ALLes allTAEGLICH

Ausgewählter Beitrag

kässchmeer

Wenn ich nur wüsste, wie genau meine Mutter die von ihr so geliebte Kässchmeer gemacht hat.

Nachtrag: habs zumindest so hinbekommen, dass sie mir schmeckt.

Engelbert 15.05.2021, 15.06

Kommentare hinzufügen











Kommentare zu diesem Beitrag

19. von KarinSc

Wir haben früher aus der Milch unserer Kühe Dickmilch selbst hergestellt. Wenn man aber keine Rohmilch hat oder benutzen möchte, kann man Dickmilch aus Pasteurisierter Milch wie folgt herstellen:


Ein winziges Hilfsmittel für die Herstellung der Dickmilch ist: ein Brotkrumen.

Zunächst die Milch in ein Gefäß füllen. Dann ein fingerspitzengroßes Stückchen Brot an den Rand des Gefäßes legen. Am besten geeignet ist dazu Sauerteig-Brot, damit der Säuerungsprozess beginnt. Ob die Dickmilch fertig ist, ist erkennbar an der dicklichen Konsistenz. Ein paar Stunden kann es dauern bis es soweit ist.

Nach dem Verarbeitungsprozess das kleine Brotstück einfach aus dem Gefäß entnehmen, ohne die feste Oberfläche von der Dickmilch zu zerstören – fertig!

vom 16.05.2021, 10.38
18. von christine b

das ist wirklich schwer, das so zu erwischen, wie die mama das machte, jeder macht das ein bisschen anders.
falls es der kräuterquark ist.

mit knoblauch oder ohne, mit zwiebel oder ohne, mit kümmel, ohne kümmel, mit senf, ohne senf, mit ein bisschen zucker oder ohne zucker.
ein bisschen was süßes rein, macht auch noch besseren geschmack.
auf die fett% im quark kommt es auch drauf an und welche kräuter man verwendet :-).gut ist bisschen gurkenwasser (aus dem essiggurkenglas).

kräutertopfen sagen wir. ob das eure käseschmeer ist? oder ist es vielleicht der bayrische "opatzte"?

vom 16.05.2021, 10.04
17. von MOnika Sauerland

@ Satu Unter dem Namen kenne ich das auch.

vom 16.05.2021, 07.35
16. von Lina

Also ein ganz spezieller Topfenaufstrich.

vom 16.05.2021, 00.45
15. von Ursi

Oh Leute, jetzt ist auch noch von Dickmilch die Rede. Das ist eine tolle Kindheitserinnerung. Wir haben auch beim Bauern Milch geholt und sie stehen lassen. Und dann haben wir alle aus einer Schüssel gegessen.
Oder Kochkäse hat meine Mutter selbst gemacht. Das ist ja in Hessen DER Renner.
Wenn ich doch nur aufgepasst hätte, wenn meine Mutter Klöße machte! Damals hat mich Kochen Null interessiert. Leider! Sie gab in die Mitte rote Wurst (Salamiwürfel) und zum Essen gab es eine Zwiebel-Speck-Soße, die mit ein wenig Kloßbrühe verdünnt wurde.
Ach Gottchen, wie gemein - ich habe eine riesengroße Pfütze im Mund.

vom 15.05.2021, 23.06
14. von Hildegard

und wenn man keinen Bauern zur Hand hat, kann man leider keine Dickmilch mehr machen.
Ist für mich auch eine Kindheitserinnerung. Am besten war die oberste Schicht, da hatte sich nämlich die Sahne abgesetzt. Wir haben sie übrigens mit Zucker gegessen.

vom 15.05.2021, 21.29
13. von _gerlinde/eifel

Das mache ich auch noch ab und zu im Sommer. Ich kaufe Milch beim Bauern und lass sie draußen stehen, dann wird sie dick. Wenn sie dick ist, stelle sie in den Kühlschrank. Bratkartoffeln dazu und ich kann meinen Mann glücklich machen...

vom 15.05.2021, 21.22
12. von IngridG

@Gudrun, daran kann ich mich auch noch erinnern, das meine Mutter oft Milch abgedeckt auf die Seite gestellt hat, bis die "Dickmilch" fertig war. Das mochte sie sehr gerne.

vom 15.05.2021, 20.12
11. von Gudrun

Kindheitsessen! Im Sommer gab es das öfter. Meine Oma hat Milch selbst „dickgestellt“ und dann in einem Leintuch abtropfen lassen. Diese Masse hatte dann noch den entsprechend hohen Fettgehalt. Das ganze wurde dann gut gerührt. Salz, Pfeffer etwas Paprika oder Kümmel und nach Vorliebe Schnittlauch oder feingehackte Zwiebel dazu und zu Pellkartoffel oder frischem Brot gegessen.
Wenn es schnell gehen sollte, musste ich im kleinen Milchladen Schichtkäse kaufen. Der war als Würfel in gewachstes Papier eingepackt.
Mein Tipp: Probier es mal mit Schichtkäse, den du tüchtig gerührt hast, ohne viel Flüssigkeit (Wasser oder Milch)zuzugeben.

vom 15.05.2021, 20.00
10. von satu

Ich lach mich grade kaputt!
Ich bin echt berufsgeschädigt!!!
Käseschmiere ist (für mich spontan) das, was an Neugeborenen oft haftet, wenn sie gerade geboren wurden. Eine weiße, fettige, cremeartige Schicht, meist hauptsächlich in den Hautfalten. Das diente in der Gebärmutter als Hautschutz vor dem Fruchtwasser. *kicher*

vom 15.05.2021, 19.25
9. von kraeuterhexe

Da kann ich mich ja glücklich schätzen. Als ich vor vielen Jahren meine eigene Familie gründete, habe ich mich hingesetzt und meiner Mutter Löcher in den Bauch gefragt wie sie dieses oder jenes gekocht/gebacken hat. Mittlerweile besitze ich ihr Kochbuch mit ihren zusammengetragenen Rezepten. Und ich kann sie immer noch fragen. Sie erinnert sich zwar nicht mehr so genau, ist 94 Jahre. Aber dann kommt doch das eine oder andere zurück.

vom 15.05.2021, 17.57
8. von ixi

So ist das mit Familien-rezepten.
Als ich vor vielen Jahren ein
Familienkochbuch anlegen wollte um es allen Familienmitgliedern zu Weihnachten zu schenken, war meine Mutter leider schon dement. Auf die Fragen nach dem einen oder anderen Rezept hat sie gesagt ich weiß nicht mehr wie das geht.
So rate ich jedem Menschen in relativ jungen Jahren die Mutter oder den Menschen der hauptsächlich in der Familie kocht zu fragen wie kochst du dies oder das oder: schreib es doch bitte mal auf um es für die Nachwelt zu erhalten.

Ich bin so froh, dass ein guter Metzger in unserer Stadt Konserven von Sauerbraten verkauft (Hergestellt in der Küche des Metzgers) der ganz ähnlich schmeckt, wie der, den unsere Mutter machte. Ab und zu mache ich mir ein Mama Erinne-rungsessen z.b. gebratene Blutwurst mit Apfelmus und Kartoffeln.

vom 15.05.2021, 17.12
7. von MOnika Sauerland

Guten Appetit! Was ist das für ein Essen?

vom 15.05.2021, 17.05
6. von Ursi

Ach, Engelbert, jetzt habe ich dich auch noch angeschrieben mit dem von @ixi vorgeschlagenen Link. Kannste löschen...

Mir geht es so wie dir: Hätte ich doch nur meiner Mutter öfter zugesehen beim Kochen! Aber damals hat mich das interessiert *räusper*....
Heute wüsste ich gerne, wie sie die tollen Klöße gemacht hat, die wir dann mit einer Speck-Zwiebel-Soße gegessen haben. Und in die Klöße kamen immer ein paar kleingeschnitte Salami-Stücke *schluck*....

vom 15.05.2021, 16.41
5. von ReginaE

Zum einen hattest du anders Appetit und Geschmack und zum anderen war die Milch wohl etwas anders, nix pasteurisiert etc. und vielleicht hat sie den Quark selbst zubereitet. Der schmeckt jedenfalls total anders als ein gekaufter.


vom 15.05.2021, 16.38
4. von Engelbert

@ ixi: den Link kenne ich natürlich und so ähnlich hab ichs auch gemacht, aber ich hätte halt gerne gewusst, wie meine Mama die gemacht hat ... @ Moin: Kässchmeer ist nicht automatisch Kräuterquark.

vom 15.05.2021, 15.42
3. von Moin

Kann ja wohl nicht so schwer sein einen Kräuterquark zu machen.

vom 15.05.2021, 15.25
2. von ixi

@ Engelbert:
Ich habe den von Dir gesuchten Begriff eingegeben und dann kam dies

Hier klicken

vom 15.05.2021, 15.20
1. von Lieserl

Was soll das sein? Käseschmiere? Für mich klingt das so wie unser bayrischer Obazder.

vom 15.05.2021, 15.20

ALLes allTÄGLICH
 


Wunschzettel
 

RSS 2.0 RDF 1.0 Atom 0.3
2021
<<< Juni >>>
Mo Di Mi Do Fr Sa So
 010203040506
07080910111213
14151617181920
21222324252627
282930    
Letzte Kommentare:
MOnika Sauerland:
Traurig das die UEFA vor Orban eingeknickt. U
...mehr

ixi :
Das kommt dabei raus, wenn eine solche Aktion
...mehr

ReginaE:
So wie es gekommen ist, ist es bedeutend bess
...mehr

Lina:
Ich finde diese Entscheidung richtig.Politisc
...mehr

Katharina:
@ Ursi (10.)Ein "talaxianisches Sprichwort" s
...mehr

Ursi:
@ Barbara,danke für den Spruch! Den werde ic
...mehr

Ursi:
Eine Frechheit der UEFA !Wieso muss man die a
...mehr

Barbara :
Der Münchner OB Reiter hat nicht die Absicht
...mehr

IngridG:
Ich hatte mir gerade von Sanotact (dm) ein P
...mehr

Laura:
Wahnsinnig schön, ganz meine Lieblingsfarben
...mehr