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kennst du einen menschen ...

... der "divers" ist ?

Engelbert 23.11.2020, 11.53

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Kommentare zu diesem Beitrag

33. von Schpatz

Ich kann mit "divers" auch nichts anfangen. Wenn jemand eine Umwandlung möchte, dann ist er vorher entweder Frau oder Mann und danach auch Frau oder Mann, jenachdem. Es gibt ja auch keine Toiletten für Diverse, da müssen sie sich auch für eine entscheiden.
Persönlich kenne ich keine diversen Menschen, aber es gibt Personen im Umfeld, mit denen habe ich aber nichts zu tun. Ich habe damit aber auch so gar kein Problem. jeder wie er mag und sich am wohlsten fühlt.

vom 24.11.2020, 14.43
32. von Gisela L.

Vor einiger Zeit habe ich erfahren, dass ein Neffe von mir mit Vorliebe in Frauenkleidern, hohen Schuhen und Perücke herumläuft. Ich habe mich darüber gewundert, aber bei uns kann ja Gott sei Dank jeder machen was er will.

vom 24.11.2020, 14.02
31. von HildegardZ

In der ARD Mediathek kann man einen Spielfilm sehen, der dieses Thema behandelt. Er heißt:Mein Sohn Helen
und lief auf ONE.


vom 24.11.2020, 12.05
30. von ReginaE

@Defne

du schreibst es, wir sind alle etwas "divers".

Jeder hat weibliche wie auch männliche Hormone und fallen die weg oder verlagern sich einseitig, ist es wie es ist.
Was ich in diesem Zusammenhang beobachten konnte, Schwangere, die mit einem Sohn im Bauch unterwegs sind, haben eher Verlangen auf eiweißhaltige Lebensmittel wie Milch und Fleisch als diejenigen mit einer Tochter.
Als ich mit der Tochter schwanger war, hatte ich nie so schöne und dichte Haare, als bei meinen Söhnen. Und bei denen hätte ich nachts in eine Metzgerei wegen eines Stücks Fleisch vor lauter Verlangen einbrechen können.


vom 24.11.2020, 11.24
29. von christine b

hier bei uns kenne ich niemanden, der divers ist. aber vielleicht fühlt sich aber jemand so.
ich kenne einen jungen mann in den niederlanden, meine nichte hat dessen bruder geheiratet. dieser jetzt glückliche, sehr hübsche junge mann, war vorher eine junge unglückliche frau.
als wir uns trafen hätte ich niemals gedacht, dass dieser bruder mal eine schwester war, jetzt ein richtiger mann. war sicher nicht einfach all diese op's über sich ergehen zu lassen, aber es zahlte sich doch sehr aus für das weitere lebensglück.

vom 24.11.2020, 09.35
28. von Defne

@Katharina
Wir sind doch alle ein bißchen "divers".
Mode, Nagellack, Frauenschuhe mag ich auch gar nicht.
Immerhin habe ich einen Männerberuf gewählt. Anstatt über Mode zu sprechen interessiert mich eher wie ein Haus isoliert wird, eben viele technische Fragen. Kochen mag ich schon gerne aber das ist ja auch eine Tätigkeit die inzwischen viele Männer ausüben.
In Frauenkreisen komme ich mir manchmal komisch vor da es dann wenig Themen gibt die gemeinsames Interesse sind. Die drei KKK, Kinder, Kirche, Küche reichen mir nicht als Gesprächstheme.

vom 24.11.2020, 08.12
27. von Lina

Ich kenne keinen Menschen der divers ist... zumindest weiß ich es nicht... und deshalb spreche ich so, wie ich denke wie er mir vorkommt... denn wie er sich fühlt weiß ich ja nicht.

Ganz ehrlich? Mir kommt es komisch vor wenn im Reisepass divers steht... denn nur mit den Eintrag "divers" ist das Problem ja nicht gelöst... ich finde, dadurch wird es nur noch großer. Denn einen jeden bindet man sein Problem ja nicht auf die Nase... und alleine wenn da divers steht... wird das Gegenüber fragend schauen"

vom 24.11.2020, 01.03
26. von Katharina

Ich wünschte ich wäre divers, bin es "leider" nicht, aber gefühlsmäßig fühle ich mich eindeutig divers. Als Frau bin ich aus tausend Gründen psychisch unglücklich. Zum einen waren früher, als ich noch klein und jung war, waren Helden im Fernsehen und in den Büchern alles Männer. Weibliche Helden kamen ja erst viel später und bis heute in der Minderzahl. Auch heute ist ein richtiger Held immer noch ein Mann. Oder der Heilige Georg, der furchtlose Drachentöter, natürlich ein Mann. Eine heutige starke Frau hat Doppelbelastung = Kind und Beruf, für mich kein schönes, vorbildhaftes Leben. Gesellschaftlich hatten und haben die Männer immer noch ein deutlich besseres Leben, deshalb sind die meisten Männer so schön locker, was mir an ihnen guttut. Frauen sind überlastet und ständig angespannt. Ich kenne kaum oder gar keine richtig entspannte lockere Frau, dafür um so mehr Männer.
Auch körperlich mag ich nichts weibliches an mir. Ein Mann möchte ich aber auch nicht sein. Wie gesagt, gefühlsmäßig bin ich richtig divers. Unterschwellig liegt das sicherlich daran, daß mein Vater lieber Jungen gehabt hätte. Ich war sein letzter Versuch einen Jungen zu kriegen. Weil das wieder schief ging, war er nie zu Hause, meine Mutter mit drei Mädchen alleine ohne Auto auf dem Land. Ich habe leider keine Freundinnen gefunden bis heute, weil ich alles das nicht mag, was Mädchen mögen: Handarbeiten, Mode, Nagellack, Frauenschuhe, Kochen = das ist das Schlimmste für mich, habe ich mein Leben lang abgelehnt, dafür machten mir alle Vorwürfe deswegen.

vom 24.11.2020, 00.44
25. von Laura

Unser Sohn bringt auch oft die Gedankenwelt der Menschen durcheinander, denn er hat lange Haare bis zum Po. Er sagt, er fuehlt sich als Junge und wieso soll ein Junge nicht lange haare haben - genauso wie ein Maedchen kurze Haare hat.
Fuer unsere Umwelt ist es manchmal sehr schwer zu akzeptieren, dass das "Maedchen" trotz lange Haare ein Junge ist und sein moechte.
Einmal hat ein Tuersteher sich mehrfach geweigert ihn abzutasten, obwohl sowohl mein Mann bei ihm als auch ich aus der Frauenschlange beteuerten, dass es wirklich ein Junge ist. Da grinste mein Sohn und meinte, ob er ihm seinen Penis zeigen soll. ;-) Hat er nicht, aber es zeigt, wie verhaftet wir (und ich nehme mich da nicht aus) in Stereotypen sind.
Ein anderes mal hat eine Bekannte mich angesprochen, dass sie es toll findet, dass wir das transgender so unterstuetzen. Es hat eine Weile gedauert, bis ich kapiert habe, dass sie dachte, unser Sohn wolle ein Maedchen sein. Sie hat mir nicht glauben wollen, dass dem nicht so ist. Also auch in der vermeintlichen Toleranz kann die Tücke im Detail liegen.

vom 23.11.2020, 20.13
24. von ReginaE

Ich kann für mich dazu noch sagen, man kann es so für die andere Person akzeptieren. Es gibt Momente, da ist es nicht einfach, da muss ich schon kurz die Luft anhalten, durchatmen und alles andere gedanklich außen vor halten.

Vor Jahren gab es in der Kreisstadt einen Mann, den man immer in langem Rock, Bluse u.a. sah. Meist hatte er noch derbe Stiefel dazu an.
Mittlerweile weiß ich es von meinem Kartoffelbauer, dass er in Rock und Hemd oder wie auch immer unterwegs ist. Ich sehe ihn nur mit seinen langen Haaren zu einem Schwanz gebunden (was nichts bedeutet), und dazu hat er farbig lackierte lange Fingernägel und ist auf seinem Traktor unterwegs oder bringt mir die Kartoffeln. Das bringt schon mal meine Gedankenwelt durcheinander. Er ist in der zweiten Hälfte der 60iger.

vom 23.11.2020, 19.55
23. von Mai-Anne

ich hätte gesagt: "nein, da kenne ich niemanden..." - bis ich @philomenas kommentar las. da ist mir das kleine mädchen aus einem nachbarort eingefallen. ihre eltern sind sehr extrovertiert, doch das mädchen machte auf mich schon als 3-jährige immer so einen traurigen eindruck... und da bekam ich mal mit, dass einige frauen aus dem gleichen dorf sich tuschelnd unterhielten: ".... die ziehn dem mädchen jungenkleidung an und schneiden ihr die haare so kurz!!!" - und dann hat sich eine andere frau in die tuschelei eingemischt und sehr ernst gesagt: "das tun die nicht einfach so - das mädchen will kein mädchen sein...." mittlerweile ist das kind 10 jahre alt, aber ich hab die familie aus den augen verloren....

vom 23.11.2020, 19.35
22. von Inge

@ Engelbert
Mein Sohn lebt sein Leben selbstbestimmt. Er kennt meine Meinung, und nur diese habe ich geäußert.

vom 23.11.2020, 18.48
21. von Engelbert

@ Inge: wie hättest Du reagiert, wenn Dein Sohn dir irgendwann offeriert hätte "du, Mama, ich fühle mich als Frau" ?

vom 23.11.2020, 18.31
20. von Petra Buchholz

nein, aber ich stelle es mir sehr schwer vor es zu akzeptieren, es zu spüren, das irgendwas nicht stimmt. wahrscheinlich findet man nicht so schnell heraus, was es denn ist.

vom 23.11.2020, 18.13
19. von Suse aus der Südpfalz

in unserer Gesamtschule im Ort ist ein Kind, dass sich mal als Junge und mal als Mädchen fühlt und bezeichnet. Insofern würde ich das divers nennen. Aber ob sie/er sich selbst so nennt, weiß ich nicht.

vom 23.11.2020, 18.03
18. von Ilana

Ja ich kenne einige. Und wengen Ansprache: einfach fragen wie sie angesprochen werden möchten. Diese Frage wird einem nicht übelgenommen.
Eine kenne ich seit ihrer Kindheit, schon sehr früh (Kindergarten) wollte der als Junge Geborene ein Mädchen sein. Mittlerweile erwachsen hat sie sich operieren lassen und fühlt sich endlich wohl.

vom 23.11.2020, 17.56
17. von ReginaE

Ja, kenne ich.

Die eine Person hatte sich vor Jahren operieren lassen, von einem jungen Mann zu einer Frau. Ich hatte mit ihr zu tun, und es ist ein Mensch für mich. Kein Problem.

Neulich erst hatte ich mit einer jüngeren Person im Alter von ca. 20 Jahren zu tun. Ein Mädchen und fühlt sich als Junge. Die Mutter war dabei und wir redeten länger Zeit miteinander.
Ich denke, die haben es sehr schwer im Leben!! Es sind nicht allein die üblichen Hürden, die Menschen im Umfeld haben, es sind auch die persönlichen Zweifel und Abwägungen mit denen sie fertig werden müssen. Das wird wohl sehr lange in deren Leben so sein.
Oft geht es so weit, dass sie sich als zwei Personen in einem Körper fühlen.
Das ist für jemand außerhalb von diesen Problemen zwar nicht einfach zu verstehen, aber man sein eigenes Ich so weit zurück fahren, um diese Person einfach zu akzeptieren wie sie ist. Es gibt so vieles was man akzeptiert, nur weil es in sein Umfeld passt.


vom 23.11.2020, 16.44
16. von Adlerin

@ Inge: wie schön, dass du dich in dem Geschlecht, dass dir bei der Geburt zugewiesen wurde, wohlfühlst!

Für Trans-Menschen ist die geschlechtsangleichende Operation in der Tat so lebensnotwendig wie für andere Menschen die Entfernung eines Tumors oder die operative Korrektur eines Herzfehlers. Niemand sucht sich dies aus, es ist keinesfalls angenehm, aber für das Überleben der Person ist es absolut notwendig. Nicht wenige Trans-Menschen nehmen sich das Leben, weil sie mit dem Körper, in dem sie stecken, einfach nicht leben können. Allen, denen es nicht so geht, können absolut froh und dankbar sein. Und selbstverständlich macht die OP alleine auch nicht sofort vollständig glücklich. Dazu gehört unter anderem auch ein soziales Umfeld und eine Gesellschaft, die die Person so akzeptiert, wie sie ist. Dazu kann also jede/r Einzelne etwas beitragen :-)

Normalität ist eine gesellschaftliche Definition. In der Natur gibt es nur Phänomene, die häufiger oder weniger häufig sind, und manche davon führen zu Leiden, und andere nicht, aber auch das hat ja nichts mit "Normalität" im gesellschaftlichen Sinne zu tun.
In den meisten Fällen stimmt die Hormonlage und die körperliche Ausprägung mit dem überein, was das Gehirn als Geschlechtsidentität zurückmeldet. Aber es gibt eben ein paar Fälle, in denen das nicht so ist, und zum Glück gibt es heutzutage medizinische Möglichkeiten, um diesen Menschen ein zufriedenes Leben zu ermöglichen.


vom 23.11.2020, 15.19
15. von Inge

Nein, ich kenne niemanden, der "divers" ist. Und ich will mich auch nicht an den Gedanken gewöhnen, dass "anders" als "normal" gilt. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass eine Operation zur Geschlechtsumwandlung jemanden glücklicher macht. Ich selbst bin froh und dankbar, mich aus Krankheitsgründen keiner Operation unterziehen zu müssen und glaube auch, dass viele, die hier im Kummerkasten von ihren vielen Operationen und lebensnotwendigen Eingriffen schreiben, darüber den Kopf schütteln. Ich bin, wer ich bin....und will auch sterben, wie ich zur Welt gekommen bin.

vom 23.11.2020, 15.04
14. von ixi

Nein ich kenne keine Person die divers ist.

Zur Thematik ist vermutlich am Mittwoch Abend auf ARD (20.15 Uhr) ein Film: Einer wie Erika.
Da geht es um einen Sportler.

vom 23.11.2020, 14.28
13. von philomena

Ich kenne einige Personen, die ihr Geschlecht "geändert" haben oder bessere - ins für sie Richtige wechselten. Diese Frage stellte sich mir nicht, weil ich jedes mal direkt fragte, wie er/ sie angesprochen werden möchten.
Alles weitere hat @die Adlerin perfekt geschrieben.

Ich behandelte mal einen kleinen Adrian, der etwa ums 5. Lebensjahr nur noch Kleider, rosa und Mädchensachen anzog und mit Adriana angesprochen werden wollte. Nach anfänglicher Verblüffung wurde es für mich selbstverständlich - und es ist bis heute eine Adriana geblieben. Lach.

vom 23.11.2020, 14.08
12. von Laura

Die Personen, die ich kenne, haben mir klar gesagt, wie sie angesprochen werden moechten. Als Behoerde musste ich sie bisher nicht ansprechen ;-) Entweder frage ich nach und wenn das nicht geht, versuche ich eine neutrale Formulierung zu finden. Die Bundesvereinigung Trans schlägt vor "Guten Tag, Vorname Nachname" wenn es offizieller als Hallo sein soll.
Formulare sind uebrigens ganz oft in nur maennlicher Form verfasst. Ich korrigiere diese immer, wenn ich sie fuer mich ausfuelle. Da ist also auch noch genug nachholbedarf.
Uebrigens wuerde der Begriff "divers" aus dem englischen uebernommen und hat hat eigentlich die Bedeutung verschieden im Sinne von Vielfalt. Bei uns im Deutschen klingt es oft wie der Rest ... und hat somit ein Geschmaeckle, den es nicht haben sollte.

vom 23.11.2020, 13.55
11. von Adlerin

@ Engelbert: ja, das ist in der Tat ein Problem :-/ ich dachte, du würdest vielleicht gerade nach der passenden Anrede suchen ... auf Formulare und Software haben wir ja nur bedingt Einfluss, außer wir beschweren uns an den verantwortlichen Stellen, dass entsprechende Möglichkeiten zur geschlechtsneutralen Anrede fehlen ...

vom 23.11.2020, 13.41
10. von Engelbert

@ Adlerin: das Problem ist, das die Formulare der Software oft nicht diese Möglichkeit anbieten und das bei einer Behörde eher nicht "guten Tag" gegrüßt wird, sondern weiter mit geehrter. Ich weiß jetzt gar nicht, ob das noch jemand drauf wert legt, mit sehr geehrter angesprochen zu werden und ob es Menschen gibt, denen das guten Tag zu salopp ist.

vom 23.11.2020, 13.38
9. von Adlerin

@ Engelbert: Menschen die sich nicht eindeutig einer Geschlechtskategorie zuordnen wollen / können, schreibt man am besten mit "Guten Tag, Vorname Nachname" an, also zum Beispiel "guten Tag, Lisa Müller". Das kommt einem vielleicht im ersten Moment unhöflich vor, aber so respektiert man die Grenzen der Person und sortiert sie nicht ungewollt entsprechend des Vornamens in eine bzw. möglicherweise die falsche Kategorie ein. Während "divers" die deutsche Bezeichnung für eine dritte Geschlechtskategorie ist, die für meine Begriffe etwas ... gewöhnungsbedürftig klingt, findet man unter dem Stichwort non-binary (= nicht binär) sehr viele Informationen über Menschen, die sich nicht (eindeutig) der weiblichen oder männlichen Geschlechtskategorie zuordnen (wollen / können).
Wenn sich ein weiterer Kontakt mit der Person ergibt, darf gerne nachgefragt werden, welche Pronomen und welche Anrede die Person präferiert. Manche nutzen trotz ihres non-binären Empfindens (der Einfachheit halber) einen männlichen oder weiblichen Pronomen/Namen, der dann natürlich auch gerne in der Anrede genutzt werden darf.

Sywe hat vollkommen recht, dass man Trans-Menschen entsprechend des nun präsenten Geschlechts anspricht. Personen, die noch im Transitionsprozess sind, darf man gerne auch schon entsprechen des "Zielgeschlechts" ansprechen. Der Weg zur Änderung der Einträge in Namen- und Geburtsurkunde ist lang und ihr tut den Menschen einen großen Gefallen, wenn ihr schon vorher den richtigen Namen verwendet.

Eine Person, die sich als divers / nicht-binär bezeichnet, kenne ich persönlich bislang nicht, aber meine Partnerin ist eine Trans-Frau (also früher als männlich eingeordnet, empfindet sich aber schon immer als weiblich) und daher kenne ich mich inzwischen recht gut aus in diesem Gebiet :-)

Wie Sywe schreibt (du scheinst dich auch gut auszukennen :) ) suchen sich Menschen dies nicht aus, sondern sie empfinden extremen Leidensdruck, der für cis-Menschen (Menschen, die sich ihrem Geburtsgeschlecht zugehörig empfinden) wahrscheinlich kaum nachvollziehbar ist. Insofern ist es für uns ein Akt von zwei Sekunden, die Anrede entsprechend anzupassen, wirkt aber bei der betroffenen Person wie eine sehr respektvolle und freundliche Geste, die zeigt, dass man die Person annimmt, wie sie ist :-)

Liebe Grüße
Adlerin

vom 23.11.2020, 13.25
8. von Sandra WU

Mit diesen Wort als Frage "divers" kann ich nichts anfangen.
Sehr wohl aber mit dem Wort "anders".
Anders als der Durchschnitt z.B.
L.G.


vom 23.11.2020, 13.24
7. von Engelbert

@ Juttinchen: es geht um die, die sich weder als Mann noch als Frau fühlen ... da wird es schwierig, sie anzusprechen ...

vom 23.11.2020, 13.17
6. von Juttinchen

Ich kenne niemanden, der "divers" ist. Und ganz ehrlich, ich finde das zu blöd. Wer Mann war und nun Frau ist, sollte auch als Frau... angesprochen werden. Und umgekehrt.
Ich persönlich habe keine Berührungsängste. Es ist nun mal eine Laune der Natur und sollte respektiert werden.

vom 23.11.2020, 13.15
5. von Sywe

Wer eine Geschlechtsumwandlung machen lassen hat, den sollte man entsprechend mit Mann bzw. Frau ansprechen. Wer noch überlegt, ist in seiner geborenen Situation anzusprechen.
Diese Menschen leiden mehr, als wir uns vorstellen können.

vom 23.11.2020, 12.30
4. von Sywe

Ja, ich kenne zwei Personen. Der Zustand ist nicht willenabhängig, es ist eine Veranlagung. Näher habe ich mich bisher nicht mit diesem Problem befasst.
Ich begegne diesen Menschen mit derselben Achtung, wie allen anderen.

vom 23.11.2020, 12.27
3. von Engelbert

@ Laura: und wie spricht man die Leute an: mit "sehr geehrter divers" oder mit "sehr geehrte divers" ?

vom 23.11.2020, 12.20
2. von rosiE

das wort wende ich nicht auf menschen an, es gibt diverse meinungen, das schon, aber divers bei einer person? nein,

vom 23.11.2020, 12.18
1. von Laura

Ja, ich kenne einige Menschen, die sich anders fuehlen als sie geboren sind. Im Studium hatten wir einen Komminiltonen, der sich zur Frau hat umwandeln lassen. Ich bin ihr noch oefter in anderen Kreisen begegnet.
Ueber eine Frauenkonferenz kenne ich mindestens zwei urspruenglich Frauen, die als Mann leben und sich als divers bezeichnen. Aber sind wir nicht alle ein bisschen divers? Wer von uns hat nicht Anteile, die "normal"erweise dem anderen geschlecht zugeordnet werden? Jede Person, wie sie moechte.

vom 23.11.2020, 12.07

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