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ich wollte sie nicht mehr hergeben ...

... und habs dann doch getan.

Worum gehts ? Um meine Fitness.

Vor 4-6 Wochen (oder ist das gar noch länger her) gings mir richtig gut, fit wie ich mich selten daran erinnern kann. Ich konnte Steigungen flott gehen, fühlte mich wohl bis auf die Probleme morgens nach dem Aufstehen. Ich hatte damals gesagt "diese Fitness behalte ich, die gebe ich nie wieder her".

Und heute ? Hab sie wieder hergegeben ... es tut im Bein, an der Hüfte (oder im Becken), im Kreuz weh ... ich fühle mich um Monate zurück geworfen und frage mich, woran liegts ? Zu viel gesessen ... zu wenig bewegt ... nicht mehr konsequent aufs Eiweiß geachtet ? Oder bestimmte Vitamine oder Mineralstoffe ?

Ich wüsste so gerne immer den Grund, warums mir gut und warum es mir nicht so gut geht ... am besten macht der Körper morgens einen Ausdruck und sagt mir, was ihm fehlt.

Engelbert 26.04.2026, 23.32

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Kommentare zu diesem Beitrag

19. von Webschmetterling

Ich denke betreff Fitness werden wir alle schon mal zurückgeworfen. Wird schon wieder, Engelbert.

vom 28.04.2026, 13.45
18. von Birgit

Lieber Engelbert,

ein bißchen geht es mir ähnlich. Täglich tut mir irgendwo was weh, ich weiß nicht woher und warum. Allermeistens geht es wieder weg.

Aber an einen völlig schmerzfreien Tag kann ich mich nicht mehr erinnern.

Ich gehe drei mal pro Woche ins Fitness-Studio, jeweils für ca. Eindreiviertel Stunden. Das halte ich seit 4 Jahren durch, also soweit es geht. Manchmal geht es auch nicht.

Ich freue mich über Kleinigkeiten. Wenn ich z.B. im Studio das Gewicht an einem Gerät erhöhen kann, wenn ich merke, ich kann die Beine leichter ins Auto schwingen, oder ich kann die kleine Steigung zu meinem Ehrenamt jetzt gehen, ohne stehen bleiben zu müssen.
Ich wünsche dir alles Gute.

vom 28.04.2026, 08.57
17. von Osti

Ich fühle so sehr mit Dir, weil es mir ähnlich geht. Aber: nicht aufgeben, das wird schon wieder. Leider kostet das aber viel mehr Zeit und Geduld, wenn man älter ist. Und wie oft denke ich mir dann: ich mag nicht mehr. Aber jammern hilft ja auch nicht, also weitermachen!

vom 27.04.2026, 21.39
16. von Moscha

Das Alter ist eine Zumutung, Engelbert.
Manchmal spüren wir sie deutlicher als am Tag zuvor.
Bei mir ist es so, dass ich mir - wenn ich mal wieder einen schlechten Tag habe - einen Leibarzt wünsche, so wie die Queen einen hatte.
Er wäre immer da, würde zuhören, das richtige Mittel/Medikament auswählen und mir
ging es besser.
Das lästige auf Termine warten (wenn man überhaupt einen bekommt) fiele weg und das
Interesse des Arztes an meinen Beschwerden
wäre garantiert auch grösser.
Ist leider Wunschdenken, deshalb kämpfen wir
weiter..... jeden Tag!
Alles Gute!

vom 27.04.2026, 21.03
15. von Sywe

Meine Fitness zeigt mir auch sehr unterschiedlich, wo meine Grenzen sind. Und ich lerne immer mehr, dies zu akzeptieren und damit zu leben. Wenn ich es wieder mal übertrieben habe, muss ich lange kürzer treten, bis wieder ein für mich normaler Zustand eintritt.
Ich habe für mich gelernt, jeder Tag zeigt mir etwas Schönes und ich kann mich daran erfreuen und denke dann nicht mehr so an den Schmerz oder die Einschränkungen. Denn das daran denken, bringt sowieso nichts.
Ich wünsche Dir, dass Du bald wieder auf der "Besserstraße" gehen kannst, es geht Dir nicht allein so. Du bist in einem großen Trupp.

vom 27.04.2026, 20.06
14. von Gerlinde aus Sachsen

Lieber Engelbert, ich bin inzwischen da angekommen, wo ich früh erstmal dankbar bin, wenn ich aus dem Bett komme und dann mit der Kurve übers Bad heil in der Küche lande. An den Zimmern hat sich im Vergleich zu "früher" nicht viel geändert - an der Zeit für die einzelnen Durchgänge schon allerhand!

Es gibt Tage, da kann ich darüber lächeln - an manchen Tagen kann ich es einfach nicht, weil ich mich frage: Wie soll das noch werden?

Es ist eine gute Idee, jeden Tag die 30 oder 40 Stufen im Haus zu steigen, um fit zu bleiben, solang man das schmerzfrei machen kann. Aber es gibt Tage, da geht das einfach nicht!! Mir hilft dann nur, das zu akzeptieren... und morgen wieder zu probieren. Und wenn nicht die Stufen, dann wenigstens die Schritte im Hof. Nur nicht zu schnell aufgeben.

Ich wünsche Dir immerwieder die nötige Energie und auch die Einsicht: Kein Mensch wird jünger!

Jeder Mensch hat andere Erbanlagen und für jeden Menschen gibt es eine bestimmte Zeit, wo er das für ihn mögliche leisten kann. Ich habe Mitschüler, die leben schon seit vielen Jahren nicht mehr - andere Mitschüler laufen oder wandern Woche für Woche viele Kilometer - und noch andere sind froh, wenn sie heil und gesund über die Straße kommen...


vom 27.04.2026, 19.07
13. von Chispeante

ich hab so einen Zettel, eine Vorlage, mit vielen Symbolen, und verschiedenen Bereichen, wie's denen so geht. da kann ich ankreuzen kästchen klein - mittel - groß.
batteriesymbole, plus fragen "was gibt?" "was zieht?" batterie.
Und wie Aussicht auf den Tag so ist, fühle ich mich fit für xyz, was täte mir gut xyz, welche Art von Aufgaben sind eine gute Idee heute anzupacken? Besser frei SChnauze oder gibt es einen Plan?
Welche 5 Prios hätte ich heute?
Plus Wetter, ob ich wo hinwill, ein Reminder für eine kurze Wertschätzungsliste, etc.

Weil es v.a. zum ankreuzen ist (klein mittel groß) oder zum einkringeln von zutreffenden Sachen. geht es ratzfatz und nach ein paar Min bin immer noch morgendösig aber hab nen ziemlich Peil was der Tag so hergeben könnte.
***
natürlich "sagt" mir der Körper (Geist & Seele) nicht was ihm "fehlt", aber durch diese Checkliste fühlt er sich gehört.
Und ist mit an Bord beim nächsten Zettel (Vorlage Tagesablauf: termine & anvisierte Todos), mit dem Vorteil, dass ich mir Sachen vornehme passend zur Tagesform. (die kann sich ändern, aber der Start ist so geschmeidiger).
**
nein, üblich ist sowas nicht, und das war nur die Aufklar-Checkliste für den Morgen; ich hab noch mehrere solche Werkzeuge um rauszufinden was gut/weniger gut läuft. Ich mag auch einfach Papier & Stift gerne. Jemand anderes könnte ich mit seiner Pflanze darüber unterhalten. Für jeden funzt was anderes.

vom 27.04.2026, 17.34
12. von ilka

Engelbert, Deine Zeilen könnten von mir sein!
Ich hatte es nach längerer Pause gerade geschafft, meine morgendlichen Übungen wieder regelmäßig zu machen und auf Zucker zu verzichten. Es ging mir spürbar besser und ich war überzeugt, dass das jetzt so bleibt, weil ich dafür arbeiten werde. Seit gestern habe ich wegen diverser Schmerzen fast nur gelegen und ich hab mal wieder keine Ahnung, warum die mich so überfallartig heimgesucht haben.

vom 27.04.2026, 17.01
11. von Killekalle

Das bedeutet nicht, daß Du nicht wieder anknüpfen kannst, wenn es Dir besser geht.
Es ist ein Auf und Ab.
Bei mir auch wieder ein Ab. Na ja. Ich werde in diesem Jahr 70J. Was will ich?

vom 27.04.2026, 16.53
10. von Veena

Man wird eben nicht jünger und mit zunehmendem Alter stellt sich allerhand ein. Da zwickt es mal hier und dann wieder da. Einfach mal akzeptieren, dass man nicht an allen Tagen gleich gut drauf oder fit ist.

vom 27.04.2026, 16.48
9. von Ellen

Ach, mir geht es ähnlich. Es gibt Tage, da könnte ich Bäume ausreißen, wo keine sind - und andere Tage, da zwickt und zwackt es an allen möglichen und unmöglichen Körperstellen. Da mache ich mich nicht verrückt und sage mir wie die Kölner "Et ess, wie et ess" (es ist, wie es ist) und trage es mit Fassung, den Grund kann man ohnehin nicht ergründen. Dann gebe ich eben dem Körper nach und hänge herum....

vom 27.04.2026, 15.40
8. von Baeaerin

Bin keine Fachfrau und erlebe mit meiner langjährigen Erkrankung auch regelmäßig dieses auf und ab der Energien des Körpers, die du oben beschrieben hast. Ich weiß nicht, was vom Alter her kommt und was von der Erkrankung, deshalb verfahre ich mal so, mich auch zu zwingen, zb ins Studio zu gehen und mal eher dem Schlappgefühl nachzugeben. Wenn ich fit bin, mach ich gerne auch mal Zuviel des Guten, aber das erkenn ich dann meist zu spät.

vom 27.04.2026, 10.34
7. von Monika aus Köln

Lieber Engelbert, ich zerbreche mir schon lange nicht mehr den Kopf darüber. Wie sagt der Kölner: Et is wie et is!!"

vom 27.04.2026, 09.31
6. von Anne

Dein Körper spricht halt mit Dir! Vielleicht braucht er jetzt einfach mal eine Pause. Wenn es mal nicht so gut geht wie vor ein paar Tagen, dann ist das eben so. Das kann an vielen Faktoren liegen, aber es ist müßig, darüber nachzudenken. Bleib gelassen und akzeptiere es. Viele Krankheiten oder Beschwerden kommen auch aus dem Nichts - und gehen dann wieder...

vom 27.04.2026, 09.11
5. von christine b

oh, du hast so recht! das wäre schön, gäbe es das! dann könnten wir dem körper geben, was er braucht.
ich glaube, es ist einfach, wil wir und unsere knochen und muskel älter werden. dann kommen die problemchen und sie kommen und gehen. es gibt die guten tage und die schlechten.

manchmal verzeiht der körper nicht, dass wir viel zuviel sitzen, manchmal nimmt er es hin! hüfte, wirbelsäule schmerzen periodenweise, dann gehts wieder besser. das ist leider einfach so bei vielen menschen.

ich z.b. bin auch sehr wetterfühlig, an manchen tagen schmerzt alles mehr, das sehe ich dann auch im biowetter :-) und denke, aha, deshalb habe ich heute dies oder das.
das beruhigt mich dann :-). ja wenn es sogar hier geschrieben steht!

ob schmerzen oder nicht, wir müssen viel gehen und wenig sitzen, denn dafür ist der mensch nicht gemacht. ich kriege leider immer die rechnung serviert, wenn ich mal ein paar std. am pc gesessen bin.
mein motto: fleißig bewegen und nicht aufgeben.



vom 27.04.2026, 08.48
4. von Ingrid S.

Genauso wie es Viola schildert ist auch meine Meinung.
Wie schon erwähnt, mir geht es seit 2 Monaten auch nicht gut, seit dem Sturz nur Verschlechterungen, auch an den anderen Baustellen, Venen, mein Blutdruck, was mit Nacken zuammen hängt, dann meine Rückenbeschwerden, die sich abwechseln Lende dann wieder Brustwirbel, dazu mein Narbenbruch, der sich ab und zu meldet,
doch OP bei mir vorerst zu riskant, da lauter Verwachsungen im Bauchraum, auch Abnehmen am Bauch wäre wichtig.
Doch ich denke so wie Viola, nie aufgeben und positiv denken, es wird wieder.
Klar muss aber sein, im Alter kann dies und
das kommen, habe nur den Wunsch, wenn die Zeit kommt, kein Siechtum sonder schnel über die Bühne.
Wie hat der Blcky ein Buch geschrieben, ein guter Satz: ALTER IST NICHTS FÜR FEGLINGE!

vom 27.04.2026, 08.07
3. von Hanna

Lieber Engelbert, Viola hat es treffend geschildert!
Bei mir verhält es sich ähnlich,eigentlich bei allen mit denen ich mich unterhalten!
Ist der Morgen gut,ist bei mir auch der Tag gut!Wenn nicht muss ich an mir arbeiten,das heisst ich gehe ganz bewusst dagegen an! Je älter ich werde,desto mehr muss ich kämpfen,aber noch Gewinne ich den Kampf!
Ich sage jetzt nicht Kopf hoch,denn das klingt zu abgedroschen und banal!
Du sagst es doch ganz klar das Alter ist nichts für Feiglinge! Aber wir lassen uns nicht alles gefallen!
Habt trotzdem einen schönen Tag!

vom 27.04.2026, 07.52
2. von Ursel

... das ist kaum herauszufinden - woran etwas liegt - und was man ändern müsste - vieles weiß man - manches ahnt man - aber direkt konkret zu bezeichnen ist es nicht.
Ich stimme @Viola zu - sie beschreibt es sehr genau - und es geht uns allen mehr oder weniger ähnlich - es erscheint mir so, als ob das ganze Leben in immer wiederkehrenden Phasen verläuft ... wart's ab: es kommen bald wieder bessere Zeiten!
Gute Wünsche!

vom 27.04.2026, 06.10
1. von Viola

Hmm, der Grund, den findet man eh nicht raus. Im Gegenteil, die ewige Frage nach dem Grund, warum es heute hier weh tut, dort zwickt, oder die Ausdauer nicht so da ist, diese ewige Frage ohne Antwort, ist einer der Gründe. Denn der Stress, den das erzeugt, der zieht einen runter, lässt einen resignieren, macht Kraft- und antriebslos und verleitet dazu, nochmehr in sich reinzuhören.
Auch ich kenne solche Tage, manchmal gebe ich mich dem auch hin, wenn schlechtes Wetter ist, oder mal nix Wichtiges ansteht. Dann sag ich mir, scheiß Tagesform....mein Spruch an solchen Tagen ist: ich wasche mich heute nicht und ziehe mich nicht an!...Meist ist das schon mein erster Grinser an mich!
Weil ich das sowieso nie mache, aber es erheitert mich immer wieder, es wenigstens zu denken.
Es ist eben, wie es ist, ich werde älter und die Tagesform ist nicht immer gleich.
Es hilft mir auch, gedanklich aufzuzählen, zu was ich in der Lage bin. Das fängt schon damit an, dass ich morgens wieder aufwache, mir meiner bewußt bin, ich kann mich selbst versorgen, bin nicht abhängig von Mschinen, von der Hilfe Anderer, kann frei entscheiden, hab eine warme schöne Wohnung, hab satt zu Essen.....
Ich hab mir an den meisten Tagen meines Lebens abgewöhnt, zu hadern, sondern stehe einfach auf und mache mich fertig für den Tag, das wird schon über Tag, noch ist jeder Tag rum gegangen, mal ganz gut, mal eben beschwerlicher, aber rückblickend immer mit und aus eigener Kraft heraus.
Alt werden ist eben nix für Weicheier (und nimm das bitte nicht persönlich),sondern es gilt, das zu nehmen, was gerade geht, und nicht die kostbare Lebenszeit damit zu verschwenden, darüber nachzudenken oder gar zu ergoogeln, warum was gerade nicht geht.
Es gibt in der Welt aber Millionen Menschen, die würden was drum geben, um wenigstens einen Tag mal oder nochmal so zu leben, wie ich (Du/Er/Sie/Es) es gerade kann.
Diese Zwiesprache mit mir macht mich dankbar und etwas demütig und lässt mich immer weitermachen.



vom 27.04.2026, 06.01
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