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corona im elsass

Zitat "... berichten über dramatische Zustände an der Grenze zu Deutschland. Demnach arbeiten infizierte Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg weiter mit Corona-Patienten, und über 80-Jährige werden nicht mehr beatmet. Stattdessen erfolge "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln" ... das ist kaum auszuhalten, wenn man das liest ...

Engelbert 26.03.2020, 12.48

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Kommentare zu diesem Beitrag

21. von Gudrun

In der gestrigen Sendung "Kulturzeit" in 3sat kam in den ersten Minuten der Medizinethiker Mail zu Wort, der sich zum Thema äußerte, was von der Idee zu halten ist, über 80 Jährige nicht mehr zu beatmen, wenn nicht genug Geräte zur Verfügung stehen. Fand ich sehr gut!
Kann noch bis zum 4.4. in der Mediathek gesehen werden.
Kulturzeit" vom 30.03.2020
Unsere Themen: Triage - Gespräch mit dem Medizinethiker Giovanni Maio

vom 01.04.2020, 00.24
20. von Gudrun

In der gestrigen Sendung "Kulturzeit" in 3sat kam in den ersten Minuten der Medizinethiker Mail zu Wort, der sich zum Thema äußerte, was von der Idee zu halten ist, über 80 Jährige nicht mehr zu beatmen, wenn nicht genug Geräte zur Verfügung stehen. Fand ich sehr gut!
Kann noch bis zum 4.4. in der Mediathek gesehen werden.
Kulturzeit" vom 30.03.2020
Unsere Themen: Triage - Gespräch mit dem Medizinethiker Giovanni Maio

vom 01.04.2020, 00.02
19. von Beate Nr

ich bin froh, dass ich hier bei euch die Chance habe, verschiedene Meinung zu hören zu diesem schrecklichen Thema. Als ich das gelesen hatte, war ich so schockiert, dass ich kaum atmen konnte.

vom 27.03.2020, 15.27
18. von DieLoewin

ich bin erschüttert -
wie halten das Ärzte aus - sie wollen helfen- sind schon selbst krank - u müssen solche Entscheidungen treffen -grausam -

vom 27.03.2020, 12.59
17. von Adele(Freudental)

Das ganze wird immer mehr eine Horrorvorstellung. Wo wird und kann das noch hinführen?
Wir haben ja ohnehin eine 2-Klassen-Medizin (und -Gesellschaft). Bei unserem letzten Ehemaligentreffen im November hat uns eine Kollegin (unsere einzige ehemalige Beamtin) berichtet daß sie einen Termin für ein MRT gebraucht hat. Man hatte ihr gesagt, es gebe gerade keine mehr, sie solle im Januar wieder anfragen. Dann: "Ach, ich sehe ja gerade daß Sie privat versichert sind. Können Sie morgen um 10 Uhr kommen)?"
Früher hieß es oft: Da kann man nur noch beten.
Ich möchte gerne darauf vertrauen, daß gute Lösungen gefunden werden und bald wieder festes "Land in Sicht" ist. Alles Gute wünsche ich uns allen...



vom 27.03.2020, 10.10
16. von christine b

den elsass hat es so schlimm erwischt, das ist schockierend.
die ärzte sind an ihren grenzen und machen dennoch weiter, sogar als kranker.
wenn man alte leute (die auch noch gerne leben!) fragen würde, ob sie oder ihre kinder gerettet werden sollen, dann würden sich fast alle für die jüngere generation entscheiden, die ihr halbes leben noch vor sich haben.
als eltern würde man die entscheidung treffen zu gehen und die jungen überleben zu lassen.
furchtbar traurig, dass die geräte und intensivbetten nicht für alle reicheen.


vom 27.03.2020, 10.05
15. von Leonie, 1949

Auch ich habe gestern den Bericht im TV gesehen und mir kamen die Tränen. Mediziner und Patienten in Situationen, in die sie „eigentlich“ nie kommen dürften. Im 21. Jahrhundert, wer hätte zu Weihnachten an solche schlimmen Situationen gedacht? Ganz, ganz schrecklich, für alle …Grausam.

vom 27.03.2020, 08.44
14. von Nicole

Hallo, soweit ich weiß sind die Kliniken um Straßbourg und Mulhouse vollkommen überlastet mit der Behandlung von Patienten, die beatmet werden müssen... neben der Verlagerung von beatmungpflichtigen Patienten in andere Regionen Frankreichs, teil mit umgebauten TGVs und der Aufnahme von derzeit knapp über 25 Person in Krankenhäusern in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Hessen und Sachsen müssen die Mediziner vor Ort- traurig aber wahr- die Entscheidung treffen, wer eine echte Überlebenschance hat und wer nicht, hier hat man in Frankreich anscheinend eine Altersreglung getroffen, wohl auch weil bislang wohl nur wenige über 80jährige eine intensivmedizinische Beatmungstheraphie überlebt haben ... hierzu auch ein guter Artikel vom Deutschlandfunk Hier klicken

Wenn eine Entscheidung zwischen zwei schwerstkranken Patienten getroffen werden muss, welcher die vielleicht lebensrettende Beatmung bekommt und welcher nicht weiß ich leider auch nicht welche objektiven Kriterien gelten sollten...

vom 26.03.2020, 22.09
13. von Gudrun

Hier klicken
Zitat daraus:
"Die Deutsche Stiftung Patientenschutz kritisiert das französische Vorgehen nach Alter scharf. Lebensalter oder Herkunft dürften für die medizinische Hilfe keine Rolle spielen, sagte Vorstand Eugen Brysch. "Vielmehr stehen der Patientenwille und die medizinische Prognose im Mittelpunkt." Für die Patienten sei wichtig, seinen Willen rechtzeitig zu bekunden, etwa mit einer Patientenverfügung. Deutsche Intensiv- und Notfallmediziner hätten am Donnerstag klinisch-ethische Empfehlungen zur Versorgung von Intensivpatienten vorgelegt. Kriterium ist demnach die klinische Erfolgsaussicht der Behandlung – nicht das Alter. Mit der Handreichung sollten Zustände wie in Frankreich vermieden werden, sagt Brysch. ",

Dem schließe ich mich an.


vom 26.03.2020, 20.40
12. von Barbara

@11
Danke, Philomena, auch mir tun neben den Patienten auch die Ärzte leid. In deren Haut möchte im Moment wohl niemand von uns stecken.Ich frage mich, wie man so etwas verarbeitet und fürchte, dass viele der Betroffenen sich lebenslang mit Schuldgefühlen plagen werden.
Dass sie nicht auf das Triage-Verfahren vorbereitet wurden, glaube ich eigentlich nicht.Das kommt ja auch bei Katastrophen mit vielen Verletzten oder bei kriegerischen Handlungen vor. Wahrscheinlich hofft aber ein jeder, dass ihm diese Entscheidung erspart bleiben möge.

vom 26.03.2020, 20.10
11. von philomena

Mediziner und Medizintechnik am Anschlag, ja es bricht einem das Herz, wenn man das an sich heran lässt, dass in einer "hochentwickelten" Welt für so eine Pandemie nicht genug Geräte, Schutzausrüstungen vorhanden sind und Mediziner die Wahl treffen müssen, wen sie an ein Beatmungsgerät anschließen. Auch sie haben mein vollstes Mitgefühl, denn darauf hat sie auch niemand vorbereitet. Sie müssen über Leben und Tod entscheiden - Triage.

vom 26.03.2020, 19.29
10. von Gudrun

@peppels
So eine Bemerkung ist aber doch menschenverachtend, und ich kann mir nicht vorstellen, dass du das ernst meinst, sondern gehe davon aus, dass du noch nicht informiert warst, um was es ging.
Bist du denn der Meinung, dass das nicht der Erwähnung durch die Medien wert ist, dass man im Elsass, weil nicht genug Beatmungsgeräte da sind, Menschen wegen ihres Alters aussortiert und sterben lässt? Schlimm überhaupt,dass nicht für alle genug Kapazitäten da sind, und schlimm, dass Ärzte auswählen müssen,wer es noch wert ist, gerettet zu werden. Und schlimm, dass das Kriterium dann nur das Alter ist und nicht die Aussicht auf Heilung.

@ReginaE,
du willst aber doch hoffentlich nicht sagen, dass man bei Knappheit generell die Menschen über 80 von der lebensrettenden Hilfe ausschließen sollte? Um jeden Einzelnen ist es traurig ,egal wie alt. Schlimm genug, dass das Gesundheitssystem dort so überlastet ist, und schlimm,dass Ärzte überhaupt in die Lage kommen, "auszusortieren" , aber unethisch ist es, Menschen allein aufgrund ihres Alters sterben zu lassen.

@ Birgit
Danke für diese Information. Das macht Hoffnung!

vom 26.03.2020, 18.57
9. von Birgit (Hildesheimer)

Hab gerade gelesen, dass in Italien ein 101-jähriger Patient den Virus überlebt hat.
Das macht Hoffnung!

vom 26.03.2020, 18.20
8. von Engelbert

@ Peppels: der große Unterschied ist, ob du trotz allem Bemühen der Ärzte stirbst oder du deswegen stirbst, weil du normalerweise gerettet werden kannst, es die notwendige Technik dazu aber nicht in ausreichender Menge gibt. Dieser Tod ist kein natürlicher, sondern ein vermeidbarer.

vom 26.03.2020, 17.47
7. von ReginaE

Heute Morgen las ich es und hatte es bereits geschrieben.
In solchen Zeiten muss man einfach nur die Ruhe bewahren, nicht in Panik verfallen. Auch wenn es sich dramatisch liest, sollte man überlegen, was wäre wenn das eigene Kind/der Partner dadurch dass die Beatmungsgeräte bei über 80jährigen voll ausgelastet sind, sterben muss? Ich denke erst das zeigt das Ausmaß der Problematik. Z.B. werden in Russland von reichen Russen mehrere Beatmungsgeräte erworben und gehortet. Das nennt sich wohl hamstern auf höchstem Niveau.

@Peppels auf welcher Insel lebst du?

vom 26.03.2020, 17.42
6. von Gudrun

@Peppels,
Warum sollte man einen natürlichen Tod in den Medien erwähnen? Hier geht es aber doch um etwas ganz anderes. Vielleicht hast du dich noch nicht dazu informiert?
Oder das Zitat nicht verstanden?

vom 26.03.2020, 17.04
5. von Peppels

@Gudrun
es sterben hier immer täglich viele Menschen, auch ohne Virus schon, da wird in den Medien nie berichtet.

vom 26.03.2020, 16.42
4. von Gudrun

@Peppels
Was willst du damit sagen?

vom 26.03.2020, 16.19
3. von Sywe

Ich las in der Zeitung, dass gestern 8 Kranke aus dem Elsass ins Mainzer Krankenhaus aufgenommen wurden.

vom 26.03.2020, 15.24
2. von Peppels

Es sterben täglich sehr viele Menschen (vermutlich ist sterben nie "angenehm"), nur kommen die nie in die Medien.

vom 26.03.2020, 14.54
1. von Gudrun

Entsetzlich und unerträglich!
Genau das war zu befürchten.
:-((((

vom 26.03.2020, 14.08

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