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gedanken über krank und krankenhaus

1. Ich denke heute an die, die alleine leben, die niemand haben, der sich kümmert und der eine Meinung dazu sagen kann. Wer allein ist, macht alles mit sich alleine aus ... muss mit all den Gefühlen, die eine Krankheit bedeutet, alleine klar kommen. Da dreht sich oft das Gedankenroulette.

Kommt natürlich auf die Mentalität des Kranken an ... manche sind gut im ignorieren, andere denken positiv (ach, wird schon nix sein - was kommt, geht auch wieder) und es gibt Menschen, da zählen auch Beate und ich dazu, die reagieren mit Angst, dass das was schlimmeres sein könnte. Durch diese Angst kommen dann Unruhe und manchmal auch Panik dazu.

2. Krankenhaus ... ich war zwar in der Nacht selbst fast soweit, dort hinzugehen, damit endlich jemand etwas macht, damit es mir besser geht ... aber es bleibt dabei: Krankenhaus ist ein Fremdkörper, ein Riesenberg, ein starker Eingriff ins Leben ... nur im Notfall und widerwillig gehe ich dort hin ... Notaufnahme und sich durchchecken lassen, ok und gerne ... aber es besteht ja die Gefahr der stationären Aufnahme und da will ich möglichst nicht hin.

Wir haben zwar ausgemacht, dass der eine den anderen weckt, wenns einem nicht gut geht ... aber was wäre denn passiert, wenn ich heute Nacht Beate geweckt hätte ... sie hätte "ab ins Krankenhaus" gedrängt, ich hätte mit "wart doch mal noch" abgewehrt.

Jetzt waren wir noch einkaufen und es geht mir besser ... möge es so bleiben.

Engelbert 27.10.2018, 17.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

22. von MOnika Sauerland

Gute Besserung und verliere deinen Mut nicht. Krankenhaus finde ich auch doof. Wer alleine lebt (so wie ich) muss viele Entscheidungen alleine treffen. Ich kann nur sagen es geht weil es muss. Allerdings fehlt mir manchmal auch ein Partner.

vom 28.10.2018, 22.12
21. von Juttinchen

Was kommt, geht auch wieder. Deine Worte. Alles Gute weiterhin

vom 28.10.2018, 17.34
20. von fatigué

Leider ist es so, dass die Notaufnahmen der Krankenhäuser überlastet sind, weil beileibe nicht alles als Notfall eingestuft werden kann, was sich da einfindet:
Hier klicken
Einfach mal die Notrufnummer des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 116117 ausprobieren.

vom 28.10.2018, 11.53
19. von Christa HB

Lieber Engelbert
Ich kann deine Gedanken gut nachvollziehen. Manchmal, wenn man alleine lebt, möchte man seine Sorgen und Ängste teilen, daßwürde schon das Aushalten erleichtern. Dann wiederum die Scheu, jemand anderen zu belasten.
Und ins Krankenhaus geht wohl niemand leichten Herzens. Aber auch das ist eben manchmal nötig.
Ich freue mich für dich, daß es dir etwas besser geht. Das du draußen warst und es dir gutgetan hat, ist schön. Wünsche dir, dass es nur "eine kleine Schwäche " war und dass die kommende Nacht besser vorüber geht.

vom 28.10.2018, 08.55
18. von ReginaE

Gute Besserung weiterhin!!

vom 28.10.2018, 08.47
17. von Rita die Spätzin

Ja das mit dem Krankenhaus ist so eine Sache.
Habe am Freitagmorgen um 7 Uhr meinen LG in der Notfallaufnahme des BWK abgeliefert.
Nachdem ich ja in 2006 so lange im BWK mit meinem komplizierten Beinbruch lag ist die Notfallaufnahme mein erster Geanke wenn schwerwiegende Dinge vorliege.

vom 28.10.2018, 08.10
16. von Brigida

Ja, das sind sehr treffende Gedanken, dazu kommt noch, dass ich zum Beispiel Schwierigkeiten habe, um Hilfe zu fragen, wenn wirklich was ist und dann habe ich zweimal auch erleben müssen, wo ich gefallen bin hinterm Haus und um Hilfe schrie, dass niemand mich überhaupt angeblich gehört hat, das gibt mir sehr zu denken. Deswegen habe ich für mich entschieden, dass wenn die Tiere nicht mehr sind, ich in betreutes Wohnen gehe. Hoffe, dort einen guten Platz zu finden. Familie hin und her, ich bin alleine für mich verantwortlich. Euch wünsche ich von Herzen immer die richtigen Entscheidungen und schätzt es in jeder Minute, Sekunde, dass ihr nicht alleine seid und Liebe erfahrt! GlG

vom 28.10.2018, 07.28
15. von sigrid m

Wie recht du hast , trozdem wünsche ich dir eine ruhige,erholsame Nacht !
Lass es aber nicht vorbeigehen , und gehe zum Hausarzt !!

vom 28.10.2018, 02.40
14. von Lina

In diesen Fall hast du absolut richtig gehandelt... aber das weiß man zum Zeitpunkt der akuten Beschwerden leider nicht wie es enden wird... und deshalb bin ich eher für die Notaufnahme.

ICH WÜNSCHE DIR ALLES GUTE UND DASS ES SO BLEIBT.

Jeder Mensch der Angst vor dem Krankenhaus hat... hat wohl ein negatives Erlebnis gehabt. Es ist jedoch vom Vorteil wenn man gegen diese Ängste und Abneigungen an sich arbeitet... denn muss man ins Krankenhaus... blockieren diese Ängste noch.
Z.B. kann man sich... wenn die Gedanken auf Krankenhaus und Beschwerden fallen... sagen: "IM KRANKENHAUS WIRD MIR GEHOLFEN... DAS PERSONAL MEINT ES MIT MIR GUT!"
Irgendwann wird dieser Satz Wirkung zeigen und man wird wieder Vertrauen bekommen. Ich weiß es aus eigener Erfahrung... das Personal freut sich wenn der Patient wieder zufrieden das Krankenhaus verlassen kann.

vom 28.10.2018, 00.50
13. von Christiane Maria

Hallo Engelbert, ich wünsche dir alles gute... eine ruhige Nacht! Ich habe deine Zeilen aufmerksam gelesen... das ist alles wahr... ich stimme dir zu. Ich bin auch eine, die aus der Lebenssituation aus, alles alleine mit sich ausmachen muss.Das ist oft so schwer...

vom 28.10.2018, 00.22
12. von IngridG

Das mit-sich-alleine-ausmachen kenne ich nur zu gut. Bei mir ist es deshalb so, dass ich mich, im Notfall, in einem KRH sicherer aufgehoben fühlen würde. Zumindest mich untersuchen lassen möchte, falls bestimmte Umstände eintreten. Jetzt wünsche ich aber weiter gute Besserung und eine ruhige Nacht!

vom 27.10.2018, 23.16
11. von lamarmotte

Um das Gedankenkarussel anzuhalten, hilft bei mir alles, was mit Entspannung, Bewegung im Freien, Kuscheln (egal, ob mit Mensch oder Haustier)und vor allem das Wissen, dass man einen liebevoll-fürsorglich-vertrauten Menschen in nächster Umgebung hat.
Ich denke auch oft voller Mitgefühl an all die allein lebenden Menschen, die die oben genannten Möglichkeiten - ganz oder teilweise - nicht haben.
Ich wünsche Euch Allen eine friedliche Nacht ohne psychische oder physische Beschwerden.


vom 27.10.2018, 22.42
10. von Hildegard

Da ich es nicht besser sagen kann, schließe ich mich vollinhaltlich Beatenr's Zeilen an.

vom 27.10.2018, 22.05
9. von Beatenr

Danke dir sehr für deine mitfühlenden Gedanken an alle Alleinstehenden. Da fühle ich mich heute mit bedacht und das tut mir gut. Und dir und Beate wünsche ich nun eine ruhige sorglose Nacht mit guten Träumen und Vorfreude auf Sonntag!

vom 27.10.2018, 21.31
8. von Sylvi

Wünsche dir eine ruhige und entspannte Nacht und recht gute Besserung.

vom 27.10.2018, 21.15
7. von charlotte

Engelbert, es wird so bleiben.
Von Herzen

vom 27.10.2018, 21.02
6. von Therese

Ich wünsch dir auch, dass es besser bleibt oder es dir wieder richtig gut geht und du die nächste Nacht gut schläfst. Erst mal abwarten, ist auch meine Devise, mit zunehmendem Alter "spinnt" der Körper halt manchmal. Aber natürlich: beobachten!

vom 27.10.2018, 19.32
5. von Anne

Gut, dass es Dir besser geht und Du dann auch beruhigter schlafen kannst heute Nacht... Aber pass weiter auf Dich auf!!!

vom 27.10.2018, 18.48
4. von christie

Zu Deinen Zeilen kann ich fast nichts hinzufügen weil Du all das aussprichst was ich genau so denke.
Wenn das Wort Spital fällt flippe ich sofort aus und es geht mir erst richtig schlecht.
Es kommt halt stark auf de Signale an de der Körper sendet und oft ist es ratsam die Vernunft siegen zu lassen, nicht die Angst vor dem das man ablehnt.
In jedem Fall ist es gut wenn man nicht alleine dem allen ausgesetzt ist sondern Menschen um sich hat de sich um einen kümmern.

vom 27.10.2018, 18.47
3. von Moni

Bin sehr froh, dass es dir besser geht. Ich habe heute Nacht Gerd geweckt, weil er mit Handauflegen und ruhig zureden hilft.


vom 27.10.2018, 18.41
2. von nora

Ja, es möge so bleiben, das wünsche ich Dir von ganzem Herzen! und für heute eine gute Nacht, ruhigen Schlaf und einen schönen Traum (vielleicht von den Katzen...)

vom 27.10.2018, 17.42
1. von philomena

Alle deine Gedanken kann ich mit JA beatworten und nachvollziehen. So ist es mir auch immer. Doch manchmal gibt es den Klick und dann weiß frau, wann sie Hilfe in Anspruch nehmen muss.
Ich glaube dieses Mal hast du die Angstspirale selbst angehalten. Am Montag kannst du dann in Ruhe zu deinem Hausarzt gehen und nachfragen.

Klinik ist ein Einschnitt - und es ist ein Unterschied, ob ich zu einer angemeldeten und geplanten OP gehe oder als Notfall ankomme.

Was auch immer heute Nacht bei oder mit dir war, jetzt fühlt es sich besser an. Ich wünsche dir, dass du das auch innen fühlen kannst.

vom 27.10.2018, 17.29

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