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Ausgewählter Beitrag

wenn man das gefühl hat ...

... dass man ausgenutzt worden ist. Was macht man dann ? Daraus lernen und es nicht nochmal passieren lassen.

Engelbert 01.09.2023, 21.59

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Kommentare zu diesem Beitrag

23. von Margareta

Schwierig! Jeder ist anders, verhält sich anders,... Wie Regina gleich im ersten Kommentar schrieb, ist man nie davor gefeit, erneut ausgenutzt zu werden (nicht von der gleichen Person, da wird man auf der Hut sein - aber vor jedem anderen).

Es kommt immer darauf an, ob man sich was dafür erwartet, wenn man was gibt. Irgendeine Gegenleistung, und sei es nur Anerkennung.
Ich nehme mich auch selbst an der Nase - nehme ich öfter was als selbstverständlich an, was gar nicht so gemeint ist? Gehe ich zu oft davon aus, dass der andere nichts erwartet? Klare Kommunikation von beiden Seiten wäre wohl oft die Möglichkeit, es gar nicht zu Missverständnissen oder zu einem Gefühl des Ausgenutzt-Werdens kommen zu lassen.
Es wurde hier schon ein paar mal erwähnt, das Wörtchen "nein" ist zu oft im passiven Wortschatz ;-)

@Katharina: den Spruch merke ich mir, danke!

vom 03.09.2023, 14.58
22. von mira I

Das Motiv der Person, die etwas von mir möchte oder der ich von mir aus was zukommen lasse, kenne ich nie VOLLSTÄNDIG.
Meine Devise ist, was ich GEBE, tu ich gerne - nachträglich fühlte ich mich selten ausgenutzt. WENN wirklich was komisch wurde, ja, dann hatte ich evtl. an einer Stelle "geschlafen" und MEINEN ANTEIL an der MISERE.
So kenne ich das Gefühl "ausgenutzt" worden zu sein nicht.
GEBEN und NEHMEN kommen nicht immer ins Gleichgewicht - das erwarte ich nicht im Detail - in der Freundschaft im "Ganzen betrachtet" sehr wohl.
Und in bestimmten Zeiten kann die Balance auch mal ausbleiben - wenn Änderung in Sicht ist ...

vom 03.09.2023, 11.05
21. von lieschen

ich wurde auch schon sehr oft ausgenutzt, manchmal merkte ich es sofort, habe es dann zugelassen, um denjenigen eine Chance zu geben, auch mir mal was Gutes irgendwann zu tun, kam da nie was, dann habe ich beim nächstenmal auch einfach nichts mehr getan. Komischer weise hatte ich dann selber manchmal ein schlechtes Gewissen, habe daran gearbeitet und jetzt geht alles ganz gut so.

vom 02.09.2023, 20.05
20. von Chispeante

ausge-nutzt hat den Kern "Nutzen".
Was MAN da macht?
Ich kann sagen, was ICH da mache

Ich gucke, welcher Nutzen kam von mir?
verschiedene mögliche szenarien:
ich habe Nutzen gegeben, inklusive viel Mühe meinerseits, aber für den empfänger war es garnicht so nützlich.
oder habe Nutzen gegeben, obwohl von mir viel weniger oder nichts erwartet wurde.

dann noch die Frage, was das Nutzen geben MIR für Nutzen zurückgegeben hat und was es mich gekostet hat.

im englischen gibt es die den ausdruck "overdeliver",
deliver = liefern;
deutsch: erwartungen übertreffen
feiner unterschied: auf deutsch ist "erwartungen übertreffen" positiv verstanden.
"overdeliver" kann auch dafür stehen zuviel zu machen, was garnicht nötig war.

im studium haben wir gelernt:
ein hamburger-hersteller befragt die leute, was sie am meisten schätzen, brötchen, fleisch, gurke, tomate, ketchup.
er guckt, was steckt er in die zutaten (premium-fleisch udn billig-ketchup).
wenn die kunden aber sagen jedes fleisch ist hnen recht, aber der ketchup muß top-qualität sein.
dann investiert er weniger in das fleisch als bisher und mehr in ketchup.
statt beim fleisch unnötig zu "über-beliefern" und beim ketchup hinter den erwartungen zu bleiben.

auf seelenfarben angewandt hieße das: die kategorie, wo Engelbert am meisten zeit/muße/energie reinsteckt und überlegen, ob das diese wahrgenommene qualität/dieser aufwand (das muß nicht dasselbe sein!!), und der zurückgewonnene Nutzen gepaart mit der Frequenz, insgesamt in Balance ist.

**************
aber ich kann nicht wirklich was dazu sagen, weil ich bisher aus nix lerne und so dermaßen über-beliefere (wenn ich überhupt mit Menschen zu tun zu habe grad), das sprengt die Skala. Bin gespannt, wann ich da was lerne....

vom 02.09.2023, 17.20
19. von SilkeP

Wenn ich definitiv ausgenutzt werde, ziehe ich mich zurück und sage in Zukunft "nein".
Habe ich das Gefühl, ausgenutzt zu werden, rede ich mit einer neutralen Person darüber. Dadurch bekomme ich manchmal auch einen Impuls, der mich die Situation aus einer anderen Richtung betrachten lässt. Manchmal ist die Ursache ein großes Missverständnis. Dann kann ich entscheiden, ob ich ein Gespräch mit den Betroffenen suche oder alles unter "Erfahrung" abhake.


vom 02.09.2023, 16.34
18. von Carina oder Karin

Es sollte ausgewogen sein, das Geben und Nehmen. So sehe ich es. Bin nach vielen......Wochen wieder ins SF gegangen und siehe da: .....So manche zeigen sich und ich empfinde das als so......gut und zugleich ebenso wichtig; für uns Alle."Der Weg ist das Ziel" heisst es so schön. So gehe ich mutig meinen Weg.

vom 02.09.2023, 16.08
17. von Karin v.N.

Kenn ich wohl. Ich versuche nicht erneut in diese Falle zu tappen und arbeite an meinem Sprachfehler, nicht "Nein" sagen zu können. Eine Garantie kriege ich sicher nie, denn meine Hilfsbereitschaft lässt sich nicht immer austricksen. Aus Fehlern lernen ist nicht einfach...

vom 02.09.2023, 13.14
16. von IngridG

Am Besten ist ja immer ein Geben und Nehmen. Trotzdem kommt in manchen Fällen die Frage auf, sogar in der engen Verwandtschaft. Nein-sagen-lernen ist für manche Menschen ein schwieriges Thema, ich gehöre auch dazu. Wenn danach ein Unwohlsein aufkommt, stimmt was nicht. Nützt aber oft nichts.

vom 02.09.2023, 11.18
15. von Killekalle

Dass man ausgenutzt wurde, merkt man leider oft erst im Nachhinein.
Ich ziehe daraus meine Konsequenzen.
An und haben sich auch oft Menschen angedockt, weil es für sie profitabel war. Dann verschwanden sie aus unserem Umfeld auf Nimmerwiedersehen und hören.
Der Mann an meiner Seite wäre ein williges Opfer, aber ich warne ihn rechtzeitig. Dann kann er entscheiden, ob er das zulassen will. Gutmütigkeit öffnet Tür und Tor.

vom 02.09.2023, 10.14
14. von Ingrid S.

Ich habe einen Freunde und Bekanntenkreis, da passt es, e ist ein gegenseitiges Geben und Nehmen.
So war es auch früher im Berufsleben, bin heute noch mit Kollegen verbandelt.
Ausnutzen ist mir nicht bewußt und meine, wenn es der Fall mal wäre, mein 7. Sinn sagt dann ein klares NEIN.

vom 02.09.2023, 08.38
13. von Su

Zusätzlich meine eigene Erwartungshaltung überdenken, was erwarte ich, wenn ich jemanden helfen, was bringt mir das.

vom 02.09.2023, 08.28
12. von ayon

Guten Morgen, Engelbert schrieb: wenn man das Gefühl hat @ ausgenutzt
Mein erster Gedanke dazu ist zu prüfen ob dieses Gefühl zutrifft. Nur weil man den Eindruck hat, muss dies nicht objektiv so sein.

Grundsätzlch bin ich sehr bei Viola - "Geben" soll immer selbstlos sein. Keine Erwartungshaltung bedeutet auch keine Enttäuschung.

Ich würde jetzt gern schreiben, dass ich es rein gag nicht mag manipuliert zu werden und auch selbst nie und nimmer manipuliere. Die Realität sieht anders aus. Wir alle manipulieren jeden Tag und wir werden manipuliert. Der Unterschied liegt nur darin ob uns das Resultat gefällt.

vom 02.09.2023, 08.28
11. von Brigida

Man lernt wohl daraus und schaut zu, mit diesen Menschen nichts mehr zu tun zu haben. :)

vom 02.09.2023, 08.23
10. von Therese

Ich denke, das passiert einem immer mal wieder. Gegenüber Menschen, von denen ich mich mal ausgenutzt fühlte, bin ich in Zukunft sehr vorsichtig. Mehr kann man da wohl nicht machen. Vielleicht haben die Leute nichtmal das Empfinden.

vom 02.09.2023, 08.10
9. von Viola

Hmm, so ein Gefühl hatte ich früher, aber heute, oder besser, in den letzten 30 Jahren habe ich meine Sichtweise auf das Geben meinerseits geändert und somit könnte mir das nicht passieren ausgenutzt zu werden.
Wenn mich heute jemand um etwas bittet und ich sage zu, oder ich biete meine ehrenamtliche Hilfe an, dann gibt es dieses Hilfe von mir, so, wie ich kann und was ich kann.
Das Gefühl der Ausnutzung baut sich ja nur dann auf, wenn man nach gegebener Hilfe etwas zurück erwartet. Unsere Erwartungshaltung bringt uns da in dieses schlechte Gefühl. Oftmals sprechen wir auch nicht mal aus, was wir erwarten, weil wir geholfen, gegeben oder geschenkt haben.
Ich gebe nur so viel wie ich kann und will und weiln ich es kann und will. Erwarten tue ich Nichts, denn dann hab ich ja nicht selbstlos gegeben.
Und zum Ausnutzen selbst: Es gibt immer einen, der es tut und einen, der sich das gefallen lässt.
Man könnte auch mal üben, das Wörtchen NEIN zu sagen.


vom 02.09.2023, 08.08
8. von Rita die Spätzin

Dieses augenutzt werden hab ich abgestellt und erst vor einer Woche habe ich einem Menschen dies in aller Deutlichkeit gesagt und nun rede ich mit diesem Menschen nie wieder ein Wort!

vom 02.09.2023, 08.02
7. von Webschmetterling

Ich habe ein großes weiches Herz. Früher tat ich mich sehr schwer "NEIN" zu sagen.
Irgendwann fühlte ich mich ausgenutzt. An diesem Zustand war ich selber schuld.
Wenn auch spät, ich habe es mir angeeignet u.a. auch NEIN zu sagen.

vom 02.09.2023, 07.04
6. von MaLu


Man versucht daraus zu lernen. Aber ich glaube emphatischen Menschen wird das immer mal wieder passieren.

vom 02.09.2023, 05.55
5. von Lina

Denke das kommt auf die Art wie man ausgenutzt wurde an.
Eines steht fest, ist man hilfsbereit, ist man ein leichjtes Opfer.

Wurde auch ausgenutzt... möchte es jedoch nicht vertiefen und in auch nicht mehr hochkommen lassen.

vom 02.09.2023, 01.21
4. von Katharina

Oha, ein heißes Thema mit vielen Gefühlen der Ohnmacht und Hilflosigkeit, was dann viele Gefühle der Wut zur Folge hat, und manchmal wird aus der Wut kalter Hass, wenn solche Situationen auf längere Zeit passieren.
Wie immer kommt es auf die genaue Situation an, wie genau was passierte im Vorfeld.
Bist Du ausgenutzt worden, Engelbert? Weil Du das jetzt gerade zum Thema machst.
Man denkt, mit den Jahren würde man sagen: das passiert dir nicht nochmal. Aber weil ja jede Situation immer anders ist, passiert es einem öfter als einem lieb ist.
Dazu fällt mir vor allem ein:
"Es war mir eine Lehre, Sie kennenzulernen"
(nicht Ehre)

vom 02.09.2023, 00.15
3. von Anne J.

Also, es kommt doch auf die Person an. Ist es ein mir lieber Mensch, muß man drüber reden und einen Weg zum weitermachen finden. Vielleicht klappt es ja, das Vertrauen wieder aufzubauen. Vertrauen hat man schnell verspielt, aber es dauert mitunter eine Ewigkeit, sich die wieder verdienen. Aber manchmal klappts, und man verliert den Menschen letzlich nicht.
Ist es einfach "nur" eine Person, der man den Rücken zuwenden kann, sollte man das tun. So kommt man doch eigentlich am Besten drüber weg.

vom 01.09.2023, 23.46
2. von Bärenmami

Ganz schwieriges Thema. Es gibt tatsächlich Menschen, bei denen ich ganz enge Grenzen gesetzt habe, weil ich eindeutig die Dumme vom Dienst war. Bis es soweit kommt, muß aber schon einiges passiert sein.

vom 01.09.2023, 22.46
1. von ReginaE

Das kommt auf jeden selber an, wie man das verarbeitet oder verarbeiten kann.

Die Möglichkeit wiederholt in solch eine 'Falle' zu tappen, kann immer wieder passieren.

Der Moment der sog. Nutzung ist verschieden. Dabei spielen viele Gedanken hinein und das kann ich für mich akzeptieren. Dann kann ich das abhaken, bin gegen eine erneute Ausnutzung nie gefeit.

vom 01.09.2023, 22.06
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