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heute


Trotz Pause die Heute-Rubrik (für mich, damit ich später mal den Tag aufrufen kann, wenn ich wissen will, was da so passiert ist)

der Tag ... begann müde. Ich bin einfach nicht wach geworden. Dabei wollte ich doch so viel tun. Und da ich müde und Beate in Gedanken nicht frei, war's irgendwie blöd.

Vielleicht war ich überlastet, vielleicht war es die Tatsache, dass ich auch heute wieder einen Termin hatte.

Am wahrscheinlichsten ist, dass mir 5 Stunden Schlaf einfach nicht reichen. Nachts um zwei ins Bett, da wir gestern den ganzen Tag unterwegs waren, konnte ich nichts machen und hatte auch nichts vorbereitet. Das hieß dann eben Nachtschicht. Ich bin bescheuert.

Dann um 10.54 Uhr die Notbremse. Auszeit. Mich von dem Druck befreien, schreiben zu müssen. Ich weiß, dass ich nicht muss, aber was der Kopf mir sagt, muss nicht auch im Bauch ankommen. Die Notbremse wirkt, der Druck ist weg, und es ging mir von da an auch besser.

Außerdem ist man, wenn seit 4 Jahren (am Samstag sinds genau 4 Jahre) so gut wie ohne Pausen schreibt und so oft gelesen wird, nicht nur Schreiber, Blogger, sondern auch Dienstleister. Zumindest sehe /fühle ich das so. Aber nie in Bezug dessen, "was" ich schreibe, sondern "dass" ich schreibe.

Ich kann mir gut vorstellen, dass andere, viel gelesene Blogs auch einen gewissen Druck verspüren, für den Leser was Neues zu haben.

Naaaiiin ... werden jetzt ein paar Leser sagen ... ich "erwarte" gar nix. Jaaaa .... aber ... früher ... da war ... werden sie sagen, wenn ich ein paar Wochen nur noch sporadisch blogge. Gilt nicht für alle Leser.

Am Abend haben wir dann 'ne Kleinigkeit gegessen und ich etwas Abstand gewonnen.

mir gehts im Moment  es geht, besser wie schlecht, aber mit Steigerungsmöglichkeiten

essen: na ja, es hat satt gemacht

Wetter:
aber allerübelstes Sauwetter, zwar mild, aber windig und Dauerregen. Und, oh scheisse, Schnee in Sicht ...

Musik: Es gibt für jede Musik eine Zeit ... heute Abend ... im Auto auf auf der nächtlichen, nassspiegelnden Landstraße ... und aus dem CD-Player kamen laut Operarien ... genau das und nix Anderes heute Abend ...

Lesen: TV-Zeitschrift

Negativ: zu spät erkannt ...

Positiv: diese geniale Viertelstunde, wo ich eine poetisch fast unlösbare Aufgabe mit meinem verrückten Kopf eben doch hingekriegt hab' ;).

PS: hier ist Pause, bis auf die heute-Rubrik eben (weil die mir seit 2005 so wichtig geworden ist. Irgendwie ist sie das geworden, was ich nie geschrieben habe. Tagebuch. Der Rest ist gebloggt. Und macht Pause.
 

Engelbert 20.01.2005, 19.56

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Kommentare zu diesem Beitrag

21. von ANne

Heute im Newsletter gab es ein tolles Thema: "Notbremse ziehen - bevor es nichts mehr zu retten gibt!" (Quelle: VNR, Simplify your life

Aufschieben - Notbremse der Seele

Damit erreicht das Unbewusste sein Ziel: Sie gönnen sich tatsächlich Ruhe. Viele bezeichnen diese Art von Unbewusstem als "inneren Schweinehund": jener Teil von Ihnen, der lieber alle Viere von sich streckt wie ein gemütlich herumliegender Hund. Die manchmal lebensrettende Bremswirkung Ihres Unbewussten wird vom Bewusstsein aber meist als störend empfunden. Es ist nicht leicht, die Balance zu finden zwischen nützlichem Pausieren und gefährlicher Verweigerung.

Genau das werde ich in der nächsten Woche beginnen und hoffe, dass es noch Wege gibt, dem Crash zu entgehen. Zumindest suche ich danach. Was auch immer dabei herauskommt, ich nehme es an...

Notbremse ziehen - genau das läuft im Moment bei Engelbert ab: er hat auch die Notbremse gezogen. Akzeptiert, genehmigt, zugelassen - wir wollen doch weiter seine schöne Seite mit all seinen Ideen genießen können, oder?!



vom 21.01.2005, 20.21
20. von

siehe hier



vom 21.01.2005, 18.24
19. von riro

CeKaDo,
Mitleid ist das falsche Wort, so wie du es schreibst klingt es für mich negativ.
Das was die meisten hier fühlen, ist eher mitfühlen. Diejenigen, die hier schreiben, schätzen diese Seite sehr, sehen aber auch, dass da eine Menge Mensch, Gefühl, Nachdenken, Beobachten, Hinterfragen, Nicht-alles-hinnehmen und eine ganze Menge, aber wirklich eine Menge Arbeit dahinter steckt. Und daraus ergibt sich auch ein SEHR großer Respekt gegenüber Engelbert und Beate. Ich weiß nicht, ob ich jemand anderem gegenüber mehr Respekt entgegen bringe.

Die andere Seite der Medaille ist die, dass dieser Respekt auch Auszeiten zulässt. Das Wissen um die Unmöglichkeit von Dauerpower, sich selbst unter Druck setzen über Monate und Jahre ist sehr gefährlich für Seele und Körper. Man kann aber diese Erkenntnis nur selbst gewinnen und vor allem Schlüsse ziehen. Reden von Außen helfen aber beim Nachdenken. Es gibt Menschen, die können, eher wollen nicht glauben, was andere sagen - warum sieht man sich selbst so ganz anders als die anderen? Warum kann man nicht darauf vertrauen, dass der Gegenüber es auch ehrlich meint und einfach die Stütze annehmen? Das frag ich mich selbst auch - weil man enttäuscht wurde? Weil man zu anderen hochschaut? Weil man neidisch ist auf die, die perfekt/noch perfekter zu sein scheinen? Der Weg für ´ne Lösung führt für mich nur über wirkliche Ehrlichkeit sich selbst gegenüber und akzeptieren, dass man seine eigenen Grenzen selbst setzt, auch auf die Gefahr hin, dass andere es nicht verstehen.
So wie ich andere nicht immer verstehen muss, müssen es auch andere nicht - "einfach" nur den anderen annehmen. Ich arbeite dran :)))

Engelbert,
versuch es doch mal mit einem Trick: lenk den Druck um, tu Beate was Gutes! Sie hat bestimmt mal ein wenig mehr Engelbert ein etwas weniger Seelenfarben-HP verdient! Überleg dir mal, auf was du eher verzichten könntest, wenn du müsstest!!!

Fazit: im Drang nach immer mehr, immer besser verliert man manchmal das Beste, was es geben sollte: sich einfach wohlfühlen und das ist es nicht wert! Das Doofe wird wohl sein, Engelbert weiß das alles, nur muss er sich einen Ruck geben… die meisten hier wollen doch nur ein wenig schubsen ))


vom 21.01.2005, 14.29
18. von CeKaDo

Oje, ich spame ja fast schon ;-)

Dann stelle sich der Perfektionist mit seinen eigenen Ansprüchen doch mal vor den Spiegel....

Angst vor dem Versagen kann ich auch mir selbst gegenüber erzeugen. Denn in jedem Menschen wohnen mindestens 2 Personen. Der Erwachsene und das Kind.

Und es sei nun geraten, wer der Perfektionist von den Beiden ist.

Genug zum Nachdenken, genug geschrieben. Heute ist ein seltsamer Tag und ich will ihn nicht noch seltsamer machen.

vom 21.01.2005, 13.19
17. von sonja-s

Hmmm, hat was, was Du da schreibst CeKaDo, kann ich aber, in Verbindung mit Perfektionismus, so nicht annehmen.
Ich weiß ja, daß ich gut bin und die Dinge die ich mache, gut mache und ja, auch perfektionistisch gut.
Klar ist die Meßlatte bei Perfektionisten an das was sie tun sehr hoch und das erzeugt auch mal Druck, aber Angst zu versagen habe ich dabei nicht, weil, ich weiß, daß ich kann was ich kann und das, selbst für meine perfektionistischen Ansprüche gut kann.
comprende? ;)))
Es ist mein eigener Anspruch den ich an mich stelle und dem ich gerecht werden will, nicht der Anspruch anderer an mich.
Ich will in meinen Augen bestehen, sozusagen.
Versagensängste kommen bei mir nur auf, wenn ich etwas vollkommen neues mache und noch nicht weiß ob ich gut darin bin.

Das was Du beschreibst, sind für mich Ängste, den Ansprüchen anderer gerecht zu werden, oder nicht zu genügen.

Was für mich heißt, ich stelle die Ansprüche anderer evtl. über meine Fähigkeiten oder Möglichkeiten und das tun Perfektionisten eignetlich nicht.

Gute und weiterdenkenswerte Gedankengänge. Ich danke Dir.


vom 21.01.2005, 12.21
16. von CeKaDo

Denkt mal dran, Ihr Perfektionisten:

Jedes Ding hat zwei Seiten. Schreibe ich auf meinen schönen glatten Handrücken "Ich bin perfekt" so steht auf der zerfurchten und abgearbeiteten Seite meiner Hand der Satz "Ich habe Angst, zu versagen!"

Wenn ich meine gute Seite nach außen drehe, sie jedem zeige ... was steht dann auf der Seite, die ich mir anschauen muß? Was sieht mein Gegenüber?

Drehe ich jedoch meine Angst nach außen und zeige sie, dann sehe ich, wie schön ich bin, wenn ich meine Angst zeige.

Das fortwährende Drehen meiner Angst und meines Anspruchs, perfekt zu sein, läßt mich ein ausgeglichener Mensch sein. Immer nur die gute Seite draußen zeigen .... das macht meine Angst immer größer. Weil ich meine perfekte Fassade immer glatter bekommen will und meine versteckten Runzeln immer mehr werden :)

Perfektionismus ist versteckte Angst vor dem Versagen. Ich darf versagen, weil ich nicht perfekt sein will. Nur gut :)

vom 21.01.2005, 11.29
Antwort von Engelbert:

Die Angst vorm Versagen haben auch Weltstars, Schauspieler.

Steckt dahinter nicht mangelndes Selbstbewusstsein ?

Treibt aber nicht gerade dieses mangelnde Selbstbewusstsein und seine Folge "Perfektionismus" die Menschen zu Höchstleistungen. Und Selbstmorden (betrifft aber nicht mich).

Wie oft gibt es das Beispiel kleiner Menschen, die mit ungeheurer Energie große Dinge bewirken. Aus dem Bedürfnis, der Sucht heraus, groß sein zu wollen. Dies gilt auch für Menschen, die äußerlich normal groß sind, sich aber innen 1,20 Meter fühlen.

Interessante Denkanstöße, danke dafür ... 
15. von

Grins, ich habe nur 10-15 Besucher am Tag und dennoch fuehle ich mich irgendwie doof, wenn ichmal einen Tag nichts neues da habe :)


vom 21.01.2005, 11.03
14. von sonja-s

@CeKaDo, klar kann eine Fangemeinde auch Druck und Streß erzeugen, aber der größte Streß ist immer hausgemacht, den macht man sich selbst und Engelbert bestätigt dies ja auch mit seinem Perfektionismushinweis.
Außerdem können Fans auch wie eine Droge für einen selbst sein, man braucht die Bestätigung, das Anerkanntwerden wie die Luft zum Atmen.
Nur mal so ein Gedanke.
Ich bin übrigens auch so eine "bescheuerte" Perfektionistin und kann schwer was abgeben, oder mal fünf gerade sein lassen, was wiederum mit einem starken Verantwortungsgefühl zu tun hat, das ich auch schwer ablegen kann, wenns mal nötig wäre.
Niemand kann das was ich tue so gut wie ich. Jaja, das ist in meinem Denken verankert und ich kann nichts dagegen machen, obwohl ich sehr wohl schon festgestellt habe, daß andere, Dinge auch sehr gut machen, aber eben anders als ich sie machen würde ;)))
Was nutzt es, wenn Engelbert Urlaub macht und dann ununterbrochen an seine Seelenfarben denkt.
Aber nichts des do trotz,
Engelbert MACH URLAUB!!!!
Das hält kein Mensch durch.
Schnapp Dir Deine Beate und mach die Fliege.
Tus einfach, klink Dich aus.
Auch Du mußt Deine Batterien mal auffüllen.
Laß Dir den Wind der grenzenlosen Freiheit um die Nase wehen, die Sonne auf den Bauch scheinen, schlafe ausgiebig und genieße einfach mal das nichtstunmüssen, keine Termine, kein Druck, einfach nur leben und da sein wo Du gerade bist mit Deinem liebsten Menschen.
Für Putzi findet sich sicher ein lieber Dosenöffner für diese Zeit.
AUSZEIT Engelbert, ein paar Tage sofort am Besten und im Sommer minimum 2 Wochen.
Wir managen das hier schon, auch wenn wir das laaaange nicht so gut können wie Du ;)))
Deine Seelenfarbengemeinde wandert schon nicht ab, im Gegenteil.
Wenn Du erholt und voller Tatenlust zurück bist, mit freigepustetem Kopf, nehmen wir Dich jubelnd in unsere vielen Arme, wie ein Riesenkrake, und hutscheln Dich und freuen uns das es Dir gut geht.
So, mehr sag ich jetzt nicht mehr dazu.
Grüße an all die lieben Seelenfärbler und den Seelenfarbenpapa

vom 21.01.2005, 11.01
13. von Tirilli

"... es ist schwer, einen Perfektionisten mit genauen Vorstellungen zu entlasten."

.... ist es schwer, auch das Nichts einmal mit Perfektion zu betreiben?

vom 21.01.2005, 10.42
12. von Vanjuska

naja...es geht ja auch nicht um's^'aufbauen', sondern um einfach zu sagen: take your time.
das leben ist einfach so. mal mehr mal weniger.
fühle mich im moment auch so, wie du lieber engelbert.
und ich weiss: es geht von ganz alleine. kein grosses zu tun. einfach das gefühl so lassen, wie es ist. und
es wird sich ändern. vielleicht nicht heute oder morgen. vielleicht doch;-)
aber das spielt mir auch keine rolle, denn niemand ist da, der mich unter druck setzt. und wie du siehst, 'hier' setzt dich auch niemand unter druck;-)

liebe grüsse. vanjuska

vom 21.01.2005, 08.51
11. von CeKaDo

Es scheint sich niemand einen Begriff davon zu machen, daß eine Fan-Gemeinde auch Druck und Streß erzeugen kann. Daraus ergibt sich eine unglaubliche Verpflichtung zur Beständigkeit, zum "Immer-wieder-Neues-Bringen" und zur Kreativität. Das ist Zwang, der Menschen mit besonderen Anlagen zum Zusammenbrechen bringen kann!

Da mag der betroffene Fan tausendmal schwören "Ich erwarte doch nichts" und auch Hilfe anbieten. Es ändert nichts am Druck, der auch den Autor auswirkt.

Ich kenne dieses Gefühl sehr gut und es gab im letzten Jahr 14 Tage, an denen meine Seite nicht erreichbar war. Das war für meine Leser schlimm, keine Frage. Und mir hat es genau das gebrwacht, was ich brauchte, um weiter zu machen: Abstand!

Darum hier die Mahnung von einem der unbedeutensten Leser dieser Seite: Überlegt Euch gut, wie Eure Worte bei jemandem ankommen, der einfach ausgebrannt und leer ist.

Mitleid ist der falsche Weg und ich glaube an dieser Stelle mal an das Motto eines anderen Blogs: "Weniger ist mehr!"

vom 21.01.2005, 08.09
Antwort von Engelbert:

Es tut gut, einfach nur verstanden zu werden :).
10. von noch'n Frank

Hallo Engelbert,

von allen Bescheuerten, die ich kenne (und das sind nicht wenige), bist du mit Abstand der symphatischste :-)

Vielleicht gibt es ja die Möglichkeit, das wir alle dich irgendwie entlasten können?

Alles Gute
Frank

vom 21.01.2005, 07.42
Antwort von Engelbert:

you make my day *lach*

Entlasten ... es ist schwer, einen Perfektionisten mit genauen Vorstellungen zu entlasten.
9. von Conni

"Von Zeit zu Zeit
braucht jeder Mensch
ein wenig
Wüste"

(Sven Hedin)

Lass Dir ein Lächeln schenken und ein wenig von meiner Zeit -

(Adalbert Stifter)

:-)

vom 20.01.2005, 23.51
8. von Conni


ich hab noch was gefunden :-)

FREUNDSCHAFT IST
FREIHEIT

Die Freundschaft setzt keine Grenzen,
sie genießt die Leichtigkeit
der hochschätzenden, diskreten Liebe;
die Freundschaft erkennt die Liebe
und weiß auch das Warten zu genießen
dem das Verlangen fremd ist.

Maria Paola Bargero


ja. genauso ist es. wir genießen das warten ;-))

**


vom 20.01.2005, 23.46
7. von Conni

noch ein gedanke ...vielleicht würde dir ein urlaub gut tun..tapetenwechsel.. einfach auf und davon..irgendwohin.

ohne pc. ohne handy...einmal zur ruhe kommen. und hineinschaun.

falls das einplanbar ist.

hab gestöbert in meinem speicher was ich an tröstlichem oder erheiterndem (wie der w. busch vorher), oder einfach passendem für dich gelagert habe...

und da fand ich z.b.noch dies:

Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im nächsten Leben würde ich versuchen
mehr Fehler zu machen.

Ich würde nicht so perfekt sein wollen,
ich würde mich mehr entspannen.
ich wäre ein bisschen verrückter als ich gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
ich würde nicht so gesund leben.
ich würde mehr riskieren, würde mehr reisen,
sonnenuntergänge betrachten, mehr bergsteigen,
mehr in Flüssen schwimmen.

Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute Ihres Lebens fruchtbar verbrachten.
Freilich hatte ich auch Momente der Freude.

Aber wenn ich noch einmal anfangen könnte,
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.
Falls du es noch nicht weisst,
aus diesen besteht nämlich das Leben.
Nur aus Augenblicken.
Vergiss nicht den jetzigen.

Wenn ich noch einmal leben könnte,
würde ich von Frühlingsbeginn an
bis in den Spätherbst barfuss gehen.
Und ich würde mit mehr Kindern spielen,
wenn ich das Leben noch vor mir hätte.

Aber sehen Sie..... Ich bin 85 Jahre alt und weiß,
dass ich bald sterben werde.......


Jorge Luos Borges

lass dir von einem alten Mann was gesagt haben ;-)

**
(vielleicht find ich noch was ...*stöberstöber*)



vom 20.01.2005, 23.39
6. von Vodia

Lieber Engelbert,

Tirilli und Maria haben es schon so treffend auf den Punkt gebracht.
Ich schließe mich ihnen an und sage:
Nimm Dir soviel Auszeit wie Du brauchst, ich bleib Dir treu!
Weil mir ist ein cooler Engelbert lieber als ein ausgeburnter.

Liebe Grüße
Vodia

vom 20.01.2005, 23.13
5. von Conni

zu deiner Antwort auf ein Kommentar.

Engelbert: "Jeder Mensch ist im Grund genommen einsam."

ein Gedicht:

Der Einsame

Wer einsam ist, der hat es gut,
Weil keiner da, der ihm was tut.
Ihn stört in seinem Lustrevier
Kein Tier, kein Mensch und kein Klavier,
Und niemand gibt ihm weise Lehren,
Die gut gemeint und bös zu hören.
Der Welt entronnen, geht er still
In Filzpantoffeln, wann er will.
Sogar im Schlafrock wandelt er
Bequem den ganzen Tag umher.
Er kennt kein weibliches Verbot,
Drum raucht und dampft er wie ein Schlot.
Geschützt vor fremden Späherblicken,
Kann er sich selbst die Hose flicken.
Liebt er Musik, so darf er flöten,
Um angenehm die Zeit zu töten,
Und laut und kräftig darf er prusten,
Und ohne Rücksicht darf er husten,
Und allgemach vergißt man seiner.
Nur allerhöchstens fragt mal einer:
Was, lebt er noch? Ei, Schwerenot,
Ich dachte längst, er wäre tot.
Kurz, abgesehen vom Steuerzahlen,
Läßt sich das Glück nicht schöner malen.
Worauf denn auch der Satz beruht:
Wer einsam ist, der hat es gut.

Wilhelm Busch

;-))

ein wunderwunderschööööööönes wochenende wünsch ich dir und deiner Beate

schön, dass es dich gibt!

**




vom 20.01.2005, 23.04
4. von Maria


Lieber Engelbert,

was für mich - im Moment - etwas problematisch (ist nicht ganz das richtige Wort) ist:
Der Unterschied zwischen Deinen aufbauenden Worten im Kalenderblatt, und Deinem Gefühl des Ausgelaugt-seins/nichtzufrieden-seins/eine Art von burn-out/depressiver Stimung im Tagebuch.

Wobei ich das auch kenne: obwohl es mir nicht gut geht, schafft ein Teil von mir Höchstleistungen, und der andere kämpft ums Überleben.

Zu erkennen, wann die Handbremse zu ziehen ist, ist ein Lernprozeß.
Meiner - Deiner - Unserer?

Und wessen Problem ist es, wenn ich den Erwartungen nicht gerecht werde?
Wessen Erwartungen? Deiner - Unserer?

Doch wohin mit all Deiner Kreativität, Deinen Einfällen, Ideen, Gedanken, usw.
In Deinem Kind, den Seelenfarben können sie sich voll ausleben.

Wo sind die Grenzen?
Und wem bist Du in erster Linie verantwortlich:
DIR, Deinem Wohlergehen - und dem Beates.

Mir hast Du das Leben durch die Seelenfarben verschönert. Ich fühle mich - auch wenn wir uns nicht kennen - Dir und Beate auch nahe - weil ich über diese Site Einblick in Euer Wohnzimmer bekommen habe. Vielen Dank dafür.
Und wenn dieser wunderbare Rundumservice nicht mehr möglich sein wird - wir verkraften es.

Und Du? Dein Verantwortungsgefühl? Dein Pflichtbewußtsein? Dein Anspruch an Dich selber?

Ich denke, dass dies eine Gratwanderung ist. Dass Du das richtige Maß findest, wünscht von Herzen
Maria




vom 20.01.2005, 23.01
3. von Tirilli

Lieber Engelbert,
ich bin erst durch @zitante, die im "Thema" eine Anspielung macht darauf gebracht worden, mal hierher zu sehen.
Engelbert, was du da gerade beschrieben hast, hatte ich eigentlich schon erwartet, ich denke dass es kommen musste. Du bist ein Mensch und keine Maschine. Warum wohl ist die Notwendigkeit von Urlaub sogar von den rücksichtslosesten Diktatoren in unserem Jahrhundert zumindest kaum in Zweifel gezogen worden? Weil ihn die Seele manchmal braucht wie die Luft zum Atmen. Raus aus dem Trott, inklusive Ortswechsel und Salat. *gg* Salat? Ja Engelbert, der kam noch selten in deinem Speiseplan vor, zumindest nicht notiert. Hey, bekommst du überhaupt genug Vitamine?
Lieber Engelbert, du liest in deinen Threads oft von verschiedensten Problemen, zum Beispiel dass sich jemand etwas nicht zutraut oder sich von etwas gebunden fühlt..
Hey Engelbert, du traust uns auch etwas nicht zu und du bist, mir scheint es so, auch von etwas abhängig, von deiner Webseite! Schau diesem Umstand ungeschminkt ins Auge! Das ist nicht gut. Auf die Dauer auch nicht gesund.

Es ist ganz normal dass wir manchmal auch Ballast sind, da ist nichts schönzureden und es DARF auch so sein.

Glaube mir, wir würden deinen Urlaub ganz normal finden und ihn sogar gutheißen. Trau uns das zu. Ein paar Tage ohne Update wären für uns selbstverständlich, hey, wär ja noch schöner! Du glaubst doch nicht etwa, dass dir auch nur einer abhanden käme?


Jaaa, wir säßen in den Startlöchern, klar. HA! Spannend wär´s, wie man dich dann willkommen heißen würde, deine Schäfchen und du in neuer Frische!
Du schaffst das psychisch nicht?? Dann suche dir Tricks wie du es doch schaffen könntest. Wichtig wäre: Tür zuknallen, kein Blick zurück und ab! Weg, rrraus. Mindestens 100 Km weg.
*strengschau*
Engelbert, büdde büdde, dürfen mal ein paar deiner Fans ein Kalenderblatt gestalten? Ohne dass du was änderst. Ich meine nicht mich, hab eh schon dürfen. Abgeben solln sie, du speicherst ein, Termin eingeben und WEG biste.... Und zwar für 14 Tage, soviel braucht man, sonst isses nichts!

Na wär das nichts?

vom 20.01.2005, 22.15
2. von Bini

Dich mal ganz lieb knuddels.. und Deine Beate auch gleich mit...

Fühl Dich wohl *liebguck*... das wünscht Du uns auch immer... ich glaub, Du hast Dich dabei wohl immer vergessen *liebguck*...

Bini.

vom 20.01.2005, 20.59
1. von riro

Engelbert, DU sollst dich wohlfühlen! Es ist schön, in deiner Nähe weilen zu dürfen (genau so wie ich es schreibe, meine ich es auch!!!), weil DU EIN MENSCH BIST - aber Erwartungen haben, nein wirklich nicht.
Es ist die Art, wie du mit anderen Menschen umgehst, die einfach fasziniert - ich wünschte, du würdest du mit dir selbst auch so umgehen...
Mach dich von dem Dienstleister-Gedanken frei, das kannst aber nur du. Deine Erwartungen an dich selbst: sachraub sie herunter!!! Du sollst leben und nicht funktionieren!!!!


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