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bloggen, auch wenns der chef nicht will ?

Mich hat eine Bloggerin angemailt ... der Text war sinngemäß:

"Ich blogge seit einiger Zeit ... und nun hat mein Chef zu mir gesagt, dass er von meinem Blog weiß und nicht möchte, dass ich das Blog weiterführe (ich arbeite an einer Position mit viel Öffentlichkeitsarbeit).

Mein Blog ist anonym und ich schreibe kaum über die Arbeit ... und weiß jetzt nicht, was ich tun soll oder nicht tun soll. Auf der einen Seite möchte ich "jetzt erst recht" bloggen, auf der anderen Seite fühle ich mich unwohl dabei, dass mein Chef jetzt viele Gedanken von mir kennt."

Was meint Ihr zu diesem Thema ?
 

Engelbert 26.01.2010, 17.48

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Kommentare zu diesem Beitrag

29. von

Leider habe ich erst heute ein bisschen zeit mich hier für die Kommentare zu bedanken. Sie haben mir einige Denkanstöße gegeben. Als Nachtrag vielleicht noch soviel: Ich habe nie auf der Arbeit gebloggt und auch nicht in meinem Blog gelesen oder ähnliches. Das Blogschreiben passiert immer in meiner Freizeit. Ich habe mich fürs " bleiben " entschieden. Wechseln oder unter einem anderen Namen weiter blogggen möchte ich nicht. Also, ein herzliches Danke schön für die Kommentare!!

vom 03.02.2010, 07.39
28. von Karin

Nachtrag: Die Arbeit würde ich natürlich auch GANZ aus dem Blog lassen.

vom 30.01.2010, 22.41
27. von Karin

Hm, ich denke, den Blog ganz verbieten kann er gar nicht, da er einzig und allein die Privatsache der Bloggerin ist. Er kann sich höchstens dagegen aussprechen, dass während der Arbeitszeit gebloggt wird - ebenso, wie er generell die private Nutzung des Internets während der Arbeitszeit verbieten kann. Das kann ich dann auch nachvollziehen, wenn das so geregelt ist. ;-)

Grundsätzlich sollte man natürlich, wenn man Arbeitnehmer ist (oder mal einer werden will), schon darauf achten, was man bloggt. Ein Blog ist nun einmal eine öffentliche Seite, und die Gefahr, dass ein (aktueller, aber auch zukünftiger) Arbeitgeber mitliest, besteht natürlich immer. Aus dem Grund ist es durchaus von Vorteil, ein bestimmtes Image zu pflegen (zum Beispiel würde ich persönlich in meinem Blog niemals irgendwelche Dinge über mich schreiben, die reine Privatsache sind oder mich in ein zu ungünstiges Licht stellen würden; auch nichts, was das Persönlichkeitsrecht oder die Privatsphäre anderer verletzen würde).
Aber das sollte wohl jedem bloggenden Menschen klar sein.

Vielleicht würde es im Falle der Bloggerin ja helfen, den Blognamen und die Blogadresse zu ändern, so dass der Chef es nicht mehr findet?

Regelungen, die das Bloggen während der Arbeitszeit verbieten, müssen natürlich eingehalten werden, ganz klar. Ein Verstoß dagegen würde sowieso geahndet, da jeder Browser einen Verlauf hat, in dem steht, auf welchen Seiten der Computernutzer war.

Das rein private Bloggen zu Hause kann meiner Ansicht nach nicht verboten werden - es sei denn, sie bloggt mitten in der Nacht und ihre Arbeitskraft wäre eventuell dadurch dauerhaft beeinträchtigt.

Mehr kann ich dazu mangels Wissen um die genaue Situation und als Laie nicht sagen.

LG Karin

vom 30.01.2010, 22.23
26. von SoniaZ

Leider ist nicht zu erkennen, ob das Bloggen in der Arbeitszeit oder nur in der Freizeit erfolgt.

Arbeitszeit - never. Da hat der Chef schon Recht bzw. was steht im Arbeitsvertrag ?!

Freizeit - Privatsache, da hat der Chef keine Einflussnahme und kann/darf lesen, was ihm gefällt oder auch nicht.




vom 27.01.2010, 15.46
25. von Christel

Wir dürfen im Büro ganz offiziell in unseren Pausen ins Internet - auch privat.

wichtig ist- so wie die Raucher bei uns- vorher die Karte auf Pause stempeln.



vom 27.01.2010, 12.46
24. von ceha

ich würde niemals neben der Arbeit bloggen, das gehört eindeutig in die Freizeit. Wer in einem Callcenter arbeitet kann auch nicht seine privaten Telefongespräche während der Arbeit führen.
Kürzlich war ich in unserer Bankfiliale und hab mich gewundert, wieso der Mitarbeiter immer vor sich hin lacht, bis ich um die Ecke kam und seinen PC Monitor einsehen konnte, der hat doch tatsächlich während der Arbeit gechatet, so etwas gehört sich einfach nicht, der eine Chatet, der nächste strickt usw..... Arbeit ist Arbeit auch wenn es mal langweilig ist, weil zu wenig Kunden da sind.

Vielleicht hab ich da noch eine veraltete Einstellung aber diese Disziplin ist, in meinen Augen, etwas verloren gegangen.

vom 27.01.2010, 11.06
23. von Monika

Da lob ich mir das gute Verhältnis zu (mit) meinem Chef ;-).

Lieben Gruß, Monika

vom 27.01.2010, 10.55
22. von Viola

Schwer, schwer. Aber "heimlich" ist keine Alternative sondern Betrug.
Vermutlich würde ich auch das Gespräch suchen. Sehr intensiv sogar. vermutlich würde ich zu so einem Zweck auch versuchen, einen Termin ausserdienstlich und auf neutralem Boden zu machen, um zu betonen, wie wichtig das Thema für Beide ist.
Es gibt schon reichlich Dinge aus dem Privatbereich, die der Chef durchsetzen darf, das geht von Alkoholsucht, Tätowierungen und Piercings bis über gewisse Kleidung, bis hin zu risikoreichen Sportarten, die dazu führen, dass der Arbeitnehmer oft ausfällt....etc - ich denke, vor einem Blog macht das auch nicht mehr halt.
Aber ein Kompromiss ist immer einen Versuch wert.

vom 27.01.2010, 10.11
21. von Wörmchen

Das der Blog nicht vom Geschäft aus geführt wird, habe ich jetzt mal vorausgesetzt. Das sollte sich doch von selbst verstehen. Es ging doch ums Bloggen an sich, oder?

Liebe Grüße
Sandra

vom 27.01.2010, 09.50
20. von Brigida

Ich finde es legitim, dass der Chef das nicht will. Finde gut, dass er es der Bloggerin wenigstens sagt. Bloggen gehört in den privaten Bereich, denk ich mal... Wir z.B. können ins Internet, weil wir das dienstlich brauchen. Ich bewege mich da auch auf dünnem Eis.... also sollte die Dame besser zu Hause bloggen, morgens und abends hat sie sicher noch genügend Zeit dafür.
glg Brigida

vom 27.01.2010, 09.24
19. von Wörmchen

Zu allererst: Mit einem Chef, der private Angelegenheiten verbieten möchte, kann es auf Dauer kein gutes Arbeitsverhältnis geben. Ich hatte mal einen Chef, der meinte, sich auch sehr in das Privatleben seiner Angestellten einmischen zu dürfen. Ich habe mir einen anderen Job gesucht.

Aber: Man sollte sich natürlich bewusst sein, dass man sich im Internet in einem für JEDEN zugänglichen Raum bewegt. Von daher wäre es ratsam, nur Dinge zu schreiben, die auch JEDER lesen darf. Auch der Chef. Und mit einem Job in der Öffentlichkeitsarbeit wäre es vielleicht ratsam, die Arbeit wirklich 100%ig aus dem Blog zu lassen.

Mein Chef weiß, dass ich im Internet unterwegs bin. Er weiß, dass ich blogge. Das wusste er schon, als ich noch nicht in Elternzeit war. Ich weiß nicht, ob er meinen Blog liest. Aber ich blogge nur so, dass er's tun könnte.

Übrigens gilt das auch für z. B. Foren. Mein Beispiel: Ich habe damals in einem Kinderwunschforum vermeintlich anonym freudig gepostet, dass mein Schwangerschaftstest endlich positiv war. Zwei Tage später hat der Chef meines Mannes meinem Mann im Geschäft gratuliert, obwohl wir noch nix offiziell bekannt gegeben haben. Dumm gelaufen damals. Man lernt aus sowas.

Was kann man tun? Ich weiß es nicht. Das kommt drauf an, wie wichtig einem der Blog ist. Nichtblogger sagen das so einfach: Dann hör halt auf. So einfach ist das nicht, wenn man schon sehr mit seinem Blog verwurzelt ist. Ich würde nicht aufhören wollen und versuchen, das dem Chef zu erklären. Aber wie? Keine Ahnung. Und ein Risiko ist es, klar... Muss man wissen, wie risikobereit man ist und ob man in der Position ist, Risiken eingehen zu können.

Viele Grüße
Sandra

vom 27.01.2010, 09.03
18. von Christel

Da ist doch wohl dieser Blog nicht auf dem Firmencomputer geführt worden ??

das wäre ja noch der Knüller schlechthin.



vom 27.01.2010, 08.23
17. von Marie

Blog zu schreiben ist nicht verboten, solange keine Angaben zur Arbeit und Personen gemacht werden, sollte es eigentlich keine Schwierigkeiten geben. Ein Verbot darf, wenn das genannte eingehalten wird und auch sonst keine Absonderlichkeiten vorkommen (z.B. irgendetwas, was andere Menschen verletzen könnte), eigentlich nicht ausgesprochen werden. Auch wenn kaum über die Arbeit geblogt wurde, aber es wurde gemacht und das gehört sich nicht, da muss ich Christel Recht geben. Man selbst will ja auch nicht auf irgendeine Weise in einem Blog seiner Kollegen oder gar des Chefs erscheinen.
Wenn der Blog nicht mehr anonym ist, dann würde ich einfach einen neuen Blog aufmachen, aber mich definitiv an die Regel halten, gar nichts über die Arbeit zu schreiben.
Wie konnte der Chef überhaupt mitbekommen, das sie einen anonymen Blog schreibt ?
Abgesehen davon, muss man sich darüber im klaren sein, dass jeder Mensch diesen Blog lesen kann, auch Menschen, bei denen man das lieber nicht möchte. Wie man sieht, kann das selbst mit der Anonymität nach hinten los gehen.
Ich persönlich schreibe lieber Tagebuch, das andere ist mir zu gefährlich. Auch bei Einträgen in Kommentarfunktionen bin ich vorsichtig geworden - ich musste leider feststellen, dass man schnell falsch verstanden wird und dann kaum die Möglichkeit bekommt, das Missverständnis wieder gerade zu biegen. Es ist schon seltsam, dass nur ein falsches Wort genügt, um als dumm hingestellt zu werden. Seine Gedanken frei schreiben, ja, da ist Vorsicht geboten, selbst wenn man es anonym macht.
LG
Marie

vom 27.01.2010, 07.07
16. von Christel

Wie ich der Presse entnehmen kann wird oftmals darauf hingewiesen, dass Menschen, die sich um eine Anstellung bewerben beachten sollen, was über sie im Internet zu finden ist, erstaunt mich die Vorgehensweise des Arbeitgebers nicht. Das Netz vergisst nichts. Für eine berufliche Anstellung bin ich bereit einiges zu tun. Meine Arbeit und die Möglichkeit selbst für meinen Unterhalt zu sorgen würde mir vorgehen. Somit Ende mit dem Blog.

Ich oft erstaunt, was Menschen über sich - ihr privates Leben und ihre Arbeitsstellen preisgeben- möglichst auch noch mit Fotos bestückt. Da prangt dann die ganze Familie im Internet-- und kommt dort nicht wieder raus ;(

Auch möchte ich keinen Chef haben, der sich per Blog z.b. über seine Mitarbeiter schreibt. - somit wäre das der umgekehrte Fall.

Kaum über die Arbeit schreiben, bedeutet: es wurde über die Arbeit geschrieben. Ob wenig oder viel ist da nicht ausschlaggebend: und das bei einer Anstellung mit viel Öffentlichkeitsarbeit.

Die weitere Problematik ist, wenn einem ein Arbeitgeber ein Arbeitnehmer unbequem wird findet er immer eine Möglichkeit das Arbeitsverhältnis zu beenden. Recht hin und her. Leider ist das Fakt.



vom 27.01.2010, 04.40
15. von Die Rabenfrau

Vermutlich würde ich das Gespräch mit dem Chef suchen und eventuell den Betriebsrat einschalten. Anonym ist man ja nicht unbedingt im Internet, deswegen würde ich nicht "heimlich" weiter bloggen, auch nicht unter einem anderen Namen.

vom 26.01.2010, 23.44
14. von Nine

ich würde mir an deiner Stelle überlegen was mir wichtiger ist: ein gutes Arbeitsklima - oder ein Blog.

vom 26.01.2010, 23.06
13. von Richie

@ hannah

Ist Dir bewusst, wie viele Informationen man als Blogger mehr oder weniger bewust über sich preis gibt? Sei es über die Plattform (blog.de ist da ganz vorn) oder über eigene Kommentare und Verlinkungen in anderen Blogs. Selbst ohne Impressum kann man bei intensiver Studie eines Weblogs eine Menge erfahren. Familienstand, Vornamen, Wohngebiet, Stadt, usw.tauchen immer mal wieder in Texten, Kommentaren, usw. auf. Daraus Rückschlüsse auf berkannte Person zu ziehen ist leicht.
Wer sehr findig und kundig ist, findet auch noch viel mehr raus. Ich bin Moderator im Forum von dsc4ever. Dort haben wir im Moderatorenteam einen Rechtsanwalt, der uns binnen kürzester Zeit über die IP-Suche auf diversen Plattformen einen echten Namen zum Nick liefert. Übersteigt allerdings auch mein Wissen.

Im diesem speziellen Fall kann der Chef entweder "zufällig" über Google-Suche oder auch schlicht und einfach über "hören-sagen" im Betrieb auf die Webseite gekommen sein.

Beispiel: In meinem Blog lesen schon seit den Zeiten unter Parsimony etliche Kollegen mit, obwohl ich in der Firma nie über mein Blog rede und bei Parsimony gar kein Impressum hatte.

vom 26.01.2010, 22.11
12. von Tanja

Wer bloggt, muss damit rechnen entdeckt zu werden - egal ob von Familie, Freunden und Kollegen respektive Vorgesetzten. Wer nicht damit klarkommt "dass mein Chef jetzt viele Gedanken von mir kennt."- sollte nicht bloggen. Denn es kann Dir niemand genau sagen, wer mitliest und wer nicht.

Und wer sagt - kein Thema, mir doch egal wer es liest sollte auch weiterbloggen.
Und was das Verbot durch den Chef betrifft: Solange keine Firmeninterna in irgendeiner Form im Blog auftauchen, muss er wohl damit leben dass eine Mitarbeiterin bloggt. Bloggen ist ein Hobby - das wäre ja so, als ob mir mein Chef das Stricken verbieten möchte... Da hilft nur konsequentes Trennen von Privat und Büro.


vom 26.01.2010, 20.40
11. von hannah

@ Richie
Ich bin im Internet noch nicht so besonders fit und würde daher gerne genauer wissen, wie mein Chef mich dort 'finden' könnte, wenn ich nur mit meinem Vornamen, also doch eigentlich anonym, unterwegs bin.

Im aktuellen Fall würde ich auch mit dem Chef sprechen und lieber nichts riskieren. Arbeitsplätze sind heutzutage kostbar.




vom 26.01.2010, 20.29
10. von Richie

Reine Privatsache. Der Chef kann dies gar nicht anordnen und es geht ihn auch nur insoweit etwas an, WENN betriebliche Interna im Blog veröffentlicht wurden. Ansonsten nhat er sich bitte schön aus den Privatvergnügen seiner Mitarbeiter raus zu halten.

Es ist meiner Ansicht nach ein Unding, wenn ein Chef sich Regelungsrechte bis in das Hobby seiner Mitarbeiter hinein herausnehmen will.

Was allerdings interessant ist: Er hat augenscheinlich seine Mitarbeiter gegoogelt. Eine neue Masche, die immer mehr reunde findet.
Zudem ist es immer wieder interessant, wenn Blogger (leicht naiv) denken, sie wären im Internet "anonym". Wie soll das gehen?

CU

Richie

vom 26.01.2010, 19.54
9. von Edith T.

So anonym kann das aber doch nicht sein, wenn der Chef davon weiß, oder?
Entweder ist er zufällig darauf gestoßen und hat die Bloggerin aufgrund ihrer Postings erkannt, oder er wurde darauf aufmerksam gemacht.
Egal wie - so lange alles Geschriebene ganz privat ist, kann er m. E. nichts verbieten.
Da die Bloggerin aber schreibt, dass sie
"kaum" über die Arbeit schreibt, ist es nicht rein privat - und da, denke ich, hat der Chef dann doch ein Wörtchen mitzureden.
Ich sehe das mit den Firmeninterna wie Elke R.
Und ob jemandem das Bloggen so wichtig ist, dass er Stress mit dem Chef riskieren will - das ist jedermanns eigene Entscheidung.
Ein direktes Gespräch kann da nur hilfreich sein, meint
Edith T.

vom 26.01.2010, 19.48
8. von Elke R.

Zunächst dachte ich, der Vorschlag von @frechdachs wäre goldrichtig, so würde ich es auch machen.
Doch der von @Zitante Christa erscheint mir passender.
Firmeninterna dürfen real oder virtuell das Haus nicht verlassen, muss die Seelenfärblerin irgendwann als Teil des Arbeitsvertrages unterschrieben haben!
Wie lange könnte es gut gehen, beherrscht zu bloggen? Nachzudenken, kann das oder das Jemand von der Arbeit wissen? Darf ich dieses schreiben, habe ich jenes nicht schon im Büro erzählt? Da wäre aufwendige Buchführung angebracht und der beabsichtigte Bloggerspaß samt Spontaneität bliebe auf der Strecke.
Das schlechte Gewissen hätte einen Stammplatz und wie wäre unter den gemogelten Voraussetzungen das Einvernehmen mit dem Chef?
Die Seelenfärblerin könnte ihm vermutlich nicht mehr in die Augen sehen.
Dem Risiko der "Entdeckung" würde ich mich nicht aussetzen, vom Arbeitsmarkt in der heutigen Zeit mal ganz abgesehen.
Das Einzige wäre wirklich das offene Gespräch mit ihrem Chef und evtl. Betriebsrat.
Ob ich auf eventuell bestehendem Bloggerrecht pochen würde, kann ich mir nicht vorstellen.
Das reale Leben hätte für mich immer Vorrang.


vom 26.01.2010, 19.39
7. von Kichriki

Abgesehen von der rechtlichen Seite (Chef darf Blog verbieten oder nicht) würde ich das Gespräch mit ihm suchen. Weiß er nur von deinem Blog (z.B. aus einer Bemerkung) oder hat er tatsächlich darin gelesen? Welche konkreten Kritikpunkte oder Befürchtungen gibt es? Wieso genau sollst du mit dem Bloggen aufhören? Wenn du seine Antwort kennst, kannst du deine Entscheidung besser fällen, finde ich.
Viele Grüße, Christine

vom 26.01.2010, 19.38
6. von Zitante Christa

Die Frage, ob der Chef das private Bloggen verbieten kann, würde ich einem kompetenten Internetforum stellen. Engelbert kann da sicher ein Tipp geben, ich weiß, daß er in einer anderen Sache sicht dort auch mal Rat geholt hat.

Kann/darf der Chef es nicht verbieten, muß die Bloggerin entscheiden, ob sie das Risiko eines schlechten Verhältnisses zum Chef eingeht oder nicht. Kündigen kann er sie dann ja deswegen nicht.

Sollte der Chef das Recht darauf haben, es ihr zu verbieten, muß die Bloggerin wiederum entscheiden, ob sie weitermacht und die Kündigung riskiert - oder ihren Blog einstellt.

Die Idee, nach der zugesagten Blogeinstellung klammheimlich (unter anderen Blognamen) weiterzumachen finde ich absolut nicht in Ordnung. Es wäre unehrlich - dem Arbeitgeber gegenüber - aber es wäre eine Untreue auch sich selbst gegenüber. Von den Risiken, irgendwann entdeckt zu werden, mal ganz abgesehen. Und das wäre dann sicher ein Kündigungsgrund.

Eventuell wäre ein Gespräch mit dem Chef sinnvoll, ob sie unter der Voraussetzung, nichts, aber auch gar nichts mehr über die Arbeit zu schreiben, eine Alternative wäre.

Ein anonymer Blog käme für mich sowieso nicht in Frage. Jeder, der bei mir liest, darf wissen, wer dahinter steht.

Das ist meine Meinung dazu.


vom 26.01.2010, 18.31
Antwort von Engelbert:

Welches Forum, welchen Rat meinst Du ? Ich weiß grad nicht, was Du meinst (und hab dich deswegen angemailt). Nachtrag (nach Mailerhalt): ach so, Du meinst das Forum, in dem ich diese Copyrightfrage gestellt hatte ... ich hatte das als Copyrightforum in Erinnerung und nicht als allgemeines Rechtsforum ... danke für den Hinweis.
5. von Liesel

"Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps"
Solange Du in Deinem Blog nichts über Deine Arbeit oder Deine Kollegen schreibst, kann er Dir das Weiterführen nicht verbieten. Der Blog ist Deine Privatsphäre. Das würde ich ihm so verklickern.

vom 26.01.2010, 18.26
4. von karin

ich selbst habe keinen blog, weiß also nichts darüber, aber wenn du ihn anonym laufen lässt, wie konnte dein chef ihn dann erkennen? das hätte ich ihn als erstes gefragt, wie kommt er drauf, dann würde ich es machen, wie unten vorgeschlagen, denn solange du nicht böswillig deinen berufsbereich an die öffentlichkeit bringst, und auch sonst nichts kriminelles oder unter der gürtellinie, ist privat privat, müsste sich chef raushalten, meine ich, zumal anonym, karin g.

vom 26.01.2010, 18.17
3. von 19sixty

Genau so wie frechdachs würde ich es auch machen. Einen schönen Phantasie-Namen wählen und ein neues Weblog beginnen :)

vom 26.01.2010, 18.11
2. von Janna

...das ist halt so, wenn "man" sich öffentlich macht...es sollen ja auch schon Kündigungen ausgesprochen worden sein aufgrund von Einträgen in facebook. Wenn der Chef mitliest - auweia und das wäre mir persönlich SEHR unbehaglich!!!
Der Vorschlag vom frechdachs - den find ich super....-) Janna

vom 26.01.2010, 18.06
1. von frechdachs

In der heutigen Zeit geht der Job vor. Ich würde den Blog stilllegen und nach einiger Zeit klammheimlich einen Neuen beginnen und so schreiben, dass der Chef und evtl. Chef-Zuträger nie darauf kommen, dass es mein Blog ist.

vom 26.01.2010, 18.02

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