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... über Hochsensibilität mit weiterführenden Links. Sowohl Beate als auch ich sind hochsensibel.
 

Engelbert 04.01.2015, 11.32

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Kommentare zu diesem Beitrag

27. von Ingolf

Irgendwie gehöre ich ja auch zum Club. Aber ich habe mal gelesen, Hochsensibilität ist ein Gesamtpaket - das bringt Stärken und Schwächen mit sich. Und so ist es auch, letztlich wie bei jedem Menschen. Also deshalb bitte nicht in Selbstmitleid zerfließen sondern auf sich achten und seine Stärkenentdecken und pflegen. Mich würde aber mal interessieren, lieber Engelbert, warum Du den Beitrag unter Ironie / Satire abgeheftet hast, vielleicht wegen der Titelzeile im Spiegel?

vom 05.01.2015, 19.46
26. von Elisa

Auch ich gehöre zu den Hochsensiblen.

Eine Freundin von mir ebenso. Ihr geht es momentan nicht so gut, da sie ein Burnout bekommen hat - jetzt ist sie in Krankenstand. Damit ist sie mittlerweile die 4. Freundin von mir mit Burnout. Leider wird in der heutigen Berufswelt kaum darauf Rücksicht genommen. Wobei auch nicht Hochsensible ein Burnout bekommen können, da die Arbeitswelt mittlerweile sehr hart geworden ist.
Dabei könnten Arbeitgeber, wenn sie mehr auf den Arbeitnehmer eingehen würden, davon profitieren, da dann der Arbeitnehmer und viele Hochsensible bessere Ergebnisse erzielen würden.

Auf jeden Fall, danke für die Infos, ich wusste es ja schon länger von mir, dennoch ist es sehr interessant darüber zu lesen.

Alles Liebe, Elisa

vom 05.01.2015, 16.00
25. von gitte

Moin aus dem NOrden !
Danke für diese Info und die vielen Kommentare.
Ich bin ebenfalls betroffen, und mußte erst lernen, dass es ja auch eine Qualität ist, sehr schnell Situationen einschätzen zu können, Stimmungen wahrzunehmen und aus ungesunden Situationen raus zu gehen.
Nicht jeder Mensch hat dafür Verständnis. Doch wir haben ja unsere Selbstfürsorge, damit können wir uns ein Stück weit schützen.
Einen schönen Tag allen hier !!
Liebe Grüße
Gitte

vom 05.01.2015, 09.30
24. von Annemone

Es ist gut, dass das Phänomen inzwischen einen Namen hat. Meine Tochter und ich sind auch betroffen. Sie beklagt regelmäßig, dass es in ihrer Klasse zu laut zugeht, schon seit dem ersten Schuljahr kann sie schlecht damit umgehen. Ich muss aus Räumen mit vielen Menschen auch schnell raus und nehme mir inzwischen auch die Freiheit, das zu tun.

vom 05.01.2015, 07.24
23. von Sieglinde S.

Zum Glück gehöre ich wohl nicht zu dieser Gruppe. Aber wenn ich z.B. einen Naturfilm gucke, wo irgendwelches Wasser plätschert, das nervt mich so sehr, dass ich oft den Ton abstelle oder einen anderen Sender suche. Auch Knirschen, z.B. Pferdehufe über steiniges Gelände, stört mich. Und Oft auch die Hintergrundgeräusche, wenn so schnelle Klickgeräusche zu hören sind. Das ist aber noch nicht so lange so.

vom 05.01.2015, 05.22
22. von Chispeante

Anekdote I:
Freundin kommt zu Besuch mit Partner und dreierlei Kuchenstücke.
Wir essen.
Sie: "Der Kuchen schmeckt nach Spülmittel."
Er: "Laß uns tauschen Schatz."
Inzwischen weiß ich: sie bestellen beide immer, was beiden schmeckt, weil ihr Essen halt manchmal "nach Spülmittel" oder sonstwie komisch schmeckt, dann tauschen sie einfach.
Super gelöst!

Ankedote II:
Wir kommen am Weihnachtsmarkt an.
Freundin 1: "Oh, der ist viel voller als gedacht. Chispeante, möchtest Du woanders hin?"
Chispeante: "Nun sind wir schon da, wir können ja erstmal einen Glühwein trinken."
Freundin 2: "Ok, da gibts zwei Stände, einer neben der Livemusik, einer am Rand des Marktes, den nehmen wir, oder?"
Noch heute denke ich mit Rührung an diese mitfühlende Einstellung.

Ich bin nicht direkt hochsensibel, aber u.a. empfindlich gegen Hintergrundlärm bei Gesprächen und bei Menschenmengen.
Aber ich kenne es anderweitig, wenn etwas "reinstört", was die meisten anderen garnicht wahrnehmen.

vom 05.01.2015, 00.40
21. von lamarmotte

Schön, dass wir so viele "HSPs" sind bei SF:)!
Ich habe im Lauf der Jahre durch Nachdenken, Yoga usw. gelernt, besser damit umzugehen.
Heute denke ich, dass mich Freunde mit all meinen Macken akzeptieren - und mir alle anderen gestohlen bleiben können...
Mir geht es meist ziemlich gut mit dieser"Krankheit/Gabe".

vom 04.01.2015, 22.53
20. von Laura

@ixi: eine Sache, die fuer mich extrtem wichtig ist, ist dass ich Zeit fuer mich ganz alleine habe, in der ich das vorher Aufgenommene verarbeiten kann.
Ich finde auch die Kommunikation ueber Mail und Telefon eine Erleichterung, weil eben nicht alle Sinne dabei sind. Es ist ein bisschen eine Art Schutzraum fuer die oft ueberstrapazierten Sinne.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei stoerenden Dingen auch ein paar Saetze fallen lassen kann. Zum Beispiel habe ich einer Gesangskollegin gesagt, dass es mir leid tut, ich mich aber nicht neben sie stellen kann. Ich bin hochsensibel und sie traegt ein schweres Parfuem, bei dem mir schlecht wird. Da ich nur von mir sprach, konnte sie es gut annehmen und traegt seither dezentere Duefte, so dass ich sie gut aushalte :-)

Mittlerweile ziehe ich mich auch in Menschenmengen zurueck oder gehe ohne meinen Mann, der das noch schwerer ertraegt als ich. Ich mag manchmal den Rausch der Sinne sogar. Aber nur wenn es mir gutgeht.

Im Berufsalltag habe ich das Glueck, dass ich bei einer ganz kleinen Firma bin, in der es oft sogar zu ruhig ist ;-) Auf alle Faelle sind wir alle ein bisschen anders und daher ist viel Verstendnis fuer die Macken anderer da.

Beim Lesen des Buches "Wenn du zuviel fuehlst" wurde mir klar, warum ich mehr Ruhepausen brauche und oft erschoeft auch mittags einschlafe, naemlich um die ganzen Eindruecke und Reize zu verarbeiten.

vom 04.01.2015, 20.34
19. von MaLu

Ja, ich wurde schon immer als Sensibelchen bezeichnet. Wenn ich sage, dass mir Filme mit Bud Spencer & Co. schon zu brutal sind, werde ich ausgelacht, aber das tut mir weh, wenn ich im Film jemand zuschlagen sehe. Es kann passieren, dass ich Tränen in die Augen kriege wenn ich nur einen Krankenwagen sehe mit Blaulicht und Sirene. Den Staubsauger lasse ich meistens im Eck stehen und nehm den Besen. Ich bin schon fast "die glatten Wände hoch" wenn jemand in meiner Nähe saugte. Ich reagiere schon auf Gesten und Gesichtsausdrücke. Meine Mutter brauchte mich früher nur anzuschauen und ich wusste schon was richtig oder falsch war usw. usw.

vom 04.01.2015, 20.27
18. von Gabi K

ja, ich auch....und das kann ganz schön anstrengend sein!

vom 04.01.2015, 19.57
17. von Branwen

Ach ja, ich gehöre auch dazu. Meine Freundinnen finden mich kompliziert. Zum Glück mögen sie mich trotzdem.

vom 04.01.2015, 19.45
16. von IngridG

Welcome to the Club!

vom 04.01.2015, 19.30
15. von Conny

@Erikahahah
Du zählst mit Sicherheit nicht zu den Hochsensiblen! Gratuliere dir!
ABER, man sollte sich nicht über Dinge lustig machen, die den eigenen Horizont übersteigen und so nebenbei: der Ton macht die Musik!


vom 04.01.2015, 17.45
14. von Regine H.

Oh ja, jetzt könnte ich einen ganzen Roman schreiben, gehöre zweifelsfrei auch zu dieser Gruppe, das Sensibelste dabei ist wohl nach wie vor meine "Hundenase", wie ich selbst oft sage.
Erschwerend für mich ist dann noch meine Spätertaubung und ADHS und es gibt oft Tage, wo ich einfach "nicht mehr will"...
Das Verständnis der Mittmenschen ist äußerst gering und ich werde von sehr viel Spaß machenden Dingen von vornherein ausgeschlossen, weil ich meine Grenzen kennen lernen soll - die kenne ich aber bereits sehr gut und bitte eh um "Auszeit", wenn es gar nicht mehr anders geht!

Also Engelbert, ich hoffe, Deine Frau und Du könnt besser damit umgehen und braucht auch nicht wie ich (seit frühester Kindheit) immer wieder Therapeuten und Sozialarbeiter als "Helfer"!

Allen Leidensgenossen/Innen wünsche ich immer die Stärke, damit fertig zu werden und es grüßt vielmals

Regine H.

vom 04.01.2015, 17.18
13. von Moni

Meine Hochsensibilität (243 Pkt.) empfinde ich als Bereicherung. Ich gönne mir meine Höhen und Tiefen und würde ein weniger sensibles Leben langweilig finden, konnte auch nicht feststellen, dass ich schneller ermatte oder mich anstrengende Situationen überfordern. Klar ist es manchmal unangenehm, wenn man sehr schreckhaft oder geräuschempfindlich ist … dann muss ich eben Ohrenstöpsel nehmen. Und wenn diese Sensibilität gepaart ist mit Verständnis für die Besonderheiten der Mitmenschen, dann ist sie meiner Meinung nach besonders wertvoll … wie bei euch, Engelbert und Beate.

vom 04.01.2015, 16.09
12. von maggie

vermutet hatte ich es ja schon.
Nun habe ich die Bestätigung.
Danke für die Tests

vom 04.01.2015, 15.47
11. von Hannelore

Sie sind mit an Gewissheit grenzender Sicherheit eine HSP -
Bei uns ist das wirklich familiär. Da mein Mann auch ein Sensibelchen ist, hat es sich bei wenigstens 2 unserer Kinder verdoppelt. Mit Entspannungsübungen vermag ich inzwischen, mich in scheinbaren Stresssituationen herunter zu fahren. Es ist wirklich nicht leicht, schon die Flöhe niesen zu hören!
Sei froh Erikahahah, dass du absolut nicht sensibel zu sein scheinst. ;-)

vom 04.01.2015, 15.36
10. von Konstantin

Ja, du erwähntest es früher schon einmal. Wohl dem, der diese Eigenschaft als Gabe annehmen kann und sie nicht (mehr) als Belastung oder gar Fluch empfindet. Es ist euch ehrlich zu wünschen.

vom 04.01.2015, 15.34
9. von Erikahahah

Ja, klar! :D Einbildung ist auch eine Bildung. Ach wie schön, daß man für seine Macken, die man ausgiebig pflegt und damit fördert, heutzutage immer eine Erklärung dazu bekommt.
..Kopf schütteln.

vom 04.01.2015, 15.24
8. von Janna

...ja - fein, dass das mal ein Thema ist - und vielleicht für mehr Verständnis sorgt!!!
..ich bin da auch damit "belastet? - gesegnet?" und werde z.B. manchmal sehr belächelt, wenn z.B. ein tickender Wecker und ich gaaaar nicht zusammmen gehen können....und den Satz: "Stell dich nicht so an"...jaja, den kenne ich auch.....-)

vom 04.01.2015, 13.53
7. von ixi

Wir kommt Ihr im Alltag und im Berufsleben damit zurecht?

vom 04.01.2015, 13.23
6. von Karin2

Leider gehöre ich auch dazu.
Habe vor einigen Jahren nach einem Artikel in einer Zeitschrift im Internet einen Test gemacht.
Hat natürlich alles erklärt, aber nützen tut mir das nicht viel.
Man wird immer nur als empfindlich und Mimose abgetan. Ich entwickle manchmal ganz schöne Wut, wenn ich den Satz gesagt bekomme: stell dich nicht so an!
Ich ziehe mich da manchmal sehr zurück. Da heißt es dann wieder, die ist seltsam!
Unnötige Geräusche, Gerüche und unfreundliche bzw. respektlose Menschen machen mir sehr zu schaffen.
Ihr beiden habt ja richtig Glück miteinander.
Alles erdenklich Gute für das neue Jahr!

vom 04.01.2015, 13.12
5. von Maria

Noch eine Erklärung zu den Links, da sie verschlüsselt wurden.

Link 1: Test zu Hochsensibilität
Link 2: Zartbesaitet - eine Internetseite zu dem Thema
Link 3: Artikel der ZEIT
Link 4: Wikipedia

vom 04.01.2015, 12.18
4. von Maria

Das mit Euch beiden passt dann je sehr gut. Jeder kann auf den anderen gut eingehen. :)

Vor einiger Zeit habe ich mich aufgrund eines mir sehr nahestehenden Menschen selbst damit befasst. Es ist interessant und das Wissen über dieses Thema bei den Mitmenschen erleichtert auch das Miteinander.

Ich habe auch noch ein paar Links:
Hier klicken
Hier klicken
Hier klicken

... und natürlich die gute alte Tante Wiki:
Hier klicken

Den hier lesenden hochsensiblen Menschen wünsche ich alles Liebe und Gute und ein verständnisvolles Miteinander.

vom 04.01.2015, 12.12
3. von Laura

Leider wurde auf meine Hochsensibilitaet nie Rueckscht genommen und ich immer als Mimose beschimpft. Es faellt mir heute noch schwer, auf meine Grenzen zu achten ... Dazu habe ich noch einen hochsensoblen Mann und damit gehoert auch unser Sohn dazu - trotz seiner Wildheit. Keine gute Konstellation, aber zumindest haben wir Verstaendnis fuereinander ...

vom 04.01.2015, 12.05
2. von ErikaX

Das ist ein sehr interessanter Artikel. Du musst also ganz besonders acht geben auf Dich, damit Du Dich nicht ständig überforderst. Eines meiner Kinder gehört wohl auch zu diesen Hochsensiblen. Ich sage immer "Prinzessin auf der Erbse".

vom 04.01.2015, 11.59
1. von Helga F.

Ja ich habe mich schon immer gewundert, warum selbst das umblättern der Zeitung in meinen Ohren knallt, viele Geräusche tun mir regelrecht weh.Nur meine Nase ist ist normal, die hatte Glück..... oder Pech?


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