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Ausgewählter Beitrag

wo warst du

Lieber Gott ... wo verdammt nochmal warst du, als der 39jährige Kanufahrer auf dem Bossee beim Verankern eines Weihnachtsbaumes gekentert und ertrunken ist. Hey, er hat das im Gedenken an die Geburt deines Sohnes getan. Denn deswegen stellt man Weihnachtsbäume auf und du lässt den Mann sterben. Ja, ich weiß, du bist nicht für Einzelfälle zuständig ... nur fürs große Ganze. Ach nee, auch da hältst du dich raus. Ich glaube, du hast das alles erschaffen und nun guckst du mal, was so wird und wie es sich entwickelt, greifst aber selbst nicht mehr ein. Auch nicht, wenn die Menschen "lieber Gott" oder "Ohgottohgott" rufen.

Engelbert 22.12.2020, 20.54

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Kommentare zu diesem Beitrag

22. von MaLu

@ Lina, @ Philomena und @ Satu,

ihr habt das so toll geschrieben, da brauch ich nur noch zu schreiben:

Ich schließe mich euch an!

vom 24.12.2020, 04.10
21. von Kytta

Es ist zu einfach die eigene menschliche Verantwortung Gott zu zuschieben.
Mein volles Mitgefühl der Familie.

vom 23.12.2020, 14.17
20. von ixi

Die Familie des Manner hat mein volles Mitgefühl. In den schwierigsten Zeiten meines Lebens als ich auch dachte "Gott, warum hast du das zugelassen?" durfte ich erkennen, dass Gott mir in meinem Leben sehr häufig den richtigen Weg gezeigt hat.

vom 23.12.2020, 14.04
19. von Hanna

Gott schenkt uns Gutes?Ich brauche keinen Gott,der uns angeblich liebt und doch soviel Unheil zulässt! Ja,ich weiß,er möchte uns prüfen,wie mir einma,ein Pfarrer erklärt hat......

vom 23.12.2020, 13.46
18. von Gisela L.

Ich habe es nicht gewusst, nur durch Deinen Eintrag bin ich jetzt informiert. Warum denken viele Menschen an Gott, wenn etwas passiert? Wir sollten viel mehr Dankbarkeit empfinden für alles Gute, das er uns schenkt.

vom 23.12.2020, 12.26
17. von Killekalle

Der Weihnachtsbaum war ursprünglich ein heidnischer Brauch und geht auf die Germanen zurück.
Vater sagte imer, wenn jemand etwas waghalsiges tat: Der versucht Gott!
Mir tut die Familie dieses Mannes sehr leid, ihn wegen eines Weihnachtsbaumes verloren zu haben. Wer brauch einen Weihnachtsbaum auf dem Wasser?

vom 23.12.2020, 11.47
16. von Hildegard

Ich bin damit groß geworden, dass meine Mutter ihren Gott dafür angeklagt hat, ihr den Vater im ersten Weltkrieg genommen zu haben und ihren Mann im Zweiten. Als Kind schon habe ich das als unsinnig empfunden, bei den vielen Menschen, die es gibt, einen Gott für das einzelne Schicksal verantwortlich zu machen und so habe ich schon mein ganzes Leben jeglicher Religion sehr kritisch gegenüber gestanden.

Ich habe dieses Leben bekommen und werde es irgendwann beenden und mache mir keine Gedanken darüber, warum und weshalb es so oder so war. Ich bin dankbar - wem auch immer - für gute Tage und versuche, auch aus schwierigen Zeiten das Beste zu machen.

vom 23.12.2020, 10.32
15. von satu

Hm, weshalb muss man im Dunklen am Sonntagabend einen Baum/Ponton im See festmachen? Wenn man ja wohl auf den Grund des Sees muss, sollte man tauchen können?! Weshalb waren die nur zu zweit?
Das sind die Fragen, die mir dazu einfallen, nicht, weshalb Gott es nicht verhindert hat.
Erwachsene, gesunde Menschen sind für ihr Tun in der Regel selbst verantwortlich.
Natürlich tun mir die Beteiligten und vor allem die Familie leid, die den Verlust erleiden, aber Gott kann da nicht so wirklich was dafür.

vom 23.12.2020, 09.22
14. von owl

Er starb, weil seine Lebenskerze erlosch, zufällig beim Verankern des Weihnachtsbaumes ... was hat "der liebe Gott" damit zu tun?
Nichts, genauso wenig wie Eltern (in der Regel) für die Taten ihrer Kinder verantwortlich sind.

vom 23.12.2020, 08.52
13. von Schpatz

Diese Fragen stelle ich mir so oft. Und deshalb mag ich nicht an ihn glauben, eher an andere Dinge.

vom 23.12.2020, 08.22
12. von Lieserl

Es gibt täglich Unglücke wie diese. Es gibt Kriege, Morde und andereUngerechtigkeiten, da wäre Gott überfordert, das alles zu richten. Und wozu auch. Diejenigen, die die Kriege führen, haben ja ihr eigenes heeres Motiv dazu.
Gott ist für mich wie ein Vater. Er hat mir die Hand gehalten als ich kleines Kind war und die Hand brauchte. Und dann hat er mich losgelassen. Kein Elternteil ist verantwortlich für das, was die erwachsenen Kinder machen. Warum sollte Gott es sein?

vom 23.12.2020, 07.57
11. von Carina

Das klingt verzweifelt und das kann ich sehr gut nachvollziehen. Diese Frage stelle ich mir schon lange nicht mehr. Ich weiss, dass sog. Gläubige, jene wirken nun mal auf mich so, vom freien Willen, zugleich auch dem sog. Widersachser, Satan, Teufel, dem gefallenen Engel Luzifer...usw.sprechen. Alleine jene Namen verursachen bei mir Übelkait.
Ich glaube, dass der Mensch sowohl Lichtseiten, sowie Stolpersteinchen (Schattenseiten hat). Dies alles sog. gottgewollt ist. Ich sehe uns alle als kleinsten göttlichen Funken und dieses Jahr zeigt die Mehrheit der Menschen in ihren Schattenseiten, was ich als sehr, sehr schade empfinde.

Dieser Mann hat Gutes getan und ist im Guttun von uns gegangen: Zu jung, doch auch jene packt es und verstehen tue ich gar nichts mehr. Ich kann nur wirken, so gut ich eben kann, weitergehen im tiefen Glauben, dass jeder Mensch nur das Beste möchte. Für mich îst dieses Jahr und bleibt dieses Jahr im besonderen, das Jahr der Verbindung zwischen Kopf und Herz.

Wie oft habe ich Gott gerufen und erhielt keine Antwort. Trotzdem fühle ich in mir, dass etwas da ist, das wir alle (davon bin ich einfach gefühlsmässig überzeugt) erst erleben werden, wenn wir gegangen sind. Bücher, Geschehnisse, Glauben,....das Leben und seine Herausforderungen an sich....usw......lassen uns das nur erahnen.


vom 23.12.2020, 07.33
10. von gerhard aus bayern

wenn es wirklich einen gott gibt verstehe ich nicht warum in seinem namen frauen verbrannt wurden. spätestens da hätte er einschreiten müssen.

vom 23.12.2020, 07.31
9. von Petra.L.

@Lina und @philomena - ich war gerade noch am überlegen, wie ich auf den Eintrag reagieren will und scrollte dabei durch die bereits eingestellten Einträge und kann jetzt schreiben, dass ihr beide meine Empfindungen bereits bestens mit euren Worten beschrieben habt!

vom 23.12.2020, 07.30
8. von philomena

Ich hätte von dem Schicksal dieses Mannes gar nicht gehört, wenn du es nicht geschrieben hättest. Es hat dich berührt und jetzt "haderst" du mit dem Schöpfer/ Gott. Das ist auch eine Art Gebet.
Wir haben die Freiheit, den freien Willen unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Sie gehen oft gut aus, nicht immer.
Wir haben zwei Sicherheiten im Leben, wir wurden geboren und wir werden sterben. Dazwischen liegt das Leben mit seinen Möglichkeiten, allen Höhen und Tiefen, das wir selber füllen und aus dem wir lernen.


vom 23.12.2020, 06.24
7. von Viola

Ich bin ja nicht so gläubig - aber das würde ich nicht mal gedanklich so interpretieren. Jedes Handeln hat immer eine Konsequenz und die kann negativ oder positiv sein. Und mal ehrlich - ich feiere auch nicht die Geburt Jesu - sondern ich feiere Weihnachten. Und so tun es viele Millionen Menschen, vielleicht sogar der Kanufahrer. Natürlich kein Grund zu sterben, aber auch kein Grund, irgendwen pauschal zu verurteilen.

vom 23.12.2020, 05.02
6. von Lina

Ich gestehe ich bin über deine Worte etwas schockiert.
Gott hat uns nicht den Auftrag gegeben einen Christbaum mit den Kanu zu befördern.
Gott gibt uns die Hoffnung und er hat uns den freien Willen gegeben zu entscheiden was auch immer wir tun.

Es ist tragisch, dass dieser Mann um sein Leben gekommen ist.

Nicht bös sein... aber ich beobachte immer wieder (das meine ich im Allgemeinen)... dass wenn ein Unglück passiert, wird es Gott vorgehalten, weil er es zulässt... aber wenn es einen gut geht und man Glück hat... da wird nicht an Gott gedacht.


vom 23.12.2020, 04.15
5. von Sieglinde S.

Vielleicht war der Kanufahrer im Auftrag der Gemeinde zuständig, einen Weihnachtsbaum zu Freude Aller aufzustellen. Vielleicht hat er das schon oft gemacht. Ich kenne den Bossee nicht, weiß nicht wo das ist. Kenne nicht die näheren Umstände.
Als Kind wurde mir beigebracht: man sagt nicht "verdammt" oder verdamm mich. Ich möchte doch nicht von Gott verdammt werden.
Wie viele Menschen beten und bitten Gott stündlich um Hilfe? Es könnten 4 Milliarden sein. Denn die Kinder tun das vielleicht noch nicht.

vom 23.12.2020, 03.05
4. von Hannelore 26

...ob es nicht gerade ER ist, der dafür sorgt, dass es zur Geburt in die Einfachheit, Bescheidenheit, Stille geht?

vom 23.12.2020, 01.47
3. von Birgit W.

Ich hab's jetzt erst gelesen, nachdem ich deinen Eintrag hier gesehen hatte. Ich mag jetzt herzlos erscheinen, aber es gibt den Spruch "Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um". Der liebe Gott hätte sich dann schon früher einschalten müssen, denn ein 39jähriger mit gesundem Menschenverstand sollte eine so Aktion gar nicht erst andenken. Vielleicht war der liebe Gott grad damit beschäftigt, einem Kind oder Senioren, die sich über ihr Tun keine Gedanken zu machen in der Lage waren, vor einem üblem Schicksal bewahrt? Ich denke, auch der "Allmächtige" ist irgendwann mit dem vielem Aufpassen überfordert.

Für die Familie, Angehörige, Freunde - schlimme Sache. Ja. Aber vermeidbar gewesen.

vom 23.12.2020, 00.18
2. von Adele

Weish 9,13 Denn welcher Mensch kann Gottes Plan erkennen, / oder wer begreift, was der Herr will?
Weish 9,14 Unsicher sind die Berechnungen der Sterblichen / und hinfällig unsere Gedanken;
Weish 9,15 denn der vergängliche Leib beschwert die Seele / und das irdische Zelt belastet den um vieles besorgten Geist.
Weish 9,16 Wir erraten kaum, was auf der Erde vorgeht, / und finden nur mit Mühe, was doch auf der Hand liegt; / wer kann dann ergründen, was im Himmel ist?
Weish 9,17 Wer hat je deinen Plan erkannt, wenn du ihm nicht Weisheit gegeben / und deinen heiligen Geist aus der Höhe gesandt hast?


vom 22.12.2020, 23.29
1. von Katharina

Da sprichst Du mir aus der Seele, diese Fragen stelle ich auch fast täglich das ganze Jahr über

vom 22.12.2020, 20.58

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