
Ausgewählter Beitrag
fotografische Gedanken
Manchmal wünsche ich mir ein drittes Auge. Eines, dass beim Fotografieren den liegenden Ast, den ragenden Halm und den unruhigen Hintergrund sieht. Und ein viertes, das auch wirklich erkennen kann, ob das Bild scharf ist.
Man könnte sich mehr Zeit nehmen. Weniger Bilder, mehr Qualität. Am Mandelblütenbäumchen bis zum perfekten Bild verweilen. Aber, herrje, derweil verblüht die Osterglocke nebenan. Und das Wetter wird schlechter.
Es ist alles immer nur so kurz da. Das richtige Licht, die geöffnete unverwelkte Blüte, der zufällig menschenleere Weg. Und während du hier fotografierst, kannst du nebenan nicht sein. Und da wollteste doch auch mal hin.
Man müsste sich vierteilen können. Und vier Kameras haben. Abends setzt man sich dann wieder zusammen und schaut sich die Bilder an.
Wenns geht, keine unscharfen, keine falsch belichteten und bitte keine Halme, Zweige und wasweißich im Vordergrund.
Mehr Geduld bitte.
Mehr Augen bitte.
Mehr Kameras bitte.
Mehr Orte gleichzeitig bitte.
Au ja, man müsste die Zeit anhalten können. Und dann ganz in Ruhe fotografieren. Erst wenn man alle Bilder gemacht hat, läuft die Zeit weiter. Und die Umgebung wundert sich, wieso man in einer Sekunde um Jahre altern kann ;)).
Engelbert 05.04.2005, 12.56
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Kommentare zu diesem Beitrag
2.
von ANne
Engelbert, einen wichtigen Bestandteil hast du vergessen: die Motivklingel. Es würde nur noch klingeln, so geht esmir manchmal...
Aber das hört sich im Nachklang deines Beitrages nur sarkastisch an, ist so aber gar nicht gemeint.
Als Trost sei dir zugeflüstert, damit niemand es hört: Die Bilder, die du machst, sind einmalig, weil nur du die Dinge in jenem Moment so siehst. Wenn ich das gleiche aufnähme (siehe Mannheim), wäre es MEIN einmaliges Bild. Da ist es doch egal, ob der Strommast im Bild steht oder der Halm dazwischenwippt. Hat manchmal auch seine Reize...
Engelbert:
Mehr Geduld bitte -
Mehr Augen bitte -
Mehr Kameras bitte -
Mehr Orte gleichzeitig bitte -
- hast du geschrieben.
Weniger Hektik für dich -
weniger Stress für dich -
weniger Anspruch von dir an dich selbst -
dafür aber
mehr Zeit für dich und Beate -
mehr Ruhe für die Projekte -
mehr Freude an allem -
das wünsche ich dir bzw. euch.
Denn irgendwann hast du nicht den Wunsch frei "mehr leben!"...
Lasst es euch gutgehen ANne
vom 05.04.2005, 13.55
Engelbert, einen wichtigen Bestandteil hast du vergessen: die Motivklingel. Es würde nur noch klingeln, so geht esmir manchmal...
Aber das hört sich im Nachklang deines Beitrages nur sarkastisch an, ist so aber gar nicht gemeint.
Als Trost sei dir zugeflüstert, damit niemand es hört: Die Bilder, die du machst, sind einmalig, weil nur du die Dinge in jenem Moment so siehst. Wenn ich das gleiche aufnähme (siehe Mannheim), wäre es MEIN einmaliges Bild. Da ist es doch egal, ob der Strommast im Bild steht oder der Halm dazwischenwippt. Hat manchmal auch seine Reize...
Engelbert:
Mehr Geduld bitte -
Mehr Augen bitte -
Mehr Kameras bitte -
Mehr Orte gleichzeitig bitte -
- hast du geschrieben.
Weniger Hektik für dich -
weniger Stress für dich -
weniger Anspruch von dir an dich selbst -
dafür aber
mehr Zeit für dich und Beate -
mehr Ruhe für die Projekte -
mehr Freude an allem -
das wünsche ich dir bzw. euch.
Denn irgendwann hast du nicht den Wunsch frei "mehr leben!"...
Lasst es euch gutgehen ANne
vom 05.04.2005, 13.55
1.
von gipsy
Lieber Engelbert wieso die Hektik?
Alles kommt im nächsten Frühjar...Sommer etc...immer wieder..
;-)
vom 05.04.2005, 13.35
Lieber Engelbert wieso die Hektik?
Alles kommt im nächsten Frühjar...Sommer etc...immer wieder..
;-)
vom 05.04.2005, 13.35
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Ein in der Meditation erfahrener Mann wurde einmal gefragt, warum er, trotz seiner vielen Beschäftigungen immer so gesammelt sein könne.
Dieser sagte:
Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich spreche, dann spreche ich ...
Da fielen ihm die Fragesteller ins Wort und sagten:
Das tun wir auch,
aber was machst du noch darüber hinaus?
Er sagte wiederum:
Wenn ich stehe, dann stehe ich,
wenn ich gehe, dann gehe ich,
wenn ich sitze, dann sitze ich,
wenn ich esse, dann esse ich,
wenn ich spreche, dann spreche ich ...
Wieder sagten die Leute:
Das tun wir doch auch.
Er aber sagte zu ihnen:
Nein,
wenn ihr sitzt, dann steht ich schon,
wenn ihr steht, dann lauft ihr schon,
wenn ihr lauft,
dann seid ihr schon am Ziel.
Lieber Engelbert,
ich wünsche Dir, daß Du immer das tust, was Du tust. Mit 2 Händen, zwei Augen, zwei Füßen, einem Kopf.
Liebe Grüße
Monika
vom 05.04.2005, 19.57