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Einträge vom: 22.03.2019

noch eine Nacht auf der Intensivstation

Als ich Engelbert heute antraf, war er noch sehr benommen. Das Narkosemittel hatte noch Wirkung. Außerdem muss der Körper das alles zweimal verkraften, gestern Nacht zwischen 1.00 und 3.00 Uhr und heute zw. zw. 8.00 und 11.00 Uhr. Der Pfleger meinte. dass das völlig normal sei. Und er ist wirklich in sehr sehr guten Händen. Da kommt sogar der Professor - den man, weil er auch einen blauen Dress trägt wie die Pfleger, nicht erkennt - und ihn um ein Glas Wasser für den Mann bittet. Und prompt bringt er ein Glas Wasser. Nachdem ich mich bei ihm entschuldigt habe, weil ich sein Namensschild mit Titel nicht erkannt hatte, meinte er nur "ich bin hier ein Mensch wie jeder andere auch". Tut gut, dass es solche Leute gibt. Dagegen antwortete eine junge Ärztin im Praktikum auf eine Frage "dass besprechen Sie mit dem Pfleger, ich bin hier Ärztin".

Engelbert macht sich viele Gedanken, dass es nochmal kommen könnte das Kammerflimmern (nachträglich geändert auf: lebensbedrohliche Rhythmusstörungen), woher es kam, warum sein Puls so hoch ging usw. - Und bei jedem Pipser eines Gerätes - was ist jetzt. Ich kann das gut nachvollziehen, mir geht es genauso. Er ist nur noch nicht so zuversichtlich. Er kann den linken Arm nicht bewegen und hat noch enorme Schmerzen. Aber lt. Pfleger und Prof. ist das auch völlig normal und der linke Arm hat eben Pause. Engelbert meinte nur, dass er nach dem Einsetzen des Schrittmachers gleich aufstehen und rumrennen kann. Er muss sich in Geduld üben und das ist sehr schwer für ihn, zumal er sich am Mittwoch noch so richtig fit gefühlt hatte. Zur Sicherheit bleibt er diese Nacht noch auf der Intensiv und morgen entscheidet sich dann, ob er auf die Normalstation darf.

Sorge macht mir seine Schlafapnoe. Er hat ja eine Schlafmaske, aber damit geht es gar nicht. Ich schnarche ja noch mehr und ich könnte auch nicht mit einer Maske (die mit Gurten auf dem Gesitz festgezurrt ist) schlafen. Wir können beide nichts auf dem Kopf/Gesicht haben. Ich kanns verstehen und doch muss sich da was ergeben, ich weiß nur noch nicht was. - Engelbert wollte ja sowieso noch in ein empfohlenes privates Schlaflabor gehen um eben mal den genauen Stand der Dinge in Erfahrung zu bringen.

Ich hoffe, dass die Nacht gut verläuft und wünsche ihm, dass er morgen auf die Normalstation darf. Und ein Quäntchen Geduld, das wünsche ich ihm auch. Und Zuversicht wünsche ich ihm und und und ........ Liebe erträgt und trägt viel.

Und nun wünsche ich uns allen eine gute und ruhige Nacht - und habt nochmal Danke für all die guten Gedanken und Wünsche.

Engelbert 22.03.2019, 21.02| (55/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: beate bloggt

zu Hause hätte er die Nacht nicht überlebt

Engelbert hatte die Nacht dreimal Kammerflimmern (nachträglich geändert auf: lebensbedrohliche Rhythmusstörungen) und musste zweimal mit dem Defibrilator zurückgeholt werden. Sie haben ihm dann einen Notfallschrittmacher eingesetzt. Es kam extra ein Arzt von zuhause, um die Notfallschrittmacher-OP zu überwachen. Das Risiko, bei nochmaligem Kammerflimmern (nachträglich geändert auf: lebensbedrohliche Rhythmusstörungen) , war zu groß. Jetzt ist die Gefahr vorbei. Heute morgen kommt dann die richtige Herzschrittmacher-OP.

DANKE, dass er lebt und er dort so gut versorgt ist.

Engelbert 22.03.2019, 05.16| (166/0) Kommentare (RSS) | PL | einsortiert in: beate bloggt

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