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wortschätze

Hab neue Wortschätze für Euch:

Schockschwerenot (Ausruf des Unwillens, der Entrüstung) ... ich finde das Wort eher lustig denn unwillig ... ich habe es nie gesprochen und auch nie gehört ... eher selten mal gelesen ... aber das ist ein Wort, das hängen bleibt ... mir gefällt es ... und ich frage mich gerade, was ich sagen würde, wenn ich mich entrüste ;).

grüne Witwe (Ehefrau, die sich tagsüber in ihrer Wohnung alleine fühlt, weil ihr Mann arbeiten ist) ... upps, ich dachte beim ersten Lesen, das sei eine Spinne ... ja, spinn ich denn ... ich glaube, es gibt ganz schön viele grüne Witwen ... aber ich lese gerade, dass dieser Lebensentwurf überholt sei ... frühere grüne Witwen sind heute moderne, selbständige Frauen, die sich womöglich gar nicht alleine fühlen ... oder in Unkenntnis ihres Mannes bereits getröstet werden ;).

Friedrich Wilhelm (Unterschrift) ... ja, das habe ich ab und zu gehört, dass jemand sagt "da setz ich meinen Friedrich Wilhelm drunter" ...

urst (super, äußerst) ... das kann doch nur Jugendsprache sein ... ach nee, das war in den 80er Jahren in der DDR ein gängiges Wort ... ein "urstes Kleid", das "urste Mofa" ... die "urste Party" ... wenn eine Band richtig klasse ist, kommt noch ein "schau" dahinter ... "diese Band ist urst schau", was "richtig klasse" heißt ... das ist urst toll, dass ich dieses Wort entdecken durfte.

Engelbert 20.05.2025, 17.24

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Kommentare zu diesem Beitrag

10. von Ingrid S.

Kannte nur die "grüne Witwe".

vom 21.05.2025, 09.06
9. von Regina

Ich kannte nur die "grüne Witwe" nicht, alle anderen sind mir ein Begriff.

vom 21.05.2025, 08.37
8. von Heike

Urst ... da kommen sofort Kindheitserinnerungen hoch. Das Wort aktiviert sogar meinen Geruchs- und Geschmackssinn. Ich verbinde urst viel damit.

Bei uns wird eher nur der "Wilhelm" benutzt. Da setz ich meinen Wilhelm drunter. Friedrich davor, war mir bisher unbekannt.

Die grüne Witwe kannte ich noch nicht, wohl auch, weil wir DDR-Kinder keine Ehefrauen kannten, die zu hause auf ihren Mann warteten.

Die Schockschwerenot kenne ich, aber das ist wohl ein Wort, das ziemlich selten noch benutzt wird.

vom 21.05.2025, 07.33
7. von Lilo

Bis auf den letzten Ausdruck "urst" kenne ich alle Ausdrücke und nehme sie auch in den Mund, um etwas auszudrücken ...

vom 21.05.2025, 07.09
6. von Ursel

... lustige Wortschätze haben wir da entdecken können -
oder aus "Urzeiten" ausgegraben...


vom 21.05.2025, 06.24
5. von Webschmetterling

Schockschwernot schon mal hier und da vernommen und "da setz ich meinen Friedrich Wilheln" drunter war gängig. "Grüne Witwe" das kannte ich bisher nicht und "urst" nie gehört zuvor.

vom 21.05.2025, 05.29
4. von Schpatz

Schockschwerenot kenne ich von früher. Habe es auch benutzt.
Grüne Witwe habe ich noch nie gehört.
Ich kenne bei der Unterschrift nur "setz noch deinen Wilhelm drunter".
Urst war früher gängig und vieles war urst schau, urst toll usw. Hab ich ewig nicht gehört.

vom 20.05.2025, 22.22
3. von nora

Schockschwerenot ist mir nicht unbekannt, habe es aber nie verwendet
Grüne Witwe war früher eine übliche Bezeichnung für die Frauen, die tagsüber allein daheim sitzen (im Grünen) während der Gatte arbeitet.
Die restlichen beiden sind mir völlig unbekannt

vom 20.05.2025, 21.24
2. von ReginaE

Schockschwerenot - ist nicht ganz so ernst gemeint;
grüne Witwe - gibt es wohl kaum noch. Bei manchen gab es regen Besuch :-)) und dann vielleicht noch Kuckuckskinder :-)
im tierischen Bereich
schwarze Witwe - habe ich noch nicht gesehen GsD.

vom 20.05.2025, 20.03
1. von satu

Schockschwerenot habe ich selbst schon benutzt.
Grüne Witwen kannte ich bisher nicht. Dafür den Ausdruck "Strohwitwe" wenn der Mann ein paar Tage unterwegs ist (egal ob beruflich oder privat) Entsprechend auch den "Strohwitwer".
Zum "Friedrich Wilhelm gibt es seitens meines Vaters eine Anekdote. Er hieß tatsächlich so und auf eine derartige Aufforderung unterschrieb er mit vollem Namen. Der Auffordernde war irritiert und wollte ihm den Gag erklären, bis er kapierte, dass mein Vater wirklich so hieß.
"Urst" finde ich eigenartig und habe es noch nie gelesen, geschweige denn gehört.

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