ALLes allTAEGLICH

essen, ich


Ja, essen und ich. Schnell, viel.

Bevor ich registriere, dass ich angefangen habe mit essen, ist der Teller schon leer. Und dann sollte bitte neben mir etwas zu lesen liegen. Es ist nicht gesagt, dass ich auch lese, vielleicht mal kurz reinschauen, aber ich will die Option haben, lesen zu können.

Wenn ich dann auch noch Hunger habe, dann gibts immer ein kurzes Stoßgebet in Richtung Hoffnung, dass das, was mich so erreicht, auch reichlich ist. Man muss nicht soo viel Teller sehen *gg*.

Ein paar Dinge sind mörderisch für mich.

Wenn ich nach dem Essen nicht aufstehen darf. Bei Beate und mir ist das anders, wir haben uns ja was zu erzählen. Aber so bei Geburtstagen in einer Lokalität. Alles isst, ich bin fertig. Und dann trinken sie noch was und noch'n Kaffee und noch erzählen. Ich rusche derweilen auf meinem Stuhl hin und her und bestelle mir vor lauter Verzweiflung noch ein Eis. Laaangweilig das alles. Nix zu lesen, keine interessanten Gespräche, kein PC.

Genauso schlimm im Urlaub. Beate und ich sind ja beide "Tischflüchter" ;). Man muss ja nicht den Tag in der Kneipe verbringen, wenn man fort fährt. Draußen ist es viel interessanter. Aber ich war mal in Urlaub mit einem Arbeitskollegen und da sind wir natürlich auch essen gegangen.

Ich = Schnellessen
Er = Laaangsaaamesser

mein Teller = leer
sein Teller = weitgehend unberührt

Sehnsüchtig wartete ich darauf, dass mal wieder ein Bissen in seinem Mund verschwand und wir doch irgendwann weiter fahren können. Aber nein, der Kerl, schneidet selbst die kleinen Stücke Kartoffeln nochmal durch. Mich wundert, dass der Rest nicht durch die Zinken fällt.

Ja irgendwann ... war er fertig mit Essen und ich ... mit den Nerven ;)).
 

Engelbert 31.08.2004, 23.40| (14/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

essen, schnell


Ich vergess' das immer wieder, dass Beate nicht unter Zeitdruck essen kann. Ich hatte heute am späten Nachmittag einen Arzttermin, vorher waren wir noch kurz die Sonja besuchen. Bei Arzt hieß es dann "Wartezeit eine Stunde".

Ich hatte einen solchen Kohldampf und unser Chinese ist nicht weit weg. "Komm, Beate, wir gehen solange dort was essen". Beate hat zwar nein gesagt, aber wir sind gemeinsam mal in die Richtung gelaufen, schließlich ist der Brotkorb dort auch und Backwaren hatten wir eh gebraucht.

Nu gings Rechnen los ... ne halbe Stunde hätten wir für's Essen. Beate hat nicht nochmal nein gesagt und ich nicht weiter gedacht.

Das ist bei mir immer so, ich weiß das zwar, aber in diesem Moment mit Hunger im Bauch erinnere ich mich nicht ans letzte Mal, als wir auch unter Termindruck gegessen haben.

Ich selbst schaffe jeden mir gereichten Teller in dieser halben Stunde. Aber Beate quittiert die Tatsache, dass sie zu einem bestimmten Zeitpunkt fertig sein muss, mit Bauchschmerzen. So auch heute. Was mir dann Bauchschmerzen machte und Gewissensbisse brachte.

Sorry, Schatz, sag bitte beim nächsten Mal zweimal nein und erinnere mich an diesen Tagebucheintrag.
 

Engelbert 31.08.2004, 23.32| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: alles alltägliches

september


die Seelenfarben-September-Edition ... auch wenns noch August ist, was sich aber schnell ändern kann ;)).
 

Engelbert 31.08.2004, 14.50| (11/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: hp

stress


Die verschiedenen Stress-Arten:

der Eu-Stress: eueueu, ist der Berg wieder groß

der I-Stress: iiiih, da liegt Arbeit

der Hei-Stess: hei, endlich wieder was zu tun

der Heu-Stress: heute wird geschafft

der Ereka-Stress: erstmal einen Kaffee, dann jehts voll los

der Woisa-Stress: wo issn hier Arbeit ?

Gegenmittel

die Licht-Methode: Feuerzeug drunterhalten

die Madu-Methode: mach du das doch mal

die Schwarz-Methode: ich seh nix mehr, ich bin blind

die Maallmo-Methode: mach ich alles morgen
 

Engelbert 31.08.2004, 12.57| (2/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: ironie / satire

autorität


Glaube an Autoritäten bewirkt,
dass Fehler der Autoritäten zu Vorbildern werden.


[ Leo N. Tolstoi ]
 

Engelbert 31.08.2004, 12.57| (1/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: zitate, aphorismen

utah-kriterien für adhs


A und B sind immer erforderlich; von C–G müssen zusätzlich zwei Kriterien erfüllt sein.

A) Aufmerksamkeitsschwäche

Konzentrationsprobleme; Schwierigkeiten, dem Gespräch aufmerksam zu
folgen; Vergesslichkeit; Verlieren alltagsrelevanter Gegenstände wie Schlüssel,
Geldbeutel etc.

B) Motorische Hyperaktivität

Gefühl innerer Unruhe; Unfähigkeit zur Entspannung; Meiden von Situationen,
die längeres Sitzen oder Stillhalten erfordern

C) Affektlabilität

Bereits seit dem Jugendlichenalter andauernde, schnelle Wechsel der Gefühlszustände
von normaler Stimmung in leichte Niedergeschlagenheit bis zu leichtgradiger
Erregung (keine Euphorie);

in Abgrenzung von den depressiven Störungen
kein Interessenverlust und keine körperlichen Symptome; die Stimmungswechsel
lassen sich immer aus dem jeweiligen Zusammenhang nachvollziehen

D) Desorganisiertes Verhalten

Deutliche Probleme mit der Organisation von Terminen und Arbeitsabläufen;
wenig zielgerichtete Lösungsstrategien; viele Aufgaben werden begonnen,
wenige zu Ende gebracht

E) Affektkontrolle

Reizbarkeit; geringe Frustrationstoleranz; Affektdurchbrüche, insbesondere im
Straßenverkehr, etc.

F) Impulsivität

Dazwischenreden; Nicht-warten-können; Ungeduld

G) Emotionale Überreagibilität

Überschießende Reaktionen unter normalem Alltagsstress, teils ängstlich
  

Engelbert 31.08.2004, 12.56| (5/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: sonstiges

adhs


Interessanter Link: Der Zappelphilipp ist erwachsen geworden.

Langzeitbeobachtungen von Kindern mit ADHS haben gezeigt, dass ein großer Teil der kleinen Unruhegeister die Krankheit mit in das Erwachsenenalter nimmt, wenn auch mit veränderter Symptomatik.

Ein längerer Bericht zum Thema wird hinter obigem Link als pdf-Datei angeboten.

Der auch auf die Ursache eingeht - Zitat "über die Ursachen des ADHS herrscht weitgehend Einigkeit. Man geht von einer überwiegend erblich bedingten Störung aus, die mit neurobiologischen Abweichungen im dopaminergen System (Störung im Dopamin-Haushalt) assoziiert ist."

Über die "Utah"-Kriterien siehe nächster Eintrag ...

via simone per mail
 


Engelbert 31.08.2004, 12.56| (1/1) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: links

saubären ...


... beim T-Punkt. Jemanden, der technisch nicht so versiert ist und sich über die Kosten einer DSL-Flatrate informieren will, gleich den teuren DSL 2000-Tarif aufschwatzen wollen.

Das Ergebnis ist ein Bumerangeffekt. Es werden mehr sagen "zu teuer" denn seufzend einen Vertrag unterschreiben.

Man sollte doch (auch ganz im Sinne des Geschäftes und des Rufs) die Kunden auch über die preisgünstigste Möglichkeit aufklären. Unabhängig davon, dass man merkt, der Kunde weiß nicht bescheid.
 

Engelbert 31.08.2004, 07.00| (6/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: computer/internet

blogtipp


Zeit-zu-Leben bloggt nun auch.
 

Engelbert 31.08.2004, 07.00| (0/0) Kommentare | PL | einsortiert in: bloggerwelt

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