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Hier (die Seite heißt Emcomy) kann sich registrieren und Kontakte und eine Vertrauensperson eingeben, die im Falle eines Todesfalls oder Unfalls oder Krankenhausaufenthalts sich einloggen und eine Nachricht schicken kann, ohne dass man untereinander die Kontaktadressen sieht. Bis zu 5 Kontakte kostet nix, bis zu 50 kosten 11,90 Euro im Jahr. (Der Slogan auf der Seite: Emcomy: Damit im Notfall alle bestimmten Personen informiert sind ... Schließen Sie Kommunikationslücken im Todesfall oder bei langen Krankenhausaufenthalten. (Die Webseite wurde von dem Freund einer Seelenfärblerin gegründet).

Engelbert 21.09.2022, 23.21

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Kommentare zu diesem Beitrag

9. von Björn Walter

Liebe Community,
ich habe mit viel Interesse eure Beiträge und Diskussionen verfolgt. Da ich der Günder von Emcomy bin, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, selber noch ein paar Worte zu schreiben.
Zunächst einmal vielen Dank das ihr euch Gedanken zu meinem Service gemacht habt. Der Dienst ist tatsächlich aus einem persönlichen Problem entstanden. Wie der Name es schon sagt ist es eine digitale Kontaktliste für den Notfall, also etwas, was man sowohl während des Lebens und nicht nur im Todesfall verwenden kann.
Wir sind noch relativ neu auf dem Markt, dennoch gibt es tatsächlich die unterschiedlichsten Menschen, die den Service nutzen oder für sich entdeckt haben.
Wir möchten es den Menschen erleichtern, die Menschen, die ihnen am Herzen liegen, im Falle eines Notfalls informieren zu lassen, und zwar anonym. Anonym bedeutet, dass die Person, die meine Kontakte informiert, die Kontaktliste nicht einsehen kann. Das war uns sehr wichtig. Wer möchte schon, dass jemand anders darüber entscheidet, ob er eine Person informiert, die ich selbst vielleicht mag und meine Vertrauensperson aber nicht ?
Wie es in einem Beitrag schon richtig zu lesen war, geht es dabei um Kontakte "ausserhalb" meines direkten Freundeskreises. Das ist uns sehr wichtig, weil so ein Notfall auch immer eine seelische Reaktion auslöst und dabei sollten die Angehörigen und direkten Freunde auch immer direkt informiert werden und nicht über unseren Service.
Ich selber habe eine intakte Familie, aber mein Freundeskreis ist nunmal nicht deckungsgleich mit dem meiner Frau. Ich habe viele gute Freunde in anderen Städten und auch Ländern. Die würden sich als erstes Sorgen machen wen ich mich nicht mehr melde. Genau dafür ist auch Emcomy gedacht. Mir ist es lieber, eine Information zu erhalten wenn einem meiner Freunde etwas passiert ist, als das ich keinen Kontakt mehr habe und nicht weiss warum. Das habe ich leider schon einige Male erlebt und das ist kein schönes Gefühl.
Ein persönliches Schicksal traf mich 2020, als meine Mutter plötzlich an einem Schlaganfall verstarb. Sie war sehr gut vorbereitet, was Vorsorgeerklärung, Bestattung, etc. angeht. Aber wen ich alles zu informieren hatte und mit wem sie im Kontakt stand, das wusste ich nicht. Also habe ich 2 Tage in der Wohnung nach irgendwelchen Adresslisten und anderen Hinweisen gesucht. ca. 70% ihrer Freunde habe ich auch informieren können, den Rest nicht. Und ich bekomme selbst nach 2 Jahre noch Kondolenzbriefe von Menschen, an die ich nicht gedacht hatte und die durch Zufall erfahren haben was mit meiner Mutter passiert ist. Das ist auch für mich keine einfache Situation, auch nach 2 Jahren immer wieder an ihren Tod erinnert zu werden. (damals gab es Emcomy noch nicht, aber ich habe meinen eigenen geplanten Service aus Sicht eines Kunden betrachten können und müssen).
Was ich damit sagen möchte ist, dass es die unterschiedlichsten Anwendungsmöglichkeiten einzelner Menschen gibt. Ältere Menschen nutzen den Dienst weil sie Angst davor haben, einsam zu sterben, ohne das es jemand mitbekommen (das musste ich auch erst lernen das es das gibt). Und wir versuchen so sensibel und transparant wie nur möglich mit dem Thema umzugehen. Wir haben damit aber noch viel zu tun weil:
a) der Service noch sehr neu ist
b) der Service noch ohne Mitbewerber auf dem Markt ist und man den Menschen erstmal erklären muss worum es bei uns geht.
c) es in den Bereich der Fürsorge geht wo auch die deutschsprachigen Länder eher passiv zu eingestellt sind.
Es ist uns wichtig, dass jeder die Möglichkeit hat, diesen Dienst zu nutzen. Deswegen bieten wir auch einen kostenlosen Tarif an, der komplett funktioniert. Es ist auch eine Art von sozialer Verpflichung, der wir damit nachkommen möchten.
Wir möchten damit auch nicht "reich" werden, aber "Reich"weite generieren.
Jeder sollte frei entscheiden können ob dieser Service etwas für ihn ist oder nicht.
Und da ich jetzt sehr viel geschrieben habe und hoffentlich ein paar Dinge aufklären konnte, bedanke ich mich schon vorab recht herzlich bei Allen, die meinen Beitrag gelesen haben.
Viele Grüße,
Björn von Emcomy

vom 06.10.2022, 23.30
8. von Sieglinde S.

Sowas wäre für mich als völlig allein Stehende wohl ganz gut. Aber wie muss ich das machen?
Wenn ich diese Webadresse anklicke, mus ich erst cookies akzeptieren. Das möchte ich nicht.
Also kann ich damit nichts anfangen.
Aus Deiner Erklärung werde ich nicht schlau.
Die Infos gehen wohl nur an Leute, die auch Mail haben? Wer sollte für mich dann Briefe versenden? Oder herum telefonieren.
Ich möchte gerne eine Anzeige in meiner Heimatstadt stellen lassen. Das alles schiebe ich vor mir her.

vom 24.09.2022, 02.50
7. von Laura

@Su: man kann sowas ja auch bei den Unterlagen ablegen, die gefunden werden, wenn ein Mensch ohne Angehörige verstirbt.
Meine Mutter hatte einen ganzen Ordner, in dem sie ihre Wünsche aufschrieb (z.B. auch wer nichts auf ihrer Trauerfeier zu suchen hat). Dort stand fett im Todesfall drauf.

vom 22.09.2022, 13.09
6. von Barbara

Ja, eine praktische Sache, wie ich finde. Und weil es hier schon mehrfach angesprochen wurde: Gleich auf der Startseite ist zu lesen, dass es nicht dazu gedacht ist, die Kommunikation im Familien- oder engstem Freundeskreis zu ersetzen, sondern Kontakte außerhalb des engsten Bekanntenkreises zu benachrichtigen, z.B. Freunde in anderen Ländern, Online-Kontakte oder andere Personen, die keine Berührung mit Familienangehörigen haben.

vom 22.09.2022, 09.26
5. von christine b

das erscheint mir sehr gut, wenn man keinen partner oder kinder oder keine absolute vertrauenspersonen hat, die das für einen übernehmen, die anderen zu informieren.
ich habe es schon öfter erlebt, bei menschen, mit denen ich in gutem kontakt war, nichts mehr zu hören.
man denkt: mag oder kann er/sie nicht mehr schreiben, warum geht die mailadresse plötzlich nicht mehr, homepages verschwinden nd man ist am denken: krank, verstorben? was ist los? das ist oft sehr traurig, nichts mehr zu wissen, was los ist.

vom 22.09.2022, 09.11
4. von Lieserl

Das ist vielleicht praktisch, wenn ich alleine lebe. Aber ganz ehrlich, wenn ich eine Familie und einen intakten Freundeskreis habe, dann reicht doch wenn die das wissen. Ich bin ja nicht die Queen, dass die ganze Welt erfahren muss dass es mir schlecht geht.

vom 22.09.2022, 08.23
3. von Su

wenn ich tot bin u alleine, hilft mir das vermutlich nicht.

vom 22.09.2022, 07.30
2. von Lina

Die Seite scheint recht praktisch zu sein.

vom 22.09.2022, 00.29
1. von Doro-Thea

Gut das ich noch eine Schwester habe, und wir alles geregelt haben.

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