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opti oder pessi


Es gibt sie nunmal, Dinge, die so notwendig sind wie man sie gerne vermeiden würde. Besuche bei Ärtzen, Notaren, Rechtsanwälten, Behörden z.B. ... oft sind das Ereignisse, die eine entscheidende Wirkung haben.

Denn jemand sagt "hüh" oder "hott", "kamma was mache" oder "hamma Pech gehabt".

Die Gedanken kreisen sich schon vorher zu diesen Dingen. Sie umkreisen einen dabei selbst. Wie dieses amerikanische Klebeband legen sie sich um die Minuten.

Man könnte ... ignorieren. Aber wer kann schon Dinge ignorieren, die einen Einfluss auf das Leben haben.

Man könnte ... optimistisch sein. Heureka, das geht gut. Leider fällt der Optimismus oft in den Gully der Realität. Speziell dann, wenn man ihn mit froher Fahne vor sich herträgt.

Man könnte ... pessimistisch sein. Dat klappt nie. Mit tränenschweren Augenlidern den Momenten entgegensehen und die "au weh"-Aura auf die Umgebung wirken lassen. Doch man unterschätze nie die Macht der Negativprogrammierung.

Ich entscheide mich in solchen Fällen für den eingeschränkten Pessimismus. "Wer weiß, ob das klappt" incl. "hmm ... vielleicht gehts ja gut". Dem (Zweck)Pessimismus ein kleines wärmendes Mäntelchen aus Hoffnung geben. Damit bin ich meist am besten gefahren und diese Denkweise entspricht mir auch.
 

Engelbert 21.12.2004, 15.14

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Kommentare zu diesem Beitrag

3. von Vodia

nichts erwarten, aber alles hoffen.
Schau mer mal, dann sehgn mas scho!

Drücke Euch auf jeden Fall die Daumen!
Und wie es auch kommt - wünsche Euch Seelenfrieden!

LG
Vodia

vom 21.12.2004, 23.29
2. von lucia

also ich hab immer gern nen notar besucht.. hab da nämlich lange zeit gearbeitet und es hat mir spass gemacht ;-))
eigentlich bin ich mehr optimist auch auf die gefahr hin, dann eher mal enttäuscht zu werden. so lange ich das 'was ist, wenn doch nicht..' nicht ganz aus dem auge/kopf verlier, klappts ja doch meistens :-)

und jetzt geh ich ne runde bibbern nach draußen bei -13° ;-)

vom 21.12.2004, 17.48
1. von Carola (Fürth)

Zuuuviel Optimismus ist nicht gut - zuuuviel Pessimismus ist aber ebenfalls nicht gut. Bei mir ist es ganz genauso - ich entscheide mich auch immer für einen Kompromiss - für diesen "eingeschränkten Pessimismus" von dem du sprichst.
Gegen meine innere grosse Aufgeregtheit, wenn ich etwas unangenehmes, wie einen Arztbesuch ect. vor mir hab, kann ich mich allerdings nie erfolgreich wehren, denn dagegen nützt ja die Kraft der Gedanken nichts.
Selbst wenn ich 1000mal versuch, mir selbst einzureden, nicht aufgeregt zu sein, sowas lässt sich eben nicht vom Gehirn steuern.
Ist bei mir aber auch bei eigentlich positiven Dingen der Fall. Ich hab beispielsweise immer extremes Reisefieber usw.usw.

vom 21.12.2004, 16.03

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