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mein Kommentar zur Bildzeitungs-Titelschlagzeile heute

Daniel Küblböck. Schreckliche Angst vor neuer OP

Das ist nun mal ganz verständlich. Angst vor einer OP, Angst vor der Narkose. Angst vor Schmerzen und davor, nicht wieder aufzuwachen.

Diese Ängste sind normal und da geht es vielen von uns nicht anders.

Doch eines ist anders. Wenn man sich überlegt, wieviel Schlagzeilen um den Daniel gemacht werden. Wieviel ärztliche Bulletins es zu lesen sind. Wir wissen inzwischen besser über Daniels Schulter Bescheid als über unsere eigene. Sogar der Spiegel widmet in seiner Online-Ausgabe dem Daniel gleich vier (!) Berichte.

Warum ? Wegen uns !! Wir Leser wollen darüber informiert werden, wollen live dabei sein, wenn die nächste Infusion gelegt wird.

Da ist es eine ganz logische Folge, wenn der Daniel ob dieser Aufmerksamkeit glaubt, er wäre der wichtigste Mensch im Showbussiness. Das kann nicht gut sein für den Kerl.

Die Auswahl der Menschen, über die berichtet wird, befremdet mich. Stahnke, Küblböck, Cordalis, Glas ... es sind nicht die wirklich Wichtigen der Welt, die auf den Titelseiten stehen. Es sind Stars aus der zweiten Reihe, die nur auf Titelblättern die Hauptrolle spielen.

Der Daniel ist zum Ausstellungsstück geworden. Skurriles Tier im Zoo, schaut mal, wie komisch. Und dann ist es gestern noch vom Baum gefallen. Doch der Arzt ist da und sie, liebe Zuschauer, können live dabei sein, wenn der Arzt die Spritze rausholt.

Wie geht es weiter ? Unverändert natürlich ...

Vielleicht wird Daniel demnächst Werbung für Gurken machen. Ja, doch, wenn ich ein Gurkenhersteller wäre, würde ich dem Daniel das anbieten. Daniel hat ein Glas Gurken in der Hand und gluckst "sauer macht lustig". Würde mich nicht wundern, wenn das auch passieren wird. Und ich glaube, dieser Schuss Selbstironie würde dem Daniel gar nicht schlecht stehen.

Ich meine, eine Familie hat er ja, die zu ihm hält. Aber was ist schon ein Familie, wenn daneben kreischende Fans stehen und "Daniel, oh Daniel" rufen. Da müsste der große Bruder kommen und den Kerl mal beiseite nehmen. Hat der Daniel überhaupt einen großen Bruder ?

Großer Bruder ... ach ja, da fällt mir gerade ein, Big Brother startet ja auch wieder ...
 

Engelbert 27.02.2004, 10.04

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Kommentare zu diesem Beitrag

8. von sue

wenn ich mich recht erinnere - er hat einen grossen bruder. der wurde irgendwann einfach vor einem aufzug ignoriert und stehen gelassen, als er zu dem D.K. wollte... störte wohl gerade bei einem wichtigen termin des superdani.

ich musste mir das damals zwangsweise angucken, aber mittlerweile schämt sich meine tochter mit ihren "erwachsenen" 14 jahren dafür, dass sie noch vor 5 monaten alle wände mit kübl beklebt hatte. ihr ists wirklich peinlich heute *g* und das schlimmste für sie war wohl "müssen mütter denn immer recht behalten?!"
ja - im dem falle JA *nick*

vom 27.02.2004, 22.31
7. von Nicole

@Sabinche - na ja, über Einstein haben wir noch nie so viel getippt wie über Daniel, oder? ;-)

vom 27.02.2004, 14.41
6. von Richie

Kübelchen ist in meinen Augen das beste Beispiel dafür was passieren kann, wenn man mit dem "Ruhm" nicht fertig wird.
Da werden naive, junge Menschen von der Strasse weg gecastet, zu Superstars hochgejubelt und dann im regen stehen gelassen. Daniel Kübelböck ist das Ergebnis, wenn der Intellekt nicht ausreicht, um die eigene Situation realistisch einzuschätzen.
Armer Junge!

vom 27.02.2004, 13.41
5. von Sabinche

Korrigiert mich, aber war es nicht so, dass zu Daniel Küblböcks unbekannten Zeiten die Verbindung Vater/Sohn sehr getrübt war???
Naja, schön für ihn, wenn der Vater nun auch wieder einen gut euroverdienenden Sohn zu schätzen weiß. ;-)

In einem Land, in dem ein Daniel Küblböck bekannter/beliebter/wichtiger (!?) ist als ein Albert Einstein oder eine andere wirkliche Größe, braucht man sich nicht wundern, wenn sich die Gazetten auf Leute dieser Kategorie stürzen. Anscheinend will es das Volk.
Ich kann darüber nur den Kopf schütteln.


vom 27.02.2004, 13.13
4. von paddy

ich habe mir die tage mal vorgestellt, wie ich mit 17-18 gedacht habe...wäre ich in diese mühle geraten...wer weiß was aus mir geworden wäre...hilfe....
dennoch gute besserung daniel

vom 27.02.2004, 12.46
3. von Georg

Mal abgesehen von Daniel, würde ich der ganzen Maschinerie um ihn herum sowas zutrauen. Ich denke das ganze Mediengeschäft ist zu nem Zirkus verkommen. Die machen alles für ne Schlagzeile und ne Handvoll Euros. Und seriöse Medien machen mittlerweile auch mit. Das Argument, das man häufig hört, wir als Konsumenten würden ja diesen Quatsch nachfragen und damit erst möglich machen halte ich nicht für ganz richtig. Einiges an Nachfrage wird ja auch erst produziert durch die Medien. Verantwortliche sollten sich auch nicht so einfach aus ihrer Verantwortung verabschieden. Kein Mensch wird gezwungen für Bild zu schreiben, oder bekloppte Fernsehsendungen zu produzieren. Immer ist es ne Frage , für welchen Preis jemand bereit ist seinen Anstand zu opfern.
gruss georg

vom 27.02.2004, 11.52
2. von juergen

was mir dazu so einfällt: bild hat d.k. überredet, ohne führerschein zu fahren, und rtl bestellte rechtzeitig den laster. zynisch, nicht wahr? aber dieser rummel stinkt mir so, dass ich ihn kaum noch ironisch betrachten kann!

vom 27.02.2004, 11.14
1. von Nicole

Nur eine wieder gut gelaunte Ergänzung: Der Gurkenlaster war ein 38-Tonner. Die Ladung ist nahezu komplett zerstört und geklaut. Kommen also noch viele Gläser zu ebay. Und der Fahrer des Lastwagens steht noch unter Schock. Die Gurkenwerbungs-Idee finde ich gar nicht so schlecht, zumal es wirklich eine gute Portion Selbstironie wäre. Warten wir aber wohl erst mal ab, ob Daniel überhaupt so schnell "zurückkommt", dass sich noch jemand an den Gurkenlaster erinnert.

vom 27.02.2004, 10.36

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