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tipp von einem ...

... Kalender für positive Ideen und Gedanken: "Verzichte eine Woche auf etwas, zum Beispiel auf Schokolade oder Kaffee, das Auto oder den Fernseher. Danach wirst du solche Kleinigkeiten wieder mehr zu schätzen wissen".

Auf eines dieser Beispiele verzichten ... easy. Ich nehme den Kaffee. Ohne Schokolade geht auch, wenn Tafeln gemeint sind, aber nicht bei Süßigkeiten, die mit Schokolade ummantelt sind oder so. Fernseher ist auch möglich, ich schaue dann am PC via Mediathek ;). Aber die Möglichkeit, etwas am großen Fernseher schauen zu können, ist schon schön, auch wenn das gar nicht so oft passiert. Aufs Auto? Auf keinen Fall!

Umkehrschluss des Gedanken ... ohne Verzicht dennoch diese Dinge schätzen zu wissen. Nicht nebenbei, sondern bewusst. Die Schokolade im Mund zerlaufen zu lassen, den Kaffee bewusst in kleinen Schlücken genießen ... dankbar sein, dass man Strom hat und von einem Ort zum anderen fahren kann. Das alles nicht als gegeben hinnehmen, sondern als wertvoll schätzen.

Engelbert 09.09.2023, 20.03

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Kommentare zu diesem Beitrag

15. von mira I

Das hast du, lieber Engelbert, wie in meinem Sinn beschrieben. DANKE!

vom 11.09.2023, 07.10
14. von carina

Genauso sehe ich das. Dankbar sein und geniessen, was ist.
Gestern erhielt ich das Lied von Udo Jürgens: "ist das nichts". Es trieb mir Tränen in die Augen, die lange nicht versiegten.

vom 11.09.2023, 03.22
13. von Karin v.N.

So ein Kalenderblatt ist für mich eine Anregung und kein Befehl. Natürlich nimmt man viele Dinge als selbstverständlich hin und stellt dann wenn sie fehlen erst fest, welchen Wert sie fürs alltägliche Leben haben.Diesen Unterschied etwas zu haben oder nicht zu haben lehrte mich als 1947 Geborene schon das Leben.
Die Eltern mussten zwangsläufig im zerstörten Deutschland auf viel verzichten, taten aber alles was möglich war für ihr Kind. So habe ich von Anfang an gelernt, dankbar zu sein wenn es etwas außergewöhnliches gab. Nur mit zunehmender sozialer Veränderung im eigenen Leben ist so ein Blick zurück, auf dies oder das mal zu verzichten gar nicht schlecht und macht manche Selbstverständlichkeit bewusster.

vom 10.09.2023, 11.30
12. von Waltraud Niedersachsen

Auf den Fernseher verzichte ich schon seit Jahrzehnten. Ich brauche ihn einfach nicht.

vom 10.09.2023, 11.00
11. von Ingrid S.

Ich bin schon ärmlich aufgewachsen, wir waren eine 6-köpfige Familie und ein kleiner Verdienst, meine Mutter war Haufrau, wie damals oft noch üblich.
Wir wohnten günstig in einem Siedlerhäuschen mit sehr gr. Garten.
Später als ich mit 17 heiratete, genoss ich
ein wenig das Leben, ich konnte u.a. 100g Wurst aleine essen, oder Mandarinen, alles was ich wollte.
Daheim da Geld rar war, wurde immer streng geteilt bei 4 Kindern.
Es waren so einfache Dinge, die mich glücklich machten.
Wir leben heute noch bescheiden, vielleicht auch umweltbewußt, was erst heuzutage mehr Sinn gibt.
Hatten noch nie ein Auto, sind 50 Jahre verheiratet Großreise nie gewesen, ausser
Gardasee 1 Woche oder Wien , doch lange her.
Ansonsten nur Tagesreisen in Germany oder Österreich.
Wir kennen kein Flugzeug, kein Kreuzschiff.
Doch das stört uns nicht, wir sind glücklich das wir uns haben und gesund sind, ausser Zipperlein die jeder hat im Alter.
Es können auch kl. Dinge zufrieden machen, das andere ist doch oft bloß Stress?
Ich kenne einige im Bekanntenkreis, die haben die ganze Welt gesehen, sind aber oft unzufriedener und wirken immer gehetzt,
wie auf der Flucht, immer weiter, immer mehr, die sind nie zufrieden..
Ich pers. finde jeder sollte leben wie er meint, doch zumindest dann Zufriedenheit ausstrahlen, nichts ist selbstverständlich,
und nicht erst beten wenn es einem schlecht geht, sondern gerade auch wenn es einem gut geht!

vom 10.09.2023, 10.23
10. von ReginaE

Wenn ich auf etwas verzichte, dann bewusst und mit Absicht.
Ich schränke mich lieber ein, bewusst und verzichte auf z.B. Obst und Gemüse, was jahreszeitlich unpassend ist.

Süßigkeiten brauche ich wirklich nicht (mehr),beim Kaffee werde ich mich einschränken und weniger trinken.

Dabei denke ich, wie lebten meine Großeltern mit weniger und wurden trotz Arbeit auch alt.

vom 10.09.2023, 10.21
9. von mimi

das leben ist zu kurz, um freiwillig auf etwas zu verzichten.

traurig, wenn man etwas nur schätzen kann, wenn man darauf verzichtet hat.

vom 10.09.2023, 10.20
8. von Ilka

Ich muss ebenfalls aus gesundheitlichen Gründen bereits auf vieles verzichten. Wegen Diabetes darf ich nicht alles essen, was mir schmeckt und wegen kaputter Gelenke kann ich kaum noch laufen. Trotzdem werde ich demnächst wieder zwei Fastenwochen einlegen. Habe das schon mehrfach gemacht und es tut mir einfach gut. Ich brauche in der Zeit viel weniger Medikamente. Darum habe ich nach spätestens drei Tagen gar nicht mehr das Gefühl, dass ich auf etwas verzichte.

vom 10.09.2023, 09.45
7. von Frauke

Ich verzichte seit fast 20 Jahren auf mein Auto, hin und wieder leihen wir uns das meiner Eltern, es war ein bewusster Verzicht aus Umweltgründen. Ich wohne allerdings auch sehr zentral. Wenn wir uns das Auto leihen, genieße ich es und ich verurteile auch keine Autofahrer, auch wenn ich oft denke müssen die Fahrten in der Anzahl sein.....
Das Verzichten müssen aufgrund Allergie oder aus finanziellen Gründen ist sicherlich nicht einfach....
Ich bin oft sehr dankbar über die Dinge die ich mir leisten kann und bin froh, daß ich mehrmals im Leben die richtige Entscheidung getroffen habe, wie z.B. beruflich mich "durchzubeisen" auch wenn es nicht immer einfach war, dadurch kann ich jetzt mit relativ guter Pension mein Leben genießen!
Aus Vernunft auf Süsses / Kuchen zu verzichtet fällt mir schwer, wäre mal wieder sinnvoll :-)

vom 10.09.2023, 08.09
6. von Moni

Wegen Gerds Krankheit habe ich so lange auf so vieles verzichtet, dass ich freiwillig auf nichts mehr verzichten will. Dankbar bin ich täglich dafür, dass ich mein Leben nicht mehr einschränken muss. Wegen seiner Abwehrschwäche hatte ich jahrelang immer wieder einen privaten Lockdown.

vom 10.09.2023, 07.29
5. von Katharina

@ rosiE schreibt mir aus dem Herzen:
Solange jemand freiwillig verzichtet, kann man sehr gut damit leben. Meist ist leider der Verzicht im Leben unfreiwillig, und das fühlt sich bitter und mies an. Ich bin 1963 geboren, das sind ja hier viele und hier noch einige, die älter sind als ich, da hatten wir doch alle früher schon als Kinder auf vieles verzichten müssen, schließlich sind wir alle Kinder der unmittelbaren Nachkriegszeit. Damals gab es nicht viel, man war für jedes Ding dankbar, das den Alltag bereicherte, Verzicht war IMMER gefühlsmäßig negativ behaftet. 1963 war die Zeit, wo es für die ersten langsam aufwärts ging, aber für viele wie meine Familie ging es erst langsam ab 1970 ein bißchen aufwärts.
Ich sehe noch meinen Opa, der strahlte übers ganze Gesicht, wenn er den Speck mit der dicken weißen Schwarte sich genüßlich in den Mund schob, denn im 1. und 2.Weltkrieg hat er jahrzehntelang auf alles verzichten müssen.

vom 10.09.2023, 01.59
4. von Sieglinde S.

Je älter ich werde, auf umso mehr muss ich verzichten. Leider nicht freiwillig, um etwas dann mehr zu schätzen.
Ja, das Auto vermisse ich schon sehr. Das gab mir so viel Freiheit. Und Bequemlichkeit.
Schoko, das fällt mir schwer. Ich kaufe bei Lidl die ganz billige. Ist wieder gesunken im Preis. Früher 49 Cent, dann 59, nach der Teuerungswelle 75 Cent, Und jetzt wieder 59 Cent. Die ist wirklich gut. Zartbitter und Noisette mag ich am liebsten.

vom 10.09.2023, 00.57
3. von rosiE

so lange man in der glücklichen lage ist, freiwillig auf etwas verzichten zu können, geht das, wie bei mir immer wieder mal, habe 1 woche erfolgreich auf meine schoko verzichtet, 1 stck pro tag habe ich zwar nur gegessen, aber immerhin kostet die tafel 2,29€, mit dem kaffee ging das noch nicht, wohl nur 1 becher pro tag, statt 2, aber da wil ich noch üben,
nächste woche ist käseverzicht angesagt, also auch quark und joghurt, ich bin gespannt, ich will einfach nur wissen, ob ich das kann und ob ich körperlich davon profitiere

vom 10.09.2023, 00.01
2. von lieschen

bewußt verzichten brauche ich auf nichts, denn ich verzichte durch meine Allergien und sonstige Krankheiten schon auf so viel, so freue ich mich über so viele Kleinigkeiten die ich noch kann und darf, besonders über persönlichen Kontakt mal einfach so überraschend, oder das ich einen Spaziergang machen kann der etwas länger ist mit wenig Schmerzen, oder wie du schreibst Strom das ich den PC bedienen kann, ich nehme das ganz bewußt wahr.

vom 09.09.2023, 21.30
1. von Katharina

Genau !! = auch ohne Verzicht schätze ich die kleinen Dinge bewußt. Darauf braucht mich niemand hinzuweisen, echte Dankbarkeit spüre ich im Herzen, die braucht mir keiner befehlen.

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