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es gibt aspekte ...

... an die denkt man gar nicht, wenn es heißt "jetzt sind die Kitas und Schulen zu". Da denkt man an "wie kommen Eltern und Kinder zusammen aus", "wie klappt das Lernen", "gibt es Zoff", "wie beschäftigt man die Kinder" ... aber es gibt noch mehr ... ich lese gerade im Spiegel "Bekommen Kinder aus armen Familien genug zu essen ? Kitas und Schulen sind geschlossen und damit fallen auch Gratis-Mahlzeiten weg. Die Politik hat keine Lösung". Natürlich kann man jetzt diskutieren, ob arme Familien denn (so viele) Kinder haben sollten und genau nachfragen, welches Geld wofür ausgegeben wird ... aber das betrifft dann eher die Eltern ... die Kinder als schwächstes Glied stehen jetzt dennoch da und müssen mit der neuen Situation zurecht kommen. Wobei ich jetzt nicht weiß, wie relevant und wie groß der Teilaspekt überhaupt ist.

Engelbert 31.03.2020, 12.02

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Kommentare zu diesem Beitrag

18. von christine b

ja das kann man nur sehr hoffen, dass es allen kindern jetzt gut geht, sie genug essen und liebe bekommen und sich die eltern alle so um die kinder kümmern, wie es meine tochter derzeit macht, so dass sie zwar ganz schön abgekämpft ist mit homeoffice, mit der schülerin lernen, das kindergartenkind betreuen. etwas gutes kochen für die kinder.
ich habe leider auch das gefühl, das werden nicht alle hinkriegen.

allerdings, bei uns gibt es nirgends gratisessen für kinder in schulen und kindergärten. meine tochter zahlt pro kind und monat an die 70.-€ für das mittagessen.

gestern sagte unser österreichische unterrichtsminister fassmann, dass man seit deem lockdown (hier 17 tage) 20% der schulkinder nicht erreicht und das gehen sie jetzt an, die kinder irgendwie zu kontaktieren, nach ihnen zu sehen, die größeren mit leihlaptops zu versorgen, damit sie dieseelben lernchancen haben wie die anderen.
das finde ich sehr gut.

vom 01.04.2020, 09.42
17. von ReginaE

@Inge 18:36 gerne darfst du deine Meinung habe, das hatte ich in meinem Kommentar wohl auch so dargestellt. Nicht nur du kommst aus einer Lehrerfamilie, auch ich und bin es aktuell weiterhin :-)
Deshalb kenne ich auch deren Privilegien im Vergleich zu Kindern aus armen Familien.

Aber, wie im Beitrag zu lesen ist, geht es um ganz andere Probleme als die Befindlichkeiten des Lehrkörpers! Es geht um Kinder!!

Es geht um die tägliche Gratis-Mahlzeiten in Kitas und Schulen!
Da brechen den Kindern leider viele Fürsorgepunkte des täglichen Lebens weg, da dies nicht mehr zutrifft. Zum einen fehlt es an Geld für die Eltern und zum anderen an deren Kochmöglichkeiten. Und sehr viele Eltern arbeiten für uns alle in systemrelevanten Berufen, da kommen sie heim und sollen noch für die Familie etwas auf den Tisch bringen.

Der Stand der Wissensvermittlung ist ein ganz anderer und wird auch sehr differenziert und unterschiedlich sein, wenn es ein wirkliches anschließendes Leben so wie vor Corona geben wird, bewertet.
Erst DANN können Schlüsse gezogen werden, wie es weiter mit einer sinnvollen Wissensvermittlung gehen kann.

Aber wie gesagt, es geht nicht um Lehrer, sondern um Kinder als schwächstes Glied in der Gesellschaft.

vom 01.04.2020, 07.25
16. von Lina

Ich steig jetzt nur darauf ein "wie beschäftigt man Kinder?"

Viele Eltern sind es vielleicht gar nicht mehr gewohnt sich mit ihren Kindern zu beschäftigen... und sie auch zu erziehen.

Die Beschäftigung waren vielleicht nur der Fernseher und das Handy... die Erziehung wurde von Kindergarten und Schule erwartet.
Und auf einmal ist die Familie auf sich gestellt... weiß nichts miteinander anzufangen.... weil sie es nicht gewohnt waren... etwas miteinander zu spielen... und das ist das größte Problem.

Ich hab mit meinen Kindern immer viel gespielt, gebastelt und gelesen... das empfanden wir sehr gut.

vom 01.04.2020, 00.46
15. von Gudrun

@Anita
@Anita
"Wenn eine Gesellschaft ein Mindestmaß an Solidarität aufbringen möchte für ihre verletzlichsten Mitglieder und dies für wichtig hält - dann gibt es sehr, sehr gute Gründe dafür, die Maßnahmen, die wir jetzt haben, auch anzunehmen.”

Hier klicken



vom 01.04.2020, 00.33
14. von Gudrun

Zu12)
Da bin ich anderer Meinung. Es ist eben nicht mehr Privatsache, wie sehr sich Gruppen (nicht Menschen aus einem gemeinsamen Haushalt) an die Regelungen halten. Jeder hat eine Verantwortung und die Maßnahmen sind keinesfalls unverhältnismäßig!


vom 31.03.2020, 23.47
13. von Juttinchen

Ich hoffe doch sehr, dass es zu keinen polizeilichen Anzeigen kommen wird.
So lange es sich um Familien handelt, die sich an der frischen Luft in Gruppen aufhalten und wir keine drastische Ausgangssperre zu befürchten haben, ist das in Ordnung. Ich habe festgestellt, dass sich die Menschen in unserer Gegend diszipliniert verhalten.

vom 31.03.2020, 22.59
12. von anita aus h.

@ Juttinchen, hey,denke das muss man schon den Leuten selbst überlassen, ob sie sich über diese unverhältnismäßigen Maßnahmen hinwegsezten. Ich sehe eher die Gefahr, dass es bald dazu kommt, dass wir uns gegenseitig bie der Polizeianzeigen, weil wir jemdanden geshen haben.schrecklich

vom 31.03.2020, 22.14
11. von Anna aus M.

@Inge
Eine Bitte - könntest Du bitte in Deinen (oft sehr langen) Texten Absätze einfügen - das verbessert sehr die Lesbarkeit.

vom 31.03.2020, 20.55
10. von Hanna

Unsere Kinder sind in einer glücklichen Lage!Meine Schwiegertochter ist Lehrerin, mein Sohn macht Homeoffice und somit ist meine neunjährige Enkelin bestens betreut!
Meine Schwiegertochter achte darauf,dass der Tag durchstrucktuiert ist und so werden Dinge gemacht,wozu sonst we ig Zeit bleibt. Auch muss ich dem Kommentar von I geben zustimmen,auch meine Schwiegertochter hat davon berichtet,zu wenig Unterstützung aus dem Elternhaus zu haben!Das ist und bleibt ein bleibendes kontroverses Thema!

vom 31.03.2020, 18.54
9. von Inge

@ ReginaE
Ich insistiere nur ungern auf meiner Meinung, aber diesmal ziehe ich kein Komma zurück. Ich stamme selbst aus einer Lehrerfamilie, kann aus vielen Erfahrungen von früher berichten und weiß auch um die aktuellen Schul- und Lernbedingungen. Wir haben auch Junglehrer in der Familie, die ihre Erfahrungen kundtun. Ich habe mit keiner Silbe in meinem Kommentar geschrieben, dass die Eltern in der Coronazeit die Stoff- und Wissensvermittlung zu übernehmen haben. Das ist und bleibt Aufgabe der Schule. Die Lehrer, die jetzt ihre Schüler online mit Aufgaben versorgen, vermitteln nun auch keinen neuen Lernstoff, sondern versuchen anhand von Arbeitsblättern und detaillierteren Aspekten den bisher in der Schule übermittelten Stoff zu festigen. Sie geben Übungsmaterial weiter, durch die die Schüler dicht am bereits Erlernten den Stoff präsent halten. Eltern sind in dieser Zeit nicht die Ersatzlehrer, aber sie erhalten nun live einen Einblick, wie ihr Kind mit einem Arbeitsauftrag umgeht, ob es sich damit schwer tut und ob es seine Leistung konzentriert abrufen kann. Es wird viele Eltern geben, die nach dieser Zeit voller Überzeugung sagen werden, sie wollten nicht mit einem Lehrer tauschen.
Dass heutzutage manche Lehrer gefrustet vor einer Klasse stehen, das liegt nicht nur an den multi-kulti Anforderungen, die sie in einer Klasse mit hohem Migrationsanteil zu bewältigen haben. Es liegt auch an der immer wieder festzustellenden Leistungsunwilligkeit der Schüler ("ich habe nachmittags etwas besseres zu tun als Hausaufgaben"...O-Ton!) und an der Uneinsichtigkeit der Eltern, diese Tatsache zu akzeptieren und erzieherisch einzugreifen. Ich könnte hier noch viel deutlicher werden, aber das führt nur zu weiterem Zündstoff, den ich wirklich vermeiden will.

vom 31.03.2020, 18.36
8. von MOnika Sauerland

@ Philomena Das ist nicht nur in Brennpunktvierteln so. Es gibt auch wohlstandsverwahrloste Kinder.
Wie alles im Leben ist es beim Lernen auch nicht einfach schwarz + weiß. Da gibt es so viele Facetten. Wenn Kinder z.B. zu viel Zugang zum Internet haben verschärft sich manches. Konzentrationsschwäche u.a.m. wird dadurch gefördert. Außerdem gibt es große Qualitätsunterschiede was die Schule leisten kann. Das ist dann leider oft das fehlende Geld.
Wer mal in der Schule und/oder im Ganztag gearbeitet hat kann da viel erzählen.

vom 31.03.2020, 18.31
7. von ReginaE

Sorry @Inge der Kommentar 17:40 hinkt an einigen Stellen.
Wenn Eltern die Möglichkeit, Ausbildung und Wissen der Lehrer hätten, wären Lehrer überflüssig!!
Im Beitrag geht es doch um grundlegende andere Dinge im täglichen Ablauf zwischen Eltern und deren Kindern und nicht um manches was Eltern gegenüber Lehrern oder auch umgekehrt (!!) gepflegt haben.
Es geht um Wissensvermittlung im Laufe der Wochen an denen Schüler einfach nicht in die Schule können. Das sind doch grundlegenden Unterschiede. (ja, ich weiß von welchem Frust die Lehrer geplagt werden und das ist oftmals etwas was sie den Schülern versuchen überzustülpen. In dieser Sache bin ich bis vor das Oberschulamt gegangen!). Das waren andere Zeiten.

Es geht um ganz große Probleme, da viele Schüler einfach ungenügend Zugang zum Internet haben, wo sie sich mit Lehrern und den Aufgaben vertraut machen können. Das ist in den Vergangenheit z.B. bei meinen Enkeln in Kalifornien ganz anders und recht streng gehandhabt worden!! Da werden die Lehrer ebenfalls ob ihrer Fähigkeiten beurteilt.

Die Kinder haben eben auch nicht immer die Möglichkeit zu einem täglichen warmen Essen was zuhause hergestellt wird. Das mit einer Schulspeisung vor Jahren aufgehört, ebenfalls mit einer Ausbildung im Rahmen des Unterrichts. Da gebe ich den Schulbehörden eine gehörige Mitschuld, da solche Fächer und die Möglichkeiten im Rahmen von Sparprogrammen und auch der Bequemlichkeit gestrichen wurden.
Und nun sollen es die Eltern aus dem Stand heraus richten. Das ist eine Farce!!

Im Großen und Ganzen rächt es sich, dass in Deutschland die sogenannten unteren Schichten der Schüler oft sich selbst überlassen wurden, nach meinen Beobachtungen von vor 20 Jahren eine Bequemlichkeit der Lehrer und des Schulkörpers. Da gab es z.B. Lehrer die offen sagte, sie fühlen sich in einer Realschule als Grundschullehrer.

Vielleicht tut sich was in der Zukunft nach Corona.
Schüler und Eltern mit entsprechenden Defiziten können nicht erwarten, dass diese Wissenstäler in einer angespannten Zeit überbrückt werden können. Insbesondere dann nicht, wenn Eltern u.a. noch arbeiten. Von anderen zwischenmenschlichen Problemen möchte ich gar nicht schreiben.

vom 31.03.2020, 18.01
6. von Hildegard

@Inge

Interessante Perspektive.

vom 31.03.2020, 17.45
5. von Laura

Die Jugendaemter haben derzeit dreimal so viele Anfragen, wie vor der Krise, habe ich die Tage bei irgendeiner Reportage gesehen. Das sagt doch schon alles. Es wurde auch gesagt, dass auch solche Familien Nachbarn haben und dass man doch bitte vermehrt darauf achten soll und gegebenenfalls sich melden. Das Problem dabei wird sein, dass es ja meist eher ein ganzes Viertel betrifft ...

vom 31.03.2020, 17.42
4. von Inge

Es gibt noch einen weiteren Aspekt des "Home schooling" in der Coronazeit, der eventuell auch nicht "ohne" ist - und zwar für die Eltern! Urplötzlich machen manche Eltern nämlich jetzt auch mal die wichtige Erfahrung, dass nicht an allem immer der Lehrer die Schuld hat, wenn Sohn oder Tochter nicht mit den erwünschten Traumnoten heimkommen. Bei manchen Eltern werden jetzt mal die Relationen zurechtgerückt, dass es nicht die Inkompetenz des Lehrers ist, der den Stoff nicht adäquat übermitteln kann, der viel zu viel verlangt, der über den Kopf der Schüler hinweg unterrichtet. Solche und oft noch viel drastischere Argumente fallen nämlich bei jedem Elternsprechtag, wenn Väter und Mütter frustriert vor dem Fachlehrer sitzen, dessen Ermahnungen zu mehr Schülereinsatz nur belächelt werden.
Manche Eltern werden in dieser Zeit die traurige Erfahrung machen, dass ihr Kind doch nicht der Überflieger ist, den sie in ihm sehen. Sie müssen erstaunt beobachten, wie schwer sich das Kind tut, ein online übermitteltes Arbeitsblatt durchzuackern und was es heißt, die nötige Konzentration und Ruhe einzufordern, die zur Bewältigung des Lernstoffes nötig ist. In meinen Augen ist diese Zeit also auch durchaus "lehrreich" für die Eltern, und sie wird ein neues Bild auf das werfen, was Schule heutzutage eigentlich Tag für Tag leisten muß.

vom 31.03.2020, 17.40
3. von philomena

Das ist ein Aspekt, der in den Brennpunktviertel schon aktuell sein wird. Ärmere Eltern haben zwar für die Kinder eine Spielkonsole, aber selten einen PC, der für Home-Schule geeignet ist. Lehrer beklagen, dass sie z.T. keinen Kontakt zu bestimmten Kindern haben.
Auch Kinder spüren das außergewöhnliche an der Situation; die ersten Wochen wird es auch noch irgendwie klappen, vielleicht sogar mit dem Essen. Aber es wird auch Fälle geben, wo das anders ist und anders läuft. Da kann man nur beten und hoffen.

vom 31.03.2020, 16.44
2. von owl

Ein ganz ganz großes Problem sind häusliche Gewalt und Missbrauch!!! Familien in denen es "eh nicht so harmonisch läuft" in kleinen Wohnungen, mit nun noch größeren Geldsorgen, Kontaktreduzierung, in Bayern sogar Ausgangsbeschränkung ... eine Katastrophe!
Bei vom Staat unterstützten Familien ändert sich ja eigentlich wenig, ausser daß die Kinder nun nicht mehr wenigstens stundenweise der Familie "entfliehen" können.
Der Sicherheitsabstand gilt innerhalb der Familie ja nicht, gerade mit kleinen Kindern auch gar nicht machbar.
Familien, die gut funktionieren, bei denen es geregeltes Leben und Mahlzeiten gibt, die als Familie eh was unternehmen, dort - denke ich - wird es klappen, wenn auch nicht immer reibungslos.

Schwere Zeiten für alle, aber auch Zeiten, sich wieder zu erden, auf sich und Familie zu fokussieren ... ob das allerdings in jungen Familien, wo ja schon die Eltern ganz anders aufgewachsen sind als wir Alten, überhaupt möglich ist, das ist hier die Frage!

vom 31.03.2020, 13.14
1. von Juttinchen

Das ist eine interessante Sichtweise. Als Kitas und Schulen geschlossen wurden, dachte man eigentlich an die Sicherheitsvorkehrungen, denn Kinder kann man nicht unbedingt klar machen, warum sie 1,50 oder 2 m voneinander halten müssen. Mit Sicherheit sind Streitigkeiten innmerhalb der Familien vorprogrammiert, denn die Eltern, besonders die jungen Eltern sind mit dieser Situation einfach überfordert.
Letzte Woche habe ich beim Hundespaziergang eine größere Ansammlung von Familienmitgliedern beim Picknicken auf einer großen Wiese beobachtet. Ob das so richtig war???

vom 31.03.2020, 12.50

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