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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: poesie

sommersonnentag

Heute ist ein Sommertag
wie ihn mancher gerne mag
worauf wir im Winter hoffen
wieder alle Fenster offen
ohne dass geschwind
ein Wind
durchweht so kühl
stattdessen: Sommertagsgefühl
alles blau da oben
will den Tag nun loben
nur nicht in der Sonne sitzen
denn dort würd' ich schwitzen
doch am offnen Fenster Reime machen
und in sich leise lachen
das ist genau das, was im Moment mich freut
ein Sommersonnentag ist heut

Engelbert 17.05.2017, 14.24 | (12/0) Kommentare (RSS) | PL

frühling

Sonnenstrahlen
die den Winter vertreiben

mit ihrem Licht
die Farben des Frühlings
zum Leuchten bringen

öffne die Augen
für das Leben
für die Liebe

für den Frühling in Dir


Wunschtraum ? Wenn man aus dem Fenster schaut, ja ... aber der Frühling kann ja, ganz wetterunabhängig, in einem drin seine Farben zum Leuchten bringen ... alles eine Sache der Einstellung ... außerdem ist heute der Welttag der Poesie. Und am nächsten Wochenende wirds dann wirklich Frühling mit Sonne und Wärme.

Engelbert 21.03.2017, 16.23 | (5/0) Kommentare (RSS) | PL

hoffnungsland

Blicke zurück ins alte Jahr
und frage dich, wie es so war
was besonders schön gewesen ist
und was der größte Mist

Ja, manches passiert so dann und wann
wo man nur draus lernen kann
und es wärmt so manche Glückssekunde
später die Erinnerungsstunde

Aber unser Weg geht nach vorne nur
und hinter uns ist nur die Spur
die schon bald vom Wind verweht
weil die Zeit so schnell vergeht

Vor uns liegt das Hoffnungsland
vielleicht hat das Schicksal ja erkannt
dass wir ein schönes Jahr verdienen
vom Leben gewärmt, von Sonne beschienen

Mit guten Gefühlen an vielen Tagen
ohne Sorgen, die uns plagen
mit ein wenig Glück im Gepäck
fiel so manch Beschwernis weg

Und so wollen wir es wagen
dem alten Jahr "leb wohl" zu sagen
in das Neue zu starten frohen Mutes
und zu hoffen "es wird ein Gutes"

Engelbert 31.12.2015, 15.17 | (37/0) Kommentare (RSS) | PL

so viele menschen

So viele Menschen
haben
Wünsche
sind alle in der gleichen Stadt

schnell noch
ein Geschenk
jetzt kaufen
das der Empfänger noch nicht hat

Das Fleisch bestellen
Weihnachtspralinen, von den hellen
Sind genug Getränke da ?
Noch in die Apotheke für die Omama

Am Abend schnell Gebäck aufs Blech
Das Backpulver alle, so ein Pech
Und der Papa mosert wieder
Jedes Jahr die gleichen Lieder

"O staade Zeit" steht in Gedichten
doch nichts von krummen Fichten
und nichts von Schlangen an den Kassen
und nichts davon, wie viel das hassen

Gibts Ente oder Fisch
welche Decke auf den Tisch
sind auch genügend Äpfel da
und dies und das und trallala

So ist jedes Jahr Advent
eine Zeit, die schneller rennt
als man selbst ihr folgen kann
auch wenn man sprintet dann und wann

Man wird nur müd und holt nix ein
man kann noch nicht mal sagen: "nein"
denn man sinkt des Abends mit seinem Kummer
sofort in einen tiefen Schlummer
 

Engelbert 19.12.2015, 14.44 | (14/0) Kommentare (RSS) | PL

das gedicht

Es wird ein Geschenkbuch sein für Menschen, die jemand, der ihnen nahestand, verloren haben ... dieses Gedicht von mir soll im Buch veröffentlicht werden.

Fragen
wie Schreie
die der Wind verweht

denn nur
die Stille
antwortet
mit dem
lauten Rauschen
der Leere

Warum ?

Dieses Wort
kann die Wolken
nicht zerteilen
es ist nur
ein stumpfes Schwert
das im Regen liegt
und
zu rosten beginnt
 

Engelbert 13.03.2015, 20.10 | (21/0) Kommentare (RSS) | PL

je suis charlie

Engelbert 08.01.2015, 16.56 | (24/0) Kommentare (RSS) | PL

immer wieder interessant ...

... und eigentlich auch logisch, dass in Worte ein Gefühl hineininterpretiert wird. Was issn denn mit dem los, wenn er so ein trauriges Gedicht postet ? Gar nix ... ich hab in einer Kiste mit alten Zeitschriften auch den Zettel eines Abreißkalenders mit diesem Gedicht gefunden ... und das dann hier ins Tagebuch geschrieben. Mehr war nicht. Ich mag auch traurige Gedichte, ich mag die gern.
 

Engelbert 30.07.2013, 19.41 | (5/1) Kommentare (RSS) | PL

coda

Und kann ich nicht sein
Mit dir zu zwei'n,
So will ich, allein,
Der Schwermut mich weih'n.

(Joseph von Eichendorff)
 

Engelbert 30.07.2013, 18.41 | (6/2) Kommentare (RSS) | PL

o wär im februar

O wär im Februar doch auch,
Wie's ander Orten ist der Brauch
Bei uns die Narrheit zünftig!
Denn wer, so lang das Jahr sich misst
Nicht einmal herzlich närrisch ist,
Wie wäre der zu andrer Frist
Wohl jemals ganz vernünftig.
 
[ Theodor Storm ]
 

Engelbert 02.02.2013, 17.05 | (8/0) Kommentare (RSS) | PL

ein schneegedicht

Es schneit
Der erste Schnee, weich und dicht,
Die ersten wirbelnden Flocken.
Die Kinder drängen ihr Gesicht
Ans Fenster und frohlocken.
Da wird nun das letzte bisschen Grün
Leise, leise begraben.
Aber die jungen Wangen glühn,
Sie wollen den Winter haben.
Schlittenfahrt und Schellenklang
Und Schneebälle um die Ohren!
- Kinderglück, wo bist du? Lang,
Lang verschneit und erfroren.
Fallen die Flocken weich und dicht,
Stehen wir wohl erschrocken,
Aber die Kleinen begreifens nicht,
Glänzen vor Glück und frohlocken.

[ Gustav Falke ]
 

Engelbert 08.12.2012, 09.37 | (4/0) Kommentare (RSS) | PL

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