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und dann die andere

Als kleiner Tagesausgleich habe ich dann heute Nachmittag auf dem Weg nach Hause einen Unfall gebaut. Ich war unaufmerksam, dachte, dass der, der vor mir steht, nachdem der Fußgänger den Zebrastreifen passiert hat, losfährt und bin auch schon mal losgefahren ... er aber nicht ... weil noch ein Fußgänger kam. Rumms. Bei mir war nur der Nummernschildhalter kaputt ... bei ihm sah man auch kaum was. "Aaaber es könnte ja unterm Blech ...", glaube ich nicht, aber ein Gutachter wird sicher sowas feststellen ... wenn man schon mal unschuldig am Unfall ist, versucht man das Optimum rauszuholen.

Früher und auf dem Land wäre das ein "ist nix passiert, das poliere ich weg", heute ein Fall für den Gutachter. Als er auf die Frage, ob wir wirklich die Polizei holen sollen, anfing mit "das da schon mal ... und er dann später Kopfschmerzen bekommen hätte", habe ich ihm klar gesagt, dass bei einem Aufprall mit 5-10 Stundenkilometer ganz sicher da nix passiert ist und er jetzt nicht einen auf Schmerzensgeld machen soll. Ja, ich weiß, wie sowas läuft. 

Und ansonsten: Pech gehabt bzw. unaufmerksam gewesen. Mea Culpa. Muss jetzt aufpassen, dass nix mehr passiert, hab einen Unfall frei, ohne hochgestuft zu werden, dann darf aber im Jahr danach nicht noch was passieren.

Engelbert 14.09.2020, 18.21

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Kommentare zu diesem Beitrag

18. von Phoenixe

Oje, das war wirklich ein doofes Erlebnis und hätte es jetzt wirklich nicht noch gebraucht. Ich kann verstehen, dass Du genervt und erschöpft warst, ich hätte allerdings auch, sowohl als Geschädigten als auch als Verursacher die Polizei geholt. In den heutigen Autos ist soviel Technik, das regelt sich selbst hier auf dem Land mittlerweile oft nicht mehr so. Die ganzen Parksensoren, Rückfahrkamera, Querverkehrwarner, wer kann da überblicken ob etwas passiert ist oder nicht?
Zum Glück können wir die Versicherung zunächst einschalten und nach der Regulierung entscheiden was teurer kommt. Den Schaden selber tragen oder eine evtl. Hochstufung.


vom 16.09.2020, 18.59
17. von Leonie

Sehr ärgerlich, aber es ist niemand verletzt worden. Durch die extrem lange Zeit für die Untersuchungen, warst Du vielleicht nicht ganz beim Straßenverkehr. Kann vorkommen, gräme Dich nicht, wegen einem evtl. "Abzocker", die Polizei hat zwar lang auf sich warten lassen, aber gut dass sie da war.

vom 15.09.2020, 13.13
16. von Laura

Ich habe auch einmal beim Rueckwaertsfahren ein parkwendes Auto ganz leicht angedidscht. Die Fahrerin stand auf dem Gehweg. Es war keinerlei sichtbarer Schaden zu sehen und sie wollte nichts. Ich gab ihr trotzdem meine Daten falls doch irgendetwas sei. Gemeldet hat sie sich nie.

An anderer Stelle habe ich aber schon die Polizei geholt, die dann den entsprechenden Halter informiert hat und es ueber die Versicherung lief.

Ich haette an seiner Stelle auch die Polizei holen lassen. Auch wenn man auf die eine ganze Ecke wartet und nach so vielen Stunden Krankenhaus du sicherlich lieber nach Hause gefahren waerest ... Das naechste Mal waere nach so einem Eingroff vielleicht wirklich abholen lassen die bessere Alternative gewesen.
Nun so kannst du sicher sein, dass es sich fair regelt und nicht doch noch irgendeine Schermzensgeld oder aehnliche Sache bei rum kommt.

vom 15.09.2020, 12.19
15. von Chris

Hauptsache euch ist nichts passiert.
Für Blech ist die Versicherung da.
Mir ist vor ein paar Jahren jemand hinten rein gefahren, bei dem war der Kotflügel verbeult und bei mir zwei Kratzer an der Plastikschürze. Das haben wir nicht verstanden. Der Giutachter hat dann festgestellt, dass er den Querriegel meiner Anhängerkupplung getroffen hat. Da es warm war hat die Plastikverkleidung nachgegeben und ist nicht kaputt gegangen.
Als die Polizei eintraf, hatten wir uns schon fast angefreundet, denn der "Jung" konnte ja nichts dafür, dass er meine "Diva" beschädigt hat. Er hatte offensichtlich den größeren Schaden. Und meinen Schaden hat dann ja seine Versicherung bezahlt.


vom 15.09.2020, 10.44
14. von christine b

oje engelbert, aber so kleinigkeiten passieren jedem autofahrer mal, pech gehabt aber gott sei dank nicht mehr passiert.

vom 15.09.2020, 10.14
13. von JuwelTop

Na das kenn ich auch! Mein Mann hat den ersten Unfall verursacht vorher und ich im Frühjahr den zweiten. Nur ein bisschen angeeckt an der fremden Stoßstange. Der Herr meinte, melden wir nicht der Versicherung, er versucht das wegzupolieren. Ich könnte das ja so bezahlen. Hab mich nicht drauf eingelassen, hab es der Versicherung gemeldet und siehe da, Schaden plötzlich über 700 Euro. Wurde jetzt höhergestuft.

vom 15.09.2020, 09.56
12. von Karin v.N.

Ist zwar sehr ärgerlich, aber wenn keinem was passiert ist, lässt sich alles andere regeln. So wie wir das früher geregelt haben klappt das heute leider nicht mehr. Da entsteht bei ganz vielen immmer vordergründig die Frage: kann ich dadurch einen Vorteil haben? Die Zeiten von früher sind leider lange vorbei....;-( ...

vom 15.09.2020, 09.52
11. von Mai-Anne

ach, engelbert, sei froh, dass nicht mehr passiert ist! aber, klar, ärgert man sich noch mehr, wenn das gegenüber mit null verständnis reagiert.
ich stand kürzlich auf dem parkplatz eines drogeriemarktes, saß noch im auto. es gab noch viele weitere freie parkplätze. kommt ein dicker suv und zwängt sich in die parklücke neben mich. die beifahrerin schlägt beim aussteigen die tür voll gegen meinen kleinen floh - und geht einfach weiter. ich blieb sitzen, wollte schauen, ob wenigstens der fahrer sich kümmert. tat er aber nicht. erst als ich ausgestiegen bin und nachgeschaut hab, kam er auch langsam aus seinem wagen und hat mich dann belehrt, dass die kleine delle gar nicht von ihm sein kann, weil ja irgendeine leiste das schon weiter oben abgebremst hätte. ich hab's ihm geglaubt - aber hab mich furchtbar geärgert über den schnösel und seine tussi - bitte entschuldigt meine ausdrucksweise, aber da reg ich mich immer noch auf....

vom 15.09.2020, 08.58
10. von SabineR

Also, ich würde auch sagen, ist alles menschlich Engelbert. Ich bin vom Fach (Rechtsanwaltsfachangestellte) und sage dir, mach dir keine Gedanken. Deine Versicherung regelt das und wenn kein nennenswerter Schaden am anderen Fahrzeug ist, machen die auch nicht ohne Weiteres Geld locker. Wer von uns ist denn nicht mal einen Moment unachtsam? Glück ist, dass nicht mehr passiert ist.

vom 15.09.2020, 08.46
9. von bo306

Wieso unterm Blech? War es etwa ein Oldtimer? Heutzutage ist doch alles nur noch Kunststoff. Und wissen kann man da tatsächlich nicht, ob darunter was ist. Bei dem geschilderten Fall wohl eher nicht.
Ähnliches habe ich vor einigen Jahren erlebt, nur war der Vordermann zurück gerollt und mir ins Auto. Ich habe meine Werkstatt auch zur Sicherheit einmal nachgucken lassen. Kleine Kratzer auf dem Nummernschild und an der Schürze vom Auspuffrohr, wo er genau in einen Lüftungsschlitz getroffen hat.
Ich habe es der Versicherung auch gemeldet, die mir noch geholfen hatte, die gegnerische Versicherung zu ermitteln, falls es zu einer Schadensanzeige kommen sollte. Später konnte ich dann aber Entwarnung geben und da hat der Mitarbeiter mir erzählt, der Mann wisse von nichts und war zudem so schwerhörig, dass selbst der Kollege im Nebenbüro fragte, ob dieser Mensch noch Auto fahren würde.

vom 15.09.2020, 07.58
8. von MaLu

3. von Engelbert

Nein, natürlich bin ich nicht von Fahrerflucht ausgegangen. Aber du hast geschrieben:
" Früher und auf dem Land wäre das ein "ist nix passiert, das poliere ich weg", heute ein Fall für den Gutachter."

Da hab ich daraus geschlossen, dass das bedeudete: und dann wären beide einfach weiter gefahren.



vom 15.09.2020, 06.17
7. von Lina

Trotz allem hast du noch Glück gehabt... ungut ist so etwas immer... ist aber nichts tragisches passiert.
Es ist leider so... die Gesellschaft hat sich verändert... viele wollen aus allem was nur geht Geld holen.


vom 14.09.2020, 23.43
6. von Gerlinde

Ich finde, die dreiviertel Stunde zu warten und das ganze per Polizei aufnehmen zu lassen, war eine sehr gute Lösung.
Unsre Kinder hatten das mal als Fahranfänger - auf einem abschüssigen Parkplatz ist das Auto auf den vorherstehenden gerollt und hat die Stoßstange getroffen. Die Jugend war verunsichert durch ein paar "Rumsteher", die gleich von "Unerlaubtem Entfernen" sprachen und haben sich nicht getraut, ihr Auto zurückzusetzen. Und der nette Autofahrer, als er dann endlich kam? "Ach, das ist nichts weiter, da brauchen wir keine Polizei. Das regeln wir so!" Ein Mal und nie wieder! Die zwei haben zusammengelegt und ich hab noch was drauf gelegt - er hatte vielleicht schon vorher ein Problem nit der Halterung der Stoßstange und hat sich gefreut, dass da zwei eingeschüchterte Fahranfänger standen. Wir haben so gelernt, dass wir lieber die Polizei holen!!

vom 14.09.2020, 20.24
5. von charlotte

Sowas kann vorkommen. Menschen sind keine Automaten.
Wünsche Dir eine fehlerfreie Zukunft.
Liebe Grüsse



vom 14.09.2020, 19.40
4. von Therese

Ist doch schonmal sehr gut, dass Niemandem etwas passiert ist, unaufmerksam kann ja jeder mal sein. Sollte nicht, ist aber so. ....und dass ein sehr geringer Schaden heutzutage schnell ins Geld gehen kann, das ist auch allgemein bekannt. Es wird natürlich auch öfter mal ausgenutzt von Autowerkstätten, wenn die hören: Versicherungsfall. Sollte auch nicht so sein. Und manche Autofahrer versuchen selbst, möglichst viel rauszuschlagen. So hatte ich zumindest deinen Text verstanden. Da war es wohl gut, dass die Polizei hinzu gezogen wurde.


vom 14.09.2020, 19.25
3. von Engelbert

@ Malu: wie soll ich Dein "ich hätte zumindest die Daten ausgetauscht" verstehen ? Willst du damit sagen, dass ich einfach weitergefahren bin ? Bin ich natürlich nicht, frag die Polizei, die war dabei (allerdings haben wie eine Dreiviertelstunde auf sie warten müssen) ...

vom 14.09.2020, 19.15
2. von philomena

Aufmerksam sein ist gut, doch wenn du aus der Klinik kamst und noch viele Gedanken im Kopf herumschwirren, hättest du dich vielleicht abholen lassen sollen?

Viel passiert sein, kann den Autos nicht. Doch auch die Kleinigkeiten werden heute teuer. Daumen für einen weiteren glimpflichen Ausgang der Geschichte sind gedrückt.

vom 14.09.2020, 19.10
1. von MaLu

Sei jetzt bitte nicht noch auf mich sauer.
Aber dein Vordermann hat dir nichts getan, warum bist du jetzt sauer auf ihn? Ich hätte zumindest die Daten ausgetauscht aber ganz sicher wäre ich nicht einfach weiter gefahren. Ich hab auch schon als Unfallverursacher die Polizei gerufen.

Ich erzähl dir man was:
Ich fuhr in DÜW eine Straße entlang, an deren Ende 1. die Straßenbahn fuhr und dann 2. eine stark befahrene Straße kam. Ich hab mir erlaubt, am ersten Stopschild stehen zu bleiben und am 2.auch. Mein Hintermann fuhr auf mich auf. Als ich aussteigen wollte rief er von hinten:"Es ist nix passiert, sie können ruhig weiter fahren!" Ich stieg trotzdem aus, bei ihm hing der Scheinwerfer runter, bei mir sah man erst mal nix. Während ich mir Papier und Stift besorgte, klagte er sein Leid über mich (Ich war so blöd 2 mal zu halten) einem Polizisten in Zivil (das wusste er aber nicht). Dieser Polizist kam auf mich zu und meinte: "Hier ist meine Karte, ihr Gegner hat mit alles geschildert. Sie sind eindeutig unschuldig. Wenn es ein Problem gibt, können sie mich gerne als Zeugen angeben." Ich sagte meinem Unfallgegner, erst wenn meine Werkstatt sagt, es ist nicht passiert, dann ist nichts. Montags in der Werkstatt wurde mir dann gesagt, die Stoßstangenhalterung ist gebrochen. Schaden 1000 DM. Das war vor gut 20 Jahren.

vom 14.09.2020, 19.10

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