlich korrekteren Gartenstühlen sitzen. Und auf Polsterauflagen.

Das war übrigens verdammt knapp gewesen. Denn kaum war ich nach Abliefern der zweiten Partie Stühle wieder zu Hause ...



... wartete ein Lieferwagen auf mich. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die die Stühle "nicht" mitgenommen hätten. Auch wenn der Wagen bereits so gut wie voll war. Blick aufs Nummernschild:



Die EU ist zumindest auf dem Sperrmüllmarkt schon längst vollzogen. Ich frag mich nur, was die mit dem Zeugs machen ...
 

Engelbert 24.06.2005, 20.20| (3/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

ferdisch

Ganz im Sinne von "weniger ist mehr" haben wir heute die "mehr ist weniger"-Aktion durchgeführt. Mehr auf den Bürgersteig ist weniger im Keller:



Mit von der Partie auch drei alte Lampen:



Meine grüne Lampe aus 70er Jahre-Zeiten, damals am Tisch befestigt, eine nie benutzte Schreibtischlampe und meine alte Deckenlampe vom Wohnzimmer.



Ein verrosteter, luft- und lustloser Schubkarren, ebenso verrostete Gartenliegen und Ablagekörbe, die das Chaos weder ordnen noch besiegen konnten.



Besenstile, Kellerablageschrank und das alte Gästebett, das wir heute gar nicht mehr irgendwo hin stellen können. Selten benutzt und wenn, dann nur, wenn mein Cousin und ich einen Bier- und PC-Abend machten. Lange vorbei ...



Alter Schlauchwagen mit Rost und zwei alten Schläuchen.



Meine alten Gartenstühle und vornedran Beates alte Gartenstühle. Beate mag aber kein Plastik mehr im Garten, sondern nur noch Holz. Also wech damit.



Meine alte Gartenbank, bzw. die von meiner Mutter. Mein Gott, das ist auch schon gut 20 Jahre her, als wir diese Bank gekauft hatten. Rostig und wech damit.



Ebenfalls im Keller gefunden: ein Bild meiner Großeltern und ihrer drei Kinder. Das Bild muss 1940 gemacht worden sein. Das Liegen im Keller hat weder Rahmen noch Bild gut getan. Allerdings habe ich das kleine Original im Album. Das Bild kam in die Papiertonne, der Rahmen zum großen Müll.



Hach, die Erinnerungen an alte Zeiten. Als noch die Hausfrauen in den Hinterhöfen standen und Teppiche klopften. Heute saugt man. Unser Hund ist damals nur beim Anblick des Teppichklopfers unter den Sessel gekrochen (muss mit seiner Vergangenheit beim Vorfrauchen zu tun gehabt haben).



Rumtöpfe, wo treibt ihr Euch nur rum. Meistes leer in den Kellerregalen. Ich hab noch nie Rumtopf getrunken. Ich bin aber auch so für die Hochprozenter. Weg damit, der steht nur weitere Jahre leer im Keller.



Da hängt mein Herz und meine Erinnerungen dran. Mein Jott, 70er Jahre und die Blümchen wurden einzeln in Löcher gesteckt. Hatte seine eigene Note. Doch die ganz normalen Blumenvasen haben auf Dauer gewonnen.



Der schönste Blick ist noch der knapp am Gerümpel vorbei. In Richtung unseres Oleanders, der in diesen Tage richtig anfängt zu blühen. Ist ja auch ideales Wetter. Auf der anderen Seite des Carports steht der zweite Oleander, genauso herrlich.



Der darf bleiben, wird aber weit nach hinten geschoben, bevor die polnisch-ungarisch-rumänisch-russischen Kolonnen behaupten, der hätte wie Sperrmüll ausgesehen und wollte mitgenommen werden.

Sperrmüll ist bei uns leider nur 2mal im Jahr, Ende Januar und Ende Juni. Im Januar ist's zu kalt und zu dunkel, für den Keller auszuräumen und im Juni ... ist heute ;).

Wir kommen ja noch vor dem offiziellen Abholen des Sperrmülls wieder nach Hause. Bin mal gespannt, was da noch steht und was schon von kleinen Bussen alles mitgenommen wurde.
 

Engelbert 24.06.2005, 13.41| (15/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

paul

Ein Spiegel unserer Zeit, der traurig macht. Bei Weltbild gibt es nun das "Wohlfühlkissen Paul":



An sich finde ich das ja eine schöne, herzerwärmende Sache. Wenn sie nicht gleichzeitig das Fehlen einer menschlichen Hand bedeuten würde. Immerhin hat das blaue Kuschelmenschfragment nie Kopfweh, schlechte Laune oder Mundgeruch. Waschen ab und zu ist aber trotzdem sinnvoll.

Und wo kommt sowas her ? "Verkaufsschlager aus Japan" heißt es ... ein Indiz für die Einsamkeit in der japanischen Gesellschaft ??
 

Engelbert 24.06.2005, 11.31| (13/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

meer laaft die brie in schdreeme

... oder in hochdeutsch "ich schwitze wie die Sau".



Muss denn aber auch wirklich am Montag nach dem Münchentreffen Sperrmüllabfuhr sein. Und dann auch noch bei dieser Hitze. Also tragen wir heute schon mal alles an die Straße:



Hächel, tropf, motz und schwitz.
 

Engelbert 24.06.2005, 11.11| (8/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

blogtipp

Für die Augen und für Gartenliebhaber: Leben im Garten
 

Engelbert 24.06.2005, 10.06| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: bloggerwelt

gefangen

Zwei ehemalige Kriegsgefangenen treffen sich viele Jahre später wieder. Der eine fragt den anderen: "Hast du den Männern vergeben, die dich gefangen gehalten haben?" Antwortet der andere: "Nein,niemals!" Woraufhin der erste erwidert: "Nun, dann halten sie dich immer noch gefangen, nicht wahr?"

 
aus dem kraftderstille-newsletter
 

Engelbert 24.06.2005, 08.52| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

juni

So sieht ein Junikäfer aus und das sind seine Larven, auch Engerlinge genannt.
 

Engelbert 23.06.2005, 22.48| (7/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

juni

Beate ist gerade ins Haus geflüchtet ... Junikäferattacken.
 

Engelbert 23.06.2005, 21.48| (4/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

fauxpas eines sonnigsüßen knochenkerlchen

Meint doch die eine Verkäuferin zur anderen "die Farben stehen ihm gut, er ist ein richtig sonniges Kerlchen" und meint mich dabei.

Dann der Fauxpas. Ich hatte ja eines der gerade eben gekauften T-Shirts anbehalten. Als ich mich dann entschloss, auch noch eine Hose zu kaufen, passte die Farbe des T-Shirts nicht mehr. Also schnell ein anderes anziehen. Nun, der Laden war menschenleer und ich war gerade dabei, mich vor der Kasse zu entblößen, als mir dann doch einfiel, dass das für die Verkäuferinnen ... sagen wir mal "ungewohnt" aussehen mag, so viel nackte Haut zu sehen. Also halb ausgezogen das Weite und die Umkleidekabine gesucht.

Ich muss allerdings nicht unsympathisch auf die Verkäuferinnen gewirkt haben. Denn die eine sagte wieder was zur anderen. Nicht für Beates oder meine Ohren bestimmt, aber es kann ja keiner ahnen, wie gut Beate hört ;). Sagt also die eine Verkäuferin "gell, der iss kloor" ... antwortet die andere "ja, das ist ein süßer Knochen".

Im Internet sagt man das übrigens viel kürzer, da würde dieser Satz ganz einfach "knuddel" lauten *gg*.
 

Engelbert 23.06.2005, 18.31| (7/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

kleider machen leute

Früher trug ich Hemd und Krawatte. Immer wieder anders zusammengestellt. Kleine kreative Freiheit am Morgen. Auswahl hatte ich genug.

In letzter Zeit beschränkte sich die Auswahl auf 2 Jeans, die noch passten und ein paar, hauptsächlich schwarze T-Shirts. Schwarz macht in begrenztem Maße schlank, bzw. man muss zweimal hinschauen, um die wahre Größe Breite eines Menschen erfassen zu können.

Doch leider sind auch diese T-Shirts irgendwie enger geworden (hängt bestimmt am Stoff ;)) ) und ich hab mich nie wirklich gut gefühlt.

Bis auf heute. Neu eingekleidet und gut gelaunt stelle ich fest, dass Kleider doch Leute machen.
 

Engelbert 23.06.2005, 18.24| (11/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

bedenklich

Der Zustand der Kaffeestückchen und Plunderteilchen nach einem Tag im warmen Auto: bedenklich.
 

Engelbert 23.06.2005, 18.20| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: alles alltägliches

anette ist schuld

Ja, die Anette, die vor ein paar Tagen bei uns vorbeigekommen und dann weiter gefahren zum Designer Outlet nach Zweibrücken.

Ich auch mal dort hin ?? Nie !! Einmal war ich dort, kurz nach der Eröffnung. Himmel und Menschen. Schnösel, Angeber und Markenfetischisten. Ad acta gelegt.

Auch nicht aus der Schublade geholt, als das Stichwort "Designer Outlet" fiel, als Anette bei uns vor der Tür stand. Wer mag, soll hingehen. Ich mag nicht.

Hmm ... heut war ich im Designer Outlet in Zweibrücken *gg*. Mir gehts saugudd. Und ich seh' für meine Verhältnisse auch noch gut aus. Hach ... und an allem ist ...

... die Anette schuld ;)).
 

Engelbert 23.06.2005, 18.20| (6/2) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

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