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gedanken über die zukunft

Beates Cousine ist im Moment gesundheitlich angeschlagen und braucht die Hilfe ihrer Tochter. Beate und ich denken mit Sorge daran, dass es bei uns keine Kinder gibt, die uns helfen könnten, wenn wir Hilfe brauchen. Wir haben niemand. Was machen wir, wenn wir Hilfe (allgemein oder bei bestimmten Dingen) brauchen ? Das sind so Gedanken, die manchmal da sind ... noch fern, aber langsam immer näher kommend.

Engelbert 06.12.2021, 18.35

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Kommentare zu diesem Beitrag

38. von Freya

Ich liebe meine Kinder und sie lieben mich und genau aus diesem Grund möchte ich NICHT, dass sie sich im Alter um mich kümmern (müssen). Das habe ich so mit ihnen besprochen, sie wissen, dass ich möchte, dass sie ihr eigenes Leben leben. Sie können nichts dafür, dass ich alt bin und ich möchte auf keinen Fall meinen Kindern zur Last fallen. Ich werde mich frühzeitig um Betreutes Wohnen bemühen und mich freuen, wenn sie mich dort besuchen. Bis dahin vergehen aber hoffentlich noch viele schöne und gesunde Jahre .. :-)

vom 09.12.2021, 01.15
37. von Chris

Ich kann euch so gut verstehen. Ich habe zwar in eine Großfamilie eingeheiratet, aber es ist halt seine Familie. Aber auch Kinder sind kein Garant für Hilfe im Alter. Eine Freundin von mir hat drei Kinder bekommen, u.a. damit sie im Alter nicht alleine ist. Mittlerweile lebt ein Sohn in Australien und ein Sohn in den USA. Ich denke ein guter Freundeskreis kann sogar besser sein.

vom 07.12.2021, 18.02
36. von Viola

Hier bei mir/ uns ist es noch nicht so akut. Und meine Tochter lebt gut 20 Kilometer weg und im Erntfall haben wir Wohnmöglichkeiten bei Ihr in der Nähe, aber ich würde lieber in ein altersgerechte Wohnen ziehen. Unsere nächste Nachbarin ist Witwe und mit ihren 85 Jahren noch gut dabei. Sie hat ein großes Haus und großen Garten und kümmert sich um Alles noch selbst. Sie darf nicht mehr Auto fahren seit 10 Jahren. Also brauchte sie eine Einkaufshilfe, da wir ziemlich hoch auf dem Berg wohnen. Kurzerhand hat sie sich ein Herz gefasst und die Kinder Ihrer eigenen Freunde befragt, ob jemand Ihre Betreuung übernehmen würde, natürlich mit Vertrag und genauen Absprachen. Richtige häusliche Pflege wurde ausgeschlossen. So hat sie nun eine Einkaufshilfe, die 2 mal je Woche kommt, auch mal einen Plausch hält, die auch Begleitet zu Terminen aller Art..Und zu Geburtstagen der Familie wird sie auch eingeladen. Und der Oberhammer ist, dass es einmal im Jahr einen Kurzurlaub für die alte Dame gibt, den die junge Frau unentgeltlich begleitet, nur die Unterkunft muss die alte Dame bezahlen. Ich finde das toll und es ist allemal preiswerter als im Altersheim sagt sie und ist glücklich.

vom 07.12.2021, 15.33
35. von Traudi

Meine Gedanken gehen ebenfalls in diese Richtung. Zumal wir uns im Moment mit diesem Thema massiv beschäftigen müssen. Meine SchwiMu (100 Jahre!) hat sich seither alleine zuhause versorgt. Nun geht das nicht mehr. Sie muiss in ein Pflegeheim...

vom 07.12.2021, 14.26
34. von Birgit W.

@ Claire
Das ist so nicht ganz richtig - google mal zum Thema "Elternunterhalt"". Regelungen seit 2020.

Ich bin in der "Kind" und "Mutter" Situation. Mein Papa ist vor 10 Jahren verstorben. Meine Mama ist 87, wohnt 120km weit weg, zur Zeit noch recht selbständig im eigenen Haushalt. Aber seit Jahren wehrt sie sich dagegen, eine andere Wohnung zu suchen - 2. Stock, Balkon, tolle Aussicht "ohne meinen Nalkon ... nein" - ich fände es besser, sie hätte einen Aufzug im Haus, denn vom 2. Stock zwischen Wohnung und Keller mit Getränken am Arm - nicht so toll. Keller und Ollern putzen - auch nicht der Knaller. Ich schaue alle 2-3 Wochen hinzukommen. Jetzt ist die AB teilweise gesperrt, heißt mindestens eine halbe Stunde mehr Weg. Im Schnee geich mal noch blöder. Dann ist der Tag vollgepackt mit Erledigungen in der Wohnung, einkaufen, evtl. zum Friedhof fahren ... für ein "Kind" mit 64 und zeitweise gesundheitlichen Einschränkungen manchmal eine Herausforderung.

Ich hoffe, in ein paar Jahren weniger beratungsresistent zu sein und mir ein Umfeld zu suchen, wo ich ohne auf Sohn angewiesen zu sein gut wohnen kann. Nähe wäre schön, aber - ich gehöre nicht zu den Grüblern (die Frage hatten wir ja kürzlich bei den Tagesthemen) und lasse das erst mal auf mich zukommen.

vom 07.12.2021, 14.20
33. von Claire

@13 Danke mimi, ja das ist wohl war wenn man allein ist. Aber wenn verdienende Kinder / oder ein Kind da ist leider nicht. Da kehrt sich die Unterhaltspflicht leider um.

vom 07.12.2021, 13.32
32. von Defne

Das Thema begleitet mich schon lange. Derzeit bin ich als "Mädchen für Alles" bei meiner Nachbarin im Minijob angestellt. Ich organisiere ihr alles was sie nicht mehr selbst erledigen kann. Irgendwann werde ich sowas auch brauchen. Kinder habe ich keine aber das spielt auch keine Rolle.
Hoffnungsfroh stimmt mich dass ich jederzeit nach neuer Rechtssprechung mein Leben beenden kann wenn ich es nicht mehr als lebenswert einschätze.

vom 07.12.2021, 12.56
31. von Defne

Das Thema begleitet mich schon lange. Derzeit bin ich als "Mädchen für Alles" bei meiner Nachbarin im Minijob angestellt. Ich organisiere ihr alles was sie nicht mehr selbst erledigen kann. Irgendwann werde ich sowas auch brauchen. Kinder habe ich keine aber das spielt auch keine Rolle.
Hoffnungsfroh stimmt mich dass ich jederzeit nach neuer Rechtssprechung mein Leben beenden kann wenn ich es nicht mehr als lebenswert einschätze.

vom 07.12.2021, 12.54
30. von Anne/ LE

Die Thematik treibt mich auch um und das mit zwei Töchtern in unmittelbarer Nähe. Und auch als Tochter einer 84-jährigen Mutter, die bis Oktober nach dem Tod ihres Mannes vor 3 Jahren in ihrem Elternhaus „allein“ lebte. Im Juni begann ein rapider Abbau ihrer körperlichen Kraft und zunehmend auch der geistigen. Parkinson, Stürze, Verwirrtheit usw. Meine beiden Schwestern, ich, auch unsere Männer (wir wohnen alle sehr nah) haben uns um Haus, Garten, ihre Rundumbetreuung gekümmert und auch ein Pflegedienst. Wobei ich sagen muss, dass die Leistungserbringung des Pflegedienstes zeitlich in so engem Rahmen (lt. „Katalog“) abgehandelt wird, dass für menschliche Nähe sehr wenig Zeit bleibt. Dazu kamen außerdem ein großes Schamgefühl und die Ablehnung „fremder“ Hilfe, obwohl die eigene Lage eine andere Sprache spricht. Ende Oktober verschlechterte sich Ihr Zustand derart, dass ein Krankenhausaufenthalt unumgänglich wurde. Eine Rückkehr in ihr altes Leben hat sich als unmöglich erwiesen, also Kurzzeitpflege und Pflegeeinrichtung suchen. Insgesamt waren das Herausforderungen, die ich niemanden wünsche. Irgendwann sitzt Du nach all den Telefonaten und E-Mails nur noch da und heulst, kannst nicht schlafen, bist permanent in Unruhe. Dazu dann schon im November komplettes Besuchsverbot im KH, in der KZP eine Person 1 Stunde zweimal pro Woche und ab heute in der Pflegeeinrichtung wieder bis auf weiteres Besuchsverbot. Innerhalb von 1 ½ Monat ist das Leben ein anderes und es tut so weh, sie in dieser Situation fast allein lassen zu müssen. Nicht zu vernachlässigen sind auch der finanzielle Aspekt und all die behördlichen Dinge.
Mein Rat wäre deshalb, Vorsorge treffen in Form von wohnlicher Neuorientierung so lange Ihr dazu noch in der Lage seid.


vom 07.12.2021, 11.50
29. von Sabine N.

Deine Gedanken kann ich gut verstehen. Auch wir haben keine Kinder und ich habe keine Geschwister. Die Geschwister von Karlo wohnen weit weg. Es wäre eine Sicherheit, dass ein Mensch, dem man vertraut, im Notfall wenigstens ab und zu schauen kann, dass es gut läuft und man nicht einem Betreuer ausgeliefert ist.
Andererseits pflege ich gerade neben einem Vollzeitjob in jeder freien Minute meine Mutter, um meinen Vater zu entlasten. Mein Leben spielt da seit Jahren keine Rolle mehr und ich hab keine Zeit mehr für Freunde und Hobbies.
Wenn ich Kinder hätte, das würde ich nicht verlangen wollen.
Meine Tante hatte eine Tochter und einen Schwiegersohn und beide sind schon mit nicht einmal 50 verstorben. Also alles keine Garantie.
Bei uns gibt es einen Pflegedienst, den man in Anspruch nehmen kann. Allerdings kamen da in 3 Monaten schon 17 verschiedene Leute und man zahlt ordentlich drauf.
Und wenn der Mangel an Pflegekräften so weiter geht ist fraglich, wer uns in 10 oder 20 Jahren versorgen soll.
Das macht mir manchmal schon auch Sorgen.

vom 07.12.2021, 11.21
28. von GerdaW

Ich würde mich nie im Leben von einem meiner Kinder pflegen lassen, obwohl wir zueinander ein sehr gutes Verhältnis haben. Sie sollen ihr eigenes Leben planen und leben nach ihren Vorstellungen, da möchte ich nicht stören. In meiner Familie hat auch noch niemand Hilfe gebraucht, alle sind plötzlich und unerwartet verstorben, also hoffe ich für mich, dass es auch bei mir so sein wird.

vom 07.12.2021, 11.20
27. von JuwelTop

Liebe Lina, ich habe erst jetzt deinen Beitrag gelesen, du sprichst mir aus dem Herzen. Genau so ist das. Du hast das sehr gut in Worte gefasst.

vom 07.12.2021, 11.20
26. von Laura

Obwohl mein Bruder sich mehrere Jahre inständig um meine Mutter gekümmert hat und ich in deren Urlaub eingesprungen bin, hat meine Mutter öfter den Sozialen Dienst zum Versorgen geholt, da sie meinem Bruder, über die Jahre mit zwei Kleinkinder, er am Promovieren, sie am Arbeiten, nicht zuviel zumuten wollte.

Freunde von uns ohne Kinder haben sich in einer Seniorenresidenz eingekauft. Sie werden wenn sie übersiedeln ihr ganzen Häuschen da reinstecken müssen.

Hier am Ort gibt es eine sehr aktive Nachbarschaftshilfe, darüber bin ich sehr froh. Hier klicken
Ich selber kaufe mir schon jetzt Dienstleistungen, wie Putzfrau oder Gärtnerin, ein. Ich plane ohne unseren Sohn ... Er soll sein Leben führen ohne die Selbstverständlichkeit, die Katharina beschreibt.

vom 07.12.2021, 11.07
25. von JuwelTop

Lieber Engelbert, auch wenn du Kinder hättest,heisst das nicht unbedingt,dass sich jemand um dich kümmern kann. Oftmals wohnen die Kinder weit weg oder es gibt gar keinen Kontakt mehr. Vielleicht wäre eine Haushaltshilfe eine Idee.

vom 07.12.2021, 11.04
24. von christine b

lieber engelbert! leider kommen irgendwann einmal die probleme des alters auf uns alle zu.
wir haben drei wirklich sehr liebe kinder, mit denen wir in gutem, liebevollen kontakt sind. aber die kinder und enkel wohnen nicht hier und 400km können sie auch nicht fahren, wenn wir hilfe brauchen, also sind viele leute mit kindern genauso in sorge, wie das mal laufen wird, wen man nicht mehr kann oder ich nichts mehr sehen werde. haben also diesbezüglich dieselben sorgen wie ihr.
hoffen wir, bauen wir auf die hauskrankenpflege und essen auf rädern, solange es irgendwie geht und dann auf einen platz im seniorenheim.

vom 07.12.2021, 10.03
23. von Konny

Kinder sind wirklich keine Garantie dafür, dass man Hilfe bekommt. Sie stehen ja meist auch im Leben und haben vieles zu tun. Gewiss, wenn ich unseren Sohn anrufe und um Hilfe bitte kommt er gern. Unsere Tochter, die neben an wohnt, kommt auch gerne. Aber sie haben alle genug mit sich selbst und ihren Familien zu tun. Einen Angehörigen zu pflegen ist nicht einfach. Da nimmt man viele Dinge sehr persönlich die von der zu pflegenden Person geäußert werden. Für solche Dinge würde ich immer eine Pflegestation in anspruch nehmen. Bei uns hier in Berlin gibt eine App die heißt "neben an". Da kann man auch schon mal in der Nachbarschaft nachfragen ob jemand einem im Garten hilft, oder einkauft, auch ein Zimmer m.

vom 07.12.2021, 09.20
22. von ReginaE

Ich denke, auch das ist vielfältig wie das Leben und was man zulassen kann und will. Dabei hatte ich bereits gestern Abend meine Gedanken hierzu geschrieben.

Was ich daraus mache oder machen kann und werde, kann ich gegenwärtig nicht sagen. Schließlich ist nicht ausgeschlossen, dass ich von jetzt auf nachher weg bin.
Wenn das jedoch nicht der Fall wäre, und ich wär problematisch krank, würde ich den Weg der Selbstbestimmung wählen und hoffen, dass es da noch klappt und gleich funktioniert!!

vom 07.12.2021, 08.31
21. von Mai-Anne

lieber engelbert,
kinder zu haben ist keine garantie dafür, dass
man später auch jemanden hat, der einen pflegt.... ich leide momentan auch darunter, dass zwei meiner kinder das geschenk nicht annehmen konnten, bei uns zu wohnen. platz wäre genug da.... und die tochter, die nicht so weit entfernt wohnt, hat genug mit ihrer familie und ihren schwiegereltern zu tun, die mit ihr im haus wohnen und immer für ihre kinder/unsere enkelkinder da waren.

vom 07.12.2021, 08.22
20. von Bommel

Dann kann der ambulante Pflegedienst kommen, solange es geht und euch zuhause pflegen, betreuen und versorgen.
Ich arbeite noch an zwei Vormittagen bei so einem Pflegedienst und wir machen oder organisieren außer der körperlichen Pflege alles drumrum, mit Einkauf, Betreuung, Arztbesuchen, Reinigung usw.

vom 07.12.2021, 07.51
19. von Lieserl

Ja, das Thema ist immer brisant, nicht erst im Alter.
Ich hab einen Sohn und eine Schwiegertochter, wir leben im gleichen Haus. Aber das bedeutet noch lange nicht, dass ich den beiden die Pflege von uns auferlegen möchte.
Ich habe meinen Schwiegervater gepflegt, bis zu seinem Tod,als er alt und dement war. Oft bösartig zu seiner Frau. Damals wohnten wir noch auf dem gleichen Grundstück.
Und ich habe meiner Schwiegermutter beigestanden im Haushalt, hab einmal wöchentlich bei ihr Grundreinigung gemacht, für sie eingekauft. Zu der Zeit war ich schon 25 km weg, aber ich hab mir den Tag für sie frei genommen. Und hab sie noch jeden Sonntag zum Essen geholt. Sie hat es gern und dankbar angenommen. Und ich hab es gern gemacht.
Meine Mutti, jetzt fast 80 und topfit, hat andere Pläne. Sie hat sich einen Platz in einem Stift reserviert. Denn sie weiß, dass ihr weder ich noch meine Schwester den Haushalt so machen kann wie sie das will. Und um Ärger zu vermeiden, will sie ins betreute Wohnen ziehen, sobald ein eigenständiges Leben nicht mehr möglich ist.
Ich denke, Kinder zu haben ist keine Garantie für Pflege im Alter. Und wenn das Verhältnis noch so gut ist. Ich weiß heute nicht, ob mein Sohn in 15 oder 20 Jahren für uns da sein kann. Vielleicht arbeitet er im Ausland? Vielleicht auch nur 100 km weit weg?
Ich denke, Kinder sind nur eine Leihgabe. Man kann versuchen das Beste aus ihnen zu machen. Und ist doch auch auf das Umfeld angewiesen. Sie können schon als Kinder auf die schiefe Bahn geraten und wer Kinder hat, weiß wie dankbar man sein muss, wenn auch der Freundeskreis der Kinder "passt".
Ich kenne auch Fälle aus der Familie meines Mannes, wo es drei und vier Kinder gab und keiner kümmerte sich um die Eltern.
Selbst vorsorgen, das ist die Devise.
Ihr beide habt ein Häuschen. Das kann man verkaufen und dann irgendwo eine betreute Wohnung dafür in Anspruch nehmen. Somit seid ihr gut abgesichert.


vom 07.12.2021, 07.06
18. von philomena

Mein Mann und ich sind im Sommer einer örtlichen Wohnungsbaugenossenschaft beigetreten, die hier in der Region 2 barrierefreie Wohnanlagen mit kleinen und größeren Mietwohnungen baut. Wenn einer allein bleibt oder wir die Treppen nicht mehr bewältigen, wäre das eine Option.
Doch nicht alles ist planbar, wie ich aus den unterschiedlichen Kommentaren und meiner Erfahrung sehen kann.
Einige Nachbarn leben schon seit Jahren mit Hilfe des mobilen Dienstes weiter in ihrem Zuhause. Da sind heute die Angebote schon sehr gut. Doch es ist ein großer Einschnitt, wenn plötzlich Fremde bei der Körperpflege helfen, das "Falsche" einkaufen oder Möbel verrücken, damit niemand stolpert.
Wenn der Tag X kommt, wird sich schon etwas auftun.

vom 07.12.2021, 07.01
17. von Carina

Diese Gedanken kommen auch bei mir, da ich niemandem, auch nicht die sog.Spitex (den Pflegedienst) in Anspruch nehmen möchte. Viel Kranksein ist um mich herum, zugleich ist da auch die Hilfe bei jenen da.Manchmal kann und möchte (ich zumindest) sie nicht in Anspruch nehmen. Das Ganze hat viel mit Vertrauen zu tun.


Darum bitte ich euch; vertraut, wenn es einmal so weit sein sollte.

Hilfe ist da, in welcher Form auch immer; das Annehemn derer ist schwer, für mich zumindest. Hat auch damit zu tun, ein Leben lang auf andere geschaut zu haben. Darum finde ich die Ausgewogenheit dessen so wichtig. Das ist meine Erfahrung und Sichtweise zu diesem Thema.

vom 07.12.2021, 04.26
16. von Lina

@ Regina E
"Nicht aus langer Weile sagt man, wie du dein Kind erziehst, so wird es dich später behandeln."
Da kann ich dir nicht zustimmen... dieser Satz wird so mancher Mutter, die für ihre Kinder alles getan hat... und die Kinder sie dann fallen lassen, im Herzen weh tun.

Ich kenne Eltern, die für ihre Kinder alles gegeben haben... wenn sie dann einen Partner haben, der sie beeinflußt kann sich alles ganz anders entwickeln.
Bei anderen wiederum... wo man ganz genau weiß, wie es in diesen Familien zugegangen ist... opfern sich die Kinder für ihre Eltern im Alter auf.

Ja das ist fürwahr ein Problem... wobei ich bemerken möchte... wenn man auch Kinder hat, heißt das noch lange nicht, dass sie dann, wenn man sie braucht auch für einen da sind.
Da spielt die Entfernung eine Rolle... der Beruf... die Räumlichkeiten.
Ich würde von meinen Sohn nicht verlangen dass er sich für mich aufopfert... obwohl wir uns sehr gut verstehen und einen liebevollen Umgang haben.

Ich hab mir darüber noch keine Gedanken gemacht... man weiß ja sowieso nicht was auf einen zukommt und wie dann die Angebote sein werden.
Platz hätten wir genug, dass eine Pflegerin da wohnen könnte.

vom 07.12.2021, 00.20
15. von Sywe

Diese Gedanken haben wir wohl alle und ich habe auch schon entsprechende Regelungen getroffen.
Ich hätte schon einige Ideen und biete Dir und Beate ein Telefonat an.

vom 06.12.2021, 22.07
14. von Webschmetterling

Vorsorge kann man treffen so gut wie es einem möglich ist.
Wie die Schwiegereltern von @ ErikaX`s Kollegin das Problem im Alter gelöst haben ist nicht schlecht aber ich kann mich mit so einer Lösung noch nicht so recht anfreunden, Männe dagegen schon.
Unsere Mädels sind beruflich und familiär eingebunden, wohnen auch nicht gleich um die Ecke, sie können nicht immer für uns da sein. So müssen wir halt weiter überlegen wie eine Lösung aussehen kann.
Heute nicht mehr zu tief nachdenken, auch Du mit Beate nicht @ lieber Engelbert.
Hättest du noch eine kleine Einliegerwohnung könnte dort eine bezahlbare Pflegefrau wohnen und wäre immer für Euch da. Frühere Nachbarn von uns hatten bei ihrem Neubau damals (da waren sie 48 Jahre alt) extra eine kleine Einliegerwohnung dafür mit eingeplant.

vom 06.12.2021, 21.57
13. von mimi

wenn das eigene geld nicht ausreicht für einen heimplatz, springt das sozialamt ein.

vom 06.12.2021, 21.55
12. von Claire

Diese Gedanken kann ich gut verstehen. Aber man sollte als Elternteill nie davon ausgehen, dass die Kinder mit ihrem eigenen Leben dann mal voll Verantwortung übernehmen. Schön wenn sie es tun, aber erwarten würde ich es nicht wollen.
Was machen ältere Menschen, die nicht ausreichend Geld haben für eine Seniorenresidenz oder Heimplätze. Das frage ich mich auch, denn auf gar keinen Fall wöllte ich mein Kind finanziell für mich belasten.

vom 06.12.2021, 21.44
11. von Hildegard

So, wie es die Schwiegereltern von @ErikaX gelöst haben, finde ich es optimal.

Ich habe mir das vor 5 Jahren als mein Vermieter starb, auch überlegt, konnte mich dann aber doch nicht aufraffen.

Inzwischen habe ich mich damit abgefunden, dass für mich dann irgendwann auch ein Betreuer eingesetzt wird.

vom 06.12.2021, 21.28
10. von Juju

Ich brauche eine zweite neue Hüfte und warte auf die OP. Mein Mann hat Prostatakrebs mit Metastasen. Wir haben zwar einen Sohn samt Schwiegertochter und Enkelsohn. Aber ich möchte diese auch nur im äußersten Notfall um Hilfe bitten. Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie anstrengend die Betreuung der Eltern ist, wenn man selbst berufstätig ist. Wir können mit Sicherheit nicht zwei Plätze im Altersheim bezahlen und wissen auch noch nicht, wie es wohl mal weitergehen wird...

vom 06.12.2021, 21.14
9. von Katharina

Da fällt mir ein, meinen eigenen Eltern konnte ich nicht helfen, weil sie in einem kleinen Nest wohnten, wo es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Aber ohne Auto konnte ich ihnen in diesem Ort nichts helfen. Für alles hätte ich fahren müssen. Sie waren aber auch ein bißchen stur und wollten unbedingt dort bleiben. Ich sagte ihnen immer, ich tue was ich kann, aber dort kann ich noch nicht mal für mich selber sorgen geschweige denn für sie. Sie hätten noch gut die Kraft gehabt für einen Umzug in meine Nähe, sie hatten eigentlich sogar noch viel mehr Kraft als ich selber. Ich war etwas verbittert, weil meine Eltern meine Hilfe als sehr selbstverständlich abwerteten. Natürlich hätte ich gerne von Herzen her geholfen, aber ihre kalte Sicht von Selbstverständlichkeit hat mich dann auch noch abgebremst.

vom 06.12.2021, 21.02
8. von Schräubelchen

Wünschenswert ist es wenn die Kinder für die Eltern da sind. Doch das ist KEINE GARANTIE.

vom 06.12.2021, 20.59
7. von Katharina

Wie viele Paare gibt es MIT Kindern, wenn die Kinder älter werden, gehen aus dem Haus und bleiben fern. Ich kenne sooo viele ältere Menschen, wo die Kinder nicht kommen wegen tiefen Familienstreitigkeiten. Entweder die erwachsenen Kinder sind hunderte, tausende Kilometer entfernt, oder aber auch die erwachsenen Kinder, die im gleichen Ort wohnen und trotzdem nicht kommen, weil man sich so sehr zerstritten hat im Laufe vieler Jahre.

vom 06.12.2021, 20.58
6. von Petra Buchholz

Ja, diese Gedanken kommen schon mal. Und obwohl ich eine Tochter und mein Charly 4 Kids hat, sind wir uns darüber im klaren, dass wir wenn nötig wahrscheinlich keine Hilfe erhalte werden, so wie wir es bei Schwiegermutter gemacht haben und sie zu Hause die Augen schließen konnte. Welche Lösung gibt es? Eigentlich klappt das nur, oder könnte klappen wenn mehrere Generationen zusammen leben würden. Aber es muss eben auch passen. Noch haben wir keine Lösung :-(

vom 06.12.2021, 19.53
5. von Leonie

Da schneidest Du ein Thema an, das mich schon lange umtreibt. Seit der Pandemie ganz extrem und komme zu keinem befriedigendem Ergebnis. Was tun ...?

vom 06.12.2021, 19.10
4. von Helga F.

Ja, das ist ein schwieriges Thema. Ich war viele Jahre bei der Nachbarschaftshilfe (Diakonie)tätig,als Haushaltshilfe, pflegerischem Dienst, Besorgungen usw. gemacht.
Da könntet ihr vielleicht auch kostelose Hilfe erhalten.

vom 06.12.2021, 19.00
3. von ErikaX

Engelbert, das ist ein großes Problem. Ich sehe das zur Zeit bei meinem Nachbar. Bis da jemand vom Amt eingegriffen hat, ist viel zu viel Zeit vergangen. Heute war der amtliche Betreuer bei mir und hat die Schlüssel abgeholt vom Nachbarn. So wie ich das sehe, wird dieser Betreuer auch nur machen was er muss. Menschlich kommt da wohl nix rüber.

Bei einem anderen Ehepaar ist es so, dass sich Mann und Frau gegenseitig eingesetzt haben mit der Generalvollmacht. Und was ist passiert. Beide wurden gleichzeitig krank und können sich gegenseitig nicht helfen.

Die Schwiegereltern meiner Kollegin haben das so gelöst: Sie haben ihr Häuschen verkauft und sind in eine 3-Zimmer-Wohnung in einer Seniorenresidenz eingezogen. Dort kann man selbstständig leben bis man Hilfe braucht und dann bekommt man genau die Hilfe, die notwendig ist.
Übrigens bekommen nicht alle Alten Hilfe von ihren Kindern wenn sie diese brauchen. Ich wünsche Euch, dass Ihr noch lange fit bleibt.

vom 06.12.2021, 18.57
2. von Uschi S.

Das kann ich sehr gut verstehen Engelbert. Aber ihr habt Euch. Das ist schon ein großes Geschenk. Ich habe leider keinen einzigen Verwandten und lebe allein. Bisher war das kein Problem für mich. Aber jetzt in der Pandemie kommen da schon oft sehr düstere Gedanken bei mir auf.

vom 06.12.2021, 18.53
1. von ReginaE

Das kann auch diejenige treffen die Kinder haben.
Kinder sollen eigentlich nicht da sein, um den Eltern zu helfen.

Nicht aus langer Weile sagt man, wie du dein Kind erziehst, so wird es dich später behandeln.

vom 06.12.2021, 18.51
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