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beates mail

Ihr dürft Beates Mail gerne lesen ...

Sehr geehrter Herr Professor ... keine Beschwerde, nur eine verzweifelte Frage der Ehefrau eines Patienten auf Ihrer Station.

Mein Mann (Name) bekam aufgrund eines Notfalles am Freitag Morgen einen Herzschrittmacher - in der Nacht zuvor musste er zweimal geschockt werden (1.00 bis 3.00 Uhr) und bekam einen Notfallschrittmacher. Die dortige Betreuung war ausgezeichnet. Der Arzt, der ihn in der Notaufnahme per Ultraschall untersuchte und ihm auch den Schrittmacher einpflanzte, sagte, dass am Montag zuerst ein Ultraschall gemacht wird, da ihm die undichte Herzklappe noch nicht so auffälig ist und dann weiter gesehen wird. Auch völlig ok so. - Hinzfügen möchte ich, dass Wochen vor dem Ereignis ein Schluckechotermin für Montag, also heute angesagt war, das man absagen wollte. Am Samstag morgen kam  er auf Normalstation. Dort musste er feststellen, dass man alle Medikamente absetzte (einschließlich (Medikamentenname) für den Leberhochdruck ... und auch (Medikamentenname) und (Medikamentenname). Auf die Nachfrage hin wurde dann plötzlich das (Medikamentenname) verdoppelt - auf erneute Nachfrage hieß es, er solle seine Medikamente nehmen wie vor dem Vorfall.

Aufgrund Wochenende war kein Arzt zu sprechen. Es war am Samstag kurz eine Ärztin (Name) da, welche sagte, sie mache am Montag einen Ultraschall, kein Echo, damit nicht nach zwei Eingriffen (Notschrittmacher und anschließend Herzschrittmacher) gleich nochmal eine "Belastung" erfolgt. Heute morgen bekommt mein Mann nun die Aufforderung zum Schluckecho - auf Nachfrage - es sei so angeordnet.

Ja was ist denn jetzt richtig? - Außerdem fand bis jetzt kein Arztgespräch statt, was Herzschrittmacher bedeutet, wie er damit umgehen muss usw.

Mein Mann ist ein Angstpatient, können Sie verstehen, dass er und auch ich total verunsichert sind.

Man fühlt sich in einer Maschinerie, ohne dass der eine weiß was der andere tut bzw. vorher beschlossen hat.

Ich weiß nicht, ob Sie diese Mail überhaupt erhalten und ob Sie überhaupt Zeit finden würden darauf zu antworten - ich erwarte es eigentlich auch nicht - nach all dem. Vielleicht könnte man organisatorisch nur etwas besser arbeiten, d.h. genau dokumentieren was warum wieso.

Herzlichen Dank und Ihnen eine gute Zeit Beate S.

Engelbert 26.03.2019, 17.51

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Kommentare zu diesem Beitrag

40. von birgit brabetz

ganz ganz super Beate
alles gute und liebe grüße. birgit

vom 28.03.2019, 15.03
39. von Edie

Super!, Beate!
Ich weiß nicht wo Euer Krkhs ist; jedoch scheint es ein allgemeines Leiden der derzeitigen Situation in Krkhs zu sein.
Meine Tochter war jetzt 1 Wo im Friedberger Krks und was sie von dort berichtete war mehr als bedenklich!
Organisation = 0
Ärzte = 0.k. und auskunftfreudig (wohl weil sie mit 1 Kollegen befreundet ist; dieser auch ihr Patient ist und auch der einweisende Arzt war)
Pflegepersonal = 0 Ahnung!

Ich arbeite 1x in der Woche ehrenamtlich in der Krkhs-Hilfe.
Zugute halten muß ich jedoch, den Personalmangel (in allen Sparten) und das "ständig-auf-der-Flucht-sein" zu müssen.

Für Patientenbetreuung bzw. -gespräche bleibt da kaum Zeit. Schade!

Ich arbeite 1x wöchentlich in der Krankenhaushilfe. Wir haben Zeit zuzuhören, Besorgungen zu machen und evtl. die Pflegenden zu unterstützen indem wir Patienten zum Röntgen oder Therapie begleiten.

Was ich sagen will: Wir haben etwas Einblick in die Situation der Krankenhäuser, die ohne Zweifel katastrophal ist!!!

Ich denke, daß dem Personal gar nicht bewußt ist, wie sie auf die Patienten wirken.

Es ist ja ganz nett, daß die Politiker Die Einsicht bekunden, daß sich etwas ändern muß und ihrer Laberei sollten endlich mal Taten folgen! (Bei ihrer Diätenerhöhung klappt das doch immer ganz schnell und reibungslos ;-))
Ist meine unmaßgebliche Meinung!

Ach ja! Das Wichtigste zuletzt: Prima, daß es Engelbert wieder zuhause ist und es ihm wieder besser geht.







vom 28.03.2019, 11.27
38. von IngridG

Sehr gut, Beate! Gut formuliert und nicht unfreundlich, sondern ehrliche Betroffenheit. Besser kann man es nicht machen. Hut ab!

vom 27.03.2019, 22.30
37. von Senzi

Super formuliert, liebe Beate!
Herzlichen Glückwunsch lieber Engelbert, zu so einer starken und dich liebenden Frau.
„Die größte Macht hat das richtige Wort zur richtigen Zeit.“
Mark Twain


vom 27.03.2019, 17.51
36. von Gisela L.

Beate, Deine Mail finde ich toll. Gewirkt hat sie auf alle Fälle und das war ja gewünscht.

vom 27.03.2019, 15.50
35. von Kassiopeia

Sehr gut, liebe Beate. Das war mit Sicherheit besser als mündlich und viel wirkungsvoller.

vom 27.03.2019, 15.17
34. von Christa HB

Eine sehr gut formulierte Mail, genau auf den Punkt gebracht. Großes Lob an Beate. Wohl dem, der so jemanden an seiner Seite hat. Und gut, das der Professor sie gleich gelesen und reagiert hat. Es wird schon so viel dokumentiert, aber da ist Verbesserungsbedarf stationsübergreifend.

vom 27.03.2019, 11.28
33. von Juttinchen

Es ist nachweislich immer besser etwas schriftlich zu machen.
Gut gemacht, liebe Beate.

vom 27.03.2019, 10.59
32. von Moscha

Gut formuliert, liebe Beate!
Das hast Du gut gemacht mit der mail.
Ein Glück, wenn man so einen lieben
Menschen an seiner Seite hat!
Alles Gute für Euch beide!

vom 27.03.2019, 10.10
31. von Ilse

Lieber Engelbert, du bist ein Glückspilz, dass du Beate hast. Riesen Kompliment an Beate.
Alles Gute weiterhin und liebe Grüße an euch beide.

vom 27.03.2019, 09.36
30. von Elizabeth

Sehr gute Mail. Gut, dass man auch einmal seiner Meinung deutlich Raum verschafft.

vom 27.03.2019, 09.33
29. von anni1956, köln

toll geschrieben, Beate!


vom 27.03.2019, 09.26
28. von Karin v.N.

Ein großes Kompliment für Text und Wortwahl Deiner wunderbaren Beate lieber Engelbert! Es ist einfach toll, dass Du eine Kämpferin mit soviel Liebe und Einsatz an Deiner Seite hast! Vielleicht stimmt es ja auch hier: Wie man in den Wald hineinruft....
Jetzt pass gut auf Dich auf und übernimm Dich nicht gleich wieder, sondern lass es piano angehen!

vom 27.03.2019, 09.02
27. von Maria

Hat Beate toll geschrieben und gut, dass auch darauf reagiert wurde. Ist doch schön, wenn man so eine so tolle Frau hat;))

vom 27.03.2019, 09.01
26. von christine b

ganz toll geschrieben liebe beate und ich bin froh dass auf dieses mail dann doch reagiert wurde!

vom 27.03.2019, 08.46
25. von beatenr

Toll geschrieben, Beate! Mein Brief wäre lange nicht so verständnisvoll gewesen. Aber Deiner hat gewirkt! Ach, möge jede/r einen solchen Engel an der Seite haben, wenn man hilflos im Krankenhaus ausgeliefert da liegt!

vom 27.03.2019, 08.43
24. von Sabine Eva

Das hat Beate super geschrieben, ich hätte so meine Probleme sachlich zu bleiben. Ganz toll und diplomatisch, und das in dieser Situatuion - Hut ab, Beate und danke dem Arzt, der sich als Mensch erwiesen hat.

vom 27.03.2019, 07.57
23. von Brigida

Ich würde hier ein grosses Herz abbilden ;) Danke Beate!

vom 27.03.2019, 06.40
22. von ReginaE

Ja, genau einfach nur super!!

Ähnlich schreibe ich, wenn es leicht konfus wird und keiner weiß wie es weiter geht.
In allen Lebenslagen anwendbar und derjenige am anderen Ende weiß üblicherweise damit umzugehen.
Das Schöne daran ist, keiner wird persönlich angegriffen und das Ziel wird genau beschrieben!!

So sollte man sich immer äußern, dem anderen die Möglichkeit zu geben, etwas gerade zu rücken. Sehr menschlich!!

vom 27.03.2019, 06.35
21. von sigrid m

Bewundernswert !! Alle Achtung !!

vom 27.03.2019, 01.56
20. von Sylvi

Das ist toll wenn ein liebender Mensch so eine Mail schreiben kann. Habe sehr große Achtung vor dir Beate. Leider sind sie überall in den Krankenhäusern überlastet. Leidern müssen darunter immer die Patienten. Wünschen weiterhin recht gute Besserung.

vom 26.03.2019, 23.16
19. von Lina

Beate hat wirklich alles richtig gemacht... du kannst wirklich froh sein so eine Frau zu haben.

vom 26.03.2019, 23.01
18. von Carina

Super, super, super !!!!
Das nenne ich Selbstverantwortung und es sollten viel, viel mehr den Mut aufbringen !
Die Zeit der Götter in Weiss ist vorbei!

vom 26.03.2019, 22.26
17. von Webschmetterling

*wow* liebe Beate, super!
Liebe Grüße und alles Gute zu Euch Beiden.

vom 26.03.2019, 22.18
16. von Xenophora

Großartig, **Beate!

vom 26.03.2019, 22.05
15. von Ingrid/ile

Liebe Beate,
Du bist nicht nur "seine große Liebe", sondern auch sein Engel!
Pass auch weiterhin gut auf ihn auf, für DICH und auch für uns!
Alles, alles Gute für Euch beide und liebe Grüße
Ingrid

vom 26.03.2019, 21.34
14. von satu

Sehr gut gemacht!! Bravo!
...und es spricht für die Klinik/den Professor, dass er adäquat reagiert hat

vom 26.03.2019, 21.34
13. von HelgaR

Genau so muss man es machen, nur so besteht die Chance, dass sich etwas ändert und man Antwort auf Fragen bekommt. Sehr gut geschrieben. Weiter gute Besserung!

vom 26.03.2019, 21.31
12. von Regina

Einfach bewundernswert, Deine Beate...ist eine starke Frau...tolle Worte.

vom 26.03.2019, 21.25
11. von Fortuna

Die Mail beeindruckt mich sehr. Unter dem ganzen mentalen Stress so wohl die Worte zu wählen, das ist eine Leistung, die sicher nicht viele schaffen. Klar, deutlich, eindringlich und dabei trotzdem höflich bleibend. Ich finde, auch zwischen den Zeilen steht ganz viel, ich empfinde das jedenfalls so.
Erholt Euch beide und Gute Nacht.

vom 26.03.2019, 20.49
10. von Killekalle

Sehr gut, Beate!

vom 26.03.2019, 20.11
9. von Inge

Liebe Beate, das hast du sehr gut gemacht! In freundlich-höflichem Ton geschrieben und doch zum Ausdruck bringend, dass ihr in Sorge seid und dringlich um Rat bittet.
Damit konntet ihr nirgendwo anecken. Es ist das gute Recht des Patienten, dass er seine Situation erklärt bekommt, zumal diese Situation ja auch nicht "ohne" war. Man stelle sich auch nur mal vor, wenn eine falsche Medikamentendosierung bei Engelbert zu negativen Folgen geführt hätte.

Es erschüttert mich aber, dass man als Patient oder Angehöriger so in die Pflicht genommen wird, jeden therapeutischen Schritt gewissenhaft zu beobachten. Nicht jeder Laie und auch nicht jeder Patient in einer angstvollen Notsituation ist dazu in der Lage. Es bewahrheitet sich auch wieder mal, dass man bei schwerwiegenden Nachfragen nicht zu "Schmittchen" sondern zu "Schmitt" gehen muß....nicht zum Assistenzarzt sondern zum Professor. Es stellt sich aber auch die Frage, ob dies normal in einer Uniklinik ist. Schließlich wurde Engelbert ja nicht in einem kleinen Kreiskrankenhaus behandelt. Auf den kompetenten, erfolgreichen Eingriff hätte auch ein ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch folgen müssen.

Deiner aufmerksamen Betreuung und deinem Mitdenken, letztendlich deiner Konsequenz hat Engelbert viel zu verdanken, und das weiß er auch. Ihr seid ein gutes, eingespieltes Team. Ich bewundere dich, dass du in dieser schwierigen Situation Nerven und Kopf zusammenhalten konntest, um deinem Mann zu helfen. Mir hätten die Nerven geflattert!

Dir und Engelbert wünsche ich nach allem jetzt mal eine ruhige, sorgenfreie Zeit. Durchatmen, neue Freude empfinden zu können und auch mal die Arbeit liegen lassen! Lass nicht zu, dass Engelbert sich wieder sofort verausgabt für Seelenfarben.....wir können alle warten, so sehr wir auch alles vermisst haben. Hauptsache, es geht ihm wieder gut....und dir damit auch!

Alles Gute euch beiden und herzliche Grüße!

vom 26.03.2019, 20.09
8. von Gitta

Das hast Du ganz hervorragend geschrieben, liebe Beate. Die Mail ist höflich, sachlich, freundlich aber dennoch sehr eindringlich formuliert. Du bringst darin die Probleme der fehlenden Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Ärzten und dem Patienten, nämlich Engelbert, ganz konkret zur Sprache.
Lieber Engelbert, Du kannst auf Deine Beate sehr stolz sein. Die E-Mail hat gewirkt. Daumen dreifach hoch!

vom 26.03.2019, 19.59
7. von lamarmotte

Liebe @ Beate:
Kompliment, gut gemacht! Weiterhin alles Gute Euch beiden.

vom 26.03.2019, 19.46
6. von MOnika Sauerland

Sehr gut solche Ärzte auf den Boden der Tatsachen zu holen.

vom 26.03.2019, 19.18
5. von christie

Beate hat das sehr gut formuliert. Auch ich habe die Erfahrung gemacht dass Mails die sachlich und nicht böse angriffig formuliert sind, durchaus ein Echo finden.

Wir alle sind (ganz besonders Du) Deiner Beate dankbar dass sie mit dem Mail etwas erreichte. Es ist schön Dich wieder zu Hause zu wissen - und bei Deiner SF-Familie

vom 26.03.2019, 19.08
4. von philomena

Super geschrieben, sachlich und doch dringend, die Reaktion war prompt und zeigt, dass es manchmal einfach notwendig ist sich bemerkbar zu machen.

vom 26.03.2019, 18.31
3. von Karen

Sehr gut gemacht, Beate! Da konnte sich keiner "auf den Schlips getreten" fühlen, und die Reaktion erfolgte ja auch prompt. Manchmal braucht es so einen kleinen "Tritt in den Achtersten" damit was in Gang kommt - leider.

vom 26.03.2019, 18.26
2. von Hildegard

Toll, freundlich und doch konsequent!!

vom 26.03.2019, 18.06
1. von Gerlinde

Das ist ganz toll, wie Beate das gemacht hat! Herzlichen Glückwunsch zu so einer Frau, lieber Engelbert! Schön, dass der Herr Professor diese Mail gelesen und reagiert hat.

Ich wünsche Euch beiden weiter alles Liebe und freue mich mit Euch, dass Ihr beide zusammen gehört und so füreinander da seid!

vom 26.03.2019, 18.01

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