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gegen das vergessen, für das hinter sich lassen

Nach einer Umfrage der Bertelsmann Stiftung wollen 81 Prozent der Deutschen die Geschichte der Judenverfolgung "hinter sich lassen" und 58 Prozent wollen einen regelrechten Schlussstrich ziehen.

Richtig ... man muss ja nicht vergessen, was passiert war, aber man kann es mal Vergangenheit sein lassen und nach vorne schauen. Es ist 70 Jahre her, was passiert ist, heute lebt die dritte Generation danach und die ist an den Dingen von damals unschuldig und hat ein Recht darauf, nicht ständig an die Missetaten ihrer Urgroßväter erinnert zu werden.

Das bedeutet ja nicht, dass man nicht dran denken darf ... jeder darf das, jeder darf auf die Straße gehen, um der Vergangenheit zu gedenken, jeder darf seinen Tag mit solchen Gedanken verbringen ... aber es soll keine Verpflichtung bestehen, das zu tun. Jedem Kind eines Mörders wird man sagen "aber du kannst nichts dafür, was dein Papa getan hat ... du musst dein eigenes Leben führen".

Engelbert 28.01.2015, 21.46

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Kommentare zu diesem Beitrag

57. von Lindenblatt

Ich empfehle allen die immer noch aktuelle Rede Richard von Weizsäckers zum 8. Mai 1985:

Hier klicken
Sie hat mich heute nochmal sehr berührt.

vom 01.02.2015, 00.10
56. von Achim

Lieber Engelbert,
du hast mit diesem Eintrag ein sehr heißes Eisen angepackt und zur Kommentierung gestellt. Ich bekomme das bisher gelesene dazu hier nicht aus dem Kopf. Hier wird überwiegend viel Nachdenkliches geschrieben, vielen Kommentatoren kann ich voll zustimmen. Natürlich sind wir, die nach dem Krieg geborenen nicht schuldig, darum geht es bestimmt nicht mehr. Ich denke, es geht um das Vergessen, das Verdrängen. Ja es hat nach dieser Massenvernichtung von Juden weitere viele schlimme Verbrechen auf unserer Erde gegeben, und es gibt sie leider immer noch. Für mich ist aber die Judenvernichtung während der deutschen Naziherrschaft trotzdem bis heute etwas ganz schlimmes Einmaliges. Mich erschreckt bis heute diese Komplexität, diese "Effektivität des Tötens" durch die Nazis.Von der ideologischen Vorbreitung durch Hitlers "Mein Kampf" über die s.g. Wannseekonferenz bis hin zur Errichtung von KZ und Vernichtungslagern in Deutschland und ganz Europa. Dann diese furchtbar reibungslos funktionierenden Verfolgungen, Sammlungen und Transporte der Millionen von Juden. In meiner Heimatstadt wurde das Todesgas Zyklon B entwickelt und dann massenhaft produziert und geliefert.Das darf man nicht vergessen. Vorallem schon deshalb, weil unsere Stadt unser damaliges kleines Fürstentum Anhalt eigentlich immer, bis zum Beginn der Naziherrschaft aufgeschlossen den hier wohnenden Juden gegenüber war, sie waren voll integriert und leisteten wichtige Arbeit im Fürstenhaus (Moses Mendelson). Die an die Macht gelangten Nazis waren dann aber ganz eifrig und vorauseilend bei der Juden-Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung, dass alles in einem sehr hohem Tempo. Man muss aus solchen Dingen Lehren ziehen und darf es nicht vergessen.Der Ausruf "Wehret den Anfängen" hat wieder höchste Aktualität.

vom 31.01.2015, 20.30
55. von MaLu

War wohl schon etwas müde, ich meinte:
Du hast es sehr gut formuliert!

vom 29.01.2015, 23.32
54. von MaLu

Liebe @ von sonja-s:
Du hast es ehr gut frmoliert und sprichst mir aus der seele.
Ich bin nicht dafür alles einfach zu vergessen, aber ich möchte auch nicht gerade jeden Tag daran erinnert werden.

vom 29.01.2015, 22.30
53. von Anne/LE

Ich war 1996 in Auschwitz, nie vergessen und ich habe auch weitere Mahn- und Gedenkstätten in Deutschland
und Tschechien besucht. In meiner DDR-Schulzeit wurde der 2. Weltkrieg sehr einseitig bedient und ich habe erst nach 89 beginnen können, mich intensiv
damit zu beschäftigen. Schuld lehne mich für mich ab. Ich lehne mich in diesem Zusammenhang aber auch dagegen auf, dass ein demokratisches Rechtssystem seit Jahren NPD gewähren lässt-und jetzt spazieren die halt mit und der Rechtsstaat regt sich auf.
Ich bin mir nicht sicher, ob wir aus den Fehlern von vor 70 Jahren gelernt haben.

vom 29.01.2015, 21.01
52. von Chispeante

Erst die Enkel der Kriegsgeneration können sich frei erinnern und gedenken.
Für die Kriegs- und Nachkriegsgeneration war das Erlebte dafür lange Zeit zu nahe.


Der KZ-Besuch in der 9. Klasse erreichte mich damals nicht, es waren nur leere Gebäude.
Viel stärker wirkten Jugendbücher über die Kriegszeit ("Als Hitler das rosa Kaninchen stahl"), der Film "Die Welle", eine Zeitzeugenlesung mit detaillierten Beschreibungen.


Gedenkstättenbesuch sollte Pflicht sein.
Und ein Aufsatz, ein Referat inklusive Recherche zu EINEM kleinen Teilthema, statt nur diese allgemeine, große Böse.

Oder interaktive Spiele mit Fragestellungen wie "wäre ich Jude und würde im Jahr 1936 leben, was wäre dann in meinem Leben anders? Chor verboten, Schwimmbad verboten o.ä."

Ich unterrichte Kinder und Jugendliche. Ich liebe es und finde sie toll. Aber erschreckend ist oft das Ausmaß an Desinteresse, Uninformiertheit und Schwammigkeit ("Ja, da war mal was, irgendwie so Krieg und so").


Es ist eine Sache was für Kriegsverbrechen fern der Städte in Lagern und auf Schlachtfeldern stattfanden. Eine ganz andere, was inmitten der Bevölkerung in den 1930er Jahren passierte!
Denn das schuf die Basis für das, was später kam!
DAS ist es, woran wir uns erinnern sollten!!!

vom 29.01.2015, 20.50
51. von MartinaK

Nein, es darf nicht vergessen werden, niemand darf es hinter sich lassen!
Es ist erst !!! 70 Jahre her, dass es quasi Fabriken gab, in denen Menschen umgebracht wurden. Diese industrielle Massenvernichtung darf nicht als "Schnee von vorgestern" abgetan werden. Es muss immer wieder daran erinnert werden, damit nie vergessen wird wozu fehlgeleitete Menschen fähig sind!


vom 29.01.2015, 20.04
50. von ixi

Heute auf ARD-ALPHA
Thema Befreiung KZ AUSCHWITZ 20.15 Uhr


vom 29.01.2015, 19.17
49. von gitta-M

@sonja-s
Warum sagst du, dass nur die Deutschen ein Problem mit der Erinnerung haben und zählst dann alle Völker auf, die tatsächlich ein Problem damit haben? Warum formulierst du es nicht mal positiv und sagst, dass wir als Volk und Gesellschaft uns Mühe gegeben haben, uns diesen Gräueltaten irgendwie - soweit es überhaupt geht - zu stellen? Als ich 1985 in den USA war, hat Richard von Weizsäcker seine berühmte Rede zum Kriegsende gehalten. Meiner japanischen Freundin fielen fast die Ohren ab, als sie das hörte, und sie war voller Bewunderung dafür. Sie sagte, dass in Japan niemand so eine Rede halten könnte, da die Kriegsverbrechen der Japaner vei ihnen gar nicht aufgearbeitet, sondern verschwiegen würden. Das hat mich sehr geprägt, und ich finde, das ist etwas, worauf wir stolz sein können. Natürlich habe ich keine Mitschuld, aber ich bin nun einmal Deutsche, und genauso wie ich auf alle möglichen Leistungen unseres Landes stolz sein darf, trage ich Mitverantwortung dafür, das Leid, das von meinen Landsleuten angerichtet wurde, anzuerkennen. Ich war in Dachau, Sachsenhausen, Bergen-Belsen und Yad Vashem, und ich finde, es gehört einfach zum Geschichtsunterricht, diese Orte kennenzulernen, sonst habe ich auch kein Recht darauf, stolz auf die Fußballweltmeisterschaft oder die Wiedervereinigung zu sein.

vom 29.01.2015, 18.30
48. von Christine

Der gleichen Meinung bin auch ich.
Es ist schon so lange her und das Thema soll Geschichte sein. Wir können doch alle nichts dafür.

vom 29.01.2015, 18.26
47. von GiselaL.

Ich finde nicht, dass man daran nicht erinnert sollte. Wehret den Anfängen!
Die Besichtigungen von Auschwitz und Birkenau waren für mich Beispiele dafür.

vom 29.01.2015, 18.21
46. von Havelfrau

So lange mir meine Mutter noch von den Geschehnissen erzählen kann, so lange ist das für mich noch nicht weit weg.
Diese Erinnerung muss uns als Mahnung gelten, deswegen darf sie nicht aus der öffentlichen Berichterstattung verschwinden. Sonst wird es von Generation zu Generation diffuser in der Erinnerung und die Verknüpfung mit den Geschehnissen kann nicht mehr statt finden. Ja, ein Besuch in einem Lager bzw. einer dementsprechenden Gedenkstätte sollte für Schüler verpflichtend sein.

vom 29.01.2015, 17.40
45. von Anne P.-D.

Ich finde nicht, dass man das, was vor 70 Jahren war, vergessen sollte,... im Gegenteil.
Ich hatte Tränen in den Augen, als die Sendung von Auschwitz mit den Menschen gezeigt wurde, die zwar überlebt haben, die das Grausige aber miterlebt haben,.... die können auch nicht vergessen, wie denn?
Und wer mal so ein Konzentrationslager besucht hat, der wird, wie ich sagen, man spürt dort sooooo viele Schreie auch heute noch! Ich habe eine Behinderung, ich hätte damals auch keine Chance gehabt!!!!
Und es sind nur wenige Jahre danach, als ich geboren wurde, auch darüber denke ich oft seeehr nach! Meine Mutter musste auch flüchten,...... auch das werde ich nicht vergessen, was sie sicher alles durchleben musste!

vom 29.01.2015, 17.31
44. von sonja-s

Ich bin absolut gegen das Vergessen!
So etwas darf nicht vergessen werden, wie so viele andere Menschheitsverbrechen auch nicht vergessen werden dürfen!
Aber mit dieser fortwährenden Selbstgeisselung der Deutschen und dem Propagieren einer kollektiven Schuld muß es auch mal ein Ende haben.
Völkermorde gab es, seit der Antike, in vielen Ländern.
Doch nur die Deutschen, scheint mir, haben ein Problem mit der Verarbeitung ihrer Greueltaten.
Ich erinnere in diesem Zusammenhang an Josef Stalin!
Bei der stalinsche Säuberung von 1936-1938 haben viele Millionen Menschen ihr Leben verloren und das auch durch Vertreibungen, Folter, Exekutionen und in Straflagern.
Was hört man heute noch davon?
Was ist mit Mao Tse-Tung?
Während seiner Regierung haben ebenfalls zig Millionen Menschen ihr Leben lassen müssen.
Wer erinnert daran?
Was ist mit der Versklavung der Indianer und Schwarzen.
Hier wurden ganze Völker Verschleppt, Versklavt, Mißhandelt und sind zu Tode gekommen.
Ebenfalls Menschheitsverbrechen mehrerer Völker!
Wer oder was erinnert daran?
Ich sage nicht dass die Verbrechen Hitlers vergessen werden sollen, aber dieser Stempel einer kollektiven Schuld ist auch mir langsam ein Dorn im Auge.
Eine Schuld die an jede nachfolgende Generation, gleich einer Erbsünde, weiter gegeben wird, mit der alle Deutschen geboren werden. So empfinde ich das.
Es ist Eine Seite daran zu erinnern und es nicht vergessen zu lassen, es ist eine Andere Seite jeden Deutschen mit einer Schuld zu beladen die in der Geschichte seines Landes geschehen ist.

vom 29.01.2015, 16.06
43. von Hildegard

Danke für den Link!

vom 29.01.2015, 15.07
42. von gitta-M

Anja Reschke vom NDR hat es auf den Punkt gebracht: es gibt keinen Schluss-Strich:
Hier klicken



vom 29.01.2015, 14.20
41. von Birgit (Hildesheimer)

Ich habe eine Patientin, die ist Zigeunerin. Am Dienstag sagte sie zu mir, ihr hänge der Scheiß zum Hals raus. So viele Familienmitglieder seien in Lagern umgekommen. Aber gedacht wir nur der Juden. Nicht der Zigeuner oder der Behindeten.

Sie war böse. Und dann wurde sie still und begann zu weinen. Und dann sagte sie etwas, was mich zu diesem Kommentar brachte:
Wir müssen es endlich vergeesen! Alle! Alles!

vom 29.01.2015, 14.12
40. von mira

... solche menschenverachtenden Schandtaten sind meines Erachtens nicht mit Schlussstrich zu beenden - und dürfen es nicht. Dieses Unrecht soll im Bewusstsein aller Generationen bleiben - in der Hoffnung, dass es die nachkommenden Generetionen lehrt, auf sich aufzupassen und jeden Menschen zu respektieren, egal welchen Glaubens oder welcher Hautfarbe.
1904 haben die Deutschen als Kolonial-Herrschaft vom Volk der Hereros zweidrittel des Volkes im Rahmen eines Völkermordes vernichtet, bzw. in der Wüste von Süd-West, dem heutigen Namibia, verhungern und verdursten lassen. Bernhard Fürst von Bülo richtete dort das erste "Konzentrationslager" ein - Straßen werden in Deutschland nach diesem Herrn immer noch benannt, doch von dem Unrecht spricht (fast) niemand mehr !!!
Auf dem Friedhof sind die Grabkreuze der deutschen Helden mit Eichenblätter verziert. Der 40.000 Hereros wird mit einer Messingplatte in Din a4 gedacht, an der Innenseite der Friedhofsmauer ... - wer weiß davon?

vom 29.01.2015, 12.52
39. von Karen

Für das "hinter sich lassen"? NEIN - auf keinen Fall! Denn was man hinter sich läßt, das verliert man aus den Augen, und der Mensch ist nunmal so gestrickt: aus den Augen - aus dem Sinn.

Dieser Teil unserer Geschichte ist zwar schlimm, und die allermeisten hier Lebenden haben ihn nicht zu verantworten, aber wir sind dafür verantwortlich, daß es nicht vergessen wird und daß die Möglichkeit besteht, sich zu informieren.

Es reicht nicht, ein paar Schulabgängern ein paar Bilder, Filmchen und gut gesäuberte Kulissen vorzuführen - die meisten Jugendlichen gehen dort eh nur widerwillig und uninteressiert hin und zählen die Minuten bis sie wieder zum shoppen "freigelassen" werden und ihre Schulfahrt anderweitig nutzen können. Aber wir müssen ihnen die Gelegenheit geben, sich später, wenn sie reifer sind und mehr verstehen, zu informieren. Darum sind Gedenkstätten und -tage, Dokumentationen und Informationszentren so wichtig.

Jeder Mensch sollte aus der Geschichte lernen - und da dürfen wir uns eben nicht nur "die Rosinen rauspicken", dürfen als Deutsche nicht nur unsere Dichter und Denker feiern und unsere Erfinder und Sportskanonen bejubeln, sondern müssen auch dafür sorgen, daß die dunklen Kapitel nicht in Vergessenheit geraten. Das würde bedeuten, es den Neonazis und den Ewiggestrigen leicht zu machen, ihre Legenden und Lügen zu etablieren - und leider haben diese Leute schon wieder (oder immernoch?) reichlich zulauf.



vom 29.01.2015, 12.33
38. von Hildegard

Ich kann mich gut damit abfinden in diesem Jahr - 70 Jahre danach - noch viel Gedenken an die Toten zu hören und zu lesen und finde es nicht zu viel verlangt von den Nachgeborenen im Nachhinein noch Mitgefühl mit den noch lebenden Angehörigen der Getöteten zu zeigen.

Was mir auch im Moment auffällt, dass durchaus Zeitzeugen heute durch die geballte Information Vieles erfahren, was Sie nicht gewusst haben oder durch Angst um das eigene Leben nicht wissen wollten.

Vielleicht sollten wir auch einmal daran denken, dass wir nicht "nur" 6 Mio. Menschen industriell vernichtet haben, sondern, dass dieser Krieg ausgehend von deutschem Boden 55 Mio. Tote insgesamt gekostet hat und sogar in Australien und Neuseeland findet man Kriegsgräber aus der Zeit.

Heutiges Unrecht, das an unschuldigen Menschen - was ich entsetzlich finde - getan wird, kann man einfach nicht mit unserer eigenen Schuld verrechnen.

vom 29.01.2015, 12.32
37. von Hanna

by Gerhard,
Ich bin froh in Deutschland geboren zu sein! Siebzig Jahre in Frieden zu leben,darauf können wir schon etwas stolz sein! Täglich werden wir doch bombardiert mit Greueltaten aus aller Welt!

vom 29.01.2015, 12.17
36. von Vreni AG

Mein Onkel, der geistig behindert war wurde damals deportiert, mit ihm das ganze Heim und umgebracht. Wohin und wie hat die Familie nie heraus gefunden.
Nein vergessen kann man das Ganze nicht, wie man so vieles andere nicht, vergessen sollte. Aber Schuld zuweisen der heutigen Generation sicher nicht.
Wir leben alle mit dem "Erbe" unserer Väter..........
@MaLu die Schweiz hat im 2. Weltkrieg rund 300'000 Kriegsflüchtlinge aufgenommen. Nein, stolz bin ich darauf nicht, es hätten mehr sein können..... so wie es heute mehr sein könnten.

vom 29.01.2015, 12.00
35. von Sonja

Konstantin ist mein Trost!
Auch was die Anja Reschke in ihrem Tagesthemen-Statement sagte...
Doro- hundert Pro, was du schreibst und zitierst!
Worüber man den Mantel des Schweigens breitet, das gärt und gärt und wirkt auf nachkommende Generationen! Man lese das Buch "Kriegsenkel" und versteht noch besser!

vom 29.01.2015, 11.39
34. von Iris aus Oldenburg

Ich fühle mich nicht schuldig an dem was vor 70 Jahren passiert ist. Aber ich werde und darf es nicht vergessen. Denn so etwas darf nie, nie wieder geschehen. Und das geht nur, wenn ich es noch weiß!
PEGIDA zeigt mir, wie schnell Menschen bereit sind, für etwas zu demonstrieren, mit dem sie sich bestimmt nicht ausreichend beschäftigt haben bzw. sich nicht klar abgrenzen von rechtsradikalen Mitdemonstranten. Moslems sind für mich eine Religion wie viele andere auch. IS, Boka Haram usw sind Terroristen, die sich im Namen von Muslimen betätigen, nichts anderes.Das sollte man ganz strikt trennen. Es wurden schon sehr oft, viel zu oft, Kriege im Namen eines/unseres Gottes geführt. Das ist zu verurteilen und das sollte man sich immer wieder vor Augen halten.
Bestes Beispiel ist ein heutiger Artikel in unserer Tageszeitung: Hier klicken

vom 29.01.2015, 11.37
33. von Doro/Pfalz

"Ihr seid nicht verantwortlich für das was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon"
(Max Mannheimer, Holocost Überlebender)

Macht mich traurig, was ich hier teilweise lese. Das was Konstantin schreibt, entspricht dgagegen zu 100 % meinen Ansichten.

vom 29.01.2015, 11.30
32. von christine b

viele der älteren wollen es vergessen, was verständlich ist.
laßt die schuldfrage ausser acht, aber laßt es niemals vergessen, damit die jugend nicht dieselben fehler macht!
z.b. gedenkdienste für die jugend finde ich sehr gut.
meine neffen (vierteljüdisch) machten gedenkdienste in prag und in israel.
ihre groß- und urgroßeltern mit familien wurden alle im kz ermordet. nur ein großvater konnte mit seiner schwester als kind in die usa flüchten.
niemals werden diese familien das vergessen, was ihren ahnen geschehen ist.deshalb sollten auch die anderen das niemals vergessen und hinter sich lassen, das muß ewig in erinnerung bleiben.

vom 29.01.2015, 11.21
31. von Engelslicht

Klar ist das Vergleichbar.Die Indianer von auch ausgebeutet und getötet Frauen und Kinder und in Gethos untergebracht. Was ist denn heute mit den Islamisten die ganze Dörfer auslöschen,Frauen und Kinder Vegewaltigen und töten? Nein nicht nur die Nazis wahren schlimm es gibt auch heute grausame Kriege. Was ist mit Palitnesern ,die haben durch den Israelis Ihre Häuser und andere verloren ,Leben im Schutt. Nein ich finde das muss endlich aufhören.Das Jammern der Armen Juden ,es wahren auch andere betroffen wie Roma und Sintis, Politische anders denkende, Schwule und Lebsen wahren auch im KZ. Ja Krieg ist Schlimm grausam nur noch gesagt Nagasaki Atombombe heute noch gibt es davon Opfer und der Vietnam Krieg.u.s.w . Aber nein wir sprechen nur von Hitler . Und bauen immer mehr Gedenstätten wozu so viele? Ja es wahr nicht richtig was er machte grausam . aber Krieg und Auslöschen der Feinde , oder Andersdenkenden Gruppen und Völker ist traurig. Aber ich will nicht immer jeden Tag was über Auschwitz ,die Armen Juden hören. Sondern mir selbst sagen und Entscheiden was ich darüber denke...

vom 29.01.2015, 11.17
30. von Hildegard

Zu Pegida: dort laufen die vermutlich zu Recht unzufriedenen Menschen hinter der falschen Fahne her, nämlich gegen die der Antimoslemischen. Das sind dann mal wieder die falschen Propheten.

Und, auch in Israel ist es nicht das Volk , sondern deren Regierung. Ist meiner Ansicht nach zu unterscheiden, genauso wie ja hier keiner generell als das deutsche Volk mit den Verbrechen der Nazis gestern und heute in einen Topf geworfen werden möchte.

Und wie hier schon geschrieben, die industrielle Vernichtung von 6 Mio Menschen innerhalb von 5 Jahren ist nicht vergleichbar mit den Kriegen gegen die amerik. Indianer.

Mit dem Ansatz, dass durch das Nichtvergessen, ähnliche Gräueltaten in der Zukunft verhindert werden können, gehe ich auch nicht einig und trotzdem sollte man nicht vergessen, es wird auf ewig zu unserer Geschichte gehören, was nicht heißt, dass auch die junge Generation heute noch mit der Schuld leben muss.

Sogar Helmut Kohl - ich glaube Jahrgang 1932 - pries ja für sich schon "die Gnade der späten Geburt".

vom 29.01.2015, 10.35
29. von gerhard aus bayern

@malu
ich finde es gibt keinen gund stolz darauf deutscher, russe oder sonst was zu sein.

vom 29.01.2015, 09.53
28. von Konstantin

Diese Nazi-Gräueltaten dürfen nicht vergessen werden und schon gar nicht darf ein Schlussstrich gezogen werden, denn was dann kommt, kann man schon jetzt am Horizont erkennen: Die Neonazis erstarken wieder und unsere Politik schaut machtlos zu. Ich finde es schlimm, wenn Neonaziaufmärsche wieder von der Polizei schützend begleitet werden, anstatt sie zu unterbinden. Hier wird der Demokratiebegriff in meinen Augen missbraucht.
Wir, als Nachfolgegeneration haben m. E. sogar die Pflicht, das Vergessen zu verhindern.

vom 29.01.2015, 09.50
27. von MaLu

Schlimm finde ich nicht die Kommentare, der Menschen (auch meiner), die das nichtmehr jeden Tag vorgehalten bekommen möchten.
Schlimm finde ich, was z.B. ausgerechnet das Volk, das damals am meisten leiden musste, heute in Israel mit den Palästinensern macht, haben die aus der Vergangenheit nichts gelernt?
Schlimm finde ich auch, dass totgeschwiegen wird, dass damals kein Land die Juden aufnehmen wollte.
Ich bin auch der Meinung, dass durch das ständige Widerholen und Vorhalten der Greueltaten heute nichts verhindert wird. Ich glaube eher, dass dadurch mehr Menschen zu den Neonazis getrieben werden. Wir dürfen ja nicht mal sagen "Ich bin stolz eine Deutsche zu sein". Wir sollen uns schuldig fühlen in Deutschland geboren zu sein.
P.S. ich bin kein Neonazi!

vom 29.01.2015, 09.40
26. von Klaus Ender

Betr. SabineLi
Das "kopflose" hinterher laufen, darf man wohl den Wohlstandsbürgern der BRD eher anlasten, die linientreu Parteigehorsam praktizieren und nur die Börsenberichte im Kopf haben. Ich kenne etliche Pegida-Demonstranten, die eine MIndestrente haben, keinen reichen Onkel und die nicht möchten, dass die Zustände von Neukölln und Ruhrgebiet in Dresden Einzug halten. Die eine nie gekannte Grenz-Kriminalität erleben und Angst vor der Zukunft haben. Und sie sind verbittert, weil sich Neonazis unter die Demonstranten mischen, durch die sie dann von den Medien diskriminiert werden. Sie sind nicht kopflos, sondern machtlos und halten ihren Kopf für positive Veränderungen hin! Denn von der politischen "Elite" werden die wenigsten Verbesserungen zu erwarten sein.Bevor ich nun in die "rechte Ecke" oder in die "Kopflosen-Riege" verbannt werde, verlinke ich dieses Gedicht, das ich schon 10 Jahre im Netz habe:
Hier klicken

vom 29.01.2015, 09.31
25. von lisa

genau, die generationen danach können nichts dafür.

aber vergessen darf man es trotzdem nicht. und man muss solange daran erinnern, bis der allerletzte es verstanden hat, was blinder hass anrichten kann.. aber ich schätze, das wird nie geschehen, also muss man immer wieder daran erinnern.
geschichte ist dazu da, damit man die fehler der vorfahren nicht wiederholt.

also bitte: nicht vergessen und wenn jeder in seinem umfeld so lebt, dass so etwas nicht mehr passieren könnte, dann ist das ziel erreicht! es fängt im kleinen an.

vom 29.01.2015, 09.28
24. von ixi

@ Sieglinde S. und Susanne: Für Eure Worte danke ich Euch.Das Geschehene darf NICHT VERGESSEN werden.ES MUSS ZWINGEND an die Menschen der Zukunft weitergegeben werden. Nein: unsere Generation und die Folgenden sind nicht schuld.
Gestern sah ich auf "arte" eiben Bericht über Zwangsprostitution in den KZ's. Ein Thema von dem ich bis jetzt nichts wusste. Schrecklich und unmenschlich was Menschen damals erleiden mussten. Für mich immer wieder unverständlich zu welchen Taten Menschen fähig waren und sind.


vom 29.01.2015, 08.53
23. von Matthias

Genau, wir sollten nicht immer wieder an das erinnert werden, was wir ja gar nicht zu verantworten haben. Und schon gar nicht unsere Kinder. Und wenn sich der nächste GröFaZ anschickt gewaltbereite Dumpfbacken hinter sich zu scharen, dann möchten wir das auch nicht mitbekommen müssen. Die werden ja schon nicht so schlimm sein. Und wenn irgendwann vielleicht wieder unsere Nachbarn, vielleicht sogar Freunde, beschimpft, gedemütigt, verprügelt... werden, dann bleiben wir lieber hinter unseren verschlossenen Türen und sehen davon nichts. Besser die, als wir.
Und unseren Kinder und Enkel, späteren Generationen, müssen wr das auch nicht ständig erzählen. Das ist ja schon lange her. Die können dann ja, falls es wieder passiert, selber herausfinden was passieren kann wenn man den falschen Leuten glaubt. Oder wider besseren Wissens schweigt und wegschaut. Lassen wir sie ihre eigenen Erfahrungen machen.
In diesem Sinne, "Schwamm drüber",
Matthias

vom 29.01.2015, 08.50
22. von MOnika (Sauerland)

Die Stolpersteine finde ich sehr gut. Den Vorschlag mit dem Feiertag auch. Nur diese "Verpflichtung" finde ich nicht gut.

vom 29.01.2015, 08.29
21. von Laura

Ich finde, man darf nicht vergessen, aber man muss sich nicht fortwaehrend erinnern.
Also damit meine ich, dass man sich immer vor Augen fuehren sollte, dass wir Menschen zu so schreckliche Greueltaten in Massen faehig sind. Ich denke aber es ist genug, ueber Schuld und Suehne zu reden. Unser Staat zahlt weiterhin an den juedischen (leider nicht an einzelne Verfolgte), aber was der begeht mit den Palestinaensern, davor werden die Augen geschlossen ... Nee, die Heuchelpolitik sollte schleunigst aufhoeren! Und sich um die Opfer der Greueltaten heute gekuemmert werden!

vom 29.01.2015, 08.18
20. von Inge-Lore

Auch ich kann SabineLi nur voll zustim-
men! Wer die beiden alten Damen in der
Günter Jauch-Sendung gesehen - und gehört hat oder jemals ein KZ besucht hat, der kann sich nur fürs NICHT VER-
GESSEN entscheiden - aber so, wie es das
Demonstrationsrecht gibt, gibt es eben
auch die Meinungsfreiheit.

vom 29.01.2015, 08.06
19. von Susanne

Ich bin Österreicherin, und das macht es noch ein bisschen komplexer - Österreicher sind ja Meister drin, sich als "erste Opfer" des Nationalsozialismus zu fühlen - - jaja und in Wien bei der Rede Hitlers am Heldenplatz war keiner dabei - - wo bloß die Menschenmassen auf den Bildern herkommen?
Und überproportional viele Österreicher arbeiteten als Aufseher in den KZ (in Verhältnis zur Einwohnerzahl in A und in D).
Erinnern, nicht vergessen ... ich finde es richtig. Und wichtig. Auch ich habe erst in Auschwitz und dann in Mauthausen in Österreich so richtig begriffen, wie "industriell", wie logistisch durchgeplant die Vernichtung eines ganzen Volkes geplant und durchgeführt wurde - - und es ist ohnehin sinnlos, Verbrechen gegen Verbrechen, Völkermord gegen Völkermord aufzurechnen ("Die Russen/Amerikaner/...haben aber auch die Ukrainer/Indianer/....")
Was für mich den Holocaust so einigartig entsetzlich macht, ist genau das Technische, das Geplante, der immense logistische Aufwand der Vershleppung und der Tötung von Milionen.
Ich finde es wichtig zu wissen, dass das getan wurde. Von Menschen in einem autoritären, streng hierarchischen System, die sich einerseits auf ihre "Pficht" ausreden, andererseits industriellen Massenmord unbehelligt planen und durchziehen konnten.
Kennt ihr das Buch "Der Junge im gestreiften Pyjama" von John Boyne? Eine kurze Geschichte, erzählt aus der Sichtweise, dem Erleben eines 9jährigen Jungen, Sohn eines SS-Offiziers. Ungewöhnlich, berührend. Anders. Gegen das Vergessen.

vom 29.01.2015, 07.39
18. von rosiE

meine meinung, ich gehöre nicht zu denen, die betroffen waren, wie soll ich also dazu was sagen, fakt ist, die menschen, die überlebt haben, für die gibt es kein vergessen, die tragen alles leid mit sich, in sich,
und wenn ich so nachrichten schaue ....., hat sich was geändert an gewalt und greueltaten? ich habe noch bilder im kopf von jugoslawien, aber die ganze welt ist voller gewalt, was immer getan wird um die menschen zu sensibilisieren für ein friedliches miteinander, das find ich gut,


vom 29.01.2015, 07.12
17. von Greta

@SabineLI
danke für Deinen Kommentar. Ich wollte eben ähnlich schreiben -ich finde es auch erschreckend was hier an Kommentaren zu lesen ist. Ich war in Dachau, in Auschwitz und in Israel an den Gedenkstätten. Ich stand fassungslos in der Budapester Synagoge, wo den Kindern gedacht wurde, die umgebracht wurden - NICHTVERGESSEN - sich aber nicht pauschal schuldig fühlen sondern verhinden,dass dies nicht noch mal geschieht.
Greta

vom 29.01.2015, 06.54
16. von SabineLi

Sorry, ich bins nochmal. Ich habe jetzt erst alle Kommentare gelesen. Das ist schon ordentlich erschreckend, das darf ich schreiben, weil die anderen Kommentatoren ja auch ihre Meinung vertreten haben.
Es geht doch heute gar nicht mehr um schuldig oder unschuldig.
ES GEHT GANZ EINFACH UM DAS NICHTVERGESSEN.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Meiner Meinung nach sollte der 28.1. ein bundesweiter Feiertag sein.
Und nur ganz kurz: die Stolpersteine finde ich gut!!!


vom 29.01.2015, 06.34
15. von SabineLi

Deine Worte sind im großen und ganzen wohl richtig Engelbert.
ABER...
Solange es menschen gibt, die PEGIDA kopflos hinterher rennen und hier ganz bestimmte Kommentare, solange bin ich dafür, dass jede Schulabgangsklasse sich ein ehemaliges KZ von innen anschaut, mit dazugehöriger Geschichte.


vom 29.01.2015, 06.29
14. von Klaus Ender

Solange Beate Klarsfeld nicht für Ihre Eichmann-Jagd von Deutschland geehrt wird, solange sind für mich die "Stolpersteine" ein fragwürdiges Projekt. Frankreich ehrte sie mit der höchsten Auszeichnung Frankreichs, aber nach ihrer Ohrfeige ist sie für DEutschland nur eine Persona non grata.
Geht es noch verlogener? K.E.

vom 29.01.2015, 05.54
13. von Sieglinde S.

So hat man es ja immer schon gemacht, nicht ständig sich mit dem Vergangenen auseinander zu setzen. Jetzt war nun mal der 70. Jahrestag. Da ist es richtig, dass man daran erinnert und auch die jungen Menschen das noch hören. Kein Sender oder keine Zeitung kann sich erlauben, das gar nicht zu erwähnen.
Es sterben nun auch die Zeitzeugen aus.
Man kann doch keinen Schlussstrich ziehen. Wie soll das geschehen, per Gesetz? Redeverbot? Denkverbot? Es kann doch nun nicht plötzlich ungeschehen gemacht werden.
Ob aber die Erinnerung neues Unheil verhindert, sieht man an den Isis-Mördern.
Ich habe mir viele Berichte im Fernsehen angeschaut. Man kann dieses Elend nicht ermessen.
Ich kann gar nicht verstehen, dass Bertelsmann darüber überhaupt eine Umfrage macht. Es macht ja doch jeder, wie er denkt, einfach abschalten, schweigen, oder drüber nachdenken.

Was Satu schreibt, erschreckt mich.
Da kann ich eher Gerhard (12.) zustimmen. Habe auch Angst, es könnte auch mal eine ganz andere Zeit kommen. Ansätze wie in Dresden gibt es schon. Und genug Neonazis.

vom 29.01.2015, 02.58
12. von gerhard aus bayern

eure kommentare zeigen mir wie wichtig es ist immer wieder daran zu errinnern. ich ab wirklich angst die geschichte wiederholt sich.

vom 29.01.2015, 00.13
11. von satu

Genau meine Gedanken! Die Deutschen sind da viel zu gutmütig, um nicht zu sagen blöd! Es gibt viele andere Gräueltaten in anderen Ländern, die bei weitem nicht diese "Schuldbekenntnisse" und dauerhafte Selbstgeisselung nach sich ziehen. Klar sollen diese Tatsache nicht klein geredet werden, aber eben auch nicht in der Form immer wieder aufgebauscht, wie es regelmäßig geschieht!
Das - entschuldigung - kotzt mich schon lange an! Was kann ich denn dafür! War ich dabei?? Hab ich es gar unterstützt?
ganz sicher nicht!!
LG satu

vom 29.01.2015, 00.01
10. von engelslicht

Habt Ihr gewusst das dass KZ von Engländern erfunden wurde! Gotanamo ist ja schlimm. Irgendwann muss Schluss sein.Ja Du hast vollkommen recht. Zu viele Gedenkstätten im Land finde ich gar nicht gut-

vom 28.01.2015, 23.42
9. von Lina

@ Engelbert

Danke... du sprichst mir aus dem Herzen. Das ist genau meine Meinung die ich jedes Jahr um diese Zeit mindestens 1 x an diesen Tagen sage.

vom 28.01.2015, 23.31
8. von Havelfrau

@ Hanna,
ich bin heute zu müde mich zu äußern, denn es ist vielschichtig, was ich zu sagen habe.

vom 28.01.2015, 23.05
7. von Hanna

LiebeHavelfrau und wie sprichst du?

vom 28.01.2015, 23.02
6. von Hanna

Vergessen wird es nie werden,dafür wird schon von verschiedenen Seiten gesorgt! Außerdem wird es auch im Geschichtsunterricht behandelt und das muß sein,es gehört schließlich zu unserer Geschichte!

vom 28.01.2015, 23.00
5. von Havelfrau

So spricht mein Mann auch


vom 28.01.2015, 22.56
4. von MaLu

Ja Engelbert, da muss ich dir Recht geben. Ich sage schon lange, da hab ich noch nicht gelebt und ich weigere mich dafür die Schuld auf mich zu nehmen. Andere haben ganze Völker vernichtet und darüber redet man nicht mehr. Was in Amerika z.B. mit den Indianern und den Schwarzen geschehen ist und noch geschieht wird nicht so breitgetreten. Wobei ich das, was vor 70 Jahren passiert ist, nicht klein reden will, aber von den Mördern lebt ja praktisch niemand mehr. Bei uns in der Nachbarstadt wurden Stolpersteine gegen das Vergessen verlegt, allerdings nur vor den Häusern, deren Besitzer damit einverstanden waren. Die Hausbesitzer die das nicht wollten sollen jetzt "unter Druck" gesetzt werden, damit sie das auch zulassen. Also ganz ehrlich, ich würde auch zu denen gehören, die sich verweigern. Meine persönliche Meinung ist sowieso, dass da ein Künstler einen Weg gefunden hat in aller Munde zu sein und gut Geld zu verdienen ohne sich etwas neues einfallen lassen zu müssen.

vom 28.01.2015, 22.30
3. von Christa

Danke- daß das mal ausgesprochen wird. Ich bin 77 Jahre und kann es nicht mehr hören.

vom 28.01.2015, 22.26
2. von Juttinchen

Ich gehöre zu den 58 %. Irgendwann muß mal Schluß sein.

vom 28.01.2015, 22.25
1. von Elke R.

Du sprichst mir aus der Seele, unterschreibe ich sofort.

vom 28.01.2015, 21.55

ALLes allTÄGLICH
 


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