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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: innenleben

kindheit

Sätze zum Nachdenken:

"Ein Kind muss spüren, dass es so wie es ist richtig ist. Dass es um seiner selbst willen und bedingungslos geliebt wird. Das ist die wichtigste Erfahrung, die jedes Kind braucht".

"Kinder sind dann am glücklichsten, wenn sie nicht das Gefühl haben, sich anstrengen zu müssen, um von ihren Eltern geliebt zu werden".

"Kinder, die spüren, dass sie nicht so geliebt werden, wie sie sind, empfinden also im Grunde sehr großen Schmerz. Der Moment, in dem Kinder ihre Unbeschwertheit verlieren. Die natürliche Reaktion darauf ist der Versuch, diesen Schmerz loszuwerden. Und in diesem Moment verlieren die Kinder ihre Leichtigkeit; ihre Unbeschwertheit. Die meisten Kinder reagieren auf diesen Schmerz, indem sie sich anstrengen, das zu machen und so zu werden, wie ihre Eltern das wollen [...] Und da das dann später in der Schule, in der Universität und überhaupt im Leben nie aufhört, bleiben die Kinder ständig außenorientiert und sind immer abhängig von der Bewertung anderer Menschen."

Ich finde mich sehr in diesen Worten wieder.

Mehr lesen: das Geheimnis einer glücklichen Kindheit.

Meine war nicht glücklich. Die von Beate auch nicht.

Engelbert 09.10.2019, 19.37 | (28/0) Kommentare (RSS) | PL

ich bin ein kind der angst

Immer schon ... als Kind Angst vor den angedrohten Prügeln der Mitschüler ... später Angst davor, dass meine Eltern wieder streiten, dann Angst um die Gesundheit meiner Mutter ... Angst begleitet mich durchs Leben ... als übersensibler Mensch und in Verbindung mit einer Herzkrankheit erst recht. Denn das ist ganz zentrales Organ, das sehr gut in der Lage ist, Angst zu machen.

Heute gab es kurz vor Mittag so eine Sekunde, wo es mir ganz anders wurde ... als würde jetzt etwas schreckliches geschehen ... so ein starkes Schwächegefühl ... nach 1, 2 Sekunden war es wieder weg ... und die Panik war da. Was war das, was bedeutet das, wird es wieder kommen undsoweiter. Solche Ereignisse erschüttern mich, auch wenn schon vorbei sind. Weil ich nicht genau weiß, was wie warum.

Oder mein Troponin T-Wert ... der war am Donnerstag so hoch, dass die Gefahr weiterer ernster Herzprbleme sehr hoch ist.

Engelbert 24.03.2019, 16.14 | (17/0) Kommentare (RSS) | PL

was man selbst dazu beiträgt

Ja, man trägt selbst zu den Dingen etwas bei ... bei mir sind es Übergewicht, Tabletteneinnahme, Alkohol.

Dass meine Nieren geschädigt sind, könnte durchaus daran liegen, dass ich eine lange Zeit sehr unregelmäßig meine Blutdruckmedikamente genommen und so dazu beigetragen habe. Nach meinem ersten Herzkatheter war ich da konsequenter mit den Tabletten. Damals, vor 7 Jahren war die Klappe noch so, dass man nicht unbedingt etwas machen musste. Aber ich habe eben meine Feierabendbierchen nicht weggelassen ... damit ich besser einschlafen kann und weil ich etwas abschalten konnte.

Vor 15 Monaten gabs dann ja die Atemnot ... ich wollte aber nicht im Krankenhaus bleiben ... aber ich war dann sofort abstinent, habe meine Runden gedreht und mich letztes Frühjahr auch richtig gut gefühlt. Und mein Herz war auch soweit stabil. Nur musste ich eben wegen meiner Varizen in der Speiseröhre einen anderen Betablocker nehmen und mein Blutdruck war dann immer im Keller. Da habe ich dann mein Ramipril reduziert und bald morgens weggelassen, weil gerade nach dem Essen mein Blutdruck oft nur 90 zu 60 war und ich wie Falschgeld rumlief. Das rächt sich nun. Thema Medikamenteneinnahme.

Die seit Sommer wieder getrunkenen Feierabendbierchen rächen sich auch.

Und nun stehe ich vor den Trümmern meiner Zukunft. Ich hatte mich schon so auf die nächsten Jahre gefreut, wenn Beate endlich in Rente ist ... und nun habe ich selbst da ein großes Fragezeichen hingemalt. Ich habe einen Teil unserer Zukunft verraten, mein Schatz, es tut mir unendlich leid.

Engelbert 29.01.2019, 12.18 | (63/0) Kommentare (RSS) | PL

gedanken über krank und krankenhaus

1. Ich denke heute an die, die alleine leben, die niemand haben, der sich kümmert und der eine Meinung dazu sagen kann. Wer allein ist, macht alles mit sich alleine aus ... muss mit all den Gefühlen, die eine Krankheit bedeutet, alleine klar kommen. Da dreht sich oft das Gedankenroulette.

Kommt natürlich auf die Mentalität des Kranken an ... manche sind gut im ignorieren, andere denken positiv (ach, wird schon nix sein - was kommt, geht auch wieder) und es gibt Menschen, da zählen auch Beate und ich dazu, die reagieren mit Angst, dass das was schlimmeres sein könnte. Durch diese Angst kommen dann Unruhe und manchmal auch Panik dazu.

2. Krankenhaus ... ich war zwar in der Nacht selbst fast soweit, dort hinzugehen, damit endlich jemand etwas macht, damit es mir besser geht ... aber es bleibt dabei: Krankenhaus ist ein Fremdkörper, ein Riesenberg, ein starker Eingriff ins Leben ... nur im Notfall und widerwillig gehe ich dort hin ... Notaufnahme und sich durchchecken lassen, ok und gerne ... aber es besteht ja die Gefahr der stationären Aufnahme und da will ich möglichst nicht hin.

Wir haben zwar ausgemacht, dass der eine den anderen weckt, wenns einem nicht gut geht ... aber was wäre denn passiert, wenn ich heute Nacht Beate geweckt hätte ... sie hätte "ab ins Krankenhaus" gedrängt, ich hätte mit "wart doch mal noch" abgewehrt.

Jetzt waren wir noch einkaufen und es geht mir besser ... möge es so bleiben.

Engelbert 27.10.2018, 17.00 | (22/0) Kommentare (RSS) | PL

heute ...

... wäre meine Mutter 80 Jahre alt geworden. Würde sie noch leben (sie ist seit 24 Jahren tot), wäre aber sonst niemand da zum Feiern. Bruder 1 starb vor ihr, Bruder 2 ist seit ca. 10 Jahren tot ... Schwägerin 1 ist vor wenigen Wochen gestorben, Schwägerin 2 liegt im Sterben.

Wenn man überlegt ... 80 Jahre ist ja kein Alter ... sie könnte noch fit durchs Leben gehen.

Allerdings begann ich erst zu leben, als sie starb. Die Schwiegertochter, die sie sich so gewünscht hat, war erst möglich, als es meine Mutter nicht mehr gab. Eine Mutter voller Liebe ... und dennoch ist so vieles doof gelaufen. Man glaubt nicht, wie wichtig Selbstvertrauen für die Mutterrolle ist ... damit man die Übersicht hat, damit mans weitergibt. Ich beneide alle mit "normalen" Kindheiten.

Ich war heute nicht am Grab ... ich bin eh selten am Grab und wenn, dann ohne Emotionen. Ist alles lang vorbei und solls auch bleiben, ich schaue nicht zurück ... ich schaue auch die alten Bilder nicht an ... hab schon überlegt, sie alle zu entsorgen. Mein Leben fing 1998 an. Bald bin ich volljährig ;)).

Engelbert 06.04.2018, 20.27 | (15/0) Kommentare (RSS) | PL

hallo familie

Beate ist mein Fels ... und Ihr ... meine Leser, auch mal Publikum ... und ganz oft ... Freunde, Familie ... mit dem Wunsch, dass die Familie immer zusammen bleibt.

Engelbert 29.10.2017, 14.40 | (62/0) Kommentare (RSS) | PL

ich frage mich wirklich ernsthaft ...

... wie man sich denn von meinem letzten Eintrag angegriffen fühlen kann. Da steht nur etwas von Beate und mir ... da steht nichts davon, dass etwas anderes sinnlos ist, da steht nirgendwo etwas abwertendes oder auf jemand anderen bezogenes.

Engelbert 30.06.2017, 16.22 | (16/0) Kommentare (RSS) | PL

der sinn des lebens ...

... ist "Kinder zu bekommen und denen Flügel zu geben" ... diese Erkenntnis haben Beate und ich mittlerweile. Uns war es durch unsere Vorgeschichte leider nicht vergönnt, diese Erkenntnis früher zu haben.

Engelbert 29.06.2017, 22.14 | (39/0) Kommentare (RSS) | PL

meine mutter (2)

Natürlich konnte sie nichts dafür ... sie war ja selbst Opfer der Zeit, der Geschichte. Kinderjahre in der Kriegszeit, eine sehr bestimmende, konservative, gefühlsarme Mutter, der Vater früh gestorben, sie durfte den Mann ihrer Liebe nicht heiraten, drei Ehen gescheitert, Krankheit ... das sind keine Voraussetzungen für ein selbstbewusstes, stabiles Leben. Ihr Leben war Pflicht, Arbeit, Kümmern ... und Grübeln.

Engelbert 07.04.2017, 12.21 | (11/0) Kommentare (RSS) | PL

meine mutter

Ich soll doch mal mehr zu meiner Mutter sagen ... nun, es gibt nicht viel mehr zu sagen. Ich denke nur selten an sie und gehe genauso selten zum Grab. Die Zeit mit ihr ist Vergangenheit ... sie hat mich sehr geliebt, aber auch sehr geklammert. Nicht alles, was gut gemeint ist, ist gut. Mein Leben begann nach ihrem Tod. Vorher war ich nur Sohn. Mit leider zu viel Angst und zu wenig Selbstvertrauen, um mich zu lösen. Und zu viel "kann doch nicht weg, ich bin doch alles, was sie hat". Ich war in der Situation einfach gefangen. Sie wäre für Beate die ideale Schwiegermutter gewesen (genau so eine hatte Beate sich immer gewünscht), aber meiner Mutter hat es leider auch verhindert, dass ich eine Frau kennen lernen konnte. Um das alles genau zu beschreiben, müsste ich viel mehr Worte machen, aber ich will nicht ... es war wie es war und gut. Niemand hatte es böse gemeint, es war nur viel Ratlosigkeit, Grübelei, Angst im Raum. Und keine Freunde. Und viel Pfichtbewusstsein und das elendige "was sagen die Leut".

Engelbert 06.04.2017, 18.29 | (23/0) Kommentare (RSS) | PL

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