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muttertag

Oma Maria ist im Altersheim und hat drei Söhne: Peter, Paul und Hans. Alle drei wohnen ca. 30 km entfernt. Peter und Paul kommen so gut wie nie vorbei, sind aber am Muttertag immer da und bringen jeweils einen schönen Strauß Blumen mit, drücken ihre Mutter ans Herz und geben ihr viele gute Worte. Hans kommt einmal in der Woche vorbei und kümmert sich um die Mama, ob sie etwas braucht und so weiter. Nur am Muttertag kommt Hans nie vorbei.

Engelbert 12.05.2019, 10.32

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Kommentare zu diesem Beitrag

25. von Gerlinde

... und die Mutter freut sich über alle Drei, denke ich.
Ich kann natürlich nur von mir reden - ich sehe und erlebe, dass jedes tut, was es kann. Schön ist es, dass sie mir alle auf ihre ganz besondere Art zeigen, dass sie an mich denken und mich liebhaben.


vom 13.05.2019, 22.50
24. von Birgit (Hildesheimer)

Wer das wohl der "besser" Sohn ist?
*stirnrunzel*

vom 13.05.2019, 15.21
23. von mirjam

Hier, bei diesem Thema, ist es mir ein großes Bedürfnis zu schreiben.
Meine beiden Buben (über 40) sind für mich da, einer mehr, der andere weniger...aber nicht weniger sorgsam. Möchte auch nicht, daß sie es als Pflicht ansehen. Der ältere von beiden(Anfahrtsweg ca. 25km.) ist fast täglich hier und hat auch größtenteils die Besuchszeiten bei meinem Mann übernommen, da mein gesundheitlicher Zustand sehr zu wünschen übrig läßt. Kommt dann auch zu mir, was ich sehr zu schätzen weiß, es aber niemals einfordern würde.
Hatte schon oft und immer wieder meine Gedanken an "Muttertag" geäußert - dies wurde dann aber immer wieder "klar gemacht", daß es ihnen Freude bereitet und für beide keine Frage ist, mit ihren Partnerinnen und Enkelmädchen (15 J.) den Tag mit mir zu verbringen.
Es gab eine herrliches (Fast-)Mittagessen mit allen Köstlichkeiten, was die Figur verboten hat :))beim Älteren. Bis am Abend und es war ein heimeliger Tag ... solche Tage gibts nicht nur am Muttertag - aber halt doch :)) Herzlichen Dank an meine Buben und drumrum !

vom 13.05.2019, 11.29
22. von Maria

Dieses Thema ist mir auch sehr bekannt, aber so ist das wohl.

vom 13.05.2019, 10.07
21. von Brigida

Hans hat immer Muttertag.... Diese Art Situation gibt es öfters in allen Varianten...

vom 13.05.2019, 07.32
20. von Lina

Was Hänschen nicht lernt lernt Hans nimmer mehr... und Hans hat gelernt für seine Mutter da zu sein.

Die Brüder von Hans... bereiten ihrer Mutter bestimmt viel Kummer... sie wird nach ihnen Sehnsucht haben... und sich trotzdem freuen... denn am Muttertag kommen ihre Söhne.
Ohne den Muttertag würden sie vielleicht gar nicht kommen.

vom 13.05.2019, 01.42
19. von Webschmetterling

Für Hans ist 1 x pro Woche Muttertag
für die Brüder scheint es das Jahr über -außer Muttertag- keine Mutter zu geben.

vom 12.05.2019, 23.05
18. von christie

Wie unterschiedlich doch die Söhne mit dem Muttertag umgehen.
Aber ich finde, die Mutter hat mehr davon wenn Hans jede Woche nach ihr sieht und ihr hilft wenn sie was braucht. Das ist mehr wert als grad einmal im Jahr zum Muttertag vorbeizukommen und danach wieder für ein Jahr zu verschwinden.

vom 12.05.2019, 19.01
17. von Rita die Spätzin

Die Geschichte kenn ich - meiner Schwiegermutter ist es so ergangen bis zum Tod der Oma. Die Angehörigen wohnten im selben Ort oder im Nachbarort und ließen sich einmal im Jahr sehen. Sie sind die Bevorzugten und ließen sich dann auch noch bedienen ...

vom 12.05.2019, 16.39
16. von philomena

Eine Parabel zum Nachdenken, ähnlich dem Gleichnis in der Bibel vom "verlorenen Sohn". Als Kind konnte ich nicht verstehen, dass der Vater den verlorenen Sohn mit offenen Armen empfing ... Heute ist das anders.
Man kann von Außen keine Familiensituation und das Verhalten von Kindern zufriedenstellend beurteilen. Ist Hans nun der "bessere" Sohn, weil er seine Mutter jede Woche besucht?
Ich kenne einige Töchter, die keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter haben, weil sie psychisch und körperlich misshandelt wurden.- Muttertag ist für mich selbst zwiespältig, denn er idealisiert diese Rolle.
Doch jede Familie, die diesen Tag herzlich begeht ist ein Gewinn, denn es zeigt, dass die Beziehungsstrukturen halten und positiv verlaufen.
Meine Mutter mochte den Tag nicht, weil sie das alles übertrieben, die Blumen überteuert und das "Getue" einmal im Jahr für verlogen hielt. Ich habe ihr trotzdem geschrieben oder mit ihr telefoniert. Ich war an dem Tag selten zu Hause, weil ich fast immer 500 km entfernt lebte. Es hat unserer Zuneigung keinen Abbruch getan.

vom 12.05.2019, 16.37
15. von Hanna

Ich hätte gerne den Hans als Sohn!

vom 12.05.2019, 15.27
14. von Licht

Ich habe seid Jahren viele Jahre kein Kontakt zu meiner Mutter und das ist gut so! Ich würde Sie würde Sie nur als Fremde sehen wenn Sie vor meiner Tür steht. Sie wahr nie die Mutter für mich. Oma Tag wäre besser. Aber Sie ist schon Jahre nicht mehr Leider

vom 12.05.2019, 15.27
13. von ixi

Sitzen wir mal voraus, dass diese Geschichte genauso so stimmt wie Sie dort steht: wer von uns könnte beurteilen, warum einer jede Woche kommt und die anderen ab und zu nur - wir kennen weder die Belastbarkeit der Söhne noch deren berufliche Tätigkeit inklusive Wege zur Arbeit. Warum ist überhaupt der Muttertag so wichtig?



vom 12.05.2019, 15.20
12. von Engelbert

@ Inge-Lore: es steckt viel Wahrheit in dieser Dichtung ... ich finde meine Gedanken in so manchem Kommentar wieder.

vom 12.05.2019, 14.36
11. von DieLoewin

So ist es - viele verschiedene Arten und Wertigkeiten, den Muttertag zu begehen oder nicht - und jede/r hat eine Geschichte...
Meine Mutti hat immer gesagt, ihr Muttertag ist jeweils am Geburtstag der Kinder :-)
Ich hatte das Glück eine sehr innige Beziehung zu meiner Mutti zu haben - und wenn wir uns gerade an diesem Tag nicht treffen konnten, war es auch ok - dran denken, schreiben, telefonieren war schon für uns beide sehr wichtig.
Traurig ist für die, die immer da sind, wenn die "seltenen" plötzlich so "besonders" wahrgenommen werden - aber das liegt wohl schon in der "Natur der Sache". Ich hoffe, Hans kränkt sich nicht - ich wünsch ihm, dass es ihm gelingt, seiner Mutti und den Brüdern den Tag zu "gönnen" - mit wenig schalem Beigeschmack.

vom 12.05.2019, 14.35
10. von Inge-Lore

Nr. 9 ist von mir

vom 12.05.2019, 14.31
9. von

Ist das Dichtung oder Wahrheit? Man kann den
Muttertag wie andere Feiertage auch mies reden, auch wenn im Laufe des Jahres oft an
Mütter gedacht (oder sich um sie gekümmert) wird, ist ein Feiertag immer etwas besonderes. Bei uns ist es üblich,daran zu denken. Ich habe wunderschöne weiße Rosen geschenkt bekommen - und jetzt gehe wir Eis essen ;)

vom 12.05.2019, 14.28
8. von ReginaE

Das kann ich verstehen, für Hans ist öfters Muttertag. Ich denke, er drückt seine Mama ebenfalls und bringt ihr Blumen. Das sollte in diesem Zusammenhang wohl auch gesagt werden.

Es war schön als die Kinder klein waren. Aber schon damals empfand ich es als heuchlerisch, einen Muttertag zu feiern. In unserer Familie war es nach dem Kinderalter unüblich, dieses Getue zu zelebrieren.

Ich gehe mehrfach wöchentlich zu unsrer Mutter, und heute war ich auch schon dort. Es gab selbst gebackenen Kuchen und Schnitzel. Meine Schwester geht mit ihr essen. Das wiederum brauche ich an solchen Tagen nicht.

Dafür gehe ich später zu meinem Sohn Kaffee trinken und bringe eine selbst gebackene Torte mit :-)

vom 12.05.2019, 13.17
7. von KarinSc

Meine Tochter und ich wir sehen uns sehr sehr oft, daher aber nie am Muttertag. So wollte ich es und so ist es gut.
Für Mütter ist ja auch jeder Tag "Kindertag".
Inzwischen gibt es einen Enkel (6 J.). Auch mit dem kommen wir oft zusammen. Jeden Donnerstag Nachmittag ist er seit 5 Jahren bei uns. Weiterhin treffen wir uns ab und zu unterwegs. Wir wohnen nur 400 m voreinander entfernt.

vom 12.05.2019, 13.09
6. von Friedrich

Kann mir gut vorstellen, dass Hans diese Heuchler dann nicht sehen will und/oder nicht ertragen kann.

Ich wünsche ihm, dass seine Mutter dies erkennt und anerkennt. Das wäre gerecht.

Meine Erfahrungen zeigen, dass genau diese Drecksäcke später mehr beim Erbe bedacht werden bzw. auch dann gierige Kotzbrocken bleiben und für ätzenden Ärger mit Vemeinheiten sorgen.


vom 12.05.2019, 13.05
5. von lieschen

das kenne ich leider auch, die Kinder die das ganze Jahr für die Mutter was tun, werden nicht so sooft gelobt, aber die "Nichtstuer" die einmal Blumen vorbei bringen am Muttertag, sich das Geld dann noch von der Shwester leihen, nie zurück zahlen, die lobt dan die Mutter 365 Tage, mir erging es so. Trotzdem habe ich weiter alles für meine Mutter getan, und bin froh das ich es gemacht habe. Ich für meine Person, will an diesem Tag nicht gefeiert werden, weil meine Kinder 364 Tage für mich greifbar sind, falls ich sie brauche, da habe ich viel Glück. Man kann niemanden verurteilen der es anders macht, denn man weiß/kennt die Hinter- gründe ja nicht, das muß jeder mit seinem Gewissen vereinbaren.
allen hier einen schönen Tag egal ob Mütter oder Väter

vom 12.05.2019, 12.39
4. von Ilana

Wer weiß schon, was das für Gründe hat?

Nicht immer sind die Kinder die, die sich falsch verhalten.

Ich bin zum Beispiel mehr als froh keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter zu haben, weil sie mir auch im Erwachsenenalter noch schadete. Jeder Kontakt mir nicht gut tat.

Anfangs war dann auch nur noch halt zum Geburtstag und Muttertag Kontakt, weil der Druck der restlichen Familie groß war - der Bruch war nicht einfach, für mich aber notwendig um überleben zu können.

Der Teil der Geschwister hat sich weitestgehend oder komplett abgewandt, ein Teil hat Kontakt zum Geburtstag, WEihnachen und Muttertag, ein kleiner Teil steht eng zu meiner Mutter. Jeder hat seinen Grund sich so zu verhalten.

Weil alle versuchen ihr Leben so gut wie möglich zu leben.

Mütter werden zu Müttern, wenn sie ein Kind gebären/großziehen. Das bedeutet leider nicht automatisch dass für das Kind, dass es auch Kind sein darf.






vom 12.05.2019, 11.54
3. von Karin v.N.

Da muss ich @Bärenmami leider Recht geben, ich kenne in meinem Bekanntenkreis auch solche Beispiele. Irgendwie trauere ich selbst ein wenig der Zeit hinterher, als die Kinder klein waren, man im Bett bleiben musste weil sie Frühstück machten und man sich zwingen musste liegen zu bleiben und wirklich erst aufzustehen, wenn entweder die Kinder riefen oder der Rauchmelder Alarm schlug *g* weil irgendwas fürchterlich verbrannt war. Die gemalten Bilder oder abgerupften Gänseblümchen, die zwei Stiele geklauter Flieder aus dem Nachbargarten waren soviel schöner als die heutige Frage: "was wünscht du dir denn zu Muttertag?...."
Ich wünsche allen Müttern heute einen schönen Tag, das ein oder andere dankende Küsschen und ganz viel Freude.

vom 12.05.2019, 11.05
2. von Bärenmami

Und wenn es läuft wie in unserer Familie früher, dann wird das ganze Jahr laut von den Muttertagsbesuchen geschwärmt. Alles andere, was Hans erledigt, ist ja „selbstverständlich“.


vom 12.05.2019, 10.39
1. von Monika aus Köln

Für Hans ist immer Muttertag, Peter und Paul können sich den Blumenstrauß sparen.
Für Mütter ist jeden Tag Muttertag.
Allen Müttern und allen anderen eine schönen Sonntag.

vom 12.05.2019, 10.38

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