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anders als im frühjahr

Vor der Freikirche bei uns im Ort standen auch heute so viele Autos davor, dass die Menschen in der Kirche niemals mit Sicherheitsabstand sitzen können. Die Wintersportziele sind überlaufen. Auch heute wird so manche private Party stattfinden. Es ist anders als im Frühjahr ... damals sind alle erstarrt, jetzt nur ein Teil und der andere hat keine Lust, sich nochmal zurückzuhalten.

Engelbert 31.12.2020, 22.55

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Kommentare zu diesem Beitrag

16. von linerle

@ ReginaE : Bei uns verzichten die freikirchlichen Gemeinden auf Präsenzgottesdienste, genauso wie die meisten Lutheraner. Allerdings bieten die Katholiken und 3 lutherische Gemeinden Präsenzgottesdienste an mit den entsprechenden Auflagen. Überfüllte Kirchen gibt es nicht, da die Anzahl der Besucher genau festgelegt und nur mit vorheriger Anmeldung möglich ist.
Auch hat der Glaube eines Menschen nichts mit dessen Kirchenzugehörigkeit zu tun. Es gibt in freikirchlichen Gemeinden ebenso U- Boot- Christen wie in den Landeskirchen. Glaube zeigt sich auch in der Wahrnehmung von Verantwortung seinen Mitmenschen gegenüber. Dazu muss man nicht „ fromm “ sein.

vom 01.01.2021, 16.55
15. von Inge

Bezüglich der Silvesterknallerei war ich eigentlich bei uns in unserem Moselort positiv überrascht, und in den Nachrichten wird das auch so tendenziell von ganz Rheinland-Pfalz gemeldet. Kann ich fast nicht glauben. Und wenn ich eure Berichte hier lese, denke ich auch schon mit Schrecken an die weiter explodierenden Infektionszahlen. Ich rechne am 10.01. nochmal mit weiteren Verschärferungen des Lockdowns und könnte es sogar verstehen.

@ ReginaE: Querdenker und Kirchenbesucher unter einen Hut zu stecken empfinde ich als Behauptung etwas verletzend. Ich bin zwar wirklich der Überzeugung, dass man sich im Supermarkt eher anstecken kann als in Kirchen, die die Abstandsregeln einhalten, aber ich habe auch sowohl an Weihnachten als auch zum Jahresabschluss auf die Teilnahme einer Messfeier verzichtet. Querdenker, Coronaleugner und Verschwörungstheoretiker richten zur Zeit größeren Schaden an als Menschen, die aus Gründen des Allgemeinschutzes jetzt nicht zur Kirche gehen.

vom 01.01.2021, 16.42
14. von bo306

Hm, ja. Wir werden es an den Zahlen nächste Woche sehen, wie sich so eine Unvernunft auswirkt.
Bei uns war es schon eigenartig mit der Böllerei und so. Der Platz am einen Ende der Straße war für Feuerwerk gesperrt. Scheinbar sind diese Leute dann einfach ans andere Ende der Straße gezogen, wo ein Parkplatz von einem Supermarkt liegt und haben dann einfach da das neue Jahr begrüßt. Kurz nach Mitternacht war ein reger Verkehr von dort zurück zu verzeichnen.
Die Nachbarn gegenüber haben das letzte Jahr wohl in die Kanalisation gespült - sprich, haufenweise Böller in den Gully geworfen. Ob das so gut war?
Da die Sperrstunde um 1:00 Uhr begann, war kurz danach dann überall alles dunkel, alle Weihnachtsbeleuchtung aus. Und um kurz nach 6:00 Uhr gab es dann wieder einiges an Verkehr auf den Straßen - wohl diejenigen, die dann doch etwas mehr gefeiert haben und nun endlich nach Hause durften (Ende der Sperrstunde).
Das erste Martinshorn war in diesem Jahr nach 20 Minuten zu hören, letztes Jahr war es schon nach 15 Minuten.
Die Böllerei fand ich schon enorm, kein großer Unterschied zu den vergangenen Jahren, es waren allerdings weniger Raketen zu sehen.

vom 01.01.2021, 13.33
13. von Lieserl

Es gibt einfach Menschengruppen, die meinen, sie könnten sich alles erlauben. Es ist traurig, dass dagegen nicht vorgegangen wird (Ordungsamt) und dass die Kleinen dann dafür gegängelt werden. Heute nacht um 1 Uhr fuhr doch tatsächlich ein Polizeiauto mit Blaulicht durch unsere kleine Sackgasse. Obwohl niemand auf der Straße war. Einfach nur um zu schauen. Sowas find ich richtig doof. Ich weiß es auch nur, weil ich grad beim Nicht-rauchen mit den Kindern draussen war.

vom 01.01.2021, 12.48
12. von Karin Schach

Eben sah ich beim Fensterschließen, dass 2 Männer Biertischgarnituren vorbeitrugen. Die hatten bestimmt gefeiert.
Teilweise wurde sogar im Wald gefeiert und im Frankreich hat ein Feuerwerkskörper einem Mann den Kopf abgetrennt und der Freund liegt im Krankenhaus.

vom 01.01.2021, 11.51
11. von ReginaE

"... damals sind alle erstarrt." Das lag an der neuen sehr ungewohnten Situation, man wusste nicht wie die Entwicklung läuft.

Viele haben sich mit der Situation arrangiert und ihre kleinen Gemeinheiten heraus gefunden.
Zu den streckenweisen Unsicherheiten geben Querdenker und Kirchen einen gewissen Rückhalt. Schließlich ist man da unter seinesgleichen, dass bedeutet alle haben sehr ähnliche Denkweisen und das wird benötigt.

Im kirchlichen Konsens konnte man dies immer wieder in der Vergangenheit finden. Da riefen Bischöfe zu Zeiten der Pest auf, immer in die Kirche zu gehen, Buße zu tun, zu beichten usw.. Das waren Superspreader-Events, die Menschen starben dahin, der Bischof wurde besonders ausgezeichnet. Mittlerweile hat die kirchliche Institution dazu gelernt!!

"Private Paties" sind wie Tanz auf dem Vulkan, da setzt das Hirn aus.



vom 01.01.2021, 11.45
10. von Engelbert

@ ixi: das Ordnungsamt geht da nicht dran ... wahrscheinlich wollen sie sich mit denen nicht anlegen ... wäre dann ein Ordnungsamtsmitarbeiter gegen 60 zusammenhaltende Gottesdienstbesucher ... das Ordnungsamt fährt lieber ein paar Mal am Tag in die Bäckerei mit Cafe um nachzuschauen, dass da ja niemand sitzt ... außerdem sind Gottesdienste am Wochenende, da erreichst du kein Ordnungsamt ...

vom 01.01.2021, 11.42
9. von ixi

In unserer Stadt haben die Freikirchen genau wie die katholischen und evangelischen Gemeinden zurzeit ausschließlich Video Gottesdienste keine Präsens-Gottesdienste.
Wenn ihr das von anderen Gemeinden wisst, dass sich dort viele (zu viele?) Gläubige treffen - warum schaltet ihr dann nicht das Ordnungsamt ein?

vom 01.01.2021, 11.16
8. von ReginaE

So ist es mit den Gläubigen der Freikirchen. Die tun so, als ob Gott sie besonders schützen würde, wenn sie fromm und gläubig sind.

Hier ist es ähnlich.

vom 01.01.2021, 08.04
7. von MOnika Sauerland

So ist es. Die Zahlen steigen. Der 10.1. wird nur ein weiterer Tag sein um mal das Gehirn einzuschalten

vom 01.01.2021, 07.58
6. von Lina

Bei uns in Österreich sind derzeit keine öffentlichen Messen möglich.

Die letzte Messe, die man besuchen konnte war am 27.12. und da war ich auch. Beim Eingang stand jemand mit Desinfektionsmittel... jede zweite Bank war gesperrt... und in jeder Bank 2 bis 3 Personen... alle mit Maske.

Viel ärger finde ich jedoch... dass man auch in diesen Zeiten demonstrieren darf.

vom 01.01.2021, 02.14
5. von Steffi-HH

Drink Champaine and dance on the table, dass war hier das heutige Sylvester-Motto!
Mehr Parties als je zuvor, Feuerwerk gleichgeblieben wie im letzten Jahr, Luft derart verschmutzt (weil der Wind fehlt, wenn man ihn mal braucht)und ich habe so schon keine Luft mehr zum Atmen.
Damit hätte ich nie im Leben gerechnet, aber eine böse Vorahnung machte ja das Verhalten beim Skilaufen bereits.
Die Infektionen werden explodieren, das Krankenhaus lässt mich ja jetzt schon deshalb wochenlang warten, nun wird es endgültig es zu spät sein, wenn überhaupt noch ein Platz frei wird.
Ich glaube, wir Seelenfärbler sind noch die einzigen, die sich anständig verhalten.
Eine einsame Insel im Ozean des Wahnsinns.



vom 01.01.2021, 01.55
4. von Gisela L.

Man kann es nicht glauben, dass manche Leute so unbelehrbar sind.

vom 01.01.2021, 00.19
3. von Gabi K

es ist zum verrückt werden! Irgendwie habe ich das Gefühl, viele Menschen arbeiten auf ein Ausgehverbot hin....

vom 01.01.2021, 00.08
2. von Birgit W.

Wir sind nicht erstarrt, sondern rücksichtsvoll. Und gewöhnt, uns an Anordnungen zu halten. Jeder, der sich in Winterberg oder im Harz oder der Eifel auf Pisten rumtreibt, darf gern für 4 Wochen Sozialstunden machen im Krankenhaus.

vom 31.12.2020, 23.51
1. von Hanna

Und dann sind da die Zahhlen,die in den nächsten Tagen noch mehr in die Höhe schnellen......!

vom 31.12.2020, 23.30

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