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früher, heute, offener, älter

Wenn ich so meine alten Tagebucheinträge durchlese ... viel offener, direkter, ja fast geschwätziger ;)) ... da hab ich Dinge geschrieben, die ich heute allesamt mit der Schere im Kopf abschneiden würde ... mich erschüttert es, wie sich meine Schreibe verändert hat.

Fast naiv hab ich damals alles geschrieben, was mir grad auf der Seele lag ... es ist launig und direkt zu lesen ... herrlich geschrieben ... aber es ist nicht möglich, heute wieder so zu schreiben. Zum einen bin ich natürlich reifer (oder älter oder müder oder weiser oder ruhiger), zum anderen ist heute das Internet nicht mehr die Oase, wo nur ich drin bin und ein paar wenige, sondern ich weiß, dass heute fast jeder hier liest bzw. lesen kann.

Mit jedem kleinen Stück Offenheit, auf das irgendwann mal mit dem Finger draufgezeigt oder das beleidigend zitiert wird, überlegt man sich, ob man weiterhin so offen sein will. Aber das ist kein bewusster Prozess, bei dem ich mich hinsetze und "ich will nicht offen sein" sage, sondern es schleicht sich ein, zu überlegen, ob man dies oder jenes schreibt oder lieber nur denkt.

Ich bin ja nun hier nicht einer von vielen, sondern der eine, der im Mittelpunkt steht ... ich kann ja nicht in einer Menge nicht auffallen, sondern es wird ganz gezielt gelesen, was ich schreibe. Nicht nur von Freunden, sondern auch von Kontrolleuren und Zeigefingern.

Es erstaunt mich, im Archiv zu lesen, es macht mich gleichzeitig traurig und irgendwann schließe ich die Seite, weil ich nicht weiter lesen ... vielleicht weil ich tief in mir drin heute noch gerne so sein würde wie damals ... wie ein Kind, das mit staunenden Augen schaut, erzählt und dann Stück für Stück die Erfahrungen macht, die es immer weniger offen schreiben lassen.

Nicht, dass mein Tagebuch heute leer wäre, aber es ist eben nicht mehr wie damals. Vielleicht sind wir aber alle nicht mehr wie damals. 6, 8, 10 Jahre später hat uns das Leben mehr oder weniger verändert. Vielleicht gehts aber vielen Tagebuchschreibern so, dass sie ein bißchen erschrecken, wenn sie in alten Tagebuchseiten lesen.
 

Engelbert 01.08.2012, 19.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

26. von Juttinchen

Ich habe schon oft angefangen Tagebuch zu schreiben. Besonders früher als Teenager. Jedoch habe ich nie weitergemacht. Ich kann meine Gedanken nicht so rauslassen. Irgendwie bin ich blockiert. Woran kann das liegen?

vom 04.08.2012, 00.32
25. von funny

Huhu :-)
Ich hab als Jugendliche und auch später noch ein Tagebuch geführt (kein öffentiches), dann aber aufgehört. Vor einigen Jahren hab ich dann mal wieder darin gelesen - und auch festgestellt, wie sehr man sich doch verändert, wie anders man heute schreib en würde, und das obwohl da keiner anderer seinen Senf dazu geben und einen verunsichern kann.

Ich hab mich dann nicht mehr damit wohl gefühlt, das mein damals Innerstes so in meinem Schrank herum liegt und wenn ich mal nicht mehr lebe, diejenigen, die dann meinen Schrank ausräumen, nachträglich noch in meine Seele schauen können. Ich hab mich dabei verletzbar gefühlt und nackt, obwohl ich das dann ja in so einer Situation nicht mehr mitbekommen :-).
Deswegen habe ich die Tagebücher, bis auf die ganz ganz frühen als ich noch Teenager war :-) alle zerschreddert und weggeschmissen.
Ich denke auch trotzdem noch, daß man in einem öffentlichen Tagebuch eh noch anders schreibt, als wirklich in einem ganz persönlichen, nicht öffentlichen. Bis ins allertiefste Innere geht man da nicht, denn dort ist man zu verletzlich und angreifbar.

Aber Du hast sicher Recht, daß ein öffentlicher Tagebuchschreiber, vor Jahren, als das Netz einen noch nicht ganz so weltbekannt machte, ja auch für einen kleineren Kreis schrieb. Da war das dann intimer und daher auch unvoreingenommener.

Die Zeiten ändern sich eben. Und im Zeitalter von Facebook und Twitter ist das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht....

vom 02.08.2012, 19.36
24. von minibar

Du erschreckst?
Ich denke, da ist zu sehen, dass wir uns mit den Jahren verändern.
Ansonsten würde das gar nicht so sehr auffallen.
Aber sowas nach vielen Jahren wieder zu sehen, lässt einen wohl aufmerken.

vom 02.08.2012, 15.50
23. von Elke R.

Für mich nehme ich jetzt aus diesem Beitrag die Passagen, die mich schon etwas länger beschäftigen.
Es geht um Kontrolleure, Besserwisser, Zeigefinger, Fingerzeiger.
Wenn SeelenfärblerInnen zu Furien mutieren ... bleibt mir fast die Spucke weg!
Wie kann es sein, das freundlich gefärbte Seelen plötzlich so rabenschwarz erscheinen?
Seelen, die von jetzt auf gleich ein krummes Wort zum Gegenstand der ewigen Feindschaft machen.
Das MUSS doch anstrengend sein.

vom 02.08.2012, 13.24
22. von Wildgans

"Erschrecken" nicht so sehr, eher staunen wie verrückt....
Boaah, das war ich?
Bunte Vielfalt an Leben in jedem....
Gruß von Sonja

vom 02.08.2012, 11.37
21. von Hildegard

Hallo Engelbert, ich habe es genauso mit einem kleinen Tierforum erlebt. Vor fast 10 Jahren ist es entstanden und man hat viele Jahre Freud und Leid geteilt. Man glaubte, sich zu verstehen, aber diese Zeiten sind vorbei.Ich frage mich heute oft, habe ich mich verändert, oder die Anderen, oder kennt man sich inzwischen zu gut. Ich weiß es nicht und habe in diesem meinem Forum jetzt erst einmal eine Denkpause eingelegt. Und je länger sie dauert, desto mehr komme ich zu der Einsicht, dass ich dort nichts mehr zu suchen habe, zumal ich ja auch keine Katze mehr besitzt.

Irgendwie tut es weh.

vom 02.08.2012, 11.25
20. von christine b

engelbert, ich glaube so geht es vielen wie dir.
ich kann das gut verstehen!
erstens ist die zeit jetzt anders, als sie damals war, wo man noch frisch und frei von der leber weg schrieb.
man war jünger, man freute sich so richtig über den pc, das internet und die möglichkeiten.
im alter wird man weiser und vorsichtiger, die kommentare werden schärfer, ich kann dich gut verstehen, dass du jetzt wahrscheinlich öfter denken wirst, soll ich das überhaupt schreiben oder doch lieber nicht .

ich habe tagebücher geführt, als die kinder klein waren, es gibt
6 tagebücher für drei kinder, die jetzt wertvoll werden, weil das erste enkelkind unterwegs ist.
ich denke beim lesen jetzt manchmal, wie kann ich diesen einen oder anderen satz wieder rausholen.*lach* was habe ich mir dabei gedacht, als ich das schrieb.
aber die sätze stehen da, so wie ich damals eben fühlte.da kann man nix ändern und vielleicht ist es gut so.



vom 02.08.2012, 11.04
19. von Laura

Ich verstehe dich gut :-)

vom 02.08.2012, 10.22
18. von ceha

ach ja, noch etwas lieber Engelbert,
wir Menschen verändern uns, wenn wir morgdens in den Spiegelschaun, dann sehen wir mal besser und mal schlechter aus und jeden Tag ein klein wenig älter.
So ändert sich auch unsere Einstellung zu verschiedenen Dingen.

vom 02.08.2012, 10.02
17. von Astrid

Hallo Engelbert, sehr sporadisch komme ich auf deine Seiten hier und heute las ich nun deine Gedanken bezüglich deines Tagesbuches und überhaupt der Entwicklung...
Hmm Tagebuch, ich führte auch mal welche. Und ich erinnere mich, dass ich sie immer versteckt habe, das der Inhalt niemand anderem etwas anging. Ist doch eigentlich Sinn und Zweck eines Tagebuches oder? (siehe auch Wikipedia:Ein Tagebuch, auch Diarium (lat.) oder Memoire (v. franz. memoire „schriftliche Darlegung, Denkschrift“), ist eine autobiografische Aufzeichnung, also ein Selbstzeugnis in chronologischer Form.

Das Tagebuch verfolgt die „Linie des eigenen Lebens“ (Max Dessoir[1]). Es gibt einen frischen Eindruck des Erlebten wieder. In einem Tagebuch werden Erlebnisse, eigene Aktivitäten, aber auch Stimmungen und Gefühle aufgezeichnet. Es ist ein Medium der Selbstvergewisserung und zeichnet sich durch einen hohen Grad an Subjektivität aus. Ein Kennzeichen aller Tagebücher ist die Regelmäßigkeit des Berichtens.

Ein Tagebuch wird für gewöhnlich nicht mit dem Ziel einer Veröffentlichung geschrieben

... ja - und so verstehe ich die ganze Aufregung nicht. Wenn etwas öffentlich gemacht wird und dann auch noch eine Kommentarfunktion beigegeben wird, wird das natürlich auch genutzt. Und da kommen halt nicht nur positive Signale rüber und man muss damit leben. Oder du schliesst halt dein "Tagebuch", wie du es schon angedeutet hattest. Aber ich weiß nicht, ob du damit leben kannst, denn wenn ich es so aus der Ferne und unbekannterweise einschätze, du brauchst es, diesen Kontakt so auf diese Art mit deinen Mitmenschen. Du würdest es missen.
Gruß - Astrid

vom 02.08.2012, 10.02
16. von ceha

ein einziges Mal habe ich in einem Forum etwas persönliches niedergeschrieben, das Forum gibt es nicht mehr aber daraus hat sich eine Mail-Bekanntschaft und später eine wunderbare Freundschaft entwickelt.
Die alten Mails hab ich mir ausgedruckt und wenn ich heute manchmal darin lese, dann wird mir erst klar, wie schlecht es mir damals ging.
Heute brauchen wir das Internet nicht mehr um unsere Probleme mit anderen zu teilen, wir mailen oder greifen gleich zum Telefon.

vom 02.08.2012, 10.00
15. von Erika

Hallo Engelbert,
mir geht es genauso. Je älter ich werde, desto "nüchterner" werde ich, kürzer im Ausdruck, manchmal vielleicht auch ein bißchen bissig.
Ich hake das als "Alter" ab. :)

Und ich bin nicht mehr bereit im Internet etwas Persönliches von mir auszubreiten. Das war vor 10 Jahren auch noch ganz anders...

vom 02.08.2012, 09.42
14. von Mai-Anne

lieber engelbert,
ich versteh dich so gut!
@DieLoewin hat alles gesagt ...
ich denke, wenn wir so bleiben könnten wie kinder, so offen und frei, so spontan, dann hätten wir hier das paradies auf erden... leider ist das nicht so.
aber reifer und älter zu werden, hat doch auch was gutes...
brauchst nicht traurig zu sein - viele treue seelenfärbler freuen sich täglich über deine einträge!


vom 02.08.2012, 09.28
13. von beatenr

Lieber Engelbert,
es gibt mir jedesmal eine Stich, wenn ich auf deine Tagebuch-Gedanken hin Einträge von "Kontrolleuren und Zeigefingern" lese. Weil es selten hilfreiche Texte sind, die einen Gedankengang weiterführen und ergänzen, erweitern, bereichern, sondern meist nur Krittelei, Besserwisser = Selbstdarsteller. Gewiß gibt es sie überall, aber dennoch.
Vielleicht schaffst Du es, gar nicht auf solche zu antworten?

Ob es hülfe, "Kommentare hinzufügen" umzubenennen in "Meine eigene Gedanken dazu"?

Daß ich meinen Stil und Inhalt im Laufe der Zeit ändere, merk ich auch: ja, ich hab mich verändert. Vom Inhalt her, natürlich Als ich Kind war, hatte ich kindische Gedanken... In Schmerzenszeiten dachte und schrieb ich über das Gleiche anders als später, wen ich es aus einer Distanz sehen konnte, wenn "Gras drüber gewachsen war", wenn meine Haut dicker geworden war.
Aber auch heute, manchmal an einen Tag, innerhalb einer Viertelstunde, zwischen zwei Eintragungen von mir, also wenn ich hier "meinen Senf" zu etwas gebe oder für mich etwas aufschreibe, um es von der Seele zu bekommen, oder wenn ich ein privaten Brief am Compi schreibe - die erset Fassung ist viel direkter offener spontaner, lebendiger.

Dann lass ichs liegen bzw. speicere, geh später nochmal drüber, und dann ... sind es die gleichen Gedanken, aber wieviel vorsichtiger, eleganter, lesbarer für andere, ausführlicher, formuliert!
Also ich denk mir, auch Du kannst noch immer wie früher schreiben, ja, wenn Du wolltest. es ist weiterhin "drin".
Daß Du es HIER nicht tust, ist verständlich, Du schreibst selbst, wie sich das Netz mit den Zeiten verändert hat.

Hihi, grad stell ich mir eine Rubrik vor, in der wir alle schreiben, wie uns der Schnabel gewachsen ist.
Da würd ich auf manche "Kommentare" nur ein "Na sowas"" oder "grrrrrrrrrrrrr" schreiben.

vom 02.08.2012, 07.21
12. von Sywe

Ich habe neulich auch alte Tagebücher von mir gelesen und war sehr distanziert zu dem Geschriebenen. Wir entwickeln uns ständig weiter und unsere Ein- und Ansichten ändern sich. Es ist gut und richtig, dass dies so ist.
Die gleiche Beobachtung mache ich mit Büchern - das selbe Buch, in großen Abständen immer mal wieder gelesen, da kann man erkennen, wie man sich selbst ändert, denn das Buch bleibt dasselbe.

Dein, dieses, Tagebuch ist öffentlich und ich bewundere Deinen Mut. Für mich käme es nicht in Frage, obwohl es mir relativ wenig ausmacht, was andere von mir denken und reden. Aber konkret mit Kritiken und "Zeigefingern" konfrontiert zu werden, ist schon eine andere Geschichte.
Bitte bleib so, wie Du bist!!!

vom 01.08.2012, 23.29
11. von Ernst

Hab ich vergessen noch anzufügen.
Ich bewundere deinen Mut hier so offen zu sein und dich auf diese Art von Tagebuch einzulassen.

schönen Abend und lG Ernst

vom 01.08.2012, 23.15
10. von Ernst

Dazu passen die Gedanken des Maya-Kalenders vom heutigen Tag oder für den heutigen Tag.
Siehe:
Hier klicken

vom 01.08.2012, 23.11
9. von Inge-Lore

Im "Normalfall" ist ein Tagebuch nicht
öffentich, so dass man seine ganz inti-
men Gedanken niederschreibt. Mir persön-
lich hat gerade das in einer sehr schwie
rigen Lebensphase sehr geholfen. Ich hab
niedergeschrieben, was mich bedrückte,
verzehrte... Daraus ist später ein Buch
geworden "Abgegeben".
Seit ca.6 Jahren lese auch ich in Deinem
Tagebuch - und kommentiere auch. Ich
glaube, Du musst Dich nicht verbiegen
und kannst weiter offen und ehrlich
schreiben, auch wenn es mit der Reife der Jahre anders klingen wird.


vom 01.08.2012, 22.50
8. von Rona


Der Umgang hat sich geändert.
Wenn ich daran denke, wir sorglos wir schrieben ....... und Anteil nahmen am Leben der anderen.

Und heute? Wird versucht, 'persönliches' wegzulassen, um keine Angriffsfläche zu geben.
Weil jeder Erfahrungen machte, die verletzend sind.

Wahrlich ein Lernprozeß.
Mal sehen, wo wir in zehn Jahren stehen werden ..... und welche Gedanken wir dann haben werden!


vom 01.08.2012, 22.07
7. von Anne/LE

Ich war und werde nie so öffentlich wie Du sein. Deine Überlegungen berühren mich sehr.6.8,10 Jahre sind wohl "keine" Zeit und der Mittelpunkt meines Lebens bin und bleibe ich:-)
Ich tät mich manchmal schwerer ohne Dich
und Deine Offenheit, sind mir ein Glücksumstand für streitbare Gedanken.


vom 01.08.2012, 21.45
6. von rosiE

tja, das ist so´ne sache, kommentare oder keine kommentare, sonst gibt es eben menschen, die anders denken, und ich denke, auf MEIN TAGEBUCH brauch ich keine kommentare, denn das war ja der sinn des tagebuchs, dass es keiner liest, also wenn man lesen lässt und aber keine kommentare will, die mein geschriebenes widerlegen, zerlegen, kritisieren ......., kommentarfunktion weg und fertig

vom 01.08.2012, 20.53
5. von DieLoewin

Lieber Engelbert,
Danke, dass Du uns so viel Vertrauen schenkst -
Deine Gedanken haben mich berührt - Deine Gefühle sind gut nachzuvollziehen - die Traurigkeit und Sehnsucht nach Offenheit und unbeschwert wie ein Kind sein dürfen, haben mich beinahe angesteckt -
Es ist bei Vielem so - einerseits gut und heilsam und andererseits schmerzhaft und traurig...
Ich denke, es ist schön, wenn man sich viel von beidem erlauben und bewahren kann -
viel Offenheit und Vertrautheit im kleineren "Rahmen" - und den Genuss, eingebunden zu sein in eine größere Gemeinschaft, die in Ihrer Gesamtheit mehr "Distanz" erfordert (weniger wäre überfordernd), aber eben aus kleineren, unterschiedlichen Grüppchen zusammengesetzt ist, die viel mehr "Intimität" zulassen (eben im kleineren Rahmen)
Ein "Vier-Augen-Gespräch" vor versammelter Gemeinde - das ist schwer vorstellbar - oder?
Vielleicht magst/kannst Du Dir beides
gönnen (ganz bewusst)
Dass beide Seiten in Dir "leben dürfen".
Ich wünsch es Dir.
Danke, dass Du uns so Vieles schenkst.
Mir hat einmal jemand gesagt: "wer immer für alle(s) offen ist, ist nicht ganz dicht


vom 01.08.2012, 20.51
4. von Petra

Ich glaube, es ist ganz normal, daß sich das Schreiben wandelt, wie wir uns selbst wandeln. Und es ist schade, daß wir den "Kontrolleuren und Zeigefingern" nicht so ganz die kalte Schulter zeigen können, wie wir es wollen. Es bleibt immer ein komisches Gefühl dabei zurück, wenn wir irgendwie kritisiert werden. Aber auch das scheint menschlich zu sein.
LG Petra

vom 01.08.2012, 20.37
3. von andrea

tagebücher sind "momentaufnahmen", schnappschüsse des eigenen lebens. sicher kann das irgendwann peinlich sein, wenn man es mit anderen geteilt oder mitgeteilt hat, aber soooo schlimm finde ich das gar nicht. daran erkennt man doch wunderbar, wie jemand sich entwickelt. und sich ändern gehört nun mal dazu. letztendlich muss dies aber jeder selber entscheiden.

vom 01.08.2012, 19.55
2. von Moni

Ähnliche Gedanken gingen mir vor der Monimobil-"Veröffentlichung" auch durch den Kopf. Und wenn jetzt jemand schreibt, dass er unsere Lebensform von Anfang an für sehr leichtsinnig gehalten hat, dann kann ich zwar damit umgehen ... darf ja schließlich jeder seine Meinung äußern ... aber ich frage mich, ob ich - wenn es uns mal nicht so gut geht - ähnliche, wenig hilfreiche Kommentare brauche ... wie viel Offenheit trau ich mich?

vom 01.08.2012, 19.42
1. von Karen

Man entwickelt sich halt - im günstigsten Falle weiter ;-))

Ich hatte neulich ein Tagebuch aus meiner Schulzeit in Händen, und ich kann Dir sagen: ich war fast erschrocken, was für Gedanken da durch meinen Kopf und aus meiner Feder gepurzelt sind! Erschreckend, befremdlich, aber auch belustigend zu Lesen!

vom 01.08.2012, 19.17

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