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unverantwortlich

Die alte Dame ist heute aus der Reha zurückgekommen.

Also, die Median-Klinik in Bad Dürkheit ist doch das Letzte ... die schicken die alte (90 Jahre) Frau an einem Freitag nach Hause ohne Medikamente und ohne Medikamentenplan. Hausarzt nicht mehr erreichbar ... wir haben dann bei der Nichte angerufen, die ist zufällig Ärztin. Sie kam dann heute Nachmittag vorbei und hat das geregelt ... was aber, wenn die Frau nicht zufällig eine Ärztin als Nichte hat. Pech gehabt oder so ... muss gucken wie sie klar kommt.

Engelbert 15.12.2017, 20.09

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Kommentare zu diesem Beitrag

18. von Hildegard

Danke Engelbert!

vom 16.12.2017, 13.38
17. von Engelbert

War keine plötzliche Entlassung, Hildegard, sondern eine ganz normale Entlassung ... bei der man aber davon ausgehen sollte, dass da eben ein Medikamentenplan und die Medikamente mitgegeben werden. Die alte Frau sieht kaum was und sicher hatten sich die Medikamente durch die OP geändert, so dass sie nicht davon ausgehen konnte, dass alles wie 7 Wochen vorher ist.

vom 16.12.2017, 13.32
16. von Hildegard

Ich verstehe die plötzliche Entlassung aus der Reha (was ja nicht Krankenhaus ist) nicht. Diese Termin sind doch schon bei Beginn der Reha festgelegt, auch die Belegung der Zimmer. Trotzdem ist es natürlich nicht in Ordnung eine 90-Jährige ohne Medikamente zu entlassen.

vom 16.12.2017, 12.24
15. von Iris aus Oldenburg

Ich hatte vor Jahren einen Kreuzbandriss. Dieselbe Problematik. Freitag mittag plötzlich Entlassung. Hausarztbesuch nicht mehr möglich. Gegenüber der Klinik wäre eine Notdienstpraxis, da könnte ich mir Schmerzmittel verschreiben lassen.Kein Taxischein, keine Gehilfen.
Die Wendung kam, als beim ausfüllen der Entlassungspapiere festgestellt wurde, das der Unfall ein *dienstlicher* war, also die Berufsgenossenschaft zuständig war. Ich bekam *Rennstäbchen*, eine passende Einweisung durch ene Krankengymnastin, Schmerzmedikamente + auch einen Taxischein.
Unglaublich aber wahr.

vom 16.12.2017, 11.31
14. von ixi

Unter Schnee in 2010 hatte ich geschrieben dass ich in dem Jahr Weihnachten im Krankenhaus lag, weil ich mir das Bein gebrochen hatte.
Ich lebe allein und die wollten mich einen Tag vor Heiligabend nach Hause entlassen. Damals habe ich gebeten nach Weihnachten entlassen zu werden. Es hat geklappt! Da konnte ich alles gut organisieren.
Bedeutet ich finde das unmöglich was die mit der alten Dame gemacht haben und was ständig immer wieder passiert. Die sollen alle mal ihr Gehirn einschalten was da läuft.
Gut, dass Ihr Euch um die Dame kümmert.

vom 16.12.2017, 10.38
13. von ReginaE

an solcher menschenunfreundlichen und unwirklichen Handhabung wird sich nichts ändern, ganz im Gegenteil. Die Kosten im Gesundheitssystem werden massiv gedrückt werden und alles zu Lasten derjeniger, die sich nicht wehren können und wehren wollen.

Eine Klage hat keinerlei Aussicht auf Erfolg. Der Mensch bleibt auf der Strecke.

Es wird noch schlimmer kommen! In naher Zukunft gibt es Zentralen, wo man seine Termine telefonisch vorab vereinbaren muss, die Praxen gehen online und die Verschreibung direkt zur Apotheke, in der man die Medikamente abholen kann. Wer es nicht kann, ist selber schuld oder schlimmer :-(((

vom 16.12.2017, 09.49
12. von christine b

das darf ja wohl nicht wahr sein, dass man als alte dame die richtigen nachbarn haben muß, die das in die wege leiten, dass die nichte kommt um das zu regeln.
fazit: man muß die richtigen nachbarn haben, solche wie engelbert und beate.
arme leute, die niemanden haben, tage ohne medikamente! das kann gründlich schief gehen.
denen im kh gehört mal was gesagt! ich hoffe die ärztin-nichte macht das auch.

vom 16.12.2017, 09.39
11. von Rita die Spätzin

Ja - leider ist unser Gesundheitssystem so geworden. Vor langen Jahren habe ich mich geweigert freitags das Krankenhaus zu verlassen und bin dann Montagmorgen mit Rezept entlassen worden. Es ist gut dass Ihr Euch um Eure Nachbarin kümmert.

vom 16.12.2017, 08.39
10. von MOnika Sauerland

Leider erlebt man das öfter. Auch eine Baustelle unserer Gesundheitsversorgung.
Als ich jetzt ambulant im Krankenhaus war erging es einer Bettnachbarin so. Offenbar waren die Verwandten auch nicht verständigt oder nicht erreichbar.

vom 16.12.2017, 08.26
9. von Brigida

Ja, ich mache mir auch sehr grosse Sorgen wegen unserem tollen "Gesundheitssystem". Habe da auch schon eine Menge Erfahrung gesammelt.... Deine Nachbarin hat GsD Glück gehabt, dass sie eine passende Familie hat. glg

vom 16.12.2017, 07.07
8. von lamarmotte

Wie gut, dass die alte Dame Euch als Nachbarn und sich eine ebenfalls "kümmernde", anscheinend in der Nähe
wohnende Ärztin-Nichte hat.
Der alten Dame wünsche ich - einschliesslich "Peterchen-Pierrette"
alles Gute.

vom 16.12.2017, 00.19
7. von Lina

Traurig... leider stehen da oft fragwürdige Gesetze dahinter.

Auf der Station wo ich gearbeitet habe... gaben wir eine Zeit lang bei der Entlassung gleich ein Rezept mit... damit die Patienten nicht sofort zum Hausarzt mussten.
Das wurde uns dann schriftlich untersagt!!!
Und Medikamente mit nach Hause zu geben ist verboten.

vom 15.12.2017, 21.58
6. von Ingrid/ile

Ist uns wohl bekannt!
Mein Mann wurde freitags nach einer OP entlassen, ohne die bis montags ausreichenden Medikamente.
Nur weil wir schon jahrzehntelang bei unserer ansässigen Apothekerin bekannt sind, wurde es uns vorab samstags ausgehändigt. Sie weiss, dass sie es umgehend von uns bekommt.
Montags dann beim Orthopäden darum gebeten, wurden wir recht unfreundlich behandelt, weil wir KEINEN TERMIN hatten, wie denn, wenn gar nicht bekannt war, wann die Entlassung sein würde.
Um so schlimmer ist eine solche Vorgehensweise, wenn es sich um einen noch älteren Menschen als uns handelt.

vom 15.12.2017, 21.30
5. von Webschmetterling

Das gibt es nicht nur dort sondern ich glaube generell werden die Patienten ohne die wichtige Medikamentenration entlassen. Oft schon gehört. Auch ich musste zusehen wie ich mal am WE zu einem Arzt und dann zu meinen Medikamenten kam nach einer OP, wo ich paar Tage nach der OP samstags irgendwann "plötzlich" nach Hause konnte weil die Betten benötigt wurden.
ABER einen Bericht muss jede Klinik mitgeben und darauf steht alles geschrieben.

vom 15.12.2017, 21.16
4. von Gerlinde

Leider ist das keine Einzelfall! Wir hatten das sehr oft (als ich noch in der Hausarzt-Praxis gearbeitet habe), dass die Patienten freitags entlassen wurden - ohne Medi's oder nur für zwei Tage - wir haben aber einen tollen Doktor, der hat "Himmel und Hölle" in Bewegung gesetzt, um den Patienten zu helfen!
Ich bin nun zwei Jahre raus - aber das Problem mit den Krankenhäusern ist nicht besser geworden :(
Wobei man ja die KH verstehen kann, dass sie so viel wie möglich Betten frei haben wollen fürs Wochenende. Etwas weiter zu denken, wäre aber deutlich besser.
Schön, dass ihr so auf eure Nachbarin achtet. Das hat man nicht überall!

vom 15.12.2017, 21.03
3. von Regina

Das darf nicht wahr sein...ist ja keine Angehörige des Krankenhauspersonals...da ist es wohl egal.
Da kann man nur den Kopf schütteln.

vom 15.12.2017, 20.55
2. von Althea

Da geht mir die Hutschnur hoch. Darf doch wohl nicht wahr sein!!!
Da fällt mir spontan eine Anzeige wegen Unterlassung ein. Es gibt seit diesem Jahr das Entlassungsmanagement pro Patient der Krankenkassen. Und ein Patient ist man auch in einer Reha.
Bsp. Hier klicken
"Kern des Ganzen ist der sogenannte Entlassplan. Er enthält notwenidge Maßnahmen, die den Patienten und deren Angehörige im Anschluss an die Behandlung entlasten sollen. Erarbeitet wird der Plan in fachübergreifender Kooperation von Ärzten, Pflegepersonal, Sozialdienst und Klinikapotheke...."


vom 15.12.2017, 20.53
1. von Regine H.

Dazu fehlen mir echt die Worte. Ich kann höchstens schreiben
IST JA WOHL NICHT WAHR!!!


vom 15.12.2017, 20.25

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