ALLes allTAEGLICH

Ausgewählter Beitrag

normal ist das neue glück

Immer den Wunsch im Herz ein besonderes Glück zu spüren.
Aber vielleicht ist Glück, dass es kein Unglück gibt.

Brennen dir die Plätzchen an, dann rufst du "ach wäre das schön, wenn sie nicht verbrannt wären".

Geht der Kühlschrank kaputt, rufst du "wäre ich so glücklich, wenn der Kühlschrank nicht kaputt wäre".

Tut dir der Fuß weh, dann sagst du "wäre ich so froh, wenn das wieder weg wäre".

Doch wie ist es vorher, wenn die Plätzchen normal gelingen, der Kühlschrank läuft, der Fuß so wie immer ist ... ... dann nimmt man das als normal und gegeben hin und wünscht sich vielleicht einen besonderen Glücksmoment.

Ja, vielleicht ist "normal" das besondere Glück.

Engelbert 07.12.2022, 20.57

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Kommentare zu diesem Beitrag

15. von Sieglinde S.

Habe eben erst hier gelesen
Am Donn. hatte ich mehrfach Glück.
Ich konnte endlich die Gebäudererfassung für die Steuer abgeben obwohl noch einige wenige Angaben fehlten.
Dann fragte ich, ob es oben in der Kantine des Finanzamtes noch Essen gäbe. Nein, schon 14 Uhr, aber der Pförtner rief oben an. Ja, ich bekam noch leckere Nudeln mit Hackfleisch und Gemüse.
Dann sah ich auf dem Rathausplatz eine unglaublich lange Schlange junger Leute.
Ganz am Anfang sah ich, es war die Eröffnung einer neuen Dönerkneipe. Der Aufpasser sagte zu mir: Alte Menschen und Kinder bräuchten nicht zu warten. Manche standen z w e i Stunden. So ein Döner kostete e i n e n Cent. Nach 5 Minuten brachte er mir einen großen heißen Döner schön in Alu gewickelt. Ich gab ihm zwei Euro.
Da habe ich heute aber Glück gehabt-.
Und auf den Bus brauchte ich auch nicht lange warten.

vom 09.12.2022, 01.40
14. von ReginaE

das kommt auf jeden Einzelnen an, wie man sein Glück definiert.

Das Wort *Glück* wird bei mir in homöopathischen Gelegenheiten verwendet.

Wenn alles so flutscht wie vorgesehen, dann entsteht Zufriedenheit. Sie kann Glück sein, doch eben nicht, sonst gäbe es das Wort Zufriedenheit nicht.

vom 08.12.2022, 17.39
13. von Mai-Anne

normal ist großes glück - ja, das sag ich mir auch immer wieder. doch allzu oft überseh ich das und bin traurig oder ängstlich oder frustriert.....
aber man kann nicht oft genug versuchen, sich deine gedanken zu verinnerlichen....

vom 08.12.2022, 16.17
12. von Defne

Ich mag die "Normalität" und den "Alltag".

vom 08.12.2022, 15.36
11. von owl

Toller Beitrag, genauso ist es. Wir nehmen das Alltägliche, als wäre es das Normale, beachten es nicht, schätzen es nicht.

Dabei ist das Normale so wertvoll, was ich gerne an einem Beispiel zeigen möchte.
Ein krebskranker Gast im Hospiz am Ende seines Lebens wurde gefragt, ob er noch einen Wunsch hätte. Den hatte er: ich möchte gerne noch einmal ein Stückchen vom Brötchen abbeissen ... das war ihm schon monatelang durch die Krebsgeschwüre in seinem Gesicht und im Mund nicht mehr möglich!

Durch die tägliche Arbeit im Hospiz wissen wir, wie wertvoll das Hier und Jetzt ist, haben gelernt, uns auch bei Regen über schöne Momente zu freuen und seien sie noch so klein, vielleicht ein Vögelchen, was in einer Pfütze badet - denn morgen kann das Leben schon ein ganz anderes sein.

In diesem Sinne, geniesst die schönen Momente der Adventszeit und seien sie noch so klein. Liebe Grüße hier in die Runde.


vom 08.12.2022, 13.04
10. von Sylvi

Schöne Gedanken!!! Da hast du voll ins Schwarze getroffen. Ein Denkanstoß - Danke!!!

vom 08.12.2022, 09.19
9. von Lieserl

Ich denke, wenn alles normal läuft, ohne Ausrutschen, ohne Verbrennen, ohne Schmerzen dann ist das eine Zufriedenheit, die viel viel tiefer ist als das Glück.
Das ist wie in der Liebe. Irgendwann sind die Schmetterlinge weg, das Herzklopfen, wenn man den Liebsten sieht. Man ist Zufrieden wenn er neben dir im Bett einschläft und aufwacht. Wenn er was gutes kocht während du mit anderen Dingen beschäftig bist.
Zufriedenheit ist für mich, wenn ich mich auf mich, auf andere und auf meine persönliche kleine Blase verlassen kann.
Glück ist, wenn es ganz überraschendes, großes passiert. Wenn etwas besonders gut gelingt. Wenn unvorhergesehenes passiert, über das man sich sehr freut.
Glück ist schöner Urlaub.
Glück ist ein schöner Sonnenaufgang nach drei Wochen Nebel.
Glück kann ganz klein sein.

vom 08.12.2022, 08.36
8. von Christine L.

Engelbert, das sind sooo schöne Gedanken!
Vielen Dank!

vom 08.12.2022, 06.48
7. von Webschmetterling

Ja klar, Glück u.v.a. hat derjenige, dem kein Unglück widerfährt :)

vom 08.12.2022, 06.31
6. von SilkeP

Für mich gibt es täglich einige Glücksmomente, kleine oder große. Das können meine Enkel sein, das Lächeln eines fremden Menschen, der erste Schnee, wenn mir etwas Kniffliges gut gelingt ....
Wenn etwas schief läuft, dann ist das so und meistens kann ich das ohne "Murren" hinnehmen. Dieses Jahr bin ich gesundheitlich etwas gebeutelt, da sage ich: Es kann nur noch besser werden.

vom 07.12.2022, 22.23
5. von Lina

Ich bedanke mich recht oft beim lieben Gott "Danke, dass es mir gut geht, danke dass ich gehen kann... usw."
Man sollte dies scheinbar normale, nicht für selbstverständlich sehen... man sollte für die sogenannte Normalität dankbar sein und mit dem eigenen ICH durchaus auch respektvoll umgehen.

vom 07.12.2022, 22.11
4. von Chispeante

Es ist schon ein Glück wenn es kein Unglück gibt, wie wahr!
Aber was wahre Glück ist Normalität.
Planbarkeit.
Wenn man ein stinknormales Alltagsleben mit Familie, beruflichem, Hobbies, Freunden und manchen Reisen leben kann und höchstens mal die Maschine kaputt geht oder Plätzchen anbrennen.

Wenn man die Jahreszeiten und den Jahreskreis gebührend zelebrieren kann.

Aber selbst wenn einiges davon fehlt und es nur "einigermaßen normal" ist und grad kein größeres Unglück, das ist schon Glück genug!

vom 07.12.2022, 21.59
3. von Sywe

Normal schafft mir Zufriedenheit und die ist im Alter immer wichtiger. Glück sind wirklich die besonderen Momente.

vom 07.12.2022, 21.59
2. von Hildegard

Wenn man Glück hatte, weiß man das meistens immer erst hinterher.

vom 07.12.2022, 21.37
1. von satu

Manchmal bestimmt!
Im Moment wünsche ich mir etwas mehr Normalität!!
Nicht nur, dass es hier gruselig ist, mit den ganzen Kartons und Kisten, der Enkelbub ist erkältet, die Enkeline hatte gestern wieder mal einen Sportunfall und zum wiederholten Male den Fuß verdreht, der Sohn kämpft mit Halsschmerzen und die Schwiegertochter hat sich die Schulter massiv verrenkt beim Rumwuchten einer Spülmaschine.
Langsam reicht es jetzt! Wie schön wäre normal!

vom 07.12.2022, 21.34
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