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einheit

Es gibt hüben wie drüben sehr nette Menschen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass Deutschland wirklich eine Einheit ist ... ich denke, das braucht 1-2 Generationen mehr, dann ändert sich das. Man kann aber auch nicht erwarten, dass nach Jahrzehnten der Trennung und nachfolgend ganz unterschiedlichen politischen, sozialen und kommerziellen Systemen mit einem Schnipp die Einheit da ist. Es ist schön, dass es wieder "ein" Deutschland gibt, aber die Einheit gibt es nicht.

Engelbert 03.10.2020, 13.09

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Kommentare zu diesem Beitrag

12. von Schpatz

@Chispeante: der Mauerfall war letztes Jahr 30 Jahre her. :-)

vom 05.10.2020, 13.56
11. von Sieglinde S.

Ja, ich stimme auch Hans, 4. 14:19 Uhr, zu. Auch Nord und Süd sind unterschiedlich. Auch Sachsen und Menschen aus Meck-Pomm sind verschieden.
Manchmal sind alle einig, z.B. wenn Deutschland Weltmeister oder Olympiasieger oder sonst was ist. Dann wieder gibt es nicht mal Einigkeit mit Nachbarn oder den Nachbarstädten.
Leider werden die Länder in der EU auch nie einig. Oder Querelen zwischen den Parteien oder den Glaubensrichtungen.
Ich bin jedenfalls sehr dankbar, dass wir Deutschen wieder ein gemeinsames Land haben. Vor allem haben wir die Meinungsfreiheit.

vom 04.10.2020, 03.17
10. von Defne

@MOnika Sauerland
Was würde das Gleichmachen der Löhne helfen wenn die Ausgaben so unterschiedlich sind. Schon innerhalb meines Bundeslandes sind die Unterschiede riesig.
Ich habe 2/3 meiner Rente als Miete zu zahlen andere ggf. nur 1/3 oder weniger. Bei Leuten welche noch im aktiven Arbeitsprozess stehen ist es ähnlich.
Löhne werden im Tarifvertrag geregelt.
Wie soll die Gleichmacherei geregelt werden?

vom 03.10.2020, 18.35
9. von MOnika Sauerland

Ich sehe das so wie Hans. Ein Deutschland nach 40 Jahren verschiedener Systeme ist wohl Illusion. Ich finde als erstes sollten die unterschiedlichen Löhne abgeschafft werden.

vom 03.10.2020, 17.26
8. von Defne

Warum soll es denn eine Einheit geben, schon vor der Vereinigeung von Ost und West gab es große Unterschiede.
Deutschland besteht aus ganz vielen unterschiedlichen Gegenden und Volksstämmen. Aus Bayern stammend habe ich natürlich viel mehr Gemeinsamkeiten (z.B. die Sprache und die Landschaft) mit Österreichern und Schweizern als vergleichsweise mit Norddeutschen oder Menschen welche aus dem Ruhrgebiet stammen.
Auch die Chancen und die Lebenshaltungskosten waren schon lange unterschiedlich. Die Preise für Wohneigentum und Mieten gehen wahnsinnig auseinander. Jemand der diesbezüglich günstig wohnt kann mit niedrigerem Einkommen sich durchaus viel mehr leisten. Die Tabellen bezüglich der Einkommen und Renten in den verschiedenen Bundesländern müssen also komplexer begutachtet werden.
Auch von der Mentalität her muß es keinen Einheitsbrei geben, warum soll alles gleichgemacht werden. Ich werde nie den Humor eines Rheinländers haben.
Schön wäre es wenn wir miteinander baldmöglichst zu einem gemeinnützigem und nachhaltigen Wirtschaftssystem kommen um mehr Gerechtigkeit zu haben und um die Welt nicht weiter zu zerstören.

vom 03.10.2020, 16.48
7. von B i r gitta

@ Chispeante

Danke,guter Vorschlag :-)

"Tag der Grenzöffnung" wäre ich sofort dabei.

Habt alle einen schönen Tag

vom 03.10.2020, 15.33
6. von ReginaE

Naja, eigentlich habe ich damit kein Problem.

Ich muss nur immer wieder schmunzeln wenn vom Osten Deutschlands gesprochen wird, dem dann ein gewisses Etwas unterlegt wird. Dabei sollte man den Westen, den Süden oder Norden Deutschlands ebenfalls Prüfungen in der Denkweise unterziehen.

Danach habe ich keine wirklich Heimat, eine Herkunft da und ein Leben hier. Wo darf ich bitte sein, die ich bin?
Oder sollte ich sagen, selber schuld?

vom 03.10.2020, 15.17
5. von Chispeante

Ich hätt's schöner gefunden, wenn wir den "Tag der Grenzöffnung" feiern, das war ja der Abend, wo alle vor dem Fernseher saßen und mitfieberten.
Einen Tag zu feiern, der willkürlich festgelegt wurde, ein Jahr später, zu einem Zeitpunkt, als für ehemaligen DDR-Bürger schon klar war, dass der Übergang vom Alten zum Neuen nicht so einfach ist, also dieses Datum ist viel weniger inspirierend.
Ich meine mich zu erinnern, letztes Jahr zu 20 Jahre Mauerfall, ja da hat die Bevölkerung mitgefeiert.

vom 03.10.2020, 14.27
4. von Hans

Muss es denn "ein" Deutschland geben? Ist es nicht gut so, wie es ist? Es gibt Pfälzer, Berliner, Friesen, Bayern, Sachsen, Schwaben usw. bis hin zu jenen mit "Migrationshintergrund", die sich hier integriert haben und für sich empfinden, hierher zu gehören. Das sind unsere Vornamen, der Nachname ist Deutscher. Wir alle sind Deutschlands Kinder und alle Eltern wissen, dass alle ihre Kinder unterschiedlich sind.

vom 03.10.2020, 14.19
3. von Leonie

Auch wenn es uns viel Geld gekostet hat und immer noch kostet, auch diverse Feiertage uns genommen wurden, bin ich dankbar, dass es nur noch ein (1) Deutschland gibt!

Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir in Kinderzeiten zu Heiligabend jedes Jahr eine brennende Kerze ins Fenster stellten. Unsere Eltern erklärten uns so gut es ging, dass es für die Menschen hinter der Mauer sei, um an sie zu denken.

vom 03.10.2020, 13.49
2. von Ursi

@ Engelbert, ich meine nicht dich.

Wollte nur noch sagen, dass ich es doof finde, wenn von den NEUEN Bundesländern gesprochen wird. Wir waren vor dem Krieg doch schon EIN Deutschland!

vom 03.10.2020, 13.29
1. von Ursi

Wenn viele Leute aber auch immer noch darauf "herum reiten", dann wird das auch nie was. Ist doch gut, dass es vielen selbstverständlich erscheint, dass heute der Tag der deutschen Einheit ist.
Ich denke immer noch an den 17. Juni, der Tag hat mich sehr beeindruckt.
Alle Ereignisse konnte ich miterleben. Wie oft haben wir an der innerdeutschen Grenze gestanden! Obwohl wir keine Verwandten im Osten hatten. Aber viele Pakete sind nach Grimma geschickt worden.
Das habe ich alles noch lebhaft in Erinnerung.

vom 03.10.2020, 13.27

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