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freunde, virtuell


Das Netz der Freunde ist nicht dicht, aber es werden immer mehr Fäden dazu gesponnen. Vielleicht können diese Fäden keinen Elefanten halten, aber auf diesen virtuellen Gespinste können schon Steine entlangrollen, ins Rollen gebracht und wieder gestoppt werden können. Oder bunte Glasmurmeln rollen die Fäden entlang.

Das Internet hat die Kommunikationsbasis verbreitert. Es ist nicht wichtig, ob man in der gleichen Straße wohnt, ob man sich zufällig in der Kneipe trifft. Es ist wichtig, dass man sich irgendwo in der virtuellen Welt begegnet.

Man begegnet dort eher dem Menschen. Man begegnet keinem ersten Eindruck, wie jemand aussieht und ob er verschlossen schaut. Man begegnet den Worten den Menschen. Seinen Bildern, dem, was er sagen will und nicht zuerst dem, was man in einen ersten Eindruck hineininterpretiert, schon bevor das erste Wort die Lippen verlassen hat. 

Und "man", das ist ein viel größerer Topf. Er kann weltweit sein, er hört erst dort auf, wo die Sprache keine gemeinsame ist. Das Internet bietet Möglichkeiten, die das kleine, räumlich eingeschränkte Leben nicht zu bieten mag. Virtuell ist nicht alles, aber es kann so viel sein.

Und im Hintergrund läuft "Inner Peace", eine Musik, wie sie nicht besser zum Thema passen könnte. Nein. Die Musik hat mich zu diesem Thema inspiriert. Nein. Beides :)).

Update: meine Worte oben drehten sich ums Finden ... ab Freundschaften gewisser Tiefe gehört für mich schon Telefonieren (und auch Treffen) dazu ...
 

Engelbert 15.04.2004, 14.44

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Kommentare zu diesem Beitrag

5. von Myrna

Lieber Engelbert,
Bin sehr angetan von der "Beschaffenheit" virtueller Kontakte :-). Empfinde sie als angenehm direkt (wenn so gewollt). - Was Du über Vorurteile bei ersten Eindrücken sagst,
das hat was. Und manchmal möchte ich gar
nicht wissen, wie der,die andere aussieht - fällt meist weniger gut aus
als vorgestellt, also was soll's?
Mich interessiert genau das Potential
in diesem begrenzen Rahmen. Und meine
noch nicht allzu lange Erfahrung zeigt, dass in diesem Rahmen unglaublich viel
möglich ist, das ausserhalb so nicht
oder nur schwerlich funktioniert...
LG - Myrna

vom 15.04.2004, 23.18
4. von Sonja

Ich habe sowohl meinen mittlerweile besten Freund als auch meinen "Liebsten", mit dem ich seit 7 Jahren zusammen bin, über's Internet kennengelernt. Ich finde, es kommen schneller gute Gespräche mit Fremden im Internet zustande als in einer Kneipe, usw.Also ich möchte das Net nicht mehr missen!

vom 15.04.2004, 22.21
3. von Darpan

Hallo Engelbert, die Musik wird genau 29 sec gespielt????
Liebe Grüße. Treffen kommt schon noch ;-))))

vom 15.04.2004, 19.38
Antwort von Engelbert:

ja, Musikstücke zum Vordemkaufenhören sind nie länger ... leider ... und selbstverständlich kommt das Treffen noch :)
2. von Margie

engelbert, möchte die musik auch hören aber sie kann nicht gelesen werden, sagt mein player. was nun?
liebe grüße
von margie

vom 15.04.2004, 16.12
Antwort von Engelbert:

bei mir funktionierts, einfach unten auf real klicken und dann geht mein Real-Player auf ...
1. von Gaby

Selbst da, wo die Sprache keine gemeinsame ist, kann man sich unterhalten. Meine amerikanischen Freunde können Deutsch lesen und verstehen. Ich bin auch im lesen des Englischen besser, als im schreiben oder reden. So ergänzen wir uns wundervoll :-)

Der erste virtuelle Eindruck eines Menschen kann aber auch täuschen ... sehr sogar. Bei einem direkten Gegenüber kann ich auf die Körpersprache achten, die niemals lügt ... es sei denn, mein Gegenüber hat das studiert *g* ... und selbst dann geht das nicht ständig zu kontrollieren.

Ich finde, erst virtuell kennen lernen und da merken, ob man miteinander "kann" oder nicht ... und dann auch mal real treffen.

Da fällt mir ein: ich bin schon sehr gespannt auf dich und Beate :-)))

vom 15.04.2004, 15.22

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