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an alle, die sagen ...

... "es ist doch Winter, da ist Schnee normal ... was wird da für ein Geschiss drum gemacht" ... nun ... in Gegenden liegt (viel) Schnee, wo normalerweise so gut wie nie Schnee liegt ... über 200 Unfälle, Autobahnen auf denen der Verkehr zum Erliegen kommt ... Straßen, die nicht passierbar sind ... Zugverkehr eingestellt ... es ist eben nicht normal, was da grad passiert. Was für das Allgäu normal ist und wo der Bayer drüber lacht, ist für Niedersachsen eine ganz andere Sache. Außerdem ist Glatteisregen nie normal.

Engelbert 07.02.2021, 14.27

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Kommentare zu diesem Beitrag

27. von Defne

@ixi
Um ganz festgetretenen Schnee oder Eis zu beseitigen gibt es ein Gerät. Das ist wie ein ganz kleiner Spaten vielleicht 2 cm breit und etwas höher aus massivem Stahl, schwer soll es auch sein.
Man hebt es am langen Stiel hoch und läßt es runtersausen und damit wird dann das Eis am Weg gebrochen und kann weggeschaufelt werden. Unsere Nachbarn hatten sowas und ich habe stark daran gedacht als es vor 2 Wochen bei uns so eisig war, leider kam da was ähnliches nicht zum Einsatz. Allerdings ist das schon schwere Arbeit und das Gerät wurde meistens gebraucht wenn der Frost ins Tauen übergeht dann ist es leichter zu handhaben.
Vielleicht kann sich jemand anderer der Leser hier auch an sowas (Eisbrecher) erinnern.

vom 08.02.2021, 14.18
26. von zen-si

Da bin ich ganz Deiner Meinung Engelbert, für uns in Bayern (Allgäu) ist das tatsächlich normal. Mir tun die im Norden schon leid, weil sie auf die ganzen unbillen der Natur nicht eingerichtet sind. Eisregen mag ich auch hier nicht. Ich kann mich noch sehr gut an den Tag erinnern, als ich das erste mal Eisregen erlebt hab.

vom 08.02.2021, 13.12
25. von kraeuterhexe

Zugegeben für das Vogtland war das bisherige Winterwetter normal. So wie ich es von meiner Kindheit her kenne. Die letzten Jahre wurden wir da eher verwöhnt. Die 30cm Neuschnee der letzten Nacht waren aber nicht normal. Und wenn man sich da als Einzelkämpfer immer allein durchbutteln muß, tut es gut hier auch mal seinen Frust loszuwerden. Auf jeden Fall habe ich dieses Jahr mein Fitnessstudio direkt vor der Haustür. :)

vom 08.02.2021, 11.19
24. von christine b

wir hier im gebirge sind wirklich winterhart und schaufeln schneemengen vor den türen in einigen minuten weg, wo die flachländer eine stunde dabei stöhnen, weil sie es eben einfach nicht gewöhnt sind.
aber normal war das jetzt hier in den bergen auch nicht.
nach herrlichem wetter kam freitag, samstag der sturm,dazu das glatteis.
samstag wurde es dunkel und es kam saharasand, sonntag hat es den ganzen tag geregnet, abends schüttete es so, dass man nicht mit dem hund raus konnte und morgens bin ich heute erwacht in einer schönen schneelandschaft. alles in 2 tagen. schon verrückt.
ich hoffe, viele kinder haben das schlittenfahren genossen- dort wo nie oder selten schnee liegt so wie bei meiner nichte in holland. die sind glücklich.

vom 08.02.2021, 10.05
23. von Pipaluk

Ich denke ähnlich wie Viola.
Es ist gar keine Frage: starke Schneefälle und insbesondere Eisregen sind gefährlich und bringen Einschränkungen. Ich frage mich allerdings, warum einige Mitmenschen trotz genügender Vorwarnungen nicht entsprechend reagieren und Vorkehrungen treffen bzw. zuhause bleiben. Ich rede nicht von denjenigen, die notwendigerweise raus müssen. bo306 hat es ja auch schon erwähnt, wieviele Autos gestern unterwegs waren und dann im Stau steckten oder in Unfälle verwickelt wurden. Ähnlich hat sich in einem Fernsehbericht ein Polizist geäußert, der meinte, dass an manchen Orten die Situation nicht so prekär geworden wäre, wenn all diejenigen zuhause geblieben wären, die nicht unbedingt rausgemusst bzw. ihr Auto wintermäßig ausgerüstet hätten und nicht mit Sommerbereifung unterwegs gewesen wären. Ein bisschen mehr Verantwortungsgefühl wäre nicht nur in dieser angespannten Wettersituation hilfreich...

vom 08.02.2021, 09.34
22. von Laura

@ixi: gar nicht, du oder sie streust den Split auf die Stellen drauf. Es muss genug sein, dass eine begehbare Fläche entsteht. Für die umwelt immer noch besser als Salz.

vom 08.02.2021, 09.07
21. von bo306

Früher war mehr Schnee, wenn auch nicht viel mehr. Mein Auto kennt den Schnee noch gar nicht und das ist immerhin über 8 Jahre alt. Wenn ich bedenke, wie oft ich im Studium mit Schnee zu kämpfen hatte. Es gab vor allem auch mehr Frost.
Worüber ich mich allerdings ärgere, sind die vielen Leute, die von der Wetterlage wusste, trotzdem Ausflüge über mehrere 100 km gemacht haben und sich dann beschweren, weil sie im Stau stehen. Es waren gestern hier sooo viele Autos unterwegs, wobei ich mich frage, ob das wirklich alles sein musste. Richtig leid dagegen tun mir die Menschen, wie Ärzte, Pfleger und dergleichen, die, weil andere Idioten auch meinten, unterwegs sein zu müssen, dann stecken geblieben sind, als sie nach einer langen Nachtschicht nach Hause wollten.
Vom Räumdienst habe ich hier bei uns bisher übrigens kaum etwas gesehen. Das ärgert mich massiv, da 200 m entfernt ein Krankenhaus liegt und dort in der Regel zuerst geräumt wird.

vom 08.02.2021, 08.02
20. von Viola

Naja, jeder kann eh nur seine Sicht der Dinge beitragen. Meine Sicht der Dinge ist da auch eher auf die Jahreszeit gelegt. Und im Winter ist es nun mal so. Glatteis auf dem platten Land, Schnee und Eis in den Bergen. Witzig in dieser digitalen Welt ist, dass diese Wettermeldungen uns schon fast eine Woche im Voraus fast stündlich in den Medien begleiten und dennoch der Mensch im Allgemeinen trotzdem kaum oder garkeine Vorbereitungen trifft um vielleicht nicht raus zu müssen, oder sich einfach mit einem Plan B vorbereitet. Das Hauptproblem ist immer der Mensch selbst und seine Ignoranz.

vom 08.02.2021, 08.00
19. von Carina

Amüsiert lese ich deine Zeilen und da kommt mir, dass der Mensch die Normalität ja gar nicht mehr kennt, jedoch glaubt, dies selbst zu sein. Ich fühle mich unnormal in dieser sog. normalen Welt und das ist gut so. Seinzukönnen, wie ich bin, das wäre für mich normal ! Dass Kompromisse im Miteinander notwendig sind, ist für mich ebenso normal, nur Selbstaufgabe nicht.
Den Moment nach Möglichkeit geniessen.

vom 08.02.2021, 07.07
18. von Katharina

Wenn ich schon nichts gegen das Wetter machen kann, dann möchte ich "wenigstens" klagen dürfen. Das Klagen entlastet ein wenig, wenn man schon ohnmächtig den Naturgewalten ausgeliefert ist. Das Klagen ist aus der Angst heraus, denn ich habe unter anderem Angst vor Stromausfall. Das gab es schon mal vor einigen Jahren im Münsterland, wo es nur ganz wenig geschneit hatte. Der Stromausfall dauerte gute 2 Wochen an, die Leute mußten in Notunterkünfte. Das ist gar nicht lustig, und die Angst davor möchte wenigstens haben dürfen. Ängste vor Naturgewalten sind tief in uns, Ängste sitzen tief in unserer DNA. Die meisten verleugnen es, aber ich stehe zu meiner berechtigten Angst.

vom 08.02.2021, 02.16
17. von Lina

Glatteisregen ist ein Horror... vor allem wenn man fahren muss.

Was nützt es... wenn man über das Wetter jammert... gar nichts... es macht sowieso was es will.

Ich mag ja alles... bis auf Hagel und Eisregen... nur wenn es zu extrem ist könnte auch ich gerne darauf verzichten.

vom 08.02.2021, 00.55
16. von ixi

@Laura
Ja, Split ist gut.
Aber wie bekommt man den fest gefrorenen Schnee vom Bürgersteig vor dem Haus - ich muss das nicht machen, aber eine Freundin von mir konnte es kaum bewältigen heute.

vom 07.02.2021, 19.41
15. von Hildegard

Es ist ein Unterschied, ob man sich über das Wetter beklagt, oder ob Umstände eingetreten sind, die für die entsprechende Gegend recht außergewöhnlich sind und darum davor gewarnt wird. Was in den Bergen im Winter zum Alltag gehört kann im Norden zu einer Katastrophe führen, wie im Winter 1978/79 geschehen.

vom 07.02.2021, 18.44
14. von lieschen

ich denke an alle die im Norden wohnen und das nun aushalten müssen, im Süden, wo wir ja große Räumfahrzeuge und alles hätten ist nichts mehr an Schnee da, dafür der Saharasand, auch nicht lustig zum einatmen. Habe gerade was gelesen,
Hier klicken sehr interessant.
Allen die unter der schlimmen Wetterlage leiden, wünsche ich alles Gute habt Geduld auch das geht mal vorbei.

vom 07.02.2021, 18.33
13. von Moin

... und warum darüber klagen? Es ist WINTER , ja ..und da muss man damit rechnen, dass man auf der Autobahn oder im Bahnverkehr nicht voran kommt. Das war schon immer so. Sich übers Wetter zu beschweren ist so ziemlich das unsinnigste was es gibt, weil wir es nicht ändern können. Lernt damit zu leben. Auch Glatteisregen ist normal.
Es sind lediglich wir Menschen , die die Dinge als normal und nicht normal werten, je nachdem wie es uns gefällt oder nicht, weil die meisten glauben, sie wären die Krone der Schöpfung als Mensch.

vom 07.02.2021, 18.32
12. von Katharina

Mir tut das weh, wenn abfällig und abwertend geurteilt wird, das sei normaler Winter. Mag sein, deswegen mag ich ja nicht den Winter, wegen den Glatteisunfällen, nicht nur für Autofahrer, auch viele Fußgänger brechen sich diesen Winter wieder die Haxen und manch einer stirbt am Knochenbruch.
Ich habe 12 Jahre auf der Schwäbischen Alb gewohnt, dort funktionierte immer der Winterdienst. Große Schneemassen machten dort nie Probleme, alles wurde immer gut geräumt, ich hatte nie Angst vor dem Winter. Seitdem ich hier im Norden wohne und nach 1 Stunde Schneefall der Schnee zu Eis runtergetrampelt wird und keiner räumt und streut, seitdem kriege ich bei jedem Wetterbericht Angst- und Panikzustände.
Mit der "Normalität", was normal ist und was nicht, betrifft nicht nur den Winter, auch andere Zustände werden von den Leuten als normal behauptet, die nicht normal sind.

vom 07.02.2021, 17.45
11. von Freya

Da gehe ich völlig mit Dir konform. Nicht "normal" ist allerdings dieses Phänomen mit dem Saharasand... Schnee, der gelb gepudert ist, habe ich noch nie gesehen. Ich hatte heute beim Spazierengehen auch ständig einen Hustenreiz und eine verstopfe Nase, als würde ich Sand einatmen.

vom 07.02.2021, 17.42
10. von Hanna

Solch eine extreme Wetterlage gibt es ja zum Glück äußerst selten! Aber es ist trotzdem Winter und zum Winter gehört Schnee und wir werden nicht gefragt,ob es uns passt oder nicht!Zum Glück ist Wochenende und warum sollte da der Verkehr zum erliegen kommen? Bleibt doch einfach zuhause! Und ja,für nächste Woche ist auch noch winterlich angesagt und zwar für ganz Deutschland,auch Eisregen ist ein Phänomen das alle Jahre wieder vorkommt und ja,das ist sehr gefährlich!



vom 07.02.2021, 17.27
9. von philomena

Da diese Wetterlage außergewöhnlich ist, wurde vor ihr gewarnt, die Menschen hatten die Möglichkeit sich darauf einzustellen und tun es hoffentlich auch. In einer Region, in der sonst ganz selten und wenn, nur wenig Schnee ist, ist die Situation dann beängstigend. Zudem vielleicht nicht genug Schneeschieber, Schneeräumtechnik und Salz vorhanden ist. Und auch Schnee selbst räumen geht mit mehreren Leuten viel einfacher, wenn man ähnlich wie die Schneeräumautos auf der AB vorgeht. Zusammen geht es besser und keiner kommt an seine Grenzen.
Ich finde nur Klassifizierung "normal" und "nicht normal" nicht passend. Wetter ist Wetter. Das interessiert sich nicht für unsere Einschätzungen. Der Mensch muss mit dem Wetter leben (lernen). Dass das Mitgefühl für Menschen, die durch Wetterereignisse betroffen werden, zunimmt, finde ich gut.

vom 07.02.2021, 17.10
8. von Laura

@ixi. wir streuen in solchen Fällen Split, dann ist die Fläche nicht mehr rutschig.

vom 07.02.2021, 16.48
7. von gerhard aus bayern

vielleicht sehen die leute dich sich hier immer über schnee freuen einmal was viel schnee bedeudet.

vom 07.02.2021, 16.41
6. von ixi

Nein, diese Wetterlage ist nicht das was wir normal unter Winter verstehen.
Bei uns ist es sehr sehr glatt und die Leute werden aufgefordert zu Hause zu bleiben.
Der öffentliche Personennahverkehr (die Busse) fahren heute bei uns gar nicht - und das will schon was heißen. Das gibt es nur alle paar Jahre mal wenn ein so heftiger Wintereinbruch kommt.
Mein Sohn hat zurzeit Kurzarbeit. Das bedeutet, dass er in der kommenden Woche Montag bis Mittwoch zu Hause bleibt. Darüber bin ich sehr froh, denn er fährt jeden Weg ca 40 Minuten normale Fahrzeit wenn kein Schnee liegt.
Eine Bekannte von mir weiss den Schnee -der festgefroren ist- nicht von ihrem Bürgersteig zu entfernen.
(vermutlich würde ich in dem Fall ausnahmsweise Salz streuen)

vom 07.02.2021, 16.31
5. von nora

Hier im Süden (Oberösterreich) sind wir verschont - ich wünsche allen gutes Davonkommen, Unterstützung, wenn notwendig und keine Unfälle!

vom 07.02.2021, 15.59
4. von Petra H.

Zum Glück geht es bei uns noch, aber es weht heftig. Am schlimmsten ist es, wenn längere Zeit der Strom ausfällt. Wir haben schon den Notstromer in den Keller geholt das wenigstens die Heizung läuft. Hoffen wir das Beste. Für die Kraftfahrer ist es auch nicht einfach bei dem Wetter.

vom 07.02.2021, 15.22
3. von sennefee

Vor ungefähr 10 Jahren hatten wir hier in Ostwestfalen-Lippe zuletzt so ein Schneechaos wie momentan. Durch den Wind haben wir am und rumd um das Haus herum unterschiedliche Schneehöhen von 20 bis über 50 cm. Und es schneit weiter. Dazu der Dauerfrost.
Meine Tochter wohnt 65 km entfernt und hat heute am Mittag nach Dienstende 3 Stunden bis nach Hause gebraucht. Normal fährt sie keine 15 Minuten lang!
Die Räum- und Streufahrzeuge können einfach nicht mithalten. Wir Privatleute versuchen auch, die (Geh-)Wege frei zu bekommen - ist man einmal bis zur Straße gekommen, kann man hinter sich den Weg zum Haus wieder frei schippen...
Wohl dem, der Daheim bleiben kann. Allen, die da durch zur Arbeit müssen (heute und in den nächsten Tagen), wünsche ich gutes und sicheres Ankommen. Paßt bitte alle auf euch auf!

vom 07.02.2021, 15.00
2. von Hildegard

Dank @Engelbert, dass Du den Satz noch einmal aufgreifst. Ich habe mich auch darüber geärgert.

Hier (Aschaffenburg) ist noch alles ruhig. Nieselregen und +3 Grad.

Für die betroffenen Gebiete können wir noch froh sein, dass heute Sonntag ist. An einem Werktag wäre das Chaos bestimmt noch schlimmer.

vom 07.02.2021, 14.35
1. von ReginaE

Glatteis ist eine Nummer für sich, besonders wenn es unter dem Schnee liegt.

Da oben geht so richtig was ab, dazu kommen noch Schneeverwehungen. Ziemlich heftig. Davor habe ich viel Respekt.

Mein Patensohn hatte solche Schneeräumfahrzeuge gefahren. Das ging dann nachts los und in Thüringen mit vielen Steigungen hoch nach Oberhof. Das ging bei ihm an die körperliche Substanz mit Herzinfarkt im Alter von 56 Jahren!!

vom 07.02.2021, 14.34

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