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seltenes wort

Hasenbrot ... das sind zur Arbeit oder zum Ausflug mitgenommene Brote, die man aber nicht gegessen hat, sondern sie angetrocknet wieder mit nach Hause bringt. Ich kannte das Wort nicht, Beate kannte es aber.

Engelbert 06.01.2022, 10.38

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Kommentare zu diesem Beitrag

39. von Gabi

ich kenne das Hasenbrot auch schon aus meiner Kindheit :-)

vom 13.01.2022, 14.27
38. von Regina

Den Begriff kenne ich gut. Wenn wir unsere Schulbrote nicht aufgegessen hatten, dann gab es diese immer zum Abendbrot als "Hasenbrote". Dann schmeckten sie uns immer noch viel besser. ;o))

vom 08.01.2022, 15.27
37. von Moscha

Ich kenne das Wort Hasenbrot nicht.
Mein Vater war selbständig, hat immer mit uns
zu Hause gegessen.
Aber ich freue mich, wieviel Freude das Hasenbrot in früheren Jahren manchen Kindern beschert hat.
Ich werfe kein Brot weg. Es wird entweder getoastet oder in Würfel geschnitten, gebraten und als Leckerli auf der Suppe verteilt.

vom 07.01.2022, 13.38
36. von Ellen

Ja, Hasenbrot, das war das Brot, das der Vater wieder mit nachhause brachte nach der Arbeit. Früher nahmen die Väter nämlich ihre tägliche Essensration mit zur Arbeit, Kantinen gab es so gut wie gar nicht in der Nachkriegszeit. Und dieses "Hasenbrot" machte man uns Kindern schmackhaft, wir aßen es gerne.

vom 07.01.2022, 13.05
35. von Juttinchen

Das Wort kenne ich auch nur zu gut.
Wenn wir unterwegs sind, dann schmiere ich morgens Brote für uns und koche eine Kanne Kaffee für Unterwegs.
Wenn wir dann nach Hause kommen und es ist noch Brot übrig, dann ist das ein Hasenbrot, das Daheim zum Abendbrot gegessen wird.

vom 07.01.2022, 13.00
34. von Rita die Spätzin

Wir Geschwister haben das Hasenbrot welches unser Vater wieder mitbrachte aufgeteilt und jeder bekam ein Stückle davon!

vom 07.01.2022, 08.35
33. von Lina

Das Wort kannte ich auch nicht... und so alte Doppeldecker-Brote mag ich auch nicht so gerne.

vom 07.01.2022, 00.56
32. von Nicole

Ei jo, kenn ich Hasebrot....
Die Geschichten hier dazu sind echt wunderbar, aber mein Papa war wohl ein zu guter Esser, da war nie was übrig...

vom 07.01.2022, 00.12
31. von Ina

Hasenbütterken/ Hasenbütterkes, so wurden sie bei uns am Ruhrpottrand genannt. Nenne sie bis heute so, immer mit wohkligen Gedanken im Bauch. Wenn Pappa vonne Arbeit kam, freute sich Klein -Ina über hasenbütterkes. Lecker waren die 11 Stunden alten Brote. In kleine Ecken geschnitten, in schnödes Butterbrotpapier gewickelt hielt sich das Brot bis abends wacker. Durch die eingezogene gute Butter schmeckte es irgendwie besonders. 70er Jahre, Einzelkind, genug zu essen. (Kann man also auch lieben, wenn man nicht die schlimmen Nachkriegserfahrungen aktiv erlebt hat, wofür ich sehr dankbar bin) Bis heute werfe ich keine Wanderbrote weg. Kehren wir bei einer Wanderung ein, weil es so schön dort ist und genießen Essen auswärtts, dann brate ich auch abends die übrigen Brote in kleine Würfel geschnitten, in einer Pfanne an. Mit etwas Käse oder Ei drüber, so wie Claire es beschreibt, ein köstliches Essen.... Haaaach, danke fürs Erinnern....


vom 06.01.2022, 20.34
30. von Friederike R.

Hasenbrot sind bei mir so lila blühende Wiesenblumen, die wir in das mit Moos und Weidenzaun gebaute Osternest gelegt haben, damit der Hase sich wohl fühlt, was zum Essen hat, und reichlich Ostereier und Geschenke hinterlässt.
Das von SF genannte Hasenbrot ist mir nicht bekannt.

vom 06.01.2022, 19.52
29. von Hanna

Meine Hamburger Großeltern hatten von ihrer langen Bahnfahrt in den Süden Deutschland von ihrem Reiseproviant stets Brote übrig! Mein Bruder und ich haben uns um dieses Hasenbrort immer gestritten,denn es war mit leckerem Holsteiner Schinken belegt und in der Nachkriegszeit war das schon etwas Besonderes!

vom 06.01.2022, 19.45
28. von BriGitte

Bei 'Hasenbrot' fällt mir sofort mein Opa Karl ein.
Wenn er abends von der Arbeit nach Hause kam, habe ich in
seiner Tasche die Blechdose herausgekramt und fast immer ein
Hasenbrot gefunden. Was Opa zurück brachte hat mir alles geschmeckt, selbst Wurst, die ich sonst nicht mochte.
Das habe ich gerade erst an Weihnachten unserem Enkel (25)
erzählt.
Selige Kinderzeit Ende der 50er Jahre.


vom 06.01.2022, 18.49
27. von Bärenmami

Wir benutzten den Ausdruck - aber egal wie trocken: gegessen wurde es!

vom 06.01.2022, 18.35
26. von Webschmetterling

Papa`s Hasenbrot bekam "täglich" unser Ferkelchen. Es wusste genau wann Papa von der Arbeit kam (hörte sein Moped) und lag dann schon zum Kraulen bereit, danach fraß es das Hasenbrot. :)

vom 06.01.2022, 18.25
25. von Doro/Pfalz

Den Begriff kenne ich nur aus dem Lied von Reinhard Mey: "Das Butterbrot" - in dem es um verschiedene Butterbrote aus seinem Leben, die besondere Bedeutung für ihn hatten und an die er sich nun zurück erinnert.

vom 06.01.2022, 17.39
24. von ReginaE

Den Ausdruck Hasenbrot kenne ich nicht.
Bei uns war meist alles gegessen. Da mein Vater selbständig war, vesperte er zuhause. Ganz früher bekamen es manches Mal die Hühner.

Wenn wir zum Pilze suchen gehen, werden vorher Vesperbrote geschmiert und belegt. Nach der Suche stehen wir noch auf dem Parkplatz zusammen, essen belegtes Brot und trinken etwas.
Das Brot schmeckt um Welten besser als frisch geschmiert, da gut durchzogen und somit geschmacklich vollkommener

Üblicherweise gab es früher Mischbrot mit einem hohen Roggenanteil. Das kräftige Brot mit Butter evtl. noch Wurst vereinigte ein verbessertes Aroma.

vom 06.01.2022, 17.21
23. von Schpatz

Kenne ich auch.

vom 06.01.2022, 17.21
22. von Eva-maria

In meiner Kindheit haben wir,,kuckucksschmeer dazu gesagt.ins hochdeutsch uebersetzt..kuckucksbrot.war für uns Kinder ein Fest,wenn Papa ein Brot von seiner Arbeit am Abend mit nach Hause gebracht hat.spaeter hat meine Mutter mir erzählt, das sie hin und wieder ihm ein überzaehliges Brot mitgegeben hat,damit wir Kinder abends eine kleine Freude hatten

vom 06.01.2022, 17.09
21. von Hildegard

Kenne ich auch vom Opa. Gab es allerdings nur sehr selten, da wir nicht zusammen wohnten.

vom 06.01.2022, 16.36
20. von Viola

@ Claire, Bratstulle ist soo geil, endlich mal jemand, der das auch kennt. Mein Mann rollt schon die Augen wenn er das Wort Bratstulle nur hört. Er sagt, daß wäre typisch ossich. Pfft!

vom 06.01.2022, 15.50
19. von Viola

Bei uns wird das Wort mindestens einmal pro Woche benutzt. Meine Enkel (4 und 2Jahre alt) kennen es auch, weil ich die zwei jeden Dienstag nach meiner Arbeit von der Kita abhole und beide es lieben, in meiner Tasche nach dem Inhalt meiner Brotdose zu schauen. Natürlich ist da wie von ungefähr noch ein Hasenbrot drin oder auch mal 2 Kekse oder Apfel. Das wird dann unterwegs vertilgt, da beide immer halb verhungert sind am Nachmittag.

vom 06.01.2022, 15.47
18. von Claire

Hasenbrote landeten bei uns immer in der Pfanne,aufgepeppt mit einem Ei oder Käse drüber als Bratstulle zum Abendbrot.
Auch heute noch, sehr lecker.

vom 06.01.2022, 15.33
17. von Ilka

Den Ausdruck kenne ich nicht, aber da ich viel unterwegs bin, gibts bei mir regelmäßig übrig gebliebene Klappstullen zum Abendbrot oder zum nächsten Frühstück. Besonders lecker waren diese Brote im Fahrradurlaub nach achtzig Kilometern im Sattel, wenn abends keiner mehr Lust hatte, auf dem Gaskocher ein Abendessen zu bereiten.

vom 06.01.2022, 15.29
16. von MOnika Sauerland

Ich kenne das als Hasenbutter. Das waren die Brote die mein Vater von der Arbeit wieder mit nach Hause brachte. Ich mochte sie gerne. Durch den Namen habe ich gedacht es ist was besonders. Nur als mein Vater in der Galvanik arbeitete schmeckten nach irgend einem Stoff und so mir nicht mehr. Sie rochen auch anders.


vom 06.01.2022, 15.05
15. von christine b

den ausdruck kenne ich nicht, ich finde es aber so schön, dass seelenfärblerinnen schrieben, wie gut ihnen das hasenbrot vom papa oder oma und opa schmeckten, so bescheiden war man damals.

vom 06.01.2022, 14.29
14. von urla

Ach ja, Hasenbrot, das gab es immer, wenn Opa und Oma mit der Bahn von Cuxhaven zu uns nach Lübeck kamen. Es war in den fünfziger Jahren ihr Reiseproviant, für uns 3 Kinder hatten sie stets reichlich übrig gelassen. Es war immer begehrt und es schmeckte!!! Wir waren zu der Zeit wirklich glücklich darüber.

vom 06.01.2022, 14.01
13. von Inge

Als Schulkind habe ich mich immer riesig auf den Wandertag gefreut. Jeder brachte seinen Rucksack mit Proviant mit. Wenn ein Butterbrot übrig geblieben war, musste ich das stets abends aufessen, bevor es ein neues Abendbrot gab. Meine Mutter war diesbezüglich sehr konsequent. Unsere Generation hat noch gelernt, dass man Lebensmittel nicht wegwirft. Und das Hasenbrot schmeckte abends auch noch!

vom 06.01.2022, 13.42
12. von JuwelTop

Doch, kenne ich auch, den Ausdruck!

vom 06.01.2022, 13.13
11. von Moni

Und ich habe die Hasenbrote meines Vaters mit großem Vergnügen gegessen, wenn er von der Arbeit kam. Da sie in einer Blechdose waren, waren sie auch nicht angetrocknet, sondern schön durchweicht.

vom 06.01.2022, 12.45
10. von owl

Ich höre das von meinen älteren westfälischen Kolleginnen, mir selber ist das Wort fremd.

vom 06.01.2022, 12.30
9. von lieschen

das kenne ich auch noch, wenn Opa von der Arbeit von der Grube Luise heim kam, durften ich das Hasenbrot haben. Ich mochte es gerne, denn da war immer viel Leberwurst oder sonst eine drauf. In der Blechdose hielt das sehr frisch.

vom 06.01.2022, 12.12
8. von sabine

Toll was für Wörter du hier ausgräbst, Engelbert! Hasenbrote waren die Stullen (belegte Brote), die unser Vater ab und zu von der Arbeit wieder mit nach Hause brachte. Die haben immer irgendwie extra gut geschmeckt.

vom 06.01.2022, 12.04
7. von Silke P

Meine Schwester und ich haben auch das Hasenbrot von Papa geliebt

vom 06.01.2022, 11.33
6. von Birgit W.

Hasenbrote von Papa kenne ich auch :) Ich war als Kind wohl eher schlechter Esser (wäre das mal so geblieben!!), und Papa kriegte eins mit, das abends wieder zurückkommen musste, weil ich die Brotdose sofort gefilzt hab. So haut man Kinder übers Ohr ;)

vom 06.01.2022, 11.31
5. von Chris

Ich liebte das Hasenbrot von meinem Papa. Als meine Mutter dieses bemerkte, hat sie ihm extra zwei belegte Scheiben Brot mehr eingepackt, denn so habe ich jeden Abend ohne Diskussion zwei Scheiben Brot zum Abendessen gegessen. Schöne Erinnerung

vom 06.01.2022, 11.27
4. von Maria Mainka

Ich kenne diesen Ausdruck Hasenbrot nicht.

vom 06.01.2022, 11.05
3. von Xenophora

Wir haben uns als Kinder immer gefreut, wenn unser Papa abends ein Hasenbrot mit nach Hause brachte. Unsere Mutti hat es in 3 Teile geteilt, und wir drei Mädchen freuten uns über ein Stück, denn es schmeckte "so nach Papa". Es war nicht angetrocknet, es war ja in einer Blechdose.
Das war in den 50er Jahren, da waren wir alle sehr becheiden.

vom 06.01.2022, 10.51
2. von rosiE

kenne ich, und ja, habe immer auf meine tante gewartet, die jung war und da war es uncool, stulle von zuhause zu essen :), also ich war der glückliche abnehmer, ich habe überhaupt immer die trockenen endstücke vom brot gegessen .....

vom 06.01.2022, 10.49
1. von Sonja

So gar nicht mochte ich die essen!

vom 06.01.2022, 10.44
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