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atomstrom

Die drei Atomkraftwerke länger laufen lassen und ein paar andere wieder ans Netz hängen ... das ist mein Vorschlag. Es kann ja nicht sein, dass wir Atomstrom aus der Ukraine importieren und selbst die Atomkraftwerke abschalten. (... ich rechne mit Gegenwind in den Kommentaren, aber damit kann ich leben).

Engelbert 07.07.2022, 23.20

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Kommentare zu diesem Beitrag

35. von Gisa

Die Forschung geht ja weiter…Neue Verfahren wie Power-to-X-Technologien sollen erneuerbaren Strom umweltschonend in chemische Energieträger umwandeln. Das können etwa grüner Wasserstoff oder synthetische Kraftstoffe sein. Diese lassen sich gut speichern, transportieren und sind vielseitig im Energiesystem einsetzbar.

@Engelbert
Ist hier der „Wunsch Vater des Gedankens?“
"Präsident Macron betont gerne den Wunsch nach Unabhängigkeit. Die Realität der Atomkraft ist jedoch eine andere: Das "französische" Uran kommt zum Teil aus der postkolonial ausgebeuteten Uranmine im Niger, zu weiteren Teilen auch aus Kasachstan und Usbekistan im russischen Einflussbereich. Uranmüll entsorgt Frankreich ebenfalls gerne in Russland – erst vor wenigen Tagen fuhr wieder ein Atomschiff von Le Havre nach Ust-Luga bei St. Petersburg. Die sogenannte atomare Energie-Unabhängigkeit ist eine Fata Morgana," so Matthias Eickhoff vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen. Jb

Atomenergie: Frankreich baut Atomkraft aus - energiezukunft


vom 12.07.2022, 08.05
34. von Defne

@Engelbert
Über die Atomkraft in den Nachbarländern bin ich gar nicht glücklich.
Tschernobyl 1986 wirkt im östlichen Bayern noch nach, die Pflanzen sind nach wie vor belastet.
Das Hauptargument gegen Atomkraftwerke ist jedoch dass weniger teure und weniger gefährlichere Energie anders beschafft werden kann (Photovoltaik, Erdwärme usw.).
Diese Energiequellen sind eher dezentral und damit können die entsprechenden Firmen nicht so viel Geld absahnen.

vom 10.07.2022, 14.00
33. von Engelbert

@ Defne: und was sagst du zu Frankreich ? Dieses Land setzt auf Atomkraft und auch auf die neuen Atomkraftwerke ...

vom 09.07.2022, 21.49
32. von Defne

Diese Sendung dazu ist interessant:
Hier klicken

vom 09.07.2022, 21.23
31. von gerhard aus bayern

unsre enkel werden nicht verstehen warum wir nicht schon viel früher mit atomstrom schluss gemacht haben. sie müssen für die fehler unsrer politiker bezahlen. ich werde es denke nicht mehr erlebe.

vom 09.07.2022, 15.58
30. von MOnika Sauerland

@ 11.Defne Ich sehe das genau so. Niemand möchte ein solches Kraftwerk nebenan haben und ein Endlager mit Müll der ewig strahlt auch nicht.

vom 09.07.2022, 14.54
29. von KarinSc

Meine Tochter (+ Familie) hat eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach. Jetzt überlegen sie gerade, ob sie den Speicher erweitern und dann wäre sie in den Sonnenmonaten unabhängig. Sie lassen sich das gerade errechnen und natürlich kommt es auch auf die Kosten an. Weiterhin haben sie eine Wärmepumpe für die Fußbodenheizung. Sind also jetzt fast unabhängig.

vom 09.07.2022, 11.17
28. von Laura

Ich bin weiterhin gegen Atomkraft. An so vielen Ecken wird schnell Geld locker gemacht, das ginge auch um Strom aus regenerativen Quellen zu schaffen.

Zu einer Photovoltaik-Anlage gibt es übrigens immer noch Zuschüsse (nicht mehr so hohe) und eingespeister Strom wird auch immer noch vergütet (auch nicht mehr ganz so ordentlich, aber immerhin gut). Eine kleiner Anlage, die man für ein Einfamilienhaus mit Speicher benötigt, kostet -keine- 30.000 Euro. Es sind etwas 15.000-20.000 Euro (die auch nicht jeder einfach so hat).

Es gibt eigentlich ganz tolle Konzepte und viel öffentliche Fläche (wie viele Dächer) oder lichtdurchlässige Solarpanels, die über Autobahnen gebaut werden könnten.

vom 08.07.2022, 21.29
27. von Hildegard

Es ist durchaus möglich, dass die heutigen AKW keine große Gefahr mehr bilden, aber was ist mit den abgebrannten Brennstäben. Das Problem hinterlassen wir dann nachfolgenden Generationen nur damit wir hier heute keine Abstriche machen müssen.

Wir beschweren uns heute über die Fehler unserer Regierungen von gestern. Das werden dann evtl. die nachgeborenen Generationen mit den Entscheidungen von heute bezügl. Atomkraft machen.




vom 08.07.2022, 19.23
26. von Therese

Wir wären hier wohl am Rande betroffen,gäbe es in Belgien in den Atomkraftwerken einen großen Störfall. Jülich, unser nächstgelegenes, ist seit langem abgeschaltet, nicht ohne Grund. Ich wäre eher dafür, die Kohlekraftwerke länger laufen zu lassen, die sind zumindest nicht marode, wir haben gleich 3 davon in unserer Nachbarschaft. Irgendwoher muß die benötigte Energie ja kommen, und ja, wir haben uns alle längst daran gewöhnt, jede Menge zu verbrauchen. Natürlich könnte und sollte jeder einsparen, was nur irgend ginge, aber es wird dennoch Strom benötigt.

vom 08.07.2022, 19.09
25. von philomena

Will man Pest oder Cholera? Atomstrom birgt so viele Langzeitgefahren, einschließlich der nicht gefundenen Endlager, dass ich zwar nachvollziehen kann, dass keiner auf seine Annehmlichkeiten mit Strom verzichten will, doch das kommt so oder so, wenn ich es realistisch betrachte. Nürnberg schließt drei Hallenbäder und so wird es in näherer Zukunft mit vielen Dingen überall sein.
Vielleicht darauf einstellen, dass es so wie gehabt nicht weitergeht und weitergehen kann und inständig darauf hoffen, dass eine neue magnetische Energieerzeugung geboren wird. Ob wir das noch erleben ist fraglich, doch ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass aus den "schlechten" schädlichen Alternativen der Energiegewinnung, doch etwas ganz Neues kommt, was viele Probleme lösen kann.

vom 08.07.2022, 17.26
24. von Steffi-HH

Für mich ist das DER Alptraum schlechthin!

Wenn man fast 40 Jahre lang dafür gekämpft hat, das diese lebensgefährliche Energiequelle
nicht weiter verbreitet wird auf der Welt und dafür ungefährlichere Alternativen geschaffen werden, damit wir sicherer sind und trotzdem genügend Energie zur Verfügung steht, denn der Verbrauch stieg ja nun mal immens an in der Zeit, und das ganze nun auf einmal das "kleinere Übel" sein soll, dann verstehe ich die Welt nicht mehr.
Sicher muss eine Lösung her, wir haben alle auf´s falsche Pferd gesetzt, die Industrie und auch die Privatmenschen haben ihr Leben darauf ausgerichtet und es hat nun mal nicht jeder auf die Schnelle eine Alternative für diesen Winter und die nächsten Jahre bereit.
Also, was tun?
Eine Mischung aus allem wäre meiner Meinung nach die Lösung, also Gas, Solar, Wasser und Wasserstoff, Kohle, Holz, alles nur soviel, das es nicht kippt im Ökogleichgewicht, alles, nur kein ATOMSTROM!!!
Und dann müssen politische Lösungen her, dass kein Despot auf der Welt mehr die Möglichkeit einer Erpressung erhält, Resourcen der Gewinnung zu seinen eigenem Nutzen zu missbrauchen.

vom 08.07.2022, 15.49
23. von KarinSc

Vor 10 Jahren war Deutschland Marktführer für Solaranlagen, aber man gab es aus der Hand und nun stehen wir da und müssten Module für Solaranlagen aus China beziehen. Wieder abhängig von einer diktatorischen Macht.

Jetzt laufen Versuche mit Photovoltaik-Anlagen die so hoch über Feldern (Weizen, Beeren, Obstbäume usw.) stehen, dass unten der Mährescher usw. fahren können. Bisher läuft es sehr gut. Denn die Anlagen schützen die Pflanzen darunter vor zuviel Sonne, Hagel-, Frost und Dürreschäden. Agri-PV heißt die Anlageform.
Mit 4% der deutschen Agrarflächen könnte der heutige Strombedarf Deutschland gedeckt werden - ohne der Erzeugung von Nahrungsmittel Konkurenz zu machen.
Derzeit decken einige Erzeuger von Obst + Beeren ihre Anlagen mit Plastikfolien nach oben hin ab, die Aufgabe übernimmt künftig die Agri-PV-Anlage.

vom 08.07.2022, 15.06
22. von KarinSc

Die Atomkraftwerke kann man so schnell wieder beriebsbereit machen. Die Lieferung der benötigten Brennstäbe und anderer Teile ist so schnell nicht machbar. Frühestens in 1 Jahr könnte die Anlagen wieder arbeiten, wenn man will .... aber ich will das nicht.

vom 08.07.2022, 14.50
21. von Graugrüngelb

Abgesehen davon, dass ich persönlich es grundsätzlich für schlechte Idee halte, weil die sichere Lagerung des Atommülls nach wie vo ungeklärt ist und die Beschaffung neuer Brennstäbe schwierig wäre, haben sich da schon einige Menschen darüber Gedanken gemacht und festgestellt, warum das eben nicht "mal eben" geht:

Hier klicken

vom 08.07.2022, 13.46
20. von Gochsum

Das wäre auch noch eine Möglichkeit, aber das will man ja nicht.Hier klicken

vom 08.07.2022, 11.27
19. von Gochsum

Nun ja, vor allem gilt es den Gas-Export nach Polen zustoppen. Dort finden sich inzwischen vollen Gasspeicher. Während dieser unsäglich Herr Habeck durch die Lande reist und verkündet, was wir alles zu tun und zu lassen haben. Und deinem Vorschlag kann ich nur beipflichen. Was machen unsere Nachbarn in Frankreich ? Meine Bekannten aus dem Elsass sagen mir, dass sie dank Atomstrom Stromrechnung haben von denen wir nur träumen können.

vom 08.07.2022, 11.23
18. von maria

In der Familie gibt es einige Naturwissenschaftler, die schon seit Jahren sagen, dass die modernen AKW kaum eine Gefahr bergen.
Ich finde es wichtig, vorurteilsfreier mit dem Thema umzugehen.
Hinzu kommt ja auch, dass Gelder erwirtschaftet werden müssen, z.B. von der Industrie.

vom 08.07.2022, 11.11
17. von Killekalle

Da, ist auch die Frage zu stellen , ob wir(noch) Fachleute haben diese zu betreiben.

vom 08.07.2022, 10.41
16. von Sonja

Prinzipiell wäre das eine Idee, aber da gibt es große Hürden, die nicht nur politischer Art sind. Man legt halt nicht einfach nur nen Schalter um, man braucht Material, was fehlt, man muss Dinge neu produzieren, was dauert.
Wir - Mieter in einem Mehrfamilienhaus - achten darauf, keine unnötigen Geräte laufen zu lassen, energiesparende Geräte zu kaufen,... was halt so geht, aber auch das hat leider irgendwann seine Grenzen erreicht.
Grüße
Sonja

vom 08.07.2022, 10.35
15. von Karin v.N.

Da bin ich sofort einverstanden und es kommt kein Gegenwind...;-)... Sicher ist es einfach zu schreien, wir müssen weniger Strom verbrauchen und das als Armutszeugnis zu bezeichnen aber wie Bärenmami es treffend erwähnt, wir brauchen ja z.B. allein durch das "Abschaffenwollen-müssen" des Verbrennungsmotors etc.pp. zukünftig noch mehr Strom und das nicht nur um von A nach B zu kommen.Von der Industrie dabei gar nicht geredet. Erst wenn die Lichter wirklich ausgehen werden die Leute wach, die jetzt fordern: Wasch mich, aber mach mich nicht nass....

vom 08.07.2022, 10.25
14. von Konny

@Defne - ich muss Lieserl recht geben. Wir als Rentner haben das Geld nicht für eine Photovoltaik-Anlage. Und dann kommt es auch immer auf die Lage des Hauses an....Es gibt so viele Freifläschen wo solche Anlagen aufgebaut werden könnten !!!!

vom 08.07.2022, 10.22
13. von Lieserl

Ich bin der Meinung, die Abschaltung der Atomkraftwerke war eine vorschnelle Entscheidung. Ich bin nicht unbedingt für oder gegen Atomstrom. Er hat Vor- und Nachteile. Aber in Deutschland wird immer erst etwas in Bewegung gesetzt, wenns brennt.
Hätte man sich erst gründlich und umfassend um regenarative, nachhaltige Stromversorgung, fläschendeckend, gekümmert und dann nach und nach die AKWs vom Netz genommen, hätten wir heute nicht diesen Schlammassel. Aber natürlich es einfacher, Dinge zu kaufen. Der dumme Bürger zahlts ja.
@Defne: Na klar, jeder Hausbesitzer hat grad mal so auf die Schnelle 20000€ auf der Seite, um sich eine Photovoltaik-Anlage aufs Haus zu klatschen. Neubauten haben die im übrigen bei uns alle. Es gibt auch erst seit kurzem die Möglichkeit, den produzierten Strom zu speichern und nachts oder an düsteren Tagen zu verbrauchen. Aber so eine Speicheranlage kostet noch mal 10000€. Da müssen alte Häuslebesitzer lange stricken, um das Geld zusammen zu kratzen. Nicht immer alle über einen Kamm scheren bitte.

vom 08.07.2022, 09.37
12. von Rita die Spätzin

Kein Gegenwind!
Wie Bärenmami schreibt hätte es ein Konzeot geben müssen.
Defne schreibt wegen Photovoltaik, da hat die vorherige Regierung solange rumgeschraubt bis es keinen Zuschuß mehr gab. Und wer hat das Geld eine Anlage auf sein Haus zu bauen.
Ein Bekannter hat 2007 eine Solar-Photovoltaik-Anlage (für Strom und Warmwasser) auf sein Haus gebaut und bekommt bis heute für den ins Netz eingespeisten Strom gutes Geld. Das gibt es schon 2013 nicht mehr.

vom 08.07.2022, 09.24
11. von Defne

Natürlich Atomkraftwerke vom Netz nehmen. Wer das befürwortet soll bitte überlegen ob er ein Endlager in der Nähe haben will.
Einfach Strom sparen, es ist doch ein Armutszeugnis dass wir immer mehr verbrauchen.
Die Hausbesitzer sollen erst mal alle Photovoltaik installieren bzw. sollten es schon lange getan haben.

vom 08.07.2022, 08.31
10. von Bärenmami

Oh ja!
Außerdem hätte man vor dem Beschluß zum Abschalten ein schlüssiges und durchsetzungsfähiges Konzept vorlegen müssen.
Gleichzeitig word der Strombedarf auch vom Staatsseite immer höher geschraubt. (Verbot von Verbrennern, Wärmepumpen)
Wohlgemerkt: ich bin kein Fan von Atomstrom, aber irgendwo muß der Strom ja herkommen. Aus allem raus aber trotzdem konsumieren funktioniert einfach nicht.


vom 08.07.2022, 08.29
9. von Schpatz

Von mir gibt es auch keinen Gegenwind.
Außerdem haben wir Überschüsse (z.B. aus Windkraft verkauft. Das müssen wir dann vielleicht nicht mehr).

vom 08.07.2022, 08.27
8. von MOnika Sauerland

Ich bin gegen Atomkraftwerke und werde es auch immer sein. Wir müssen leider aus unserer Komfort Zone raus.

vom 08.07.2022, 07.50
7. von Jutta

Schwieriges Thema .
Bin mir nicht sicher was ich denken soll :-(
LG

vom 08.07.2022, 07.43
6. von Su

Es wurde ja erklärt, warum das nicht geht.
Die Atomkraftwerke sind seit Jahren im Rückbau und man bräuchte neue Brennstäbe - schwierig zu bekommen.
Dann doch lieber neue moderne bauen - was auch dauert. Siehe Frankreich.

vom 08.07.2022, 07.26
5. von Konny

Von mir kein Gegenwind

vom 08.07.2022, 06.40
4. von zen-si

Bin voll auf deiner Seite, das wäre meine Idee auch schon lange.

vom 08.07.2022, 05.45
3. von Lina

Find ich auch richtig.

Was ich allerdings nicht verstehen kann... dass die EU-Kommission Atomstrom als "grün" einstufen will. Denn wenn wo was schief läuft ist er alles andere als grün. man muss sich ja nur Hier klicken

vom 08.07.2022, 01.10
2. von Emma

Da bin ich ganz auf deiner Seite..

vom 07.07.2022, 23.42
1. von IngridG

Von mir gibt es keinen Gegenwind!
Aber es soll wohl sehr schwierig sein, die abgestellten AKWs wegen fehlender Teile wieder in Gang zu bringen.

vom 07.07.2022, 23.40
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