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bilder im kopf

Ich hab immer noch die Bilder von heute Morgen im Kopf ... was stirbt es sich doch so schwer. Kraftlos war er ja schon gestern ... aber heute morgen begann er keine Luft mehr zu kriegen und stoßweise zu atmen ... man hat gesehen, wie sehr er sich quälte ... und dann beim Tierarzt wirkte die erste Narkosespritze nicht ... er atmete immer noch schwer und schrie ein paar Mal ... was kann Sterben doch so grausam sein. Bei Menschen wäre das genauso, aber hier hat man Möglichkeiten, sie medikamentös zu beruhigen und ihnen einen angenehmeren Übergang zu verschaffen.

Engelbert 11.10.2016, 20.00

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Kommentare zu diesem Beitrag

14. von owl

Ich habe mich sehr über Eure Rückmeldungen gefreut!!!

vom 13.10.2016, 13.07
13. von Hildegard

Schließe mich Gisa an!

vom 12.10.2016, 19.47
12. von Gisa

Danke, @owl, für diesen Beitrag....!

vom 12.10.2016, 15.52
11. von Engelbert

@ Juttinchen: nein, nicht Mickey, sondern Nachbarskater Paulchen ...

vom 12.10.2016, 15.49
10. von Gisa

Danke, @owl, für diesen Beitrag....!

vom 12.10.2016, 15.48
9. von Juttinchen

Ich nehme an, dass nun auch Mickey in den Katzenhimmel verschwunden ist. Es war mit Sicherheit eine Erleichterung für ihn.

vom 12.10.2016, 14.22
8. von Petra H.

@owl Du hast es wunderbar beschrieben. Danke!

Mein Onkel wurde palliativ zu Hause versorgt. Ich durfte ihn in den Tod begleiten. Genau so habe ich es bei ihm erlebt. Auch die Palliativärztin hatte es mir damals so erklärt. Auch er tat sich schwer mit dem sterben.

vom 12.10.2016, 13.26
7. von owl

Sterben gehört zum Leben ... es gibt leichte und schwere Geburten ... es gibt leichte und schwere Leben ... und genauso ist es mit dem Tod, manch einer kann "einfach" einschlafen, manch einer tut sich schwer ... der eine hat ein erfülltes Leben gehabt, ist mit sich im Reinen und stirbt leichter ... der andere hat noch zu viel unerfüllte Wünsche und Dinge, die noch geklärt werden sollen, aber nicht immer lässt sich alles klären am Lebensende, manchmal ist es einfach zu spät... ich arbeite im Hospiz und weiss daher, dass es manchmal schwer ist und nicht immer Medikamente helfen alles leicht zu machen ... Beschwerden können gelindert werden ja, aber schmerzfrei geht nicht immer ... Sterben ist ja auch ein großer Schritt und nicht jeder ist in dem Moment bereit dazu und kämpft dagegen, bis der Körper nicht mehr kann und es "geschafft" ist!
Gerade das schwere und laute Atmen zuletzt ist für die anwesenden Menschen schwer auszuhalten, der Sterbende ist aber in diesen Momenten schon weit auf seinem Weg gegangen, dass "Rasseln" eine Folge der nachlassenden Körperfunktion, der Geist eingetrübt und oft ruhig.
Wir wissen ja gar nicht, was der Sterbende in seinem Sterbeprozess erlebt und sieht, mit wem er aus der "nächsten" Welt schon spricht, von wem er abgeholt wird ...

Sind Menschen lange gegen die Natur mit Medikamenten und künstlicher Nahrung verlängert am Leben erhalten worden, muss sich das zugeführte im Körper ja auch erst langsam abbauen, um überhaupt ein Sterben zu ermöglichen, womit wir dann leider bei dem Fluch der Medizin angekommen sind, weil wir Krankheit und Tod einfach nicht wahrhaben wollen und das natürliche Sterben und den Umgang damit leider schon sehr verlernt haben ...

Sehr tröstlich finde ich es aber, dass der Tod meist einen friedlichen Gesichtsausdruck bei den Toten hinterlässt, ein erleichteter Blick ... es ist geschafft!!!

Noch ein Satz zu der Sedierungsspritze, die wirkt bei Mensch und Tier oft nicht wie gewollt, wenn der Patient zu aufgeregt ist, dann bewirkt sie leider oft das Gegenteil und muss viel höher dosiert werden als geplant!

vom 12.10.2016, 09.01
6. von Lieserl

Ich musste es schon zwei mal erleben, dass ich mir gewünscht hätte, der liebe Mensch der sich da so quälen muss wäre ein Tier. Auch über Patientenverfügungen setzen sich Ärzte hinweg.....nur ist man in diesem Moment als Angehöriger viel zu emotional um sich vehement zu wehren gegen unerwünschte Behandlungen.

vom 12.10.2016, 08.56
5. von marianne

Auch beim Menschen wird alles Mögliche getan, um das sterben zu erleichtern.
Da gibt es Beruhigungsmittel und Schmerzmittel, die den Patienten beruhigen und Schmerzfrei machen. Auch wenn man zu Hause stirbt, ist man vom Pflegedienst rund um die Uhr betreut undversorgt.
In der eigenen Verwandtschaft gerade wieder vor ein paar Wochen erlebt,
Deshalb bin ich auch dafür, dass Gott entscheidet, wann er uns abruft und nicht nachgeholfen wird.

vom 11.10.2016, 22.53
4. von beatenr

ja, bei Menschen hat man die Möglichkeit ... wenn es denn geschieht. Da muss man als Angehöriger sehr durchsetzen, hab meinen Mann + meine Mutter entsprechend begleitet.

Mehr dazu in dem sehr lesenswerten neuen Buch von Dr. Thöns: Patient ohne Verfügung. Im Netz kann man auch noch seine ausgezeichneten Beiträge in Fernsehdiskussionen der letzten Zeit ansehen.

vom 11.10.2016, 22.09
3. von Gabi K

wenn du dich da mal nicht täuscht... Menschen müssen sich oft sehr sehr lange unglaublich quälen. TIere kann man erlösen, auch wenn es manchmal kein schöner Anblick ist.
Fühlt euch trotzdem gedrückt.

vom 11.10.2016, 21.51
2. von gerda

ja, es ist besser sich schnell und endgültig zu verabschieden, es nützt nix - man quält sich nur selber; für das Tier war es doch eine ´Erlösung´ von den Schmerzen, ( hab´s auch schon einige male erlebt)

vom 11.10.2016, 21.26
1. von lamarmotte

Ja, solche Bilder bleiben sehr, sehr lange im Kopf.
Mein vorletzter kleiner Hund ist in einer stürmischen Gewitternacht auf meinem Bauch gestorben, nachdem wir am Abend vorher nochmal mit ihr beim Tierarzt (nicht zum Einschläfern, sondern als Rettungsversuch) gewesen waren.
Manche Menschen/Tiere haben das Glück, sich sehr schnell endgültig verabschieden zu können, andere leider nicht.


vom 11.10.2016, 20.25

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