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... vom Rhema-Café wirft Fragen auf, die ich gar nicht wirklich beantworten kann. Eigentlich wollten wir vorbei gehen, nachdem wir gesehen hatten, dass das kein normales Café ist ... außen nur englische Texte und ein Schild "wir sprechen auch deutsch".

Da man gut reinschauen konnte und die Atmosphäre zwanglos zu sein schien, gingen wir mal rein ... mal gucken ... und wurden sofort von der netten Dame, die dort ehrenamtlich bedient, freundlich begrüßt.

Wir entschieden uns dann, uns auf die Couch zu setzen und einen Kaffee zu trinken und dem "Klavier"-Spieler zuzuhören. Ein recht ausführliches Gespräch entstand mit der Dame, die uns den Kaffee brachte.

Normalerweise sind auch Pfarrer da ... außer gestern Abend ... pauschal gesagt ist der Sinn des ganzen, die Menschen Jesus wieder näher zu bringen. Und eine Begegnungssätte mit christlicher Überschrift zu sein. Dennoch war das dort gestern ziemlich zwanglos ... Kaffee trinken, Musik hören, eine Gruppe am Tisch machte Spiele, ein Teenager mit Handy, eine Frau mit Tablet ... man soll auch einfach reinkommen können, um Kaffee zu trinken. Man dürfe sich sogar etwas zu essen mitbringen.

Ich hab mal den Flyer des Cafés abfotografiert ...



Kann sein, dass ich, wenn Zeit und Lust da ist, dort mal ne Tasse Kaffee trinken werde ... bekehren oder annähern kann man mich nicht, gegen solche Versuche bin ich immun.

Meiner Meinung nach ist Christlichkeit keine Sache der Theorie und der Geschichte ... sondern eine Sache des Handelns ... wie man sich gegenüber seinen Mitmenschen verhält.

Engelbert 23.10.2019, 16.15

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Kommentare zu diesem Beitrag

15. von charlotte

"wie man sich gegenüber seinen Mitmenschen verhält" Teile Deine Meinung Engelbert.
Liebe Grüsse

vom 24.10.2019, 19.09
14. von Rosi

Kann mich 100% dem Kommentar von Defne anschliessen

vom 24.10.2019, 11.56
13. von Defne

@Sr.Maria
Engelbert, spontan auf deinem Satz: - Meiner Meinung nach ist Christlichkeit keine Sache der Theorie und der Geschichte ... sondern eine Sache des Handelns ... wie man sich gegenüber seinen Mitmenschen verhält. -
kam mir soffort der Satz vom hl. Augustinus in den Sinn der sagt: LIEBE und tu was du willst!
Die echte Liebe verlangt aber etwas.

Der Begriff "Christlichkeit" oder "christlich" stört mich, denn es setzt voraus dass nur jemand etwas Gutes tut der einer christlichen Religion angehört.
Es gibt doch unzählige Menschen die keiner Religion angehören oder einer anderen Religion angehören und sehr viel für ihre Mitmenschen, die Natur usw. tun.
Missionieren lehne ich generell ab, denn das heißt ja einen Menschen mit dem was er aktuell glaubt oder nicht glaubt nicht zu würdigen.

vom 24.10.2019, 11.25
12. von Sonja

Man ist erwachsen, man kann überall, wo es geht einen Kaffee trinken. Man zieht die passende "Rüstung" an, wie Engelbert es gemacht hat. Man trinkt wirklich nur Kaffee und macht seine ureigensten Beobachtungen, fertig.
Gruß von Sonja

vom 24.10.2019, 11.10
11. von ixi

Mich erinnert das sehr an den Umgang der freikirchlichen Gemeinden miteinander und auch anderen Menschen gegenüber.

Eine Freundin von mir hat vor einigen Jahren zum Glauben gefunden und hat sich einer freikirchlichen Gemeinschaft angeschlossen.
Die Menschen dort glauben ganz getreu alles wie es in der Bibel steht jedenfalls legen die das so aus - ist jetzt mein persönlicher Gedanke.
Das bedeutet, dass meine Freundin immer wieder mit mir über religiöse Themen sprach was prinzipiell von mir auch nicht als schlimm empfunden wurde. Jedenfalls meinte sie nur Menschen die so glauben wie sie jetzt glaubt kämen später mal in den Himmel - ich persönlich bin katholisch aufgewachsen ich bin Christ ich bin religiös und auch gläubig aber ich glaube nicht alles so wie mir das von dieser Freundin berichtet wurde.

Da wir -inzwischen sind es 40 Jahre- befreundet sind war es mir sehr wichtig dass diese Freundschaft fortbesteht und nicht an dieser Religionszugehörigkeit meiner Freundin zerbricht.

So habe ich irgendwann gesagt unsere Freundschaft wäre mir sehr wichtig ist ihr auch sehr wichtig und ich wolle von ihr nicht weiter missioniert werden. Das hat sie respektiert.

Wir unterhalten uns weiterhin über religiöse Themen selbstverständlich sage ich dann auch meine Gedanken dazu die sich dadurch nicht verändert haben und ab und zu begleite ich sie in ihre Gemeinde - ich habe da schon sehr gute Predigten gehört ich habe den Pastor kennengelernt der mich niemals missionieren wollte - der sehr freundlich ist was mir besonders gut gefällt ist, dass die Gemeindemitglieder einen wunderbaren Kontakt untereinander haben und sich gegenseitig helfen das habe ich im Laufe der Jahre bei uns in den Kirchengemeinden nicht erlebt.

Ich werde immer sehr freundlich aufgenommen sehr freundlich begrüßt und ich komme nicht auf die Idee mich dieser Religionsgemeinschaft anzuschließen aber diese Besuche dort haben mich bereichert.

vom 24.10.2019, 10.45
10. von christine b

sehr interessant, da einmal drinnen gewesen zu sein und zu sehen, wie es dort so abläuft.
ich glaube, der tag an dem ihr dort gewesen seid war gut.
ich meine, dass keine priester da waren. :-) ....sorry.
ich persönlich würde mich nicht gerne missionieren lassen (aber vielleicht tun sie es gar nicht), eventuell auf "amiart". mir stellt es die haare auf, wenn ich das bild ansehe. es erinnert mich sofort an amerikanische gottesdienste. die ich im fernsehen sah.
dein text spricht mich aber an, es war nett dort!
vor allem sicher für einsame menschen, die da hin gehen könnnen.

vom 24.10.2019, 09.08
9. von ladybird

Ist es nicht auch so, dass solche Begegnungsstätten ursprünglich für die amerikanischen (Besatzungs)Soldaten in der Gegend eingerichtet wurden? Um ihnen und vor allen ihren Familien eine Anlaufstelle zu bieten?

vom 24.10.2019, 08.36
8. von ReginaE

In USA ist das durchaus üblich, dass sich Menschen im kirchlichen Bereich über Ehrenamt und Sponsoring (Donations) den anderen Menschen hilfreich im Miteinander begegnen.

Das hat nichts mit Sekte zu tun, es liegt in der geschichtlichen Entwicklung der USA. Von staatlicher Seite ist fast rein gar nichts zu erwarten!! Das ist auch das Problem bei Kriegsveteranen und Heimkehrer.
Ohne solche Vereinigungen bekommen sie keinen Fuß auf den Boden und werden zu Obdachlosen.

Eine moralische und seelische Unterstützung gibt es nicht. Deswegen werden solche Cafes über kirchliche Vereinigungen eingerichtet.
DAS ist das gelebte christliche Handeln und Denken :-)

vom 24.10.2019, 06.38
7. von Chispeante

Im ersten Moment wird man (ich) schon mißtrauisch...

Also das Rhema-Café gehört zu
thewarriorsjourney.org
(laut deren Webseite/about)
eine Onlinekirchengemeinde für Militärangehörgie und
diese widerum gehört zu
network211.com
(laut deren Webseite/about) eine missionarische Initiative mit Ausrichtung auf
globalen Evangelismus und Anhänger via Internet.

Habe ein paar Minuten network211 mit verschiedenen Suchbegriffen kombiniert gegoogelt und nix dazu gefunden, weder positiv noch warnend.

In Amerika gibt es ja viel mehr verschiedene Kirchen, manche durchaus restriktiver ohne Sekten zu sein. Und sich in der Kirchengemeinde einzubringen scheint dort auch üblicher zu sein, als ich als Stadtkind es kenne.

Laut Facebookseite gibt es nette Aktitäten dort wie Salsakurs, Chillikoch-Abend, Nähgruppe. Muß auch alles nix heißen.

Letztendlich muß man sich auf sein eigenes Gefühl verlassen.
War mal bei einem ökumenischen Kaffeetrinken, da hat sich Kirche mal richtig christlich angefühlt.

vom 23.10.2019, 22.28
6. von Barbara

@3. Hanna: Nö, aus dem Flyer geht eindeutig hervor, dass es sich NICHT um eine Sekte handelt.

vom 23.10.2019, 21.08
5. von Sr.Maria

Engelbert, spontan auf deinem Satz: - Meiner Meinung nach ist Christlichkeit keine Sache der Theorie und der Geschichte ... sondern eine Sache des Handelns ... wie man sich gegenüber seinen Mitmenschen verhält. -
kam mir soffort der Satz vom hl. Augustinus in den Sinn der sagt: LIEBE und tu was du willst!
Die echte Liebe verlangt aber etwas.


vom 23.10.2019, 20.52
4. von Ingrid

Der Kirche kommen immer mehr Schäfchen abhanden, daher lässt sich diese alles Mögliche einfallen.
Ich finde das sehr eigenartig!

Hier klicken

vom 23.10.2019, 20.21
3. von Hanna

Nein in so eine Begegnungsstätte würde ich mich nie verirren,ich brauche auch keine Gespräche mit diesen "Missionaren ",die labern einen voll und deren Argumente interessieren mich sowieso nicht!
Es konnte sich doch auch theoretisch um eine Sekte handeln!


vom 23.10.2019, 19.56
2. von Webschmetterling

Eine solche Begegnungsstätte in so netter Atmosphäre finde ich gut.


vom 23.10.2019, 19.22
1. von lieschen

Engelbert wie du denke ich auch, bin schon seit meinem 14 Lebensjahr aus der Ev.Kirche ausgetreten, wenn ich gefragt werde welche Religion, antworte ich immer: ich versuche als Christ zu leben. Manche schauen da leicht komisch.

vom 23.10.2019, 17.39

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