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die heutige welt

Sagt mir: was für eine Welt ist das ?

Es sind nur kleine Dinge ... aber dahinter findet man großes Denken ... keine "Größe" des Denkens, sondern die Mentalität der Zeit.

Nehmen wir mal ein Brötchen ... besser und schöner und etwas teurer als die anderen ... aber bester Geschmack und jeden Cent wert. Eines Tages beginnt es, sich zu verändern ... nicht äußerlich, aber innen ... gleicher Teig wie alle anderen Brötchen, nur man siehts im nicht an, weil es ja seine Form beibehalten hat.

Das lässt sich jetzt auf Toilettenpapier übertragen ... gleicher Preis, gleiches Aussehen, aber schlechtere Qualität.

Und weiter gehts mit vielen anderen Dingen des täglichen Gebrauchs ... die werden still und leise weniger, schlechter ... aber tun weiter so, als wäre alles wie früher.

War das schon immer so ? Dass die Gier nach Geld der Wunsch nach mehr Gewinn auf diese Weise umgesetzt wurde ? Ich meine ja und nein ... der Wunsch war immer da, umgesetzt wurde er auch ... aber es wird immer perfider und unsichtbarer ... so, dass oberflächliche oder unempfindliche Menschen gar nicht merken, dass sich etwas verändert hat .. aber die sensiblen stehen mit Fragezeichen und Zornesfalten auf der Stirn in der Gegend rum und mosern.

Vielleicht liegts aber auch an den Menschen selbst ... alles wird immer schneller, immer öberflächlicher, immer unkritischer ... und die Menschen immer dümmer ? Nein ?

Was ist das, was ich spüre ... glaube zu spüren ? Nur mein eigenes Alter ? Nur die Sehnsucht nach früher ? Nach einer Zeit, die anders war als heute ... war sie das denn ? Ist das nicht einfach ein Generationenproblem ... dass sich Dinge eben immer ändern und man irgendwann beginnt, nicht mehr mitlaufen zu wollen ?

Ich empfinde die heutige Welt unehrlicher als früher und dabei cleverer denn je bei der Umsetzung. Eigentlich wie in der Politik ...
 

Engelbert 18.08.2011, 11.37

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Kommentare zu diesem Beitrag

18. von elfi s.

Ja, die Zeiten ändern sich. So war es immer und auch nach uns wird das so sein. Jede Zeit hat ihre positiven und negativen Seiten. Ich möchte nicht in der Kriegszeit gelebt haben.
Das, was wir jetzt als negativ empfinden, sehen unsere Enkelkinder vielleicht ganz anders.
Erschreckend ist schon, dass wir uns und diese Welt langsam aber sicher zugrunde richten, weil man alles im Überfluss haben muss. Ich muss im Winter keine Erdbeeren essen, dafür hätte ich aber im Sommer gern welche mit Geschmack.
Und Ehrlichkeit - ist die überhaupt noch gefragt? Ich hab oft das Gefühl, dass man mit Intrigen und Lügen mehr erreichen kann als mit Ehrlichkeit. Das ist alles nur traurig. Wie sollen wir diese Welt unseren Enkeln erklären.
Hier brennen seit Tagen jede Nacht Autos ab. Wer tut sowas und vor allem, warum? Und es trifft meist jene, die sich das Auto mühsam zusammengespart haben.
Es gibt vieles, was wir nicht verstehen und nachvollziehen können. Und so wird es auch den Generationen nach uns gehen.

vom 19.08.2011, 23.55
17. von Funken

Ich könnte Stunden zu diesem Thema schreiben...aber ich fass mich kurz.

Meine Lehrerin hat einmal gesagt: "Jede Zeit hat ihre eigenen Gefahren".
und ich möchte hinzufügen: "...und jede Generation ihre eigenen Herausforderungen"

Hier ein paar schöne Links, falls es jemanden intressieren sollte:
Kaufen für die Müllhalde
Hier klicken
Erich Fromm: Die Maske des Glücklichseins
Hier klicken
Erich Fromm: Über den angepassten Menschen
Hier klicken
und last but not least
Adorno: Über die zwischenmenschliche Kälte
Hier klicken


vom 19.08.2011, 11.48
16. von moonsilver

Es ist die Welt in der ich gerade lebe. Und die Welt in der ich schon gelebt habe ist nicht mehr da - sie ist in der sogenannten Vergangenheit - doch ist das wahr. Als ich noch in der Arbeitswelt war, war meine Welt die Firma für die ich tätig sein durfte. Und das war jeden Tag so aufregend, dass es für einen Tag langte. Doch eines Tages war es einfach anders. Die Zeit wurde noch weniger und die wirklich überlegten Handlungen fielen weg. Alles was schon gut geregelt war und lief wurde ständig geändert - aber immer nur an einem Punkt nicht an allen. Und eines Tages - nach viel Zeiteinschub - war es soweit. Die Firma war insolvent. 1000 Arbeitsplätze waren weg. Und so ging es einer ordentlichen Firma nach der anderen. Es gab keine Verantwortung mehr. Dafür gab es Arbeitslosengeld - .
Lieber Engelbert und das passierte millionenmal oder noch öfter - und ist bis heute so geblieben. Wenn es sich nicht rechnet, dann wird wieder alles platt gemacht. Menschen gibt es da nicht - .
Nein Dummheit ist das nicht - das ist ein neues Programm - . Und mittlerweile sind wir Gefangene und blicken nichts mehr. Und ständig halten wir unseren Geist mit Unglücken jeglicher Art in Atem, der uns eigentlich nichts angeht.
Zur Zeit haben wir die Finanzkrise - toll und ich bin Futter als Verbraucher für die Krise.
Die Welt ist wirklich schneller geworden
und unsicherer.

Engelbert ich gebe Dir recht - es ist schwieriger geworden viel schwierier.



vom 19.08.2011, 09.45
15. von Brigida

Ich denke, es ist die Erkenntnis, die man im Laufe der Zeit erlangt. Nach dem Krieg haben die Menschen darauf hingearbeitet, besonders, meine ich, denn früher haben sie das auch schon gemacht, dass es den Kindern besser ginge, als ihnen.... Überwiegend hat man jedoch vergessen, ihnen auch andere Werte, als Materielle zu erklären und zu geben! Das Resultat ist, dass an den Börsen mit Werten spekuliert wird, die garnicht existieren und das Volk, bzw. die Völker müssen es bezahlen..... Wir werden sehen, wohin es führt.... Angeblich soll es ja eine Umkehr geben, ein Umdenken, nur steht die Frage, wann denn....wäre auf jeden Fall für uns beser.... glg Brigida

vom 19.08.2011, 09.27
14. von Regina

Engelbert du sprichst mir aus der Seele,
manchmal möchte ich unsensibler sein.......oder doch nicht......
Liebe Grüße an alle Seelenfärbler

vom 19.08.2011, 08.10
13. von Irène

Ich stimme im wesentlichen mit @Moni überein.
Ich kann mich jedoch wirklich daran erinnern, dass meine Eltern die inhaltlich gleichen Äusserungen gemacht haben und zwar in meiner Kindheit (habe Jahrgang 1955). Wahrscheinlich gibt es solche Veränderungen seit jeher.

Ich kaufe Produkte, welche schlechter werden, oder zum gleichen Preis weniger Inhalt haben, nicht mehr und stelle auf etwas anderes um.

Frisches Brot, Käse, Fleisch, Gemüse, Obst kann ich hier immer noch zu gleich guter Qualität kaufen.

Liebe Grüsse aus der Schweiz Irène

vom 19.08.2011, 08.04
12. von amylaya

Ich sehe dies alles unter dem Aspekt des kommenden Bewußtseinssprunges.Der Mayakalender endet am 28.10.2011 oder nach der offiziellen Mediendarstellung am 21.12.2012.
Offizielle Darstellung deshalb, damit wir keine Zeit haben uns darauf vorbereiten zu können und die Re-GIER-ungen weiter ver-suchen können,den ihnen bewußten Untergang hinaus zu schieben.
Das sich die Zeit beschleunigt hat und noch weiter beschleunigen wird, ist wohl allgemein bekannt.
Wann es denn nun tatsächlich passieren wird,weiß ich auch nicht.Deckt Euch mit Toi-Papier,Lebensmitteln und Kerzen ein und bleibt in der Liebe.Alles wird gut.
Liebe Grüße an alle SF.

vom 19.08.2011, 01.11
11. von christine b

ja leider, so machen die konzerne noch mehr gewinn, gleicher preis und überall etwas weniger drin.

am meisten ärgere ich mich, wenn die verpackungen wie z.b. becher, die unten eben (also gerade) waren,plötzlich eine rieseneinbuchtung nach innen haben! also passt weniger rein!
verkaufen sie uns für blöd?
gibts wirklich menschen, die das nicht bemerken?

wird eines tages mal gar nichts mehr im becher drinnen sein und kaum mehr was auf der immer locker werdenden clopapierrrolle, wenn sie uns weiter und weiter so betrügen?

vom 18.08.2011, 23.17
10. von Hildegard

Ich habe mich schon sehr oft gefragt, liegt es an mir, dass ich irgendwie noch in der Vergangenheit lebe, als Brötchen noch dufteten und es Fleisch als etwas Besonderes nur ein- bis zweimal in der Woche gab, oder ist wirklich fast alles geschmackloser geworden. Manchmal erwische ich noch Dinge, die genauso schmecken wie früher.

Die Kinder von heute haben durch die vielen Farbstoffe und die Chemie im Essen sowieso schon fast den Geschmack für die guten Dinge des Essens verloren.

Wobei es das übrigens durchaus auch in meiner Kriegs- und Nachkriegsgeneration gibt. Da haben sich die Hungerjahre so eingeprägt, dass es einfach nur viel sein muss, Geschmack und Genuss bleibt auch da auf der Strecke.

Mit dem Klopapier ärgere ich mich im Moment auch herum. Wollte eigentlich des recycelte "Danke" Papier kaufen und habe versehentlich eine Packung mit 16 Rollen für € 5,-- erwischt. Wenn ich jetzt das unterste Papierchen an der Ecke anfasse, um es abzureißen, habe ich nur die Ecke in der Hand. Aber, auch die Rollen werden irgendwann einmal alle und die Klopapier Diskussion erinnert mich auch wieder an die Nachkriegszeit, da war zerschnittene Zeitung der größte Luxus. Später gab es dann die Rollen, aber denen merkte man auch an, dass Papier aus Holz ist und gritzegrau waren sie auch.

Ich verzweifele heute manchmal auch an dieser verrückten Welt, rufe mir dann aber immer wieder ins Gedächtnis, dass es auch heute noch sehr viel Gutes gibt. Davon hört man aber sehr viel weniger, als von den schlechten Dingen in dieser Welt.

Mir wird schlecht, wenn ich jetzt schon wieder die Katastrophen-Meldungen über das einbrechende Wirtschaftswachstum höre. Wenn man da den Mund halten würde, wäre der Einbruch bestimmt erheblich geringer.

LG Hildegard

vom 18.08.2011, 18.57
9. von isa

Das ist ein globales Problem und liegt meines Erachtens darin begruendet, dass immer weniger Leute immer mehr Gewinn und Macht erhalten. Erschreckend finde ich, dass Menschen in dieser Wirtschafts- und Bankenwelt immer weniger zum Nachdenken kommen oder die Moeglichkeit haben zu waehlen.

Am Beispiel Essen wird das durch die Doku FOOD von 2008 sehr deutlich.
Hier klicken
Und noch erschreckender finde ich, dass da wo noch gewaehlt werden koennte ein hohes Mass an Ignoranz herrscht. Das wird am Essens- Bekleidungs- und dem restlichen Einkaufsverhalten deutlich. Von den E-Medien ganz zu schweigen.

Diesen Industrien ueberlassen wir auch noch unseren Nachwuchs und schlimmer - wir machen ihn dafuer fit, sich einzureihen in einen Wettbewerb der es nie zum Ziel hatte Menschen ihre Freiheit und ein Recht auf einen individuellen Lebensentwurf zuzugestehen.
Das sind meine Gedanken zu deinem Broetchenerlebnis.


vom 18.08.2011, 17.12
8. von Gabi K

seltsam. dass du ausgerechnet heute mit diesen Gedanken kommst. Hatte genau dese Diskussion heute morgen beim einkaufen mit einem Herren, der an die 80 Jahre alt war... Wobei, ich glaube nicht, dass es nur etwas mit dem Alter zu tun hat, denn ich bin deutlich jünger als der Herr. (aber nicht als du, Engelbert)

vom 18.08.2011, 16.52
7. von Gerti

Also dann liegt es doch nicht an mir, denn ich habe auch sehr oft das Gefühl, dass ich keinen Geschmack mehr habe.
Brot wird schneller trocken, um ein richtig gutes Brötchen zu finden fahre ich meilenweit, auch Fleisch schmeckt nicht mehr. Z.B. Rindfleisch, schon wenn man es anbrät, dann muss es duften, aber nix, oft stinkt es sogar, der Geschmack ist richtig gammelig, obwohl es eigentlich frisch sein sollte.
Hier bei uns in der Nähe bekommt man sowieso nur noch das Fleisch in diesen Boxen, muss also auch meilenweit zu einem Fleischer fahren, der noch frisches Fleisch verkauft, so habe ich mir Fleisch essen bald abgewöhnt, es ekelt mich bald nur noch an.

vom 18.08.2011, 16.07
6. von Moni

Ich empfinde wie du. Das hat meiner Meinung nach aber nichts mit dem Alter zu tun, sondern mit der Sensibilität. Meine Konsequenzen sind zum einen nichts kaufen, dass mit gleicher Verpackung weniger wiegt oder immer dünnflüssiger wird (Lenor)und zum anderen mich positiven Dingen in meinem Alltag zuzuwenden. Ich mag mir nicht selbst meine Lebensqualität mit negativen Gedanken mindern.

vom 18.08.2011, 15.22
5. von patty

habe aufgegeben darüber nachzudenken, weils mich traurig macht und unsicherer... habe daraus auch viele Konsequenzen gezogen und bin weder alt noch jung

vom 18.08.2011, 12.57
4. von Karin

Hallo Ihr Lieben

Naja, ich glaube, dass die Themen Macht, Geld und Gier immer schon präsent waren. Heute halt in andere Weise wie noch vor ein paar Jahrzehnten. Mich ärgert es auch sehr, wenn ich auf einmal Packungen in der Hand halte, wo früher 100 g drinnen waren und jetzt 85 g. Joghurts, wo früher 180 g drinnen war, jetzt 150 g, aber derselbe Preis. Ich nenne sowas immer "Volksverblödung". Naja, irgendwie glaube ich aber trotzdem, dass die Menschheit "aufmerksamer" geworden ist und diese Themen zumindestens bemerkt. Schade, dass das Vertrauen des Konsumenten so missbraucht wird. Der Ölpreis fällt bereits die ganze Zeit, aber an den Zapfsäulen werden lediglich die Erhöhungen sofort weitergegeben, die Senkungen lassen viel länger auf sich warten. Und das sind nur ein paar kleine Beispiele. Ich wünsche EUCH einen wunderschönen Nachmittag! Karin

vom 18.08.2011, 12.48
3. von Elke R.

Mehr Schein als Sein - und Gesetzeslücken gibt es überall, ist auf jeden Fall legal :((.
Die "Geiz-ist-geil-Mentalität" ist daran nicht schuldlos.

Wer weiß, was die Hersteller in Deinen ehemaligen Lokuspapierbrei gemischt haben ... gemahlene Kieselsteine, gehäckseltes Stroh, geschredderte CDs?

Vermutlich sind es mehr die zeitlich gehetzten als die oberflächlichen/unempfindlichen Menschen, die diese Veränderungen - noch nicht - nicht mitkriegen (können). Kommt Zeit, kommt Erkenntnis.
Nepper, Schlepper und Bauernfänger lauern an jeder Ecke und wir - bereits Wissende - sollten ihnen die Maske abreißen und sie zur Rede stellen.

Dein letzter Satz hat nicht nur mir alle Fragezeichen von der Stirn radiert.

vom 18.08.2011, 12.47
2. von Karin

Da muss ich doch gleich noch einmal was dazu sagen.
Genau so ist es!
Ich bin leider hoch-sensibel veranlagt.
Wäre lieber etwas weniger sensibel.
LG Karin

vom 18.08.2011, 12.06
1. von Ernst

Lieber Engelbert, interessante Gedanken die du da niedergeschrieben hast.
Des Öfteren fühle ich ähnlich, leider werde ich dann von Tagesgeschäften eingeholt und der (Denk)Ansatz hat sich am Ende des Tages verflüchtigt, bis es wieder ins Auge springt.

Ich meine das die Absichten (Gier/Gewinn usw.) in der Wirtschaft begründet liegen, deren Ziel es ist das Vernebelungsspiel im Tempo zu steigern. Betrieben wird es von den Share-, und Stakholdern. Zu diesen gehören auch wir immer mehr dazu, denn der Zugang wird von der Wirtschaft gefördet. Das wiederum erhöht das Tempo.
Aus diesem Teufelskreis ausbrechen können nur wir selbst wie du richtig bemerkst.
Daher bin ich froh das deine Seite(n) hierführ Anregung, Denkansatz, Entspannung, Entschleunigung etc... sind.
Das Nach-, und Weiterdenken ist unsere Aufgabe.

lG Ernst



vom 18.08.2011, 12.03

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