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beim müller

Beate ist noch kurz zum Müller-Markt, mal gucken, obs dort Klopapier gibt ... natürlich nicht ... aber Beate sagt "unten in der CD-Abteilung ist eine Horde von Jugendlichen, die mal hier grabscht und mal da, mal am Schmuckstand drehen ... aus lauter Langeweile ... und oben dann ... ein Mädel ganz verzweifelt "was soll ich denn kaufen" ... die Antwort vom Freund "ach, kauf doch einfach Duschgel" ... Hiiilfe ...

Engelbert 20.03.2020, 16.46

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Kommentare zu diesem Beitrag

18. von Leonie, 1949

@ Ingrid/ile: Welche Schuhe oder Stiefel ich trug, wenn ich in die Scheune und auf den Plumpsklo gehen musste, weiß ich nicht mehr. Die Großeltern (väterlicherseits) hatten zusätzlich einen riesigen Bauerngarten. Es wurde sich ausschließlich selbst versorgt. Aber es waren zurückblickend, zauberhafte Zeiten für uns Kinder.

vom 23.03.2020, 12.34
17. von Ingrid/ile

@Leonie, genau so , aber wirklich genauso, war es auch bei unserer Oma auf dem Lande, wo wir oftmals als Kinder *1942 in den Ferien waren. Kennst Du noch die schwarzen Gummistiefel? Die zogen wir uns an, wenn wir durch die Schweine zum Plumpsklo mussten, es war so glitschig und die Schmeißfliegen fand auch ich sooo eklig!
Onkel Paul, Opas zweiter Mann, baute dann in dem kleinen Gärtchen gegenüber der Kaserne für uns ein eigenes, ach, war das himmlisch, wenn manches mal auch arg kalt, sofern es ganz früh am Morgen drückte....

vom 23.03.2020, 09.15
16. von Elisabeth (himmelblau)

Viele hier sind älteren Semesters oder haben Vorerkrankungen - bitte schaut, dass ihr möglichst wenig unter Leute (auch möglichst nicht einkaufen, zum Arzt/Apotheke) geht, bei uns in Wien gibt es viele Jüngere, die das freiwillig für die Nachbarschaft übernehmen (OHNE Kontakt natürlich - sie stellen es vor die Tür, und man legt ihnen das Geld raus), manches kann man sich liefern lassen, vielleicht habt ihr auch wen in der Familie, der euch das abnehmen kann. Und wenn nicht, dann geht bitte nicht öfters einkaufen als es unbedingt sein muss - lieber einmal einen Großeinkauf. Bei der geschilderten Situation mit den Jugendlichen ist das "Fehlverhalten" noch das geringste Problem, da sind viele auf engem Raum, und sie grabschen alles an, die erhöhen auf mehrfache Weise die Gefahr für andere (und sich selbst) sich mit Covid anzustecken und das für nichts und wider nichts - solche Geschäfte (Geschäftsbereiche), wo es nicht um Lebensmittel, WC-Papier u.ä. wichtige Güter des täglichen Bedarfs geht, sollten geschlossen haben zurzeit.
Und das wird (leider) VIEL länger als 14 Tage dauern ...

vom 22.03.2020, 20.19
15. von Leonie, 1949

Bei meinen Großeltern habe ich den Haushalt noch mit Plumpsklo im Stall erlebt. In der Wand ein Nagel, an dem ein Fleischerhaken hing mit aufgespießten Zeitungspapierfetzen. Nix Toilettenpapier. Ich kannte so etwas bis dahin nicht und es war sehr gewöhnungsbedürftig. Direkt am Plumpsklo war der Schweinestall. Ich ekle mich bis heute vor den dicken Schmeißfliegen.

Jahrzehnte später, bei meiner Schwiegerfamilie, wurde ich auch wieder mit einem Plumpsklo konfrontiert. Ums Eck, war das Männerurinal. Ich meine aber, dass es da schon Toilettenpapier im Plumpsklo gab. Alles natürlich im Hof, mit wieder hunderten von Schmeißfliegen. Erst Jahre später baute mein Ex-Schwager ein tolles Bad mit Toilette ins Haus. Für mich ein Segen. Es war ein Metzgershaushalt.

Selbst jetzt gibt es bei uns im Ort, noch Haushalte mit Plumpsklos. Auch „mein“ Haus hatte ursprünglich ein Plumpsklo, die Grube ist heute mit einem schweren Stein abgedeckt. Zum Glück war das vor meiner Mietzeit.

Was die rumhängenden Jugendlichen betrifft, besonders aufsässige und provozierende Jugendliche momentan, da müsste rigoros eingeschritten werden. Keine noch so kleine Ausrede (Lüge) dürfte momentan ungesühnt durchgehen! Ganz besonders in Geschäften. Das sind ungezogene, respektlose „Kinder“, die kein gutes Elternhaus kennen oder die Eltern alles durchgehen lassen. Also sind auch die Eltern gefordert, umzudenken und zu handeln!


vom 22.03.2020, 11.22
14. von Ingrid/ile

Dann (im Notfall!!!) doch lieber Zeitungspapier?
Ach nee, da bekommt man einen schwarzen Popo und Druckerschwärze ist gewiss auch nicht so gut.
Aber was haben wir denn (oder die Toilettenspülung) in den 50iger Jahren gemacht?! Ich erinnere mich noch ganz genau, es wurden immer Blätter zurechtgeschnitten und neben das Klo gelegt. Ging doch auch "irgendwie" nämlich
1) Wir leben noch
2) es gab keinen braunen Rückstau !

vom 21.03.2020, 16.12
13. von Engelbert

@ Christine: um Gottes Willen nicht ... Küchenrolle löst sich im Wasser nicht so auf wie Klopapier und vestopft den Abfluss ... falls sie doch durchkommt, führt sie zu Problemen bei den Kläranlagen ...

vom 21.03.2020, 14.42
12. von christine b

statt clopapier einfach kleenex oder küchenrollen nehmen, sicher gibts bald wieder welches.
die lager mancher leute möcht ich sehen!

vom 21.03.2020, 13.51
11. von Juttinchen

Ich habe gerade von meinem Bruder erfahren, dass man Klopapier essen kann. ;-)

vom 21.03.2020, 11.40
10. von Friedrich

n-tv Kolumnist Thomas Schmoll aus seiner Ecke. Schmunzeln bis zum Allerwertesten: Hier klicken

Hier Auszüge:

In n-tv eine Kolumne "aus der Schmollecke". Beginnt lustig-ironisch:

Die Deutschen und andere Erdbewohner sind völlig von der Klorolle. Unser Kolumnist dachte immer, in Krisenzeiten müsse man seinen Arsch retten. Irrtum. Wichtiger ist, ihn zu putzen. Gedanken zum begehrtesten Produkt unserer Tage.

In ferner Zukunft wird es zu rührseligen Szenen kommen. Ich sehe es vor mir, wenn ein Mann, der heute 30 ist, im Jahr 2060 feierlich die letzte Rolle Klopapier auspackt, die ihm seine Eltern zusammen mit der Gemäldesammlung und mehreren Immobilien hinterlassen haben, ihm ein paar Tränen die Wangen hinabrollern und er - genussvoll wischend - leise vor sich hin sagt: "Danke, Mama und Papa, für 40 Jahre Klopapier. Ihr habt damals nicht überlebt, für euch gab es kein Happy End. Aber dafür habt ihr mir 47.000 Rollen Happy Ende soft 4-lagig, 160 Blatt, hinterlassen." Dann kackt der traurige Mann und spült seine Hinterlassenschaft und die seiner Eltern das Klo hinunter. Ein letztes Mal. Deckel drauf.

Den schönsten Protest gegen die Angst vor dem Tod mit schmutzigem Arsch vollbrachte ein holländischer Gabelstaplerfahrer, der ein Video veröffentlichte, in dem er lachend durch eine riesige Lagerhalle fuhr, die mit zig Paletten Toilettenpapier prall gefüllt war. Das war sehr lustig. Dazu passten die Worte, die der niederländische Ministerpräsident Mark Rutte sagte, um seine Landsleute die Sorge vor einem Engpass beim Klopapier zu nehmen: "Wir haben so viel, wir können zehn Jahre kacken." Wie schön, dass ein Politiker in Scheißzeiten kein Klopapierblatt vor den Mund nimmt.




vom 21.03.2020, 11.19
9. von Ingrid/ile

Wer auf der Suche nach Klopapier ist, sollte zu uns ins Dörfchen kommen, da gibt es bei "Nahkauf", einem Ableger von REWE noch ausreichend (Stand Dienstag)
Lustig fand ich vorhin den Anruf unserer Nichte, die per Handy fragte, ob wir genügend Klopapier hätten, sie seien jetzt endlich fündig geworden, 30-40 km vom eigenen Wohnort entfernt und würden dann auch welches für uns einkaufen.
Lieb, oder? Immerhin wohnt sie auch mind. 1/2 Autostunde von uns entfernt. Konnte sie beruhigen, wir sind damit immer bestens versorgt und dank unserer lieben Nachbarn auch mit allem anderen

vom 21.03.2020, 10.02
8. von Moscha

Man kann es sich nicht erklären, warum wir Deutsche wie verrückt Klopapier kaufen.
Gestern abend sagte der Kabarettist
Florian Schroeder bei 3 nach 9, dass
die Franzosen Kondome kaufen, die
Niederländer Cannabis und die Deutschen?
Klopapier!
Was sagt das über uns?
Keine hatte eine schlüssige Erklärung!

vom 21.03.2020, 09.24
7. von Lina

@ Lieserl
wenn ich was nicht lesen will... ein Klick und weg bin ich. Gerade im Internet ist es leicht... denn da steht einen keiner gegenüber der einen in ein Gespräch verwickelt , was man gar nicht will.


Diese Jugendlichen verstehen wohl auch nicht, was es heißt "zu Hause bleiben".
Ich hätte es auch jemanden vom Personal gesagt.



vom 21.03.2020, 00.51
6. von Gisela L.

Gestern und heute konnte ich auch kein To-Pap. kaufen. Ich weiß ja nicht, warum die Leute darauf so scharf sind. Auf Nachfrage wurde mir die Auskunft gegeben, dass ich um 8:00 kommen muss, wenn ich noch etwas haben will.

vom 20.03.2020, 20.00
5. von ErikaX

Heute früh war ich schon um 7.15 Uhr beim Kaufland. Der Parkplatz war rappelvoll. Ich sah, dass die Leute mit Klopapier aus dem UG hoch kommen. Da bin ich auch runter und habe tatsächlich eine Packung erwischt. Aber die Palette war 15 Min. nach der Ladenöffnung schon halb leer. Eine Bekannte hat mir vorhin am Telefon erzählt, dass um 9.30 Uhr nix mehr da war. Jetzt bin ich froh, dass ich diese Packung für meine Tochter besorgen konnte, denn sie kann immer erst abends einkaufen wenn der Mann nach der Arbeit die Kinderbetreuung übernimmt.

vom 20.03.2020, 18.56
4. von Friedrich

Ich gehe davon aus, dass a k t u e l l die allgemeine Versorgung mit Klopapier NICHT gewährleistet ist. Minister wie Klöckner müssen daher lügen, bevor die Allgemeinheit noch bekloppter wird.

vom 20.03.2020, 18.12
3. von Engelbert

Schau, Lieserl, hier im Tagebuch stehen Dinge, die mir täglich begegnen ... über die ich nachdenke, die mich freuen, über die ich mich aufrege ... dazu ist ein Tagebuch da ... würden hier nur schöne Dinge stehen, dann wäre das nicht mein Tag gewesen. Ich bemühe mich schon um Abwechslung hier, aber es gibt nicht immer Friedefreudepfannkuchen.

Und @ ixi (im anderen Eintrag kommentiert) ... hier im Tagebuch steht "mein Corona", drüben im Lichtblick ist für alle zum Austausch ... ich schreibe ja schon extra manche Dinge drüben rein, damit es hier nicht zu viel wird. Was würde denn am Abend in Deinem Tagebuch stehen ? Nur schöne Dinge ?

vom 20.03.2020, 17.40
2. von Birgit W.

Filialleitung informieren.


vom 20.03.2020, 17.33
1. von Lieserl

Schau, Engelbert, das ist genau das, was man jetzt eigentlich nicht mehr lesen will. Also ich zumindest.
Ich will mich nicht mehr runterziehen lassen von doofen Menschen, die es nicht kapieren. Von leeren Regalen oder von Menschen, die bei dem schönen Wetter zusammen sitzen.
Schreib doch einfach positives. Wenns dir schon die Schlinge um den Hals zu zieht.
Schreib doch, wie schön die Sonne scheint. Wie der Frühling alle Register zieht. Wie die Natur erwacht.
Und dass es morgen, in Bayern zumindest, eine Ausgangsverschärfung gibt. Und schlechtes Wetter.

vom 20.03.2020, 16.59

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